Ich & Annie Leibovitz

Ja, schon klar es müsste heißen:

Annie Leibovitz & ich,

… doch hier geht es vor allem um mich: Die

Fotografin Beate Knappe.

Und um was noch? Wer ist diese Annie Leibovitz?
Die FAZ nennt sie die „bedeutendste Ikonographin der amerikanischen Popkultur“. Große Worte.
Auf jeden Fall zählt die US-amerikanische Fotografin zu den bekanntesten und bestbezahlten FotografInnen der Welt.

Eigentlich heißt sie Anna-Lou Leibovitz. Geboren ist sie am 2. Oktober 1949 in Waterbury, Connecticut. Sie hat drei Töchter, geboren 2001 und 2005. Sie war 51 Jahren alt bei der Geburt ihrer ersten Tochter. Die Zwillinge wurden von eine Leihmutter ausgetragen. Sie selber wurde als drittes von sechs Kindern einer jüdischen Familie geboren und sie studierte ab 1967 Malerei und Fotografie am San Francisco Art Institute.
Aufgrund einer Empfehlung wurde sie vom Art Director des Rolling Stone eingestellt. Sie war von 1973 bis 1981 dort die Cheffotografin. Das ist doch mal was, oder? Das sie bei dieser manchmal sehr intimen Arbeit auch drogensüchtig wurde, und zwar als sie 1975 die Rolling Stones auf ihrer Konzerttournee begleitet, ist dann wohl ein Kollateralschaden? Sicher ist, dass nach ihrer Entziehungskur, ihr Stil sich änderte, er wurde distanzierter und kontrollierter. 1981 beteiligte sie sich an der Gründung des US-Magazins Vanity Fair.
1988 lernte sie die Publizistin Susan Sontag kennen und sie wurden ein Paar, bis zu Susan Sontags Tod im Jahr 2004.
Wir alle kennen ihre Fotografie von John Lennon, der sich nackt und in embryonaler Haltung an Yoko Ono schmiegt, entstanden wenige Stunden vor Lennons Ermordung. Oder, das Aktfoto der Schauspielerin Demi Moore während ihrer Schwangerschaft.
Viel beachtet wurden auch die Kampagnen, die sie für 
American Express (1987) fotografierte oder die Pirelli-Kalender, für die sie 2000 und 2016 fotografierte. Von Annie Leibovitz fotografiert zu werden, gilt als Ehre, sie konzipiert ihre Portraits bis ins kleinste Detail, bevor sie eine Kamera in die Hand nimmt – macht das ihren Erfolg aus? 

Doch, da gab es auch den Lavazza-Kalender 2009, für den sie die Fotos machte. Luise F. Pusch wollte sich deswegen schon beim Deutschen Werberat beschweren, denn aller Protest der Frau gegen ihren Missbrauch als Blickfang der Werbung, hatten nichts genutzt, fand sie.

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Im August 2009 wurde bekannt, dass Annie Leibovitz bei der Firma Art Capital Group mehr als 24 Millionen US-Dollar Schulden hatte. Ihre fotografische Arbeit und ihr Grundbesitz hatte sie als Sicherheit angegeben und nun drohte ihr, das alles zu verlieren. Am 8. September 2009 konnte sie jedoch ein Schuldenmoratorium mit Art Capital aushandeln. „Ian Peck, chief executive officer of Art Capital Group, said: “We’re gratified to be able to further assist Ms. Leibovitz to achieve financial stability and proud to have been of such value to her at this juncture in her life and career.
Vielleicht war der Lavazza Kalender etwas, das Annie Leibovitz, für Geld, also ihre Schulden tun musste?

Doch zurück zu dem: Ich & Annie Leibovitz.

Der letzte Pirelli-Kalender war schon Anlass für mich etwas über sie zu schreiben, weil die Presse das Thema pushte – ebenso wie nun ihr aktuelles Projekt.

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Eine Ausstellung, die um die Welt reist und zu der die New York Times schreibt:
The photographer returns to her most personal project with new subjects, a new touring exhibition and a new mentor: Gloria Steinem.

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Frauen

… sind, seit dem ich bewusst fotografiere, mein Thema, mein most personal project. Ich dachte, es sei meine Suche nach einer Antwort auf die Frage: Wer bin ich? Leider habe ich bis heute keine wirkliche Antwort formulieren können.
Die ganz bewusste Hinwendung zu diesem Sujet: Frau, passierte, als ich erkannte, dass es einen Unterschied macht, ob ich als Frau oder Mann in dieser Gesellschaft lebe. Von da an wurde Frau-sein mein Thema. Siehe u.A. hier:
Frauen in Chemnitz
Silbergau das bin ich
Fuck you cancer

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Hier ein einige meiner journalistische Portraits – selbstverständlich alle von nicht berühmten Frauen.

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Simone
Monika

Renate

Kunstlerin

Alice

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Meine Diplomarbeit, die ich vor fast genau 21 Jahren, im November 1995, fertigstellte, hat den Titel:

Die  Atelier-Fotografin.
Ein Frauenberuf im 19. Jhr. zwischen Modeerscheinung und Profession.

Die Fotografie zieht sich wie ein roter Faden durch meine Biographie. Als Kind war ich das Motiv meiner fotografierenden Mutter; später bekam ich eine eigene Kamera und legte 1968 meine Gesellenprüfung als Fotografin ab. Zwanzig Jahre später begann ich Kommunikationsdesign, Schwerpunkt Fotografie, zu studieren.

Ich habe, bis vor etwa 7 Jahren, an einer Portrait-Serie gearbeitet, die sich Hommage an August Sander nennt. A. Leibovitz beruft sich bei ihrer Portrait-Serie „Woman“ auch auf ihn. Susan Sontag brachte Leibovitz bereits 1989 auf die Idee zu diesem Projekt, aus dem dann auch ein erstes Buch wurde. Leibovitz sagt dazu:  “I knew that if I was going to be involved with Susan Sontag, I was going to have to be better — be a better photographer, be a better person,”. Dazu gibt es leider keine Parallel in meinem Leben.

Auf jeden Fall waren es die Pressemeldungen zu diesem Projekt, die mich veranlassten nachdenklich zu werden und dann auf Facebook etwas zu schreiben. Es ging um „Öffentlichkeit und Anerkennung“, um wahrgenommen und geschätzt zu werden für das, was ich tue – mein Thema eben. Ich fragte, wie damit umgehen, wenn ich den Eindruck haben, dass andere diese Anerkennung bekommen, ich aber nicht? Ich sprach von diesem nagenden Gefühl das flüstert: Warum nicht Du?

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Ok, so mancher wird nun sagen: Wie kommt sie auf die Idee sich mit Annie Leibovitz zu vergleichen? Schließlich hat sie die Queen portraitiert.

