Menschen authentisch fotografieren – ein Workshop

* * * * * *   07. Januar 2017  * * * * * * * *

Dieser Workshop richtet sich an fotografierende Menschen, im Haupt- oder Nebenberuf, oder engagierte Hobbyisten die ihre Fähigkeiten im Umgang mit den Menschen vor ihrer Kamera verbessern möchten.

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Fragen Sie sich auch, wie ich es schaffe, dass die Menschen vor meiner Kamera so aussehen wie sie aussehen?
Fragen Sie sich manchmal  „Wie motiviere ich die Menschen, damit sie authentisch* ausschauen?“

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Dann habe ich hier was für Sie – Das Portrait ist aus meiner Sicht die Königsklasse der Fotografie und ich gebe gerne mein Wissen weiter und biete dazu einen Workshop an. Einen Workshop …

… in dem ich davon erzählen werde, wie ich meine Portraits mache.

Interessiert?

Bei meinem Workshop steht der Lehrauftrag im Vordergrund. Die TeilnehmerInnen wollen etwas von mir LERNEN! Darum zeige ich, wie ich es mache. Beginnend damit, dass ich erfahren will, wer der Mensch vor meiner Kamera ist. Ich erkläre den Einsatz des Lichtes und die Auswahl der Motive, die dem Kunden vorgelegt werden und warum. Außerdem erfahren die TeilnehmerInnen wie ich meine Schwarz-Weiß Fotos bearbeite.
Selbstverständlich fotografieren die Teilnehmer meines Workshops auch selber, denn Fehler müssen auch selber gemacht werden, denn daraus lernen wir am meisten.

Max. 4 Personen, 1 Tage, 6 Stunden plus Pause. Wir starten um 11:00h

Ich werde auf jeden der 4 TeilnehmerInnen individuell eingehen. Z.B. durch ein portfolio review der mitgebrachten Arbeite. Ich versuche das Potenzial jedes Einzelnen zu sehen und die jeweiligen Stärken zu benennen, ohne die Schwächen zu beschönigen. In kleiner Runde lässt sich differenzierter daran arbeiten.
Ich werde Modells einladen. Einzelpersonen und Paare, so wie im echten Leben. Es wird praktische Übungen geben zu folgenden Schwerpunkten.

– Kommunikation
– Körpersprache
– Posing

Dies ist kein Technik-Workshop. Darum erwarte als Voraussetzung die Fähigkeit eine/Deine Kamera zu bedienen.
Während der 6 Sunden stehen Kaltgetränke und Knabbereien bereit. Wir werden gemeinsam Mittagessen, wenn gewünscht. Am Nachmittag gibt es Kaffee und Kuchen und bei einem gemeinsamen Abendessen, gegen18:00h, lassen wir den Workshop ausklingen.

Buchungen im November 2016 noch zum Frühbucherpeis von  € 333,00




 

Im Dezember und Januar beträgt die Gebühr   € 385,00.

Bei Interesse einfach eine eMail schreiben.

*Michel Foucaults hällt „Authentizität“ für eine Subjektivierungsform der Moderne. Dabei gehe es um den Bezug auf eine „Seinsweise des durch seine Übereinstimmung mit sich selbst bestimmten Subjekts“.

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Workshop: Portraits in SCHWARZWEISS

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Die Portrait-Fotografie ist meine Leidenschaft, die Schwarzweiss-Fotografie meine große Liebe.

Aus diesem Grund biete ich ab Januar 2016  in meinem Fotostudio in Düsseldorf Workshops – auf Wunsch auch Einzelcoaching – zu diesem Thema an. Es geht mir dabei um die Vermittlung von fundamentalen Faktoren die es braucht, um ein gutes Bild zu machen.
Mein Workshop richtet sich an Menschen die gerne fotografieren, ein Fotografiestudium planen, sich mit der Fotografie selbständig machen wollen, ihren Stil neu definieren, Menschen die meine fachliche Meinung interessiert.

