Modell gesucht

Ich bin immer auf der Suche nach neuen Gesichtern.

 

 Ich suche niemanden der perfekt ist, bevorzuge eher Menschen mit Ecken und Kanten, Charaktergesichter, schräge Vögel, Querdenker, Typen eben.

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Männer mit interessanten, außergewöhnlichen Frisuren !

20151119-1-071Wenn du dich angesprochen fühlst, schreibe mir.

Was passiert dann?

Vor einem Shooting treffen wir uns, um uns kennenzulernen und über den Ablauf sprechen. Bei größeren Entfernungen telefonieren wir miteinander. Wenn wir uns auf ein TfP Shooting einigen, verabreden wir einen Termin für das Shooting.

Stimmungsvolle Herbstbilder

Unbenannt-1Ach, was ist das schön, wenn die Sonne scheint  und klirrend klar ist. Gegen Kälte können wir uns entsprechend anziehen – also lasst uns den Herbst genießen. Du würdest so gerne ein paar schöne Momente archivieren und sie mit der Kamera festhalten? Nichts ist ärgerlicher als ein atemberaubendes Motiv, das schlecht fotografiert wurde! Ich weiß, darum hier ein paar Tipps von mir:

Nimm dir Zeit!

Zeit ist kostbar. Wir alle hätten gerne mehr davon. Aber egal wie beschäftigt du bist, denk daran: auch dein Tag hat 24 Stunden. Du musst Prioritäten setzen. Wenn du gute Fotos machen willst, gilt deshalb: Nimm dir die Zeit und setze dich zumindest mit den grundlegenden Funktionen deiner Kamera auseinander – und zwar bevor es los geht!

Knipse nicht einfach drauf los – bereite dich vor und erforsche deine Umgebung

Entspanne dich. Lass die Landschaft auf dich wirken, bevor du sie fotografierst. Erkunde die Landschaft, um in Ruhe die richtige Perspektive zu wählen. Wenn du dir diese Zeit nimmst, wird die Kreativität nur so aus dir heraussprudeln! Benutze vielleicht sogar ein Stativ – das zwingt dich dazu, Motiv und Bildausschnitt sorgfältig auszuwählen.

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Der frühe Vogel fängt den Wurm

Du kennst es nur zu gut: Du hast ein tolles Motiv gefunden, das du gerne ablichten möchtest. Doch ständig läuft jemand durchs Bild. Du willst dieses Motiv für dich allein? Da musst du schon früher aufstehen…
Du solltest die frühen Morgenstunden nutzen, du profitierst dann auch von dem sanften und gleichmäßigen Licht des Sonnenaufgangs.

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Eine Frage der Perspektive

Alles ist eine Frage der Perspektive, vor allem dann, wenn es um das perfekte Herbstfoto geht. Du neigst dazu, schnell im Vorbeigehen einen Schnappschuss von einem tollen Motiv zu machen, und das ist in Ordnung. Möchtest du aber ein wirklich tolles Foto aufnehmen, solltest du dir Zeit lassen und dich mit der Perspektive beschäftigen. Laufe um dein Motiv herum, suche dir deinen Standpunkt mit Bedacht aus.

Wähle deinen Bildausschnitt gezielt und achte zum Beispiel auf den Goldenen Schnitt

Lass den Horizont nicht mittig verlaufen – das wirkt schnell langweilig! Besser ist im unteren oder oberen Drittel des Fotos. Ebenso sollte dein Motiv nicht direkt in der Mitte des Bildausschnitts sein. Eine kleine Verschiebung nach links oder rechts kann schon wahre Wunder bewirken. Nutze den Goldenen Schnitt und die goldene Spirale als Hilfsmittel, und deine Fotos werden deine schönsten Herbsterinnerungen wunderbar widerspiegeln.

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Größe zeigen

Du stehst vor einem sehr imposanten Baum und kannst es einfach nicht glauben, wie riesig er aus der Nähe aussieht. Leider kommen Größenverhältnisse auf Fotos nicht gut rüber, wenn man nicht mit ein paar Tricks arbeitet. Setze dein Motiv in Maßstab zu einem anderen Objekt oder auch einem Menschen.

Mach Proportionen sichtbar – setze Größe immer in Relation

Ebenso verhält es sich mit ganz winzigen Dingen. Nimm etwas besonders Kleines in deine Hand, um dem Betrachter des Fotos eine Idee davon zu geben, wie klein dein Motiv tatsächlich ist. Sei kreativ und du wirst viele Möglichkeiten entdecken, den Maßstab auf den ersten Blick zu zeigen.