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Da antworte ich: Warum nicht?
Es geht mir ja nicht darum, ihre Arbeit schlecht zu machen, keineswegs. Mir geht es darum, eine Antwort auf die Frage zu finden: Warum sie und nicht ich? Oder, warum nicht wir beide?

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Ist das etwa falsch, herausfinden zu wollen warum, wie, was funktioniert?
Ich denke nicht. Und genau das ist mein Ansatz. Ok, zugegeben, ich war auch ein wenig frustriert, schließlich geht es mir so, wie Sabine Asgedom beschrieb, als sie davon sprach, dass es Gründe gibt, warum sie die Anerkennung, für das was sie tut, auch von außen braucht.
Ich brauche die nämlich auch und muss gerade zusehen, wie sie, verdienterweise, Annie Leibovitz bekommt. Ich gönne sie ihr von Herzen, keine Frage, doch ich möchte auch „famous“ sein.
Ist das so verwerflich? Ich denk nicht.

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Vor ein paar Jahren sagte ein Kollege zu mir, wenn er sich so meine Portraits ansehe, und deren Energie, dann würde er nicht verstehen, warum ich nicht ein volles Auftragsbuch hätte. Ich habe immer noch keines. Heute hatte ich über FB Kontakt mit einem Fotografenkollegen hier in Düsseldorf, der mich fragte, wie ich zu dem hervorragenden Google-Ranking gekommene sei. Ich habe ehrlich geantwortet, nämlich, dass ich keine Ahnung habe. Auch er meinte, dass ich mich doch sicher vor Aufträgen nicht retten könnte, bei dem, wie meine Homepage aufgestellt sei. Nö, war meine Antwort und er meinte, dass ich garnicht wüsste, was für einen „Schatz“ ich da hätte. Kann sein. Es ist wie es ist.

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Nachdem ich bei FB von diesem nagenden Gefühl geschrieben hatte, ist was ganz wunderbares passiert: Kommentare, so liebevoll und berührend, wie ich es nicht erwartet habe. Ich weiß eigentlich gar nicht, ob ich überhaupt was erwartet hatte. Was ich sagen will ist, dass mir das unglaublich gut getan hat und ich tief berührt davon bin, mit wieviel Aufmerksamkeit mein Tun und Schaffen offensichtlich verfolgt wird.

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Liebe Beate, glaub einfach an Dich. Du bist wirklich gut in Deinem Beruf und als Mensch, das zählt. Nur ganz wenige schaffen es nach ganz oben, in der Regel aber nur durch finanzstarke Unterstützer. … Ansonsten halte es wie in Köln nach dem Grundgesetz mit Gelassenheit. Et kütt wie et kütt. Et is noch immer jot jegange. Also sei stolz auf Dich und bleib zufrieden.

„Ich kenne dieses Gefühl auch, es setzt sich manchmal wie eine Laus in den Pelz… Dann denke ich oft, steter Tropfen….mach weiter.“

„Liebe Beate, das kann ich so gut nachvollziehen. … Und weißt Du, warum sie geschätzt werden? Weil wir unseren Kunden mit unserer Arbeit Wertschätzung und Würdigung ihrer Persönlichkeit geben. …“

Es ist manchmal der innere kritiker, der da lauert und einem so dumme Dinge ins Ohr flüstert. Ich kenne das auch – dieses „warum die Anderen – warum nicht Ich ?“ Die anderen haben immer mehr Erfolg, sehen immer besser aus, haben immer mehr Freunde, können besser kochen usw….. Man muß dem inneren Kritiker die Zähne zeigen und vielleicht bei einer Realitätsüberprüfung feststellen, das er unrecht hat ! Das man auf einem guten hohen Level sich befindet und zufrieden sein kann mit dem Geschaffenen – egal, ob andere es anerkennen oder nicht. … es kann sein, das in einer anderen Stadt – Wien z.B. – du schon ganz anders positionierst wärest als im rheinprovinziellen Düsseldorf.“

„Liebe Beate, ich will dir eins sagen – ich habe selten so wundervolle Fotos gesehen wie von dir hier bei FB. Lass dich nicht beirren. Die Menschen leben in deinen Bildern. Es sind mehr als Fotos, das ist große Kunst. Die Frage ist vielleicht auch – wie definierst du Erfolg? … Sieh mal genau hin – ich glaube du kannst bestimmt viel Erfolg finden in deinem Schaffen.“

„ Ich bewundere Deine Bilder sehr, eben weil sie so „anders“ sind. Sie berühren mich direkt auf den ersten Blick und stellen den Menschen in den Vordergrund…und die Effekte in „Schwarz-Weiss“…unglaublich ! … Egal, wie auch immer, Deine Fotos sind und bleiben wunderschön …  Mach einfach weiter so, ich finde Du bist auf genau dem richtigen Weg.“

OK, sowas  zu lesen erfüllt mich mit Stolz und Freude und Dankbarkeit, tiefer Dankbarkeit.

 

Akt. Nackt. Wie ich es sehe.

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Da in der kommenden Woche der Podcast online geht, den der Stephan Schwarz mit mir aufgenommen hat und in dem es um das Thema Aktfotografie geht, dachte ich, ich sehe nach, ob es mir möglich ist, hier im Urlaub, einige meiner Lieblingsbilder zu diesem Thema auf einer Seite zusammenzustellen. Die Bedingung wäre, dass sie in der Mediathek sind.
Ja, und tatsächlich habe ich Motive gefunden, die ganz gut zeigt, wie ich das Thema angegangen bin und aktuelle umsetze. Leider fehlen jedoch auch eine ganze Menge an Motiven und ich werde, sobald ich wieder zu Hause bin, mal eine Zusammenstellung zu diesem Thema machen müssen, denke ich. Bis dahin gibt es aber auch einiges hier zu sehen.
Ich arbeite ja eher puristisch und sehr minimalistisch und versuche jeden Anflug von Zuckerguss zu vermeiden. Es geht mir nie um das Nackt-sein, sondern um eine Stimmung, Sinnlichkeit, erotische Spannung, um Ausstrahlung, darum etwas über die Person zu erzählen.
Die Schwierigkeit ist ja die, dass ich auf meiner Seite, also öffentlich, hier nur Fotos zeigen kann, die entweder die Persönlichkeitsrecht der abgebildeten Person nicht verletzten oder es sind Fotos, die mit einem TfP Vertrag entstanden sind.
Was ich damit sagen will ist, es gibt noch so viel weitere, sehr schöne Fotos, auf die ich richtig stolz bin, die ich aber, ohne die Zustimmung der Abgebildeten, nicht öffentlich zeigen kann.

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Ich fotografiere ja auch schwangere Frauen „sinnlich“, also ohne Klamotten. Ich finde eine schwangere Frau sehr sinnlich. Männer und Paare fotografiere ich auch „sinnlich“, „sensual“, „hautnah“ oder wie immer wir es nennen wollen.

