Antreiber, Saboteure und schwarzem Humor!

Montag ist und eine neue Woche beginnt. Hier in Düssdeldorf scheint die Sonne, doch es ist herbstlich kalt.
Liegt das daran, dass wir immer noch Sommerzeit haben, oder ist es wirklich schon so gut wie Herbst?
Ändern können wir es eh‘ nicht also, lasst uns einfach mit dem Tagwerk beginnen.
Doch zuvor möchte ich auf etwas hinweisen, dass es in unserem Land schwer hat „Schwarzer Humor“!
In einem handwerklich sehr gut gemachten Filmchen von Filmstudenten der Filmakademie Ludwigsburg gleitet eine Limousine genannt Mercedes, ausgestattet mit automatischem Notbremssystem, durch eine neblige österreichische Landschaft und passiert ein kleines, offensichtlich altertümliches Dorf. Die Limousine bremst von alleine vor spielenden Kindern, was sie üblicherweise in Notfällen machen soll.

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Dann tritt ein Kind spielend auf die Strasse, doch diesmal passiert das Unerwartete: das Auto überfährt den kleinen Jungen, dessen Mutter entsetzt seinen Namen ruft: Adolf. Er bleibt leblos im Staub liegen und die Limousine passiert das historische Ortsschild mit der Aufschrift „Braunau am Inn“. Der Spot endet mit der Einblendung des Spruchs: „Erkennt Gefahren bevor sie entstehen“. Die Hersteller, Mercedes, distanzieren sich von dem Spot, weshalb die studentischen Macher ihn deutlich als unautorisiert kennzeichnen mussten. Wie schon gesagt: Schwarzer Humor hat es bei uns schwer.
Ich habe sehr sensible Antennen, wenn etwas, aufgrund meiner Werte, unangemessen ist zeigen diese es an, darauf kann ich mich verlassen. Als ich diesen Spot sah musste ich spontan lachen – Schwarzer Humor eben, nicht Jedermans Sache, leider.

Nun zu etwas Unerfreulichem: ich habe heute die Ergebnisse der Blutuntersuchung von letzten Mittwoch erhalten

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Da wurde ein Wert gemessen, der im Normalfall 3 beträgt, der lag bei mir bei 70. Es handelt sich also um eine wirklich ernstzunehmende Gallenentzündung, die auch die Leber in Mitleidenschaft gezogen hat. Und, was ich ja schon wusste: die Galle muss ganz dringend raus, doch zuerst muss die Entzündung abgeklungen sein.
Dann sind meine Schilddrüsenwerte zu niedrig, doch das kann reguliet werden, denn ich habe ja keine Schilddrüse mehr.
Ich  muss also Termine bei Ärzten und im Krankenhaus machen, Pillen schlucken und achtsam mit mir umgehen, denn ich will nicht krank sein, oder über Krankheiten reden müssen.
Das Leben ist genau dafür zur kurz.

Da gibt es einen Antreiber in mir, muss ich den auf Weltreise schicken, damit er mich nicht mehr nervt? Oder sollte ich den Grund für ihn herausfinden?
Ich gehe ja solchen Phänomenen gerne auf den Grund, denn nur so kann ich mich mit ihnen anfreunden und herausfinden, was sie mir eigentlich sagen wollen.
Ich weiß von den zahlreichen Saboteuren – gemeint sind Persönlichkeitsanteile in mir – die mir das Leben schwer machen, bzw. gemacht haben. In den letzten Jahren haben sie sich verändert, angepasst, so das ich sie nicht immer gleich erkenne, wenn sie ihr übles Tagwerk starten.

Dieser Antreiber handelt sicher auf das Geheiß dieser Saboteure, Mistkerl. Da meine Kontositutation nicht so ist, dass ich mich entspannt zurücklehnen kann, hatte ich das Gefühl mehr tun zu müssen als ich eh schon tue und noch mehr, damit sich das ändert. Doch genau so funktioniert das offensichtlich nicht, begreife ich langsam. Da ich meine Arbeit ja liebe und wirklich gerne arbeite, ist mir nicht aufgefallen, dass da etwas ungesundes im Gange ist. Das heißt, ich agiere nicht sondern ich reagiere, was nicht richtig ist. Der Ablauf meiner Arbeitstage wird im Moment durch die Anforderungen meiner Auftragslage bestimmt, das muss sich ändern. Ich werde meiner Arbeitswoche eine Struktur geben und meine Auftragslage daran anpassen – ich denke, das wäre der richtige Weg. Sonntags und Montags möchte ich gerne ausspannen, Pause machen, Dinge erledigen, die nix mit der Arbeit zu tun haben.
Dann ist mir bewusst geworden, dass ich schon ziemlich lange, ziemlich „sauer“ bin und darum nun auch diese gesundheitlichen Probleme. Mir gelang es bisher nicht ein Pakende zu finden um eine Änderung herbei zu führen, das muss nun anders werden. Es gab da Anzeichen, die habe ich jedoch nicht ernst genommen, oder mir in Ruhe angesehen, weil da immer der Antreiber saget, das ich dafür JETZT keine Zeit hätte, usw.
Wenn nicht jetzt wann dann?
Ich werde mir ab sofort für mehr Achtsamkeit Zeit  nehmen.

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Ich sehe also folgende Aufgaben:

  • Verhindern das ich sauer werde
  • Meiner Arbeitswoche eine sinnvolle Struktur geben
  • Achtsankeit üben
  • Pausen planen und einhalten
  • Entspannen
  • Mich genau dazu verpflichten

Dann noch ein Link und zwar zu einer Seite, auf der wunderschöne gefilzte Schultüten gezeigt werden – solltest du Bedarf haben, sieh dich hier mal um.
Ich persönlich freue mich unbändig auf die erste Gelegenheit die ich haben werde so eine Schultüte zu verschenken.

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