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Liebe zum Detail

Oft bist du so überwältigt von der Schönheit  einer Landschaft, dass du am liebsten alles fotografieren und im besten Fall alles in ein einziges Foto packen möchtest, um den Gesamteindruck festzuhalten. Leider funktioniert das nur in den wenigsten Fällen, und wenn überhaupt benötigst du dazu ein Weitwinkelobjektiv. Dabei gibt es doch überall so viele schöne Details, die einen Blick und auch ein Foto wert sind. Willst du zum Beispiel ein imposantes Gebäude fotografieren, musst du wirklich nicht das ganze Objekt aufs Bild bringen.

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Setze dein Motiv in einen Rahmen

Jedes Bild wirkt umso aufregender, wenn es einen passenden Rahmen hat. Selbstverständlich kannst du deine schönsten Herbstfotos hinterher einrahmen lassen. Doch manchmal bietet sich schon vor Ort die Gelegenheit, dem Motiv deiner Wahl beim Fotografieren einen tollen Rahmen zu verpassen.

Mach dein Motiv noch interessanter, indem du ihm schon vor Ort einen Rahmen gibst

Wenn die Umgebung keinen Rahmen bietet, dann nutze Hilfsmittel. Im Wald einen runterhängenden Ast, z.B.. Diese Art natürlichen Rahmens wirkt übrigens besonders apart, wenn er eine Silhouette bildet.

Ich & Annie Leibovitz

Ja, schon klar es müsste heißen:

Annie Leibovitz & ich,

… doch hier geht es vor allem um mich: Die

Fotografin Beate Knappe.

Und um was noch? Wer ist diese Annie Leibovitz?
Die FAZ nennt sie die „bedeutendste Ikonographin der amerikanischen Popkultur“. Große Worte.
Auf jeden Fall zählt die US-amerikanische Fotografin zu den bekanntesten und bestbezahlten FotografInnen der Welt.

Eigentlich heißt sie Anna-Lou Leibovitz. Geboren ist sie am 2. Oktober 1949 in Waterbury, Connecticut. Sie hat drei Töchter, geboren 2001 und 2005. Sie war 51 Jahren alt bei der Geburt ihrer ersten Tochter. Die Zwillinge wurden von eine Leihmutter ausgetragen. Sie selber wurde als drittes von sechs Kindern einer jüdischen Familie geboren und sie studierte ab 1967 Malerei und Fotografie am San Francisco Art Institute.
Aufgrund einer Empfehlung wurde sie vom Art Director des Rolling Stone eingestellt. Sie war von 1973 bis 1981 dort die Cheffotografin. Das ist doch mal was, oder? Das sie bei dieser manchmal sehr intimen Arbeit auch drogensüchtig wurde, und zwar als sie 1975 die Rolling Stones auf ihrer Konzerttournee begleitet, ist dann wohl ein Kollateralschaden? Sicher ist, dass nach ihrer Entziehungskur, ihr Stil sich änderte, er wurde distanzierter und kontrollierter. 1981 beteiligte sie sich an der Gründung des US-Magazins Vanity Fair.
1988 lernte sie die Publizistin Susan Sontag kennen und sie wurden ein Paar, bis zu Susan Sontags Tod im Jahr 2004.
Wir alle kennen ihre Fotografie von John Lennon, der sich nackt und in embryonaler Haltung an Yoko Ono schmiegt, entstanden wenige Stunden vor Lennons Ermordung. Oder, das Aktfoto der Schauspielerin Demi Moore während ihrer Schwangerschaft.
Viel beachtet wurden auch die Kampagnen, die sie für 
American Express (1987) fotografierte oder die Pirelli-Kalender, für die sie 2000 und 2016 fotografierte. Von Annie Leibovitz fotografiert zu werden, gilt als Ehre, sie konzipiert ihre Portraits bis ins kleinste Detail, bevor sie eine Kamera in die Hand nimmt – macht das ihren Erfolg aus? 

Doch, da gab es auch den Lavazza-Kalender 2009, für den sie die Fotos machte. Luise F. Pusch wollte sich deswegen schon beim Deutschen Werberat beschweren, denn aller Protest der Frau gegen ihren Missbrauch als Blickfang der Werbung, hatten nichts genutzt, fand sie.

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Im August 2009 wurde bekannt, dass Annie Leibovitz bei der Firma Art Capital Group mehr als 24 Millionen US-Dollar Schulden hatte. Ihre fotografische Arbeit und ihr Grundbesitz hatte sie als Sicherheit angegeben und nun drohte ihr, das alles zu verlieren. Am 8. September 2009 konnte sie jedoch ein Schuldenmoratorium mit Art Capital aushandeln. „Ian Peck, chief executive officer of Art Capital Group, said: “We’re gratified to be able to further assist Ms. Leibovitz to achieve financial stability and proud to have been of such value to her at this juncture in her life and career.
Vielleicht war der Lavazza Kalender etwas, das Annie Leibovitz, für Geld, also ihre Schulden tun musste?

Doch zurück zu dem: Ich & Annie Leibovitz.

Der letzte Pirelli-Kalender war schon Anlass für mich etwas über sie zu schreiben, weil die Presse das Thema pushte – ebenso wie nun ihr aktuelles Projekt.

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Eine Ausstellung, die um die Welt reist und zu der die New York Times schreibt:
The photographer returns to her most personal project with new subjects, a new touring exhibition and a new mentor: Gloria Steinem.

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Frauen

… sind, seit dem ich bewusst fotografiere, mein Thema, mein most personal project. Ich dachte, es sei meine Suche nach einer Antwort auf die Frage: Wer bin ich? Leider habe ich bis heute keine wirkliche Antwort formulieren können.
Die ganz bewusste Hinwendung zu diesem Sujet: Frau, passierte, als ich erkannte, dass es einen Unterschied macht, ob ich als Frau oder Mann in dieser Gesellschaft lebe. Von da an wurde Frau-sein mein Thema. Siehe u.A. hier:
Frauen in Chemnitz
Silbergau das bin ich
Fuck you cancer

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Hier ein einige meiner journalistische Portraits – selbstverständlich alle von nicht berühmten Frauen.

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Simone
Monika

Renate

Kunstlerin

Alice

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Meine Diplomarbeit, die ich vor fast genau 21 Jahren, im November 1995, fertigstellte, hat den Titel:

Die  Atelier-Fotografin.
Ein Frauenberuf im 19. Jhr. zwischen Modeerscheinung und Profession.

Die Fotografie zieht sich wie ein roter Faden durch meine Biographie. Als Kind war ich das Motiv meiner fotografierenden Mutter; später bekam ich eine eigene Kamera und legte 1968 meine Gesellenprüfung als Fotografin ab. Zwanzig Jahre später begann ich Kommunikationsdesign, Schwerpunkt Fotografie, zu studieren.

Ich habe, bis vor etwa 7 Jahren, an einer Portrait-Serie gearbeitet, die sich Hommage an August Sander nennt. A. Leibovitz beruft sich bei ihrer Portrait-Serie „Woman“ auch auf ihn. Susan Sontag brachte Leibovitz bereits 1989 auf die Idee zu diesem Projekt, aus dem dann auch ein erstes Buch wurde. Leibovitz sagt dazu:  “I knew that if I was going to be involved with Susan Sontag, I was going to have to be better — be a better photographer, be a better person,”. Dazu gibt es leider keine Parallel in meinem Leben.

Auf jeden Fall waren es die Pressemeldungen zu diesem Projekt, die mich veranlassten nachdenklich zu werden und dann auf Facebook etwas zu schreiben. Es ging um „Öffentlichkeit und Anerkennung“, um wahrgenommen und geschätzt zu werden für das, was ich tue – mein Thema eben. Ich fragte, wie damit umgehen, wenn ich den Eindruck haben, dass andere diese Anerkennung bekommen, ich aber nicht? Ich sprach von diesem nagenden Gefühl das flüstert: Warum nicht Du?

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Ok, so mancher wird nun sagen: Wie kommt sie auf die Idee sich mit Annie Leibovitz zu vergleichen? Schließlich hat sie die Queen portraitiert.

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Da antworte ich: Warum nicht?
Es geht mir ja nicht darum, ihre Arbeit schlecht zu machen, keineswegs. Mir geht es darum, eine Antwort auf die Frage zu finden: Warum sie und nicht ich? Oder, warum nicht wir beide?

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Ist das etwa falsch, herausfinden zu wollen warum, wie, was funktioniert?
Ich denke nicht. Und genau das ist mein Ansatz. Ok, zugegeben, ich war auch ein wenig frustriert, schließlich geht es mir so, wie Sabine Asgedom beschrieb, als sie davon sprach, dass es Gründe gibt, warum sie die Anerkennung, für das was sie tut, auch von außen braucht.
Ich brauche die nämlich auch und muss gerade zusehen, wie sie, verdienterweise, Annie Leibovitz bekommt. Ich gönne sie ihr von Herzen, keine Frage, doch ich möchte auch „famous“ sein.
Ist das so verwerflich? Ich denk nicht.

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Vor ein paar Jahren sagte ein Kollege zu mir, wenn er sich so meine Portraits ansehe, und deren Energie, dann würde er nicht verstehen, warum ich nicht ein volles Auftragsbuch hätte. Ich habe immer noch keines. Heute hatte ich über FB Kontakt mit einem Fotografenkollegen hier in Düsseldorf, der mich fragte, wie ich zu dem hervorragenden Google-Ranking gekommene sei. Ich habe ehrlich geantwortet, nämlich, dass ich keine Ahnung habe. Auch er meinte, dass ich mich doch sicher vor Aufträgen nicht retten könnte, bei dem, wie meine Homepage aufgestellt sei. Nö, war meine Antwort und er meinte, dass ich garnicht wüsste, was für einen „Schatz“ ich da hätte. Kann sein. Es ist wie es ist.

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Nachdem ich bei FB von diesem nagenden Gefühl geschrieben hatte, ist was ganz wunderbares passiert: Kommentare, so liebevoll und berührend, wie ich es nicht erwartet habe. Ich weiß eigentlich gar nicht, ob ich überhaupt was erwartet hatte. Was ich sagen will ist, dass mir das unglaublich gut getan hat und ich tief berührt davon bin, mit wieviel Aufmerksamkeit mein Tun und Schaffen offensichtlich verfolgt wird.

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Liebe Beate, glaub einfach an Dich. Du bist wirklich gut in Deinem Beruf und als Mensch, das zählt. Nur ganz wenige schaffen es nach ganz oben, in der Regel aber nur durch finanzstarke Unterstützer. … Ansonsten halte es wie in Köln nach dem Grundgesetz mit Gelassenheit. Et kütt wie et kütt. Et is noch immer jot jegange. Also sei stolz auf Dich und bleib zufrieden.

„Ich kenne dieses Gefühl auch, es setzt sich manchmal wie eine Laus in den Pelz… Dann denke ich oft, steter Tropfen….mach weiter.“

„Liebe Beate, das kann ich so gut nachvollziehen. … Und weißt Du, warum sie geschätzt werden? Weil wir unseren Kunden mit unserer Arbeit Wertschätzung und Würdigung ihrer Persönlichkeit geben. …“

Es ist manchmal der innere kritiker, der da lauert und einem so dumme Dinge ins Ohr flüstert. Ich kenne das auch – dieses „warum die Anderen – warum nicht Ich ?“ Die anderen haben immer mehr Erfolg, sehen immer besser aus, haben immer mehr Freunde, können besser kochen usw….. Man muß dem inneren Kritiker die Zähne zeigen und vielleicht bei einer Realitätsüberprüfung feststellen, das er unrecht hat ! Das man auf einem guten hohen Level sich befindet und zufrieden sein kann mit dem Geschaffenen – egal, ob andere es anerkennen oder nicht. … es kann sein, das in einer anderen Stadt – Wien z.B. – du schon ganz anders positionierst wärest als im rheinprovinziellen Düsseldorf.“

„Liebe Beate, ich will dir eins sagen – ich habe selten so wundervolle Fotos gesehen wie von dir hier bei FB. Lass dich nicht beirren. Die Menschen leben in deinen Bildern. Es sind mehr als Fotos, das ist große Kunst. Die Frage ist vielleicht auch – wie definierst du Erfolg? … Sieh mal genau hin – ich glaube du kannst bestimmt viel Erfolg finden in deinem Schaffen.“

„ Ich bewundere Deine Bilder sehr, eben weil sie so „anders“ sind. Sie berühren mich direkt auf den ersten Blick und stellen den Menschen in den Vordergrund…und die Effekte in „Schwarz-Weiss“…unglaublich ! … Egal, wie auch immer, Deine Fotos sind und bleiben wunderschön …  Mach einfach weiter so, ich finde Du bist auf genau dem richtigen Weg.“

OK, sowas  zu lesen erfüllt mich mit Stolz und Freude und Dankbarkeit, tiefer Dankbarkeit.