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Mann

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Akt

Nackt. Akt. Verlierer

Ok, der Titel dieses Beitrages hat schon den Charakter eines Chlickbaiting, oder?

Verlierer ?

Ich bin ja gerade im Urlaub und dort spiele ich oft Skip Bo. Und was soll ich euch sagen, meine Schwester, mit der ich ja spiele, hat immer alle Joker in ihrem Blatt, ehrlich. Egal, wer die Karten mischt, sie hat immer alle Joker und somit bin ich der absolute Verlierer – tja, so ist das.

Akt ?

In einem der vorigen Beiträge habe ich bereits davon erzählt, dass ich von Stephan Schwarz interviewt wurde – für seinen Podcast „Fotominuten“, und zwar zum Thema Aktfotografie. Sobald ich weiß, wann dieses Interview online geht und anzuhören sein wird, lasse ich es euch wissen.

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Bereits im Vorfeld dieses Gesprächs habe ich sehr viel über das Thema nachgedacht und mich damit beschäftigt und bewege es  immer noch – ab und zu – hin und wieder in meinem Kopf, doch ich bin im Urlaub und das heißt auch, dass ich daran arbeite einen leeren Kopf zu haben.
Warum?
Weil das für mich Erholung ist.

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Apropos „Erholung“. Ich habe meine Kameraausrüstung nicht dabei!
Mit Absicht nicht!
Dafür aber mein neues Telefon. Und dieses hat eine neue APP – ich habe bereits darüber berichtet – und damit fotografiere ich nun hier den ganzen Tag. Und, wen wundert’s, eben auch ganz besonders gerne.

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In dem Interview für Fotominuten haben Stephan und ich auch über Likes gesprochen. Ich habe dazu eine Meinung, doch um die geht es hier gerade nicht. Ich poste mein Fotos hier, auf meiner Homepage, und bei Instagram und bei 500px. Ich habe auch bei Flickr einen Account, doch den pflege und aktualisiere ich nicht mehr.
Warum? Mir fehlt einfach die Zeit.
Auch jetzt sollte ich eigentlich im Bett liegen und schlafen, doch was mache ich? Ich schreibe diesen Beitrag. Warum tue ich das? Weil ich mich total freue und wundere, dass meine Telefonbilder mit der App Prisma bei Instagram soviel Zustimmung erfahren.
Die Bilder, die ich gerade bei Instagram poste, haben alle den Hashtag #Urlaubsmodus. Damit will ich klarstellen, um was für Fotos es sich hierbei handelt, nämlich um eine kreative Spielerei.

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Ich bin ja mehr ein Fan von solchen Motiven

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Ja, heute gab es Regen. Aber an den anderen Tagen eben nicht.

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Nackt ?

Diese App Prisma macht aus den Fotos Strichzeichnungen, das ist irgendwie „Nackt“, finde ich. Somit habe ich nun zu allen drei Begriffen aus dem Titel was geschrieben – toll oder?
Und nun werde ich weiter meinen Urlaub genießen, ja, den genau das tue ich hier.

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Noch 3x schlafen…

… dann geht’s auf die Insel.8938

Leute ich sach‘ euch, ich bin aber auch so was von reif für die Insel, wie schon lange nicht mehr. Es ist schon eigenartig.
Was?
Das eine Arbeit, die mir große Befriedigung bringt und Spaß, mich so erschöpfen kann. Doch so ist es.

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Heute Nachmittag bin ich für einen Fotoblog interviewt worden. Es ging um das Thema Aktfotografie. Es war wirklich toll und hat eine Menge Spaß gemacht, mit Stephan über Fotografie zu parlieren.

Die Fotos entsprechen nicht genau dem, was wir uns landläufig unter diesem Thema „Akt“ vorstellen, es sind auch ziemlich alte Arbeite von mir, doch ich dachte, ich zeige sie mal wieder, wenn es um „Aufarbeitung“ geht.

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Akt

Ich habe große Lust bekommen mich mit dem Thema Aktfotografie theoretisch auseinanderzusetzen oder Bild-Beispiele zusammenzutragen, von Fotografinnen & Fotografen, die mir gut gefallen. Mal sehen, wann und ob ich das schaffe. Vielleicht lade ich auch zu Gastartikeln ein. Also, wer Lust hat mir etwas zu diesem Thema zu schreiben, sollte sich melden.
Auf jeden Fall ist das ein sehr weites Feld, das ist mal klar.

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Akt

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Akt

Akt

Akt

Ja, ich habe auch Männer ohne Kleider fotografiert und tue es noch.

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Ich finde es immer wichtig, sich selber seine älteren Arbeiten anzusehen um eine Entwicklung festzustellen oder eben auch nicht, und um zu überlegen, wohin es gehen könnte. Also, mir ist das wichtig. Meine aktuellen Arbeiten unterscheiden sich schon von meinen älteren Arbeiten, finde ich. Das ist auch gut so.

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Schließlich arbeite ich seit einem gute Jahr in neuen Räumen und habe inzwischen akzeptiert, dass dieser neue Raum, ein anderes Licht erforderlich macht, was wiederum einen anderen Bildlook erzeugt.
Tja, so ist das, alles ist im Fluss und das ist auch gut so.
Ich denke, ich werde meine Kamera nicht mit in den Urlaub nehmen und nur mit meinem Telefon Sonnenuntergänge knipsen, das wird sicher entspannend sein.

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Frühbucher Angebot – Sensitive Portrait Kalender 2017

Dieses Angebot ist eine einmalige Gelegenheit und nur bis zum 30. September buchbar – worauf warten sie also?


textKalender-alleDer Kalender hat das Format 30 x 30 cm und ist auf hochwertigen Kunstdruckpapier gedruckt.

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Angebot

  • 1 Stunde Fotoshooting
  • Präsentation der Motivauswahl online
  • Sie entscheiden sich für 13 Motive und ich gestalte daraus einen wunderschönen Kalender.

Sie buchen und bezahlen dieses Angebot bis spätestens 30. September 2016 und erhalten zusätzlich alle 13 Motive in einem Album App für ihr Smartphone.
Sie erhalten das für unschlagbare

€ 399,00

 




Damit dieser Kalender rechtzeitig fertig wird, um eine Weihnachtsgeschenk zu werden, muss der Termin bis Ende November stattfinden.

Buchen Sie noch heute dieses Knaller-Angebot. Bei Fragen rufen Sie mich an:  0211 97711490.
Oder schreiben Sie mir eine eMail.

 

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Kalender 2017

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Heute habe ich aus den Fotos der 12 Frauen, die ich bisher portraitiert habe, einen Entwurf für einen Wandkalender 2017 gemacht, so sieht er aus.

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Der Kalender ist 30 x 30 cm groß und hat oben eine Spirale.02

Dieser hochwertige Kalender kann für € 40,00 bestellt werden. Der Betrag deckt die Druckkosten und ermöglicht mir weitere Frauen, ohne Berechnung zu portraitieren. Der Betrag beinhaltet auch die Versandkosten.