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Der einzelne Workshop wird jeweils einem Thema gewidmet sein. Dieses wird intensiv und sehr praxisorientiert in kleiner Gruppe (max. 4 Teilnehmer!) behandelt. Der Grund für die geringe Teilnehmerzahl ist, dass ich individuell auf jeden Einzelnen eingehen möchte.
Ich werde Fragen beantworten und einen Einblick in meine Arbeitsweise geben. Selbstverständlich werden wir auch fotografieren. Es wird jedoch in meinen Workshops vorrangig um die Komposition eines Portraits, seine Aussage und seinen Zweck und weniger um die Technik im Allgemeinen gehen. 

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Mein Spezialität sind lebendige, authentische und sensitive Portraits…

… in Schwarz-Weiß. Der Mensch vor der Kamera steht bei mir immer im Mittelpunkt. Darum wird in meinen Workshops der Umgang mit dem Menschen vor der Kamera einen, seiner Bedeutung entsprechenden, Raum einnehmen. Die Beherrschung einer Kamera ist selbstverständlich Grundvoraussetzung zur Teilnahme an meinen Workshops, damit die gewünschten Ergebnisse in der Praxis auch erarbeitet werden können. Ein eigener Laptop ist von Nutzen um die erarbeiteten Fotos auch präsentieren zu können, denn zum Ende des Workshops gibt es eine Bildbesprechung.

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Ablauf

Der Workshop startet um 10:00 Uhr mit dem gemeinsamen Kennenlernen bei einer Tasse Kaffee oder Tee. Anschließend gebe ich eine Einführung in das Thema und zeige ein paar meiner Bilder, oder stelle eine Kollegin, einen Kollegen mit seinen Bildern vor. Erkläre wie meine Studio-Blitzanlage funktioniert und wir entscheiden gemeinsam, wie wir das Thema anlegen wollen. Dann folgt der praktische Teil, bei dem die Teilnehmer selbst fotografieren können. Zum Abschluss dann die Bildbesprechung. Um 17:00 Uhr ist der Workshop beendet! Unterbrochen wird er durch ein gemeinsames Mittagessen, wahlweise beim Inder, einer Pizzeria oder beim „Bösen Chinesen“.

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Themen der Workshops

  • Lustige und sensible SchwangerenPortraits
  • Sensitive Portraits von Frauen (Akt)
  • Headshots – Kopfbilder
  • PaarPortrait
  • Familienportrait (4 Personen)

Kosten

pro Person € 345,00  oder zum Frühbuchertarif (8 Wochen vor dem Termin) € 298,00

Samstag, 23.Januar 2016 ist der erste Termin und ist ausschließlich für Frauen.

Thema
Schwangeren-Portrait

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Samstag, der 20. Februar 2016,  der nächste Workshop zum

Thema
Headshots – Kopfbilder

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Samstag, den 19. März 2016, findet der nächste Workshop, wieder nur für Frauen, statt

Thema
Sensitive Portraits – Frauen (Akt)

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Bei Interesse an diesen Workshops besteht die Möglichkeit  mir zu schreiben. Dafür gibt es dieses Kontaktformular

Fotografie Tipp # 4

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Bevor 1826 durch Joseph Nicéphore Nièpce diese erste Fotografie angefertigt werden konnte, hatte es bereits zahlreiche andere Versuche gegeben, die durch Licht entstandenen Bilder zu fixieren. 1835 erfand der Engländer William Fox Talbot ein Negativ-Positiv-Verfahren und 1837 benutzte Louis Jacques Mandé Daguerre ein Verfahren, das auf der Entwicklung der Fotos mit Hilfe von Quecksilber-Dämpfen und anschließender Fixierung beruhte. Die auf diese Weise hergestellten Bilder, allesamt Unikate auf versilberten Kupferplatten, nannte man Daguerreotypien.
Das Verfahren der Cyanotypie oder auch Eisenblaudruck wurde 1842 von Sir John Herschel entdeckt. Die Cyanotypie, das erste silberlose Verfahren, war das dritte photographische Verfahren (nach der Daguerreotypie und der Talbotypie/Calotypie), welches innerhalb von 2 Jahren (1840 – 1842) entdeckt wurde.

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Anna Atkins, eine Britin, war fasziniert von den Möglichkeiten der Cyanotypie. Es ist ihr Verdienst, dass die Cyanotypie in der Praxis Verbreitung fand und sie war es auch, die 1943 das erste Fotobuch der Welt schrieb: „British Algae“, in dem ihre künstlerischen Arbeiten abgedruckt sind. Diese Arbeit belegt auf eindrucksvolle Weise, das Fotografieren mit Licht zeichnen ist.

Die Fotografie ist heute ein Medium, das in sehr verschiedenen Zusammenhängen eingesetzt wird. Fotografische Bilder können einen primär künstlerischen, oder einen primär kommerziellem Charakter haben. Sie können unter künstlerischen, technischen, ökonomischen und gesellschaftlich-sozialen Aspekten betrachtet werden. Auch in der Medizin findet die Fotografie Anwendung.

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Ich behaupte, wir können uns ein Leben ohne die Fotografie nicht mehr vorstellen. Wir leben mit und in Bildern, in einer bilderüberfluteten Umwelt. Hierfür ist in erster Linie der Journalismus und die Werbung verantwortlich. Ebenso finden Fotografien vielfältige Anwendung in künstlerischen Ausdrucksformen, wie z.B. in Collagen oder in der Mixed Media Art. Fotografien in Büchern oder Magazinen sind ein gutes Mittel um sich für die eigene, kreative Arbeit inspirieren zu lassen und selber zu fotografieren schult den Blick für Komposition und Fläche.

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Auch wenn Kodak schon vor über hundert Jahren behauptetet: „You press the button, we do the rest.“ ist, auch im Zeitalter der digitalen Fotografie, dieser Satz nicht wirklich richtig. Doch eines ist immer noch so, wie zu den Zeiten als die Fotografie erfunden wurde und wird auch immer so bleiben: Alle Fotografien werden mit Licht gemacht und eine gute oder „einfache“ Kamera alleine macht nicht automatisch gute Fotos. Obwohl wunderbare Fotos selbst mit einem Pappkarton, in dem vorne ein winzig kleines Loch ist, gemacht werden können. Diese Kamera heiß Lochkamera oder Pinholecamera. Auch ich habe mit der Pinholkamera experimentiert, die Ergebnisse gibt es hier zu sehen.

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Heute haben wir die digitale Fotografie, deren Vorteil ihre Schnelligkeit und der geringe Materialverbrauch ist. Darum wird sie immer beliebter und die Industrie bemüht sich darum, die Technologie immer weiter zu verbessern. Nach Schätzungen der Gesellschaft für Konsumforschung (GFK) wurden im Jahr 2004 77 Millionen Digitalkameras weltweit verkauft.

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Und dann kamen die Smartphones in unseren Alltag. Ganz ehrlich? Ich hasste diese Telefonknipser, die das, was sie da machten „Fotografieren“ nannten. Doch dann kam das iPhone und meine Meinung änderte sich. Das erste Telefon, mit dem wirklich gute Fotos gemacht werden konnten, war das iPhone. Darum heißt es iPhonography. Die iPhonography ist inzwischen ein Teilbereich der Fotografie, sowie die Makro- oder Unterwasserfotografie z.B.
Natürlich kann mit jedem anderen, gleichwertigen Smartphone, auch fotografiert werden.
Für mich ist die iPhonography eine Methode zur kreativen Entdeckung der Umwelt, des Umfelds und ein Instrument für visuelle Experimente. Mit dem  iPhone können wir überall ein Foto machen, ohne dass wir z.B. bemerkt werden. Mein Fotografiestil ist ja eher puristisch, doch mit dem iPhone fühle ich mich wie ein Maler, der sich zwischen verschiedenen Werkzeugen entscheiden kann, bevor er ein neues Bild schafft. Das heißt, ich liebe es zu experimentieren. Daher biete ich zu diesem Thema auch einen Workshop an.