 

10. Herbst. Ameland. iPhone

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Nein, ich werde nicht von Apple gesponsert, bin einfach nur total beeindruckt von der Leistung der Kamera in meinem iPhone 6s. Ehrlich tief beeindruckt.
In diesem Jahr bin ich das zehnte (10)  mal auf Ameland, eine der fünf bewohnten westfriesischen Inseln in der Nordsee. Und diesmal habe ich keine Kameraausrüstung dabei, sondern nur mein Telefon und das macht eben diese tollen Fotos – stopp, also ich mache die tollen Fotos und mein Telefon liefert nur die unfassbar gute Technik dafür. Ja, so ist es richtig.

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OK, es sind meistens Postkartenmotive, also schööööne Bilder, schließlich ist Urlaub. Auch wenn ich mit der Prisma App rumgespielt und interessante Bilder bekommen habe, sind die Fotos die ich hier mache eben im #Urlaubsmodus entstanden.

Die neun mal zuvor bin ich immer aus-dem-letzten-Loch-pfeifend, will sagen: total erschöpft und meistens krank, hier her gekommen. So war es diesmal nicht. Ich war zwar erschöpft, aber nicht krank und auch ansonsten fühlte ich mich gut, doch jetzt, am Ende des Urlaubs, fühle ich mich super erholt

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Negrita & Jeannie fühlen sich hier auch sehr wohl.

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Das Licht ist einfach toll um diese Jahreszeit.

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Es wird Herbst, auch hier. Heute hatten wir, aufgrund des heftigen Windes, gefühlt nur 4 Grad.

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Mehr Fotos gibt es in meinem Instagram Album.

Das ist einfach meine Insel.
Die Weite, der hohe Himmel, das Meer, die Wolken, wenn denn dann welche da waren, die Sonne, der Mittagsschlaf, das alles ist einfach sehr erholsam. Darum gähne ich auch immer aus vollem Hals, wenn wir vom Meer wieder nach Hause fahren, es ist einfach Entspannung pur hier zu sein.

Neun Mal waren wir hier auf Ameland und haben in zwei verschiedenen Häusern gewohnt. Dass eine ist in Nes, das andere in Hollum. Im nächsten Jahr werden wir ein neues Quartier ausprobieren. Das Haus steht in Ballum.

Hollum ist der Einwohnerstärkste Ort der Insel, Nes der am quirligste und Ballum ist sehr ruhig und beschaulich. Bisher lagen unsere Häuser immer ziemlich zentral, wg. dem urbanen Leben. Im nächsten Jahr versuchen wir es in einem Haus in den Dünen. Bin mal gespannt wie das sein wird.

Ja, Veränderung ist gut.
Ich lese gerade viel über minimalistisch leben usw. Vielleicht schaffe ich es ja mal endlich meine Wohnung zu entrümpeln. Was den Kleidungsstil anbelangt, so habe ich da auch was sehr interessantes gelesen und ich weiß nun, ich werde an meinen schwarzen Kleidungsstücken nix ändern, das bin ich eben, das sieht gut aus und das ist ok so. Es ist auch viel einfacher, wenn es nur schwarze Kleidungsstücke im Schrank gibt, dann fällt die Auswahl nicht so schwer. Vielleicht wird ein ein paar bunte Leggings oder Socken geben, jetzt im Herbst/Winter bietet sich das ja an.

In der Freizeit, oder hier auf der Insel trage ich meisten blau, und grau. Ja, Jeans– und dunkelblau. Das passt gut  hier am Meer und bringt mich eben auch in den #Urlaubs – oder #Freizeitmodus.
So einfach ist das.

Hier habe ich auch den ein oder anderen Artikel gelesen und weiß nun das unser Land in einer ähnlichen Situation ist, wie es die Weimarer Republik war – kann ja wohl nicht wahr sein -, dass Trump die Präsidentschaftswahlen in den USA auf jede Fall gewinnen wird  – nee, ehrlich? – und habe mich mal wieder über die Meanstream-Fotografie gewundert und gefragt: wo ist sie, die inhaltlich interessante Fotografie?
Ich glaube fast, ich muss sie selber machen. Wobei ich ja wieder bei mir angekommen bin und dem, was nächste Woche wieder auf meiner Agenda steht: Meine Fotografie.