End of Sommer spezial

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preis

Ja, das ist mein erstes Spezial und es ist nur zu bestimmten Terminen buchbar und auch limitiert – darum heißt es, schnell buchen und einen Termin machen.
Soll ich ein kleines Geheimnis verraten?
Das wäre auch ein prima Weihnachtsgeschenk, weitersagen…




Ab sofort können Termine für Donnerstag den
13. & 20. Oktober ab 10:00h – 16:00h

 gebucht werden. Schreiben Sie mir einfach ihren Wunschtermin —> hier.

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Sich zeigen

Das gilt für die Frauen, die sich vor meine Kamera wagten und ebenso für mich, die diese Portraitserie nun in einer Ausstellung präsentiert. Sich zu zeigen macht auch verletzlich. Auch das gilt für mich und die von mir portraitierten Frauen gleichermaßen.

So langsam sickern die Erlebnisse der vergangenen Tage in mein Bewusstsein und lassen mich nicht schlafen, darum sitze ich hier und schreibe.
Was ebenso in mein Bewusstsein dringt, sind all die positiven Kommentare der Besucher. Wie sehr sie von meinen Fotografien beeindruckt waren, wie gut ihnen meine Arbeit gefallen hat. Und genau das ist der Lohn des sich-zeigens: Anerkennung.
Ja, die habe ich bekommen, in Mengen, was ein wirklich gutes Gefühl ist.
Nachdem die Ausstellungseröffnung nicht so ganz meinen Erwartungen entsprochen hatte, der Besuch war eher zögerlich, so war der Samstag und der Sonntag, an dem lt. Programm die Kunstpunkte stattfanden, ein sehr großer Erfolg, Besucherzahlmäßig. Und auch die Gespräche mit den Betrachtern der Bilder war wunderbar. Und, wenn ich meine Gefühlslagen sortiert bekomme, werde ich das sicher auch genießen können.

Diese Ausstellung war ein Kraftakt, und sie war es wert. Natürlich, es gibt immer Dinge, die ich im Nachhinein anders machen würde, doch, alles ist erst einmal gut gelaufen. Die Präsentation war beeindruckend und, was besonders wichtig ist, die Fotografien sind als das gesehen worden, als das ich sie meinte: Portraits von wunderschönen Frauen.
Mir ist erstmals bewusst geworden, dass es verschiedene emotionale Herangehensweisen an das Thema und somit auch an diese Ausstellung geben kann. Nachdem ich für mich geklärt hatte, dass es mir möglich ist auf Distanz zu gehen, zu der Krankheit und meine Betroffenheit nicht mehr meine Gefühlslage bestimmt, war das Thema für  mich abgeschlossen, jedoch nicht für den Rest der „Menschheit“.

Da gibt es Menschen, Leute, Personen, Frauen und Männer, die wollen sich mit diesem Thema nicht beschäftigen, wollen es nicht in ihrem Alltag haben, wollen weder drüber nachdenken noch drüber reden. Das Thema Krebs bedeutet in ihrem Bewusstsein immer auch Tod.
Wie war es den bei mir, bevor der Prozess in Gang gesetzt wurde und ich eine Haltung dazu entwickeln musste, weil ich sonst hätte nicht an dieser Serie weiterarbeiten können?
Genauso.
Ich wollte mich damit nicht beschäftigen. Jede Nachricht über die Erkrankung bei jemandem den ich kannte, löste Sprachlosigkeit, Hilflosigkeit und die Unfähigkeit angemessen zu reagieren aus. Damit stehe ich sicher nicht alleine. Darum kann es nicht verwundern, dass ich gefragt worden bin, als ich mit meinen Portraits anfing, warum ich dieses Thema in mein Leben hole, ohne Not, ohne selber betroffen zu sein.
Ich konnte es begründen.
Es war die Haltung von Renate, die sich, bevor es die Chemo machte, die Haare vom Kopf rasierte. Das hat mich beeindruckte. Ja Mut und eine Haltung beeindrucken mich. Und darum wollte ich das ins Bild setzen.

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Jede der Frauen aus der Serie, hat mich stark beeindruckt. Zuletzt Kirsten.

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Ich habe es in Gesprächen, während der letzten beiden Tage, immer wieder gesagt, es geht mir in der Portraitserie nicht darum, der Krankheit „Krebs“ ein Gesicht zu geben.
Wie sagt Adolf: „Krebs ist ein Arschloch“. Darum braucht sie keine Wertschätzung. Sie nimmt Frauen ein Stück ihrer Identität, nämlich die Haare und oft auch ihre Brust.

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Mit meinen Portraits will ich zeigen, dass diese Frauen wunderschön sind, trotz dieses vermeintlichen Mangels.

Bildschirmfoto 2016-08-28 um 20.23.10Die Besucher meiner Ausstellung sagten immer wieder, wie sehr die Frauen auf meinen Fotografien strahlen würden, es schien, als würden sie von innen leuchten. Das Funkeln in ihren Augen wurde ebenso bemerkt, wie die Lebensfreude in ihren Gesichtern. Ja, ihre Power und ihren Willen zum Leben, sei in meinen Portraits  sichtbar.

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Doch zurück zu den verschiedenen emotionalen Befindlichkeiten, die wiederum Gründe dafür liefern, sich meine Ausstellung anzusehen oder eben auch nicht.

Es gibt die Menschen, die mit dem Thema Krebs konfrontiert waren und es überwunden haben und nun nicht mehr darüber reden oder sich damit beschäftigen möchten, die interessiert das alles nicht mehr, verständlicherweise. Sie wollen leben, ohne Beeinträchtigungen, ohne dunkle Wolken oder Befürchtungen.
Wie gut ich das verstehen kann.
Diese Personengruppe sind auch nicht die Zielgruppe dieser Arbeit.
Wer dann?
Eine berechtigte Frage, die ich auch schön des Öfteren beantwortet habe. Mein Portraits sind Mut-mach-Portraits für Frauen, die aktuell in diese Situation gekommen sind, denen gerade der Boden unter den Füßen zu schwinden scheint. Die befürchten, ihr Leben ist jetzt zu Ende. Die Angst haben und es zu befürchten ist, dass diese Angst sie ab sofort jeden Tag beherrschen wird und ihnen die Haare vom Kopf frisst. Mein Portraits soll ihnen zeigen, dass es möglich ist, der Angst die Haare vom Kopf zu fressen, also den Spieß einfach umzudrehen. Die Ausstellung hat mir gezeigt, dass genau das möglich ist.

Besucher haben von „mutig“ gesprochen, beim Betrachten meinte Fotografien. Sie haben dabei vorrangig mich gemeint. Also die Fotografin, die sich mit diesem Thema beschäftigt.
Ist es mutig von mir?
Ich hatte mir bis dato dahingehend keine Gedanken gemacht, ehrlich nicht. Doch, ich weiß inzwischen, was gemeint ist. Mich mit so einem Thema zu exponieren ist mutig, denn, wie ich schon beschrieben habe, gibt es eine beträchtliche Anzahl von Personen, die sowas nicht sehen wollen. Die wollen letztendlich mich und meine Arbeit nicht sehen, was fatale Folgen für mich haben kann. Weil es dann, an der für mich so wünschenswerten, Anerkennung und Zustimmung fehlt.
Also ja, ich bin mutig.
Doch ich bin es auch gerne, weil diese Portraitserie einen Inhalt hat, sich etwas von Bedeutung annimmt, nicht an der Oberfläche rumdümpelt und somit selber zu etwas wird, das Bedeutung hat.
Ja, diese Portraits haben eine Bedeutung. Die Kraft und Stärke dieser Frauen hat für mich eine Bedeutung.

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Da stehe ich nun, durch die Rotznase meines Enkels mitten in einer Sommergrippe mit Ischiasproblemen und leide. Muss mir jedoch bewusst machen, dass das angesichts dessen, was diese Frauen durchmachen, bzw. durchgemacht haben, doch eher Peanuts sind. Das ich mich glücklich schätzen kann, in meiner Familie noch keinen Fall von Kebse erlebt zu haben und selber nicht betroffen bin. Das ist großartig und wunderbar. Ich liebe mein Leben.
Durch die Arbeit an dieser Portraitserie habe ich gelernt, dass ich in der Lage bin in Distanz zu gehen, obwohl ich beim Shooting selber sehr nah dran bin, an dem Thema, an den Frauen. Das ist eine gute Erfahrung. Dann habe ich gelernt, was es den Frauen bedeutet, wenn diese Fotos veröffentlicht werden und sie mit Lob überschüttet werden. Ihr Schönheit, ihre Stärke und ihr Mut werden gelobt. Die Frauen werden umarmt von zigfacher Zuwendung und Anerkennung, von Gefühlen, von denen dann immer auch ein wenig auf mich überschwappen.

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Ja, es macht mir gute Gefühle etwas von Bedeutung zu tun. Darum ist es richtig an dieser Portraitserie zu arbeiten und sie zu zeigen. Und genau drum werde ich mich in den kommenden Tagen und Wochen kümmern. Ich will dafür sorgen, dass sie gezeigt und gesehen werden, meine Portraits, meine Arbeit.

Heißt es DAS Problem oder MEIN Problem?

Diesen Beitrag habe ich am 2. September verfasst. Es ging mir da wirklich nicht gut und daher habe ich ihn auch nicht direkt zur Veröffentlichung frei gegeben. Doch, da ich ja authentisch bleiben möchte, mache ich das nun, da es mir wesentlich besser geht und ich immer noch in den Erinnerungen des Wochenendes bade, an dem meine Ausstellung wirklich viele Besucher hatte.
Mein Mutter sagte immer: „Es wird nie so heiß gegessen, wie es gekocht worden ist.“


Es ist 2:57h, in 4 Stunden weckt der Wecker und ich kann nicht schlafen. Ob es an dem Kaffee lag, den ich um 17:30h noch getrunken habe oder an dem anschließenden Sekt, oder an der laufenden Nase, die ich von meinem Enkel geerbt habe? Ich weiß es nicht.
Die Nase läuft, die Augen brennen, der Hals juckt und ich kann nicht schlafen und komme ins Grübeln über mein Leben.

Die Ausstellung! Ja, auch die könnte der Grund sein, oder vielmehr die damit einhergehenden Gefühle. Vielleicht fehlt mir auch einfach nur jemand zum Reden, wer weiß. Ich sollte die Gefühle benennen, sie vor mich hinstellen, betrachten und als erledigt befinden, oder?
Claudia hat auf ihrem Blog so auf die Ausstellung aufmerksam gemacht:
Diese Ausstellung von Beate Knappe erforderte viel Mut. Alle diese Frauen und Beate hatten ihn. Ein tolles, sehr kraftvolles Projekt! Hingucken kann man noch bis zum 7. September!“

Sowas tut gut.

8:11h
Die Nacht liegt hinter mir, ich habe nicht gut geschlafen, sollte im Bett bleiben….
Meine Augen brennen, meine Nase läuft und in meinem Hals kratzt es.
Ich bin die letzten Monate doch tatsächlich von sowas verschont geblieben, doch nun hat es mich erwischt und ich fühle mich schlecht, einfach nur schlecht. Und ich habe das Gefühl, das liegt nicht nur ab dieser laufenden NASE.

Nehmen wir meine Ausstellung. Es kann sein, dass ich keine gute Pressearbeit geleistet habe, weil ich das schlicht und einfach nicht kann und nicht das Geld habe, Jemanden zu bezahlen, der das für mich macht. So habe ich z.B., zu meinem Projekt „Silbergrau – das bin ich!“, an die Redaktion von FrauTV geschrieben und eine eMail zurück bekommen, die den gleichen Inhalt hatte wie die Mail, die ich aktuell bekommen habe, als ich der Redaktion von meinem Projekt „Fuck You Cancer“ geschrieben habe. Da komme ich doch ins Grübeln und stelle fest, eMails werden garnicht erst gelesen, sondern mit einem vorgefertigten Text abgefertigt. Das ist deprimierend.


Nachtrag:
FrauTV hat auf ihrem FacebookBlog auf meine Ausstellung hingewiesen. Das hat für ganz schöne Verbreitung gesorgt und ich sage Dankeschön!!!


 

Dann habe ich die Presse eingeladen meine Ausstellung zu besprechen – nix ist passiert. Am Abend meiner Ausstellungseröffnung war schräg gegenüber, auf der anderen Straßenseite, auch eine Ausstellunseröffnung in einer neuen, recht kleinen Galerie. Dort tummelten sich ein mehrfaches an Besuchern als bei mir waren. Sowas stimmt nachdenklich.
Dann sind da, dir mir vertrauten Saboteure, die sagen, dass ich es nicht anders verdient hätte. Das ich es überhaupt nicht verdient hätte und, dass ich nicht gut genug sei.

Was soll ich tun?

Vor ein paar Tagen habe ich ein Interview mit Sabine Asgedom gesehen. Darin spricht sie davon, dass es Gründe gibt, warum sie die Anerkennung für das was sie tut, von außen braucht. Das fand ich unglaublich gut, denn genau so sehe ich das auch. Ich habe mich jedoch immer dafür gescholten, es so zu sehen und mich mit der Erkenntnis, dass ich, bzw. ich für meine Arbeite, gelobt werden will, schlecht gefühlt. Es heißt, dass ich innen, also in mir drin, ein Gefühl haben muss, das mich und meine Arbeit anerkennt und wichtig findet und lobt.

Doch genau das habe ich nicht.

Inzwischen weiß ich und fühle es auch, dass ich gute Arbeit mache, meinen eigenen Stil habe usw., doch erst dann, wenn das auch von anderen gesehen wird, macht es mich glücklich und zufrieden. Erst dann ist es wirklich die Bestätigung dafür, dass das was ich mache auch gut ist und Bedeutung hat.
Bekomme ich die Art der Anerkennung nicht, fühle ich mich schlecht, leer, bedeutungslos. Ich frage mich dann, warum ich es mache. Warum ich überhaupt etwas mache, wenn es doch keinen Menschen interessiert.

Dieses „keinen Menschen“ kränkt sicher all die, die meine Arbeit gut finden und mir das auch sagen. Dafür möchte ich mich entschuldigen, den so ist das nicht gemeint. Ich weiß das zu schätzen, wirklich, wie z.B. so ein Kommentar : Mal zur Abwechslung ein richtig ehrliches Foto hier. Erfrischender Kontrast zu den ganzen anderen Bildern von „post production Schönheiten“, finde ich. Bravo.“ Oder:

Jon Kerrin Great use of the light and shadows. Well shote Beate

Gabriel ☀☀☀ Adorable Image ☀☀☀. I love it. Keep up the good work! 🙂

Dieser Kommentar wurde auf 500px geschrieben. Einer Plattform, auf der meine Arbeit, so scheint es mir, auch geschätzt und gelobt wird, meist wenige Sekunden nach dem ich ein Foto hochgeladen habe. Dort nehme ich mir auch gerne die Zeit und verteile meinerseits ein „Like“ bei Fotografien, die mir wirklich gut gefallen.

Auch bei FB habe ich viele Kontakte, die meine Arbeit schätzen und loben. Und auch hier, auf meinem Blog bekomme ich wertschätzende und motivierende Kommentare, dafür bin ich unendlich dankbar.
Es geht mir nicht nur um ein Like bei FB oder auf anderen Plattformen, obwohl dieses „Like“ auch sehr wohltuend ist. Irgendwie fehlen mir gerade die Worte um zu beschreiben um was es mir geht, was mir zu fehlen scheint. Ich will nicht, dass es sich nach Neid und Missgunst anderen gegenüber anhören, weil es das nicht ist. Ich gönne anderen ihren Erfolg, die Anerkennung, und die Beachtung die sie bekommen. Es ist nur so, dass ich den Eindruck habe, sie auch zu verdienen, sie aber nicht zu bekommen. Ich und meine Arbeit wird nicht in dem Maße beachtet, wie andere es erleben – so scheint es mir.

Ja, ich komme ins Wehklagen und zur Beschreibung eines Mangels. Doch genau den empfinde ich. Warum darf ich den dann nicht auch benennen? Weil, aufgrund des Gesetzes der Resonanz, ich somit nur noch mehr Mangel anziehen? Kann sein, dann ist es so. Also bin ich selber Schuld an dem Umstand nicht beachtet zu werden? So einfach ist das?

Auch, wenn ich sage, ich brauche mehr Anerkennung, hört sich das eher nazistisch und total ICHbezogen an. Dann ist es eben so. Was ich brauche ist ANERKENNUNG und zwar solange ich noch lebe, nicht, wenn ich tot bin.

12:00h – es geht mir schlecht und ich gehe jetzt für ein paar Stunden ins Bett

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Es ist so weit …

… die Ausstellung hängt und ist bereit für Besucher. Ich hatte ja einen ziemlichen Schrecken bekommen, als ich erfuhr, dass die Wandbilder erst am Dienstag geliefert werden. Doch als die Kiste dann am Dienstag schon um 13:00h in meinem Studio stand, war ich sehr glücklich und zufrieden. Aufgrund der guten Vorarbeit meiner Handwerker, mussten die Wandbilder dann nur noch ausgepackt und aufgehängt werden. Auch das erwartete Umverpackungschaos blieb aus – alles lief perfekt.

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zeit

Es ist schon eigenartig, mein Studio als Galerie zu erleben.

HP

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Kirsten

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Wie alle Frauen mit Glatze, die ich bisher fotografiert habe, hat auch Kirsten, 41, diese Superkraft. An die kann sie sich bei Belieben andoggen und auftanken. Kirsten, hat drei Töchter, 2, 8 und 15 Jahren alt und lebt in einer Patchworkfamilie.

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Auch mein Bedürfnis nach Romantik konnte sie mit der Geschichte stillen, wie sie ihren zweiten Mann kennengelernt hat, ich liebe solche Geschichten.

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Bei Kirsten wurde das zweite Mal Brustkrebs diagnostiziert.

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Im Oktober 2014 ist Kirsten das erste Mal an Brustkrebs erkrankt. Die Diagnose lautete: Befallene Lymphknoten, und beidseitig Brustkrebs. Triple Negativ, G3, mit hohem Ki-Wert und hormon positives DCIS. Der Gentest ergab BRCA 2. Sie ließ sich beide Brüste abnehmen ohne Aufbau und hatte eine Strahlentherapie. Ihr wurden die Eierstöcke sowie die Gebärmutter entfernt.

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Als sie heute in mein Studio kam, hatte sie gerade die vierte Chemo hinter sich. Ihre Augen strahlten. Vor allem, als sie über ihre Töchter sprach. Sie ist eben eine stolze Mutter von drei Töchtern. Die müssen sich, wenn sie alt genug sind, untersuchen lassen und Entscheidungen treffen.

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Kirsten ist eine wunderschöne, beeindruckende Frau, voller Kraft und Mut, sie hat mich tief beeindruckt.

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Jeder dieser Begegnungen macht mich demütig und dankbar der Tatsache gegenüber, dass ich bereits so alt werden durfte wie ich heute bin und, dass es in meiner Familie, im Gegensatz zur Kerstins Familie, keine Krebserkrankung gegeben hat.

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# 63 Claudia Gölz – Silbergrau – das bin ich

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Die Friseure hat sie jeweils gewechselt, wenn sie ihr den Vorschlag machten, sich doch die Haare zu färben. Eine Frisur findet sie nicht auschlaggebend für ihre Persönlichkeit. Ja, eine kluge und aparte Frau, diese Claudia, 58 Jahre alt und Journalistin. Sie ist seit 14 Jahren Witwe und ebenso lange werden ihre Haare schon grau.
Als sie in mein Studio kam, waren ihre Haare zusammengesteckt. Als sie die Spange löste, stand plötzlich eine andere Frau vor mir.

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Übersicht 2016

# 1 – # 48

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Kinder sind unsere Zukunft

Ich reagiere sehr empfindlich darauf, wenn in meiner Timeline, bei FB, Fotos von gequälten Kreaturen auftauchen. Dabei mache ich keinen Unterschied, ob es sich z.B. um Kinder oder Tiere handelt  – ich will es nicht sehen. Weil es nichts verändern, nichts an dem Leid, nichts an dem Grund für das Leid und überhaupt, es verändert sich dadurch leider nichts. Ich jedoch sehe dieses Foto, es brennt sich in mein Gedächtnis ein und mir geht es schlecht, das will ich nicht.
Darum habe ich dieses Video zusammengestellt:

Kinder sind unsere Zukunft.

