2017 – wird mein Jahr!!!

OK, im Moment ist das noch nicht zu erkennen, oder zu spüren, also ich spüre es noch nicht, denn ich bin noch ziemlich mitgenommen von den letzten Stunden.
Was da los war?
Ich liebe Feuerwerke, die am Himmel leise verzichen und bunte Bilde malen, doch mein Verständnis gegenüber Menschen, die meinen, ihr Recht sei es, Straßen total zuzumüllen und Stunden vor dem Ereignis (Neujahr) und auch noch Stunden danach zu Böllern und zu Knallen, so dass meine Hündin Jeannie mental nur einen Gedanken hat: FLUCHT! ist gleich null, oder minus 100.

Ich habe im Moment einfach keine Kraft mehr, nachdem ich stundenlang die Angst in Jeannies Blick und das Zittern ihres Körpers ertragen habe und es aushalten musste, nichts tun zu können.
Das ist Folter!
Für Jeanne und für mich. Negrita hätte geschlafen, wenn dies möglich gewesen wäre. Ja, so ist das: 2 Hunde in eine Familie reagieren so unterschiedlich. Das neue Jahr ist knapp 2 Stunden alt und es wird immer noch geböllert – muss das wirklich sein?

Doch zurück zum Jahreswechsel.
Für mich ist viel passiert in 2016, ich habe viel gelernt, verstanden, habe mich weiterentwickelt und verändert. So gab es wohl nur eine schlimme Erkältung Anfang des Jahres und seit dem ich hoch dosiert Vitamin D auffüllen, eben keine mehr. Es gibt noch weitere, durchaus positive Veränderungen durch das, was ich schlucke und was kein Arzt verschrieben hat. Darum werde ich das auch weiterhin tun, wer heilt hat Recht!
Ich habe große Pläne für das Jahr, also für das, was ich in den kommenden 12 Monaten schaffen werde – ich werde darüber berichten.

Sokrates:
Das Geheimnis liegt in der Veränderung. Konzentriere deine ganze Energie darauf, Neues aufzubauen statt Altes zu bekämpfen…“

2016 war das Jahr der OmaMontage mit Elmo, dass Jahr meiner „Fuck you Cancer“ Ausstellung, 2 x 14 Tage Ameland, vieler interessanter Begegnungen, das Jahr mit dem schlechtesten Weihnachtsgeschäft seit 6 Jahren, dass Jahr, in dem ich die Lichtverhältnisse in meinem neuen Studio akzeptierte und das beste daraus machte und sich mein Stil veränderte und das Jahr, in dem der Rechtsstreit mit meinem alten Vermieter beendet wurde.

In 2016 musste ich lernen, das ich mich besser abgrenzen muss, gegenüber Jedermann und jeder Situation, die mir zu nahe kommt, mir meine Energie raubt.
In 2016 musste ich akzeptieren, dass sich gesund fühlen nicht gleichbedeutend damit ist, auch gesund zu sein. 2016 habe ich erfahren, dass mir ein Bier aus Köln besser schmeckt als mein Düsseldorfer Alt und den Nahrungsergänzungen wirklich eine positive Auswirkung auf mein Befinden haben und sogar eine Veränderung meines Befindens bewirken können.
In 2016 musste ich lernen, dass Bunt nicht meine Farbe ist und, dass eine Trance, vor dem Einschlafen, sich wirklich positiv auswirken kann und das Kaffee ohne Koffein mir gut tut.
2016 ist das Jahr in der ich meine Portraitserie „Trenchcoat“ begonnen habe und Teil eines Podcast zum Thema Aktfotografie war. Ein Jahr voller begonnener Veränderungen, was ich als einen Erfolg ansehe.

Das neue Jahr ist nun 2 1/2 Stunden alt und draußen knallt es immer noch – was ich nun wirklich nicht verstehen kann – ehrlich.

1.01 2017 -12:00h
Die Sonne scheint und es ist nicht mehr so kalt wie gestern. Jeannie scheint vergessen zu haben was in den letzten Stunden los war und ist fröhlich und munter drauf, scheint mir.
Ich hatte einen Traum, oder sollte ich sagen Alptraum?
Es war so, dass ich eine Hochzeitsreportage fotografieren sollte und am falsche Ort festgehalten wurde. Also das Ja-Wort wurde sich gegeben, ohne das ich anwesend war, usw. usw. Alptraummäßig eben.
Was sagt mir dieser Traum?
Ich denke, dass mein Entschluss in 2017 keine Hochzeiten mehr zu fotografieren, genau richtig ist. Somit beginnt das neue Jahr mit einer wichtigen Entscheidung – und die fühlt sich gut an.
Ich denke, weitere werden folgen, ich bin sehr gespannt.

Kommentar verfassen

Diese Webseite benutz Cookies. Wenn Sie die Webseite weiter nutzen stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Lesen Sie mehr
%d Bloggern gefällt das: