Was für ein Morgen!

Im Briefkasten hatte ich die Mitteilung, das mein alter Vermieter nun klagen wird, weil er meine Mietminderungen für unberechtigt hält und per eMail habe ich dies bekommen:

Sehr geehrte Frau Knappe,
ich bin durch Zufall – ich suchte eine nähere Beschreibung bzw. Anleitung wie man Familienportraits „schreibt – auf Ihre Seite gestoßen.
Selten gebe ich aus diesem Grund ein Feedback. Dies ist die berühmte Ausnahme. Ihre Fotos und Projekte …. einfach himmlisch und nur wunderbar! Ich bin selbst (Hobby)Fotografin aus und mit Leidenschaft … ich wünschte ich könnte annähernd so ausführlich von etwas oder einem Menschen berichten … ohne Worte. Ihnen herzlichen Dank für die Gabe… und Gratulation.
Schade, dass Sie so weit weg leben ;-( – ich würde sonst glatt versuchen mich von Ihnen fotografieren zu lassen. Wie viele Menschen mit einer Kamera zwischen sich und anderen bin ich nämlich ziemlich kamerascheu, wenn’s darum geht selbst belichtet zu werden. Tja!
 Ihnen weiterhin viel Erfolg.

Es ist nun so, dass mich so etwas unendlich freut! Ehrlich. Ist es nicht wunderbar, dass es Menschen gibt, die meine Fotos so empfinden? Es macht mich glücklich und stolz.

In den letzten Tagen habe ich mit einer Bekannten über meine BoudoirPortraits gesprochen, weil ich ihr Feedback wollte. Als sie exakt die Worte zur Beschreibung der Fotos benutzte, die ich dachte, als ich die Fotos zusammenstellte, löste das Glücksgefühle aus, denn sie sagte mir, dass es tatsächlich eine Person gibt, die meine Fotos so sieht, wie ich sie sehe.
Woher meine Zweifel kommen, dass es NICHT immer so ist?
Ich weiß es nicht.
Vielleicht darum, weil es so schwer ist von meiner Art der Fotografie zu leben?
Ich bin einfach erschöpft von den Anstrengungen, die dieses Jahr bisher gebracht haben. An manchen Tagen denke ich, ich schaffe es nicht noch mehr zu ertragen.

Doch dann bearbeite ich ein Shooting und sehe Fotos, die so sind, wie ich es machen möchte und denke, es wäre falsch damit aufzuhören, oder?

Stunden später:
Am Nachmittag rief eine Kundin an, die gestern die Auswahl aus ihrem Shooting erhalten hatte und meinte, ich hätte ein Lächeln auf ihr Gesicht gezaubert. Mit anderen Worten, sie wollte mir sagen, dass sie mehr als sehr zufrieden mit dem Ergebnis ist.
Für einen Tag wirklich ne’ ganze Menge Lob.

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Boudoir Fotografie – wie ich es sehe!

Boudoir

…ist französisch und bedeutet Ankleidezimmer. Es handelte sich um das Privatgemach, in das sich die Dame des Hauses zurückzog, das war im 19. Jhr.
Das Genre „Boudoir“ in der Fotografie meint – ja was denn? Sicher keine ausgezogenen, nackten Frauen. M.E. sollte es eher spielen mit dieser intimen Stimmung eine Ankleidezimmers, in dem auch ein Bett steht.
Ich habe mich schon einmal an diesem fotografischen Genre probiert – hier – und war mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden, wusste jedoch nicht genau warum. Nach einem ausführlichen Gespräch mit einer Freundin und Kollegin hatte ich eine Idee und habe es darum heute noch einmal probiert. Mein fotografischer Stil ist ein sehr puristischer. Darum ist auch nicht viel zu sehen. Ein wenig nackte Haut, die Anmutung eines Bettes, mehr nicht.

 

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Wenn Sie Interesse an so einem Shooting haben, schreiben Sie mir.

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Akt . Nackt . fine art

Werner Wurst sagte 1956: „Aktaufnahmen sind ohne Zweifel ein sehr heikles Gebiet, denn nirgends ist die Gefahr, daß aus dem guten Wollen ein entsetzlicher Mißgriff wird, so groß wie beim Aktfoto. Vor einem falschen Hintergrund, in unechter Stellung und Gebärde kann ein unbekleideter Mensch allzu leicht nur «ausgezogen» wirken …
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Ich möchte zeigen, dass Erotik und Sinnlichkeit nichts mit unbekleideten, übergroßen Models zu tun hat. Ein individuelles Aktportrait, entstanden in meinem Fotostudio, ist für jede Frau ein Gewinn, denn es geht mir niemals darum, Sie zu etwas zu machen, das nur mittels Schminke und allerlei Tricks möglich ist.

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Ich fotografiere jede Kundin auf eine sehr individuelle Art und Weise, so wie es ihr persönlich entspricht, denn Frauen sind unterschiedlich und ihre Wünsche und Vorstellungen auch.

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Körper . Form . Licht . Schatten

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Photographie“ bedeutet ja mit Licht zeichnen.

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Wenn ich also Licht und Schatten gezielt einsetze, entstehen Bilder.

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So ein Körper ist schon eine Ausnahme. Eddy arbeitet daran seit 10 Jahren und ich war daran interessiert, genau das mit Licht und Schatten sichtbar zu machen. Ich wollte sehen, wie das Licht, auf unterschiedliche Weise eingesetzt, diesen Körper „sichtbar“ macht.

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Ich habe die Blitze u.a. als Oberlicht und einem sogenanntem Zangenlicht angeordnet, bei letzterem fällt das Licht von rechts und links auf das Model, nimmt es quasi in die Zange.

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Dann habe ich ein sehr schmales Seitenlicht eingesetz und meine klassisches Portrait-Licht…

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…so entstanden wirklich interessante Fotografien.

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Eddy ist ein wirklich netter Typ und ich hoffe, mir ist es gelungen, ihn in seiner Individualität zu portraitieren.

20131024-1-035Interesse an so einer Fotosession?

Schreiben Sie mir fotostudio (at) beateknappe.de oder rufen Sie mich an.

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