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Kann nicht oft genug gesagt und geschrieben werden…

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Dear Portrait Photographers,
You do not cure cancer.
You don’t have the power to stop the path of a tornado
or make rain fall on a land covered in drought.
You take pictures of people.

And although you aren’t performing surgery or landing a spaceship on a comet
You still have a gift to share.
And that gift affects lives
For in front of your cameras stand people
And people, well, they often wear masks disguised as a smile
And beneath those smiles are the hidden things

The unspoken insecurities:
“I’m fat”
“I’m ugly”
“I’m not worthy of having my picture taken.”
“I’m going to hate these.”

You won’t know this, of course
Because most won’t share it
I mean, who can blame them?

But rest assured those feelings are there
More often than not
And they bounce around in the minds of those you’d least expect.

It is your job to create images that silence those fears
Images that prove those fears unfounded
Images that shout louder than the lies our insecurities whisper
Images that say:

“You are perfect.”
“You are beautiful.”
“You are deserving of attention.”
Your gift, dear portrait photographers, may not save lives
But never doubt its importance

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Body in disguise

Es sind inzwischen 3 Jahre vergangen, seit dem ich diese Fotos gemacht habe und ich finde, es wird mal wieder Zeit um mit diesem Schlauch zu experimentieren.

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Diesmal würde ich gern die Begriffe wie „destruction„,“slice“ und „cocoon“ hinzufügen.

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Bei Interesse an einer Zusammenarbeit einfach ein eMail an mich.

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Marzena

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In Polen geboren ist sie und hat das Löten als Handwerk erlernt, bevor sie nach Deutschland kam, um in Wuppertal Kinder zu betreuen. Das ist inzwischen 20 Jahre her und seit 2007 ist sie mit dem Familienvater verheiratet und die beiden haben inzwischen 4 Enkel. Sie ist eine quirlige Frau, mit strahlenden Augen und sie mag Grünkohl, auch, wenn sie der Meinung ist, das polnisches Essen besser ist, als das, was wir hier in Deutschland kochen.
Sie trägt eine Perücke und, wie jedesmal, wenn die Frauen sie abziehen, entdecke ich eine ganz besondere Schönheit; ja wirklich. Ich sehe nicht Krankheit oder Leid, nein Schönheit mit einem Strahlen, einem ganz besonderen Strahlen.

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Im April 2010 wurde bei ihr, oberhalb der linken Brust, eine Krebsgeschwulst von 4 cm Größe entdeckt. Diese wurde Brusterhaltend entfernt, ebenso Lymphknoten. Sie bekam eine Chemotherapie und ging von da an regelmäßig zu den Nach- und Vorsorgeuntersuchungen, 2x im Jahr.

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Ihre Ärztin meinte, sie müsse nicht mehr so oft kommen, doch mit diesem Gedanken konnte Marzena sich nicht anfreunden. Wie Recht sie hatte, erfuhr sie dann im März 2016. Da wurde in der gleichen Brust ein 8 mm großer, wieder sehr bösartiger Krebs entdeckt. Am 10. Mai wurde ihr ein großer Teil der linken Brust abgenommen und seit dem bekommt sie wieder eine Chemotherapie.

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Sie und ihr Mann nehmen das Ganze mit viel Humor, denn nach der Behandlung des Krebses, wird die rechte Brust in der Größe angepasst, also verkleinert. Als die Haare anfingen auszugehen, war es auch ihr Mann, der ihr die Glatze rasierte.

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Wie immer, nach so einem Shooting, bin ich tief bewegt und beeindruckt.

Marzena wünscht sich, das mehr Frauen, in ihrer Situation, mutig sind und daran glauben, dass sie den Krebs besiegen werden – was ich ihr von ganzem Herzen wünsche.

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Als Sammelsurium wird heutzutage eine ungeordnete, unsystematisch angelegte Sammlung bezeichnet. Das Wort stammt ursprünglich aus kulinarischem Kontext; das niederdeutsche sammelsur, das nach dem gleichen Muster wie swartsur gebildet wurde, bedeutet so viel wie „saures Gericht aus gesammelten Speiseresten“. Im 18. Jahrhundert wurde diese Bezeichnung mit abfälligem Unterton verwendet; unter einem sammelsur verstand man nun eine ekelhafte Gemüsemischung. Die Endung -ium ist, analog zum Ausgang von Wörtern wie Brimborium, Lappalie oder Fidibus, ein wohl hauptsächlich durch norddeutsche Studenten verbreitetes scheingelehrtes latinisierendes Suffix.

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Nun ja, mit kulinarischen Genüssen hat es wenig zu tun was ich da auf diversen Festplatten finde – doch schau selber.

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Das meiste ist aus analogen Zeiten – schon eigenartig: Mein Lebenswerk, also Teile davon. Ich sollte unbedingt eine Retrospektive machen – spätestens, wenn ich 80 werde, oder?

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Ich kann garnicht aufhören, und mir fällt die Frage der letzten Tage ein, die lautete:

WARUM? Also warum fotografiere ich?
Ganz schlicht und einfach die Antwort: Ich kann nicht anders…

Wenn ich mir so ansehe, was alles an Fotos produziert wird, jeden Tag, dann kommen mir Zweifel, daran, ob ich mit meiner, recht radikalen, Meinung eigentlich richtig liege, ja ehrlich. Doch, wenn ich mir so ansehe, was ich im Laufe meines Lebens produziert habe, dann weiß ich, das ich richtig liege.

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Meine Fotografien sind niemals nur Dekoration.

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Sie haben eine Bedeutung, einen Inhalt und das ist auch gut so. Ich habe große Lust, mich aus dem ganzen Mist, der fotografisch so tagtäglich produziert wird, einfach herauszuziehen, da nicht mehr mit zuspielen, doch dann kommt mir das Wort Marketing in den Sinn und, dass es immer noch nicht so ist, das die Menschen vor der Tür meines Studios Schlange stehen, um sich von mir fotografieren zu lassen.

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Warum ist das eigentlich so?

Ok, so eine Schlange ist vielleicht nicht so erstrebenswert, doch mehr Kunden wäre nicht schlecht. Wertschätzung in Mengen auch nicht. Ok, gerade hatte ich einen Anruf von einer Frau, die beschrieb, dass sie die Suchworte Portrait und Düsseldorf eingegeben hatte und auf meiner Homepage die schönsten Fotos zum Thema fand und darum am Samstag zu einem Shooting in mein Studio kommt. So soll es sein!

