Kinder sind unsere Zukunft

Ich reagiere sehr empfindlich darauf, wenn in meiner Timeline, bei FB, Fotos von gequälten Kreaturen auftauchen. Dabei mache ich keinen Unterschied, ob es sich z.B. um Kinder oder Tiere handelt  – ich will es nicht sehen. Weil es nichts verändern, nichts an dem Leid, nichts an dem Grund für das Leid und überhaupt, es verändert sich dadurch leider nichts. Ich jedoch sehe dieses Foto, es brennt sich in mein Gedächtnis ein und mir geht es schlecht, das will ich nicht.
Darum habe ich dieses Video zusammengestellt:

Kinder sind unsere Zukunft.

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Wunderschön

Schwangerschaft

Wenn eine Schwangerschaft los geht, ahnt die Frau zwar, das sie an Umfang zunehmen wird, doch ab wann und wieviel, ist ihr nicht bewußt. Darum ist es immer wieder wunderschön für mich, wenn ich diesen Verlauf dokumentieren kann. Das ist es doch, was Fotografie ausmacht, oder? Mit diesem Paar konnte ich eine ganz wunderbare Idee umsetzen

 

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Call the Midwife

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Der Höhepunkt des Jahres (2015) war die Geburt von Elmo, dem Sohn meiner Tochter. Sarah ist Hebamme. Mein Kundinnen sind glücklich über Ihre Schwangerschaft und feiern dies mit einer Portraitsession bei mir. Ich habe Eltern vor der Kamera, die sich über das Lächeln ihres Babys mehr freuen, als über einen Hauptgewinn im Lotto, ist mein Eindruck.


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Wie anders war die Situation der Frauen in den 1950er Jahren, im verarmten Londoner East End der Nachkriegszeit. Da haben Frauen über 20 Kinder, oder gehen zu einer „Engelmacherin“, weil Sie, in dem sie ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen, das der bereits geborenen 8 retten wollen. Andere Babys werden von Ratten angefressen. Die Armut ist einfach unvorstellbar. Verhütung, die funktioniert, gibt es nicht und ein Abbruch der Schwangerschaft ist nicht erlaubt. Für mich ist es heute fast unvorstellbar, dass Frauen solche Zustände aushalten mussten.

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Als Serien-Fan, der ich bin, habe ich angefangen mir diese, mit internationalen Preisen ausgezeichneten, Serie, die auf Netflix gezeigt wird: „Call the Midwife“ – auf Deutsch: „Ruf die Hebamme“, anzusehen. Es ist eine mich immens vereinnahmenden Serie, die, die karge Realität der Nachkriegsjahre visuell akribisch nachempfindet. Das ist schon sein andere Welt, als ich sie kennengelernt habe, denn sie spielt zur Zeit meiner Kindheit. In knapp einstündigen Episoden wird das Leben von jungen Hebammen, die in dem Armenviertel Geburtshilfe leisten erzählt. Sie sind von der Kirche angestellt und leben in einem Umfeld von Ordensschwestern.

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Wer nun glaubt, es handele sich um eine traumarisierende Beschreibung der Realität, der irrt. Sicher, „Call the Midwife“ ist eine Sozialstudie, doch, eine mit viel Emotion und nicht zufällig die erfolgreichste Fernsehserie des BBC seit 2001. Bei aller sozialer Brisanz und dem Drill innerhalb des anglikanisch geführten Schwesternheims trägt die Serie eine Grundstimmung menschlicher Wärme. Ästhetisch ist sie ein Genuss. 

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Ein Großteil der Außenaufnahmen entstand in Chathams historischen Docks.
Die FAZ schrieb: „Call the Midwife bettet das klassenlose Wunder der Geburt in ein glänzend dargestelltes sozialhistorisches Milieu ein und wickelt die Zuschauer ins Wohlgefühl der guten alten Zeit ein.“ Das kann sich nur auf das menschliche Miteinander beziehen, denn gut war an dieser „alten Zeit“ recht wenig, wenn ich nur an den Stand der medizinischen Versorgung dneke.


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Die Serie vermittelt ziemlich deutlich, wie viel sich, in dem Zeitraum eines Lebens, bereits verändert hat und das nicht nur hinsichtlich der Rechte und dem Ansehen der Frau. Es macht mich dankbar für das, was ich habe und, nostalgisch, wenn ich mir die Mode ansehe. Es ist die Mode meiner Kindheit und trotzdem finde ich sie schön.
Die ersten beiden Staffeln habe ich nun gesehen und kann kaum abwarten zu erfahren, wie es weitergehen wird.

Zum Abschluss des gestrigen Abend habe ich mir dann  – als echter Serien Junkie – die aktuellste Folge einer total anderen Serien – Spezies angesehen: „The Big Bang Theorie“. Shealdon und Amy haben ihre Beziehung auf das nächste Lavel gehievt – schon lange habe ich nicht mehr so herzhaft gelacht!

OMA.Tag

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Seit dem 13. Februar 2015 bin ich Oma. Ich möchte, dass mein Enkel mich kennenlernt und, dass ich Elmo kennenlerne. Da ich ja noch voll berufstätig bin und es auch bleiben werde, ist so ein Vorhaben eine logistische Herausforderung. Darum habe ich mich zu einem OMA.Tag entschieden. Das kam den Interessen und Bedürfnissen der Eltern entgegen.

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Nunmehr ist mein freier Montag der Oma.Tag für Elmo. Ich bin sehr gespannt wie sich das entwickeln wird.

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Elmo ist unglaublich schnell im Krabbeln und seine Mutter möchte, dass ich keine Fotos von ihm bei FB zeige, also tue ich es auch nicht.

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Meine Gefühle, die ich habe, sind fast unbeschreibliche, wenn ich Elmo dabei zuzusehen, wie er die Welt entdeckt.

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Elmo hat große Lust sich zu bewegen und mit Gegenständen auf den Tisch oder aufeinander zu schlagen. Außerdem nimmt er selbstverständlich alles in seinen Mund.

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Er ist ein absolut genialer Knirps, der mich komplett bezaubert.

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