Und da sind sie wieder die Gedanken und die Frage: Was will ich eigentlich?
Ganz ehrlich, ich weiß es nicht.
Ach ja, 2 Filme habe ich mir auch angesehen

Money Monster
Aus dem Jahre 2016 – Regisseurin: Jodie Foster.
Lee Gates ist ein Promi, bekannt aus Funk und Fernsehen, der es durch Insiderwissen geschafft hat, zu einer angesehenen Persönlichkeit an der Wall-Street zu werden. Er und seine Mitarbeiter werden von einem Mann namens Kyle, der das gesamte Vermögen seiner Familie verloren hat, als Geisel genommen. Der Kidnapper droht damit, Lee zu töten, wenn er es nicht schafft, bis zum Ende des Börsentages den Kurs einer Aktie um mindestens 24,5 Punkte nach oben zu treiben

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Eye in the Sky
Ist ein britischer Thriller des südafrikanischen Regisseurs Gavin Hood aus dem Jahr 2015. Der Film basiert auf einem Drehbuch von Guy Hibbert, in den Hauptrollen sind unter anderem Aaron Paul, Helen Mirren und Alan Rickman zu sehen. Der Film handelt von einer militärischen Drohnen-Mission, die einen Konflikt auslöst, als eine Zivilistin in das Einsatzgebiet gerät. Es handelt sich um einen der beiden letzten Filme von Alan Rickman, der am 14. Januar 2016 verstorben ist. Der Film hat mich sehr nachdenklich gemacht.
Worüber?
Technologie, und was so alles möglich ist. Und, dass es mich nicht wundern sollte, wenn mein Telefon so eine tolle Kamera hat, denn es gibt noch weitaus weiterentwickelte Kameras, die auch noch kleiner sind. 

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Podcast. Aktfotografie. Interview.

Ich – im Podcast!

Ja, nun ist es online, das Gespräch, welches Stephan und ich in meinem Studio geführt habe.

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Warum, wieso, weshalb, das alles kannst du im Podcast hören.

Ich fand es sehr spannend und interessant mich mit dem Thema Aktfotografie auf diese Weise zu beschäftigen und mich darüber zu unterhalten, hat mir wirklich gut gefallen.
Es war einfacher als ich mir vorgestellt hatte. Ich meine, dass sitzen vor einem Mikrofon  und zu reden. Ich finde ja, meine Stimme klingt fremd. Ja, ja ich weiß unsere Stimme wird von uns selber anders gehört, als wie sie klingt, wenn sie z.B. aufgenommen wird, wie in diesem Fall. Trotzdem, es ist eigenartig/komisch sich selber zu hören.
Klinge ich wirklich so?
Ich hatte kein Manuskript vor mir, oder Notizen, nein hatte ich nicht, es war tatsächlich ein Gespräch.

Stephan hat aus unserem Gespräch 2 Podcastfolgen gemacht und ich weiß noch nicht, wann der zweite Teil online gehen wird.
Erzählt mir doch mal bitte, wie es Dir gefällt und ob überhaupt und so.


 

Ich bin mir nicht sicher in welcher Folge, im Laufe des Gespräches stelle ich fest, dass es zu viele schlechte Knips-Bilder von halb nackten jungen Frauen gibt die, die Grundlage für den Mainstraem-Geschmack sind, den ich kritisiere. Weiter stelle ich fest, dass sich junge Frauen ein Shooting bei mir vielleicht nicht leisten können. Daraus entstand die Frage: wie das verändern?

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Akt. Nackt. Wie ich es sehe.