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Und hier noch ein paar USA Erinnerungen

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Melancholie – Nachdenklichkeit

Als ich heute am Morgen wach wurde musste ich mein Ausstellungsprojekt denken, was auch sonst. Doch dann kam mir eine Portraitserie in den Sinn, an der ich vor ein paar/vielen Jahren gearbeitet habe. Hommage an August Sander. Und ich habe mich gefragte, wo sich wohl die Datei dieser Serie befinden, also auf welcher der zig Festplatten und habe mich auf die Suche begeben. Gefunden habe ich was, werde ich mal bearbeiten und dann einstellen, doch hängen geblieben bin ich bei diesem Foto

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Dies ist der Scan eines analogen Fotos. Entstanden ist es auf der Rheinkirmes vor (?) Jahren hier in Düsseldorf.
Ich kann nicht genau sagen in welchem Jahr, dazu müsste ich den Negativbogen finden. Auf jeden Fall macht es mich nachdenklich.
Was?
Das es da so unendlich viel Motive gibt, in meinem Archiv. Die vor allem ein Dokument meines gelebten Lebens sind, das sind schon ziemlich viele Jahre. Und es kommt mir die Frage in den Sinn, wie viele es noch sein werden und ob ich es wirklich schaffe, dieses Archiv für die Welt nach mir aufzubereiten.
Was will ich noch, von diesem mir verbleibendem Leben? Was ist mir wichtig?

 

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60+ und kein bisschen leise!

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Das ist ja wohl nicht wahr:
 
Laut SPIEGEL ONLINE schreibt Moderatorin Christine Westermann die Einstellung der WDR-Show „Zimmer frei!“ ihrem Alter zu. … sagte die 66-Jährige auch der „Bild am Sonntag“. Demnach soll ihr der WDR bereits vor zwei Jahren indirekt zu verstehen gegeben haben, dass sie zu alt für die Sendung sei…
 

Frauen dürfen in dieser Gesellschaft nicht altern?

 
Ich rufe daher Frauen die 60+ sind und sich noch nicht alt fühlen auf, an meinem zukünftigen PortraitProjekt teilzunehmen:

„60+ und kein bisschen leise.“

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Welche Frau traut sich, trotz Lachfalten und Spuren von gelebtem Leben, vor meine Kamera?
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Zeigen wir der Welt und den Medien das „Alter“ nur eine Zahl ist. Und, dass wir froh sind älter zu werde, denn vielen ist das nicht vergönnt!!!!
Bei Interesse daran teilzunehmen einfach eine eMail an mich schreiben.
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Ein Paar in Love

Die Fotos aus so einem speziellen Shooting sind im Ergebnis sinnlich, sexy, hautnah, emotional und einfach großartig.

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Interesse an so einem ganz besonderen Shooting?

Schreiben Sie mir eine eMail oder rufen Sie mich an 0211 977 11490 und verabreden einen Termin für ein persönliches Kennenlernen bei dem wir dann alles besprechen können, ich freu‘ mich auf Sie.

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Marita – best ager

Vor drei Jahren war das mein Thema: Best Ager
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Gemeint sind die über 50zig jährigen. Sie werden auch genannt:

  • Generation Gold
  • Generation 50plus
  • Silver Ager
  • Golden Ager
  • Third Ager
  • Mid-Ager
  • Master Consumer
  • Mature Consumer
  • Senior Citizens
  • „over 50s“
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Macht das wirklich Sinn, Menschen, aufgrund ihres Alters, in eine Gruppe einzusortieren?

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Mein Studio

Nun ist es fast ein Jahr, dass ich in meinem neuen Studio bin. Und ich fand, es wurde Zeit für neue, großformatige Wandbilder.
Vóila – da hängen sie und sehen gut aus.

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… und das ist der Gegenschuss.

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Auch die Wand hinter mir habe ich umgestaltet und finde, es sieht gut aus.

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Beate goes to Hamburg

Da passiert gerade gewaltiges in meinem Kopf.

Warum?

Ich habe eine Anfrage aus Hamburg bekommen, für ein, bzw. 3 Fotoshootings und da das über 400 km sind, wäre es doch eine großartige Idee, auf dieser Reise auch noch anderen zu treffen und zu fotografieren. Oder? Auch in Hamburg selber könnte ich noch weitere Termine für ein Shooting einrichten.

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Also, auf der Strecke nach Hamburg liegen Städte wie Marl, Münster, Osnabrück, Wildershausen, Dinklage, Quakenbrück, Meppen, Güthersloh, Bielfeld, Bremen und noch viele, viele mehr. Es könnte doch durchaus möglich sein, dass dort Jemand wohnt, der sich immer schon mal von mir fotografieren lassen wollte, oder der mich nur auf einen Kaffee treffen will, oder einen Schlafplatz für mich hat.
Ich bin gespannt, wer sich meldet.

Die Reise soll nach dem 16. August losgehen – na, interessiert?

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Alex – ein Babybauch

Alexandra ist Anfang 30 und erwartet ihr zweites Kind. Da sie bei ihrer Tochter fast die ganze Schwangerschaft über im Bett liegen musste, es bestand die Gefahr einer Frühgeburt, ist sie stolz es nun, ohne Bettruhe, bis in die 30zigste Woche geschafft zu haben.

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# 62 – Ingrid Grommelt – Silbergrau- das bin ich

Ingrid Grommelt, Public Relations & Communication, ja die 75jährige ist noch berufstätig und nennt sich selber eine „one-Woman-Show“.

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Seit 2 Jahren ist sie Witwe und hat über 10 Jahre lang für die IGEDO Pressearbeit gemacht. Ja, Mode ist ihr Thema, das war sofort zu erkennen, als diese zarte Frau, ganz in Weiß, mein Studio betrat. Die Designerin ihres Kleides hatte sich dafür entschieden, die Kanten, an denen die Stoffbahnen zusammentrafen, nach außen zu legen, außergewöhnlich, eben Ingrid Grommelt.

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Ebenso außergewöhnlich ist ihre antike ‚Sehhilfe‘ – ein LOGNON!

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Nach einem Unfall stellte sie fest, das ihre Haare weiß wurden. Sie hat gefärbt, doch seit Mitte de 90ziger Jahre nicht mehr. Nun hat sie wunderbar weißes Haar und sieht großartig aus.

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Was für eine wunderbare Begegnung.

Übersicht 2016

# 1 – # 48

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Investition – Honorar

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Mein Anliegen: Ich möchte sie glücklich machen

Termin vereinbaren und meine ganze Aufmerksamkeit genießen!

Jeder Augenblick unseres Lebens ist ein Geschenk. Die Fotos, die ich mache erzählen die Geschichte Ihres Lebens. Dieses einen Moments, in dem Sie sich gerade befinden. Damit Sie diese Momente mit anderen teilen können, jetzt oder später. Damit die, die nach uns kommen erfahren wer Sie waren und erfahren, woher sie kommen.

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Hier könne Sie in der Preisliste online blättern

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