Aktfotografie

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Da in der kommenden Woche der Podcast online geht, den der Stephan Schwarz mit mir aufgenommen hat und in dem es um das Thema Aktfotografie geht, dachte ich, ich sehe nach, ob es mir möglich ist, hier im Urlaub, einige meiner Lieblingsbilder zu diesem Thema auf einer Seite zusammenzustellen. Die Bedingung wäre, dass sie in der Mediathek sind.
Ja, und tatsächlich habe ich Motive gefunden, die ganz gut zeigt, wie ich das Thema angegangen bin und aktuelle umsetze. Leider fehlen jedoch auch eine ganze Menge an Motiven und ich werde, sobald ich wieder zu Hause bin, mal eine Zusammenstellung zu diesem Thema machen müssen, denke ich. Bis dahin gibt es aber auch einiges hier zu sehen.
Ich arbeite ja eher puristisch und sehr minimalistisch und versuche jeden Anflug von Zuckerguss zu vermeiden. Es geht mir nie um das Nackt-sein, sondern um eine Stimmung, Sinnlichkeit, erotische Spannung, um Ausstrahlung, darum etwas über die Person zu erzählen.
Die Schwierigkeit ist ja die, dass ich auf meiner Seite, also öffentlich, hier nur Fotos zeigen kann, die entweder die Persönlichkeitsrecht der abgebildeten Person nicht verletzten oder es sind Fotos, die mit einem TfP Vertrag entstanden sind.
Was ich damit sagen will ist, es gibt noch so viel weitere, sehr schöne Fotos, auf die ich richtig stolz bin, die ich aber, ohne die Zustimmung der Abgebildeten, nicht öffentlich zeigen kann.

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Ich fotografiere ja auch schwangere Frauen „sinnlich“, also ohne Klamotten. Ich finde eine schwangere Frau sehr sinnlich. Männer und Paare fotografiere ich auch „sinnlich“, „sensual“, „hautnah“ oder wie immer wir es nennen wollen.

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Mann

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Nackt. Akt. Verlierer

Ok, der Titel dieses Beitrages hat schon den Charakter eines Chlickbaiting, oder?

Verlierer ?

Ich bin ja gerade im Urlaub und dort spiele ich oft Skip Bo. Und was soll ich euch sagen, meine Schwester, mit der ich ja spiele, hat immer alle Joker in ihrem Blatt, ehrlich. Egal, wer die Karten mischt, sie hat immer alle Joker und somit bin ich der absolute Verlierer – tja, so ist das.

Akt ?

In einem der vorigen Beiträge habe ich bereits davon erzählt, dass ich von Stephan Schwarz interviewt wurde – für seinen Podcast „Fotominuten“, und zwar zum Thema Aktfotografie. Sobald ich weiß, wann dieses Interview online geht und anzuhören sein wird, lasse ich es euch wissen.

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Bereits im Vorfeld dieses Gesprächs habe ich sehr viel über das Thema nachgedacht und mich damit beschäftigt und bewege es  immer noch – ab und zu – hin und wieder in meinem Kopf, doch ich bin im Urlaub und das heißt auch, dass ich daran arbeite einen leeren Kopf zu haben.
Warum?
Weil das für mich Erholung ist.

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Apropos „Erholung“. Ich habe meine Kameraausrüstung nicht dabei!
Mit Absicht nicht!
Dafür aber mein neues Telefon. Und dieses hat eine neue APP – ich habe bereits darüber berichtet – und damit fotografiere ich nun hier den ganzen Tag. Und, wen wundert’s, eben auch ganz besonders gerne.

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In dem Interview für Fotominuten haben Stephan und ich auch über Likes gesprochen. Ich habe dazu eine Meinung, doch um die geht es hier gerade nicht. Ich poste mein Fotos hier, auf meiner Homepage, und bei Instagram und bei 500px. Ich habe auch bei Flickr einen Account, doch den pflege und aktualisiere ich nicht mehr.
Warum? Mir fehlt einfach die Zeit.
Auch jetzt sollte ich eigentlich im Bett liegen und schlafen, doch was mache ich? Ich schreibe diesen Beitrag. Warum tue ich das? Weil ich mich total freue und wundere, dass meine Telefonbilder mit der App Prisma bei Instagram soviel Zustimmung erfahren.
Die Bilder, die ich gerade bei Instagram poste, haben alle den Hashtag #Urlaubsmodus. Damit will ich klarstellen, um was für Fotos es sich hierbei handelt, nämlich um eine kreative Spielerei.

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Ich bin ja mehr ein Fan von solchen Motiven

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Ja, heute gab es Regen. Aber an den anderen Tagen eben nicht.

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Nackt ?

Diese App Prisma macht aus den Fotos Strichzeichnungen, das ist irgendwie „Nackt“, finde ich. Somit habe ich nun zu allen drei Begriffen aus dem Titel was geschrieben – toll oder?
Und nun werde ich weiter meinen Urlaub genießen, ja, den genau das tue ich hier.

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