Dateiformate

JPG (JPEG)
Die Abkürzung JPG (oder auch JPEG) steht für „Joint Photographic Experts Group“. Dieses Bildformat ist nach der Expertengruppe, die es erfunden hat, benannt und wurde 1992 vorgestellt. Es kann bis zu 16,7 Millionen Farben darstellen. Die meisten Digitalkameras speichern standardmäßig in JPG, um möglichst viele Bilder auf der Speicherkarte unterzubringen.Diese Komprimierungsmethode ist aber verlustbehaftet.

TIF (TIFF)

Tagged Image File Format. Für die Archivierung ist dies ein geeignetes, weil unkomprimiertes Format. Das TIF-Format wurde ursprünglich von Aldus (1994 von Adobe übernommen) und von Microsoft für gescannte Rastergrafiken für die Farbseparation entwickelt.

BMP

steht als Abkürzung für: Bitmap, die Dateiendung des Raster-Grafikformats Windows Bitmap. Dies ist der Windows-Standard, und speichert völlig unkomprimiert.

gif

wurde für den Online-Dienst Compuserve entwickelt und besteht aus maximal 256 Farben und eignet sich in erster Linie für Bilder, die nur geringe Farbtiefen aufweisen. GIF Ist neben JPG das im WEB am meisten gebräuchliche Format.

png

Beim PNG (Portable Network Graphics) handelt es sich um ein schon altes, aber neu ins Spiel gebrachtes Grafikformat. Es vereint die Vorzüge vom GIF und JPG. PNG- Grafiken können mit bis zu 48-Bit-Farben abgespeichert und trotzdem verlustfrei komprimiert werden, und das mit einer Qualität von 16 Millionen Farben + 256 Transparenzstufen (GIF gibt nur bis zu 8 Bit wieder). Moderne Browser haben keine Probleme PNG-Grafiken in vollem Umfange darzustellen.

Datenkomprimierung

Datenkomprimierung ist eine Methode, die dazu dient, Speicherplatz zu sparen oder Datenübertragungsraten zu optimieren. Daten, insbesondere Text und Grafiken, enthalten normalerweise wiederkehrende Folgen identischer Informationen. Bei der Datenkomprimierung werden viele Zeichen aus wiederkehrenden Informationen durch wenige Zeichen ersetzt, und nur eine Kopie der wiederkehrenden Daten wird übertragen.

Warum komprimieren

Komprimierte Bilder sind in der Dateigröße reduzierte Bilder, die sich online schneller laden und versenden lassen. Allerdings haben zu stark komprimierte Bilder immer auch den Nachteil, die Qualität einer Fotodatei darunter leidet bei der Komprimierung. So werden z.b. bei der JPG-Komprimierung 8 x 8 Pixel des Bildes Blockweise zusammengefasst und deren Farbtöne vereinheitlicht. Da Kompressionsrate und Bildqualität immer in direktem Zusammenhang stehen, wird beim Speichern des Bildes als JPG-Datei meist ein Schieberegler auftauchen, bei dem sich die Kompressionsrate zugunsten einer besseren Bildqualität zurücknehmen lässt (oder umgekehrt). Du solltest außerdem ein bereits komprimiertes Bild nicht noch einmal komprimieren, weil das die Qualität zusätzlich vermindert. Beim Speichern im JPG-Format lassen sich an der Kamera Format-Optionen auswählen, wie z.B.:

  • Standard-Kodierung
  • Progressiv-Kodierung
  • Standard, optimiert

Bisher erschienen:

Tipp # 1

Tipp # 2

Tipp # 3

Tipp # 4

Tipp # 5

So das war’s für heute, viel Spaß beim Verstehen! Bei Fragen zögere nicht mir diese zu stellen, wenn sie von allgemeinem Interesse sind, werde ich versuchen sie zu beantworten.

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Fotografie Tipp # 3

Die Farben des Lichts! 

Die Farbigkeit des Lichts ist so eine Sache, denn sie ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen, es sei denn, es gibt einen Regenbogen, dann sehen wir Farben. Doch warum ist das so? Es sind die Regentropfen die das Licht der Sonne bricht und reflektiert. Das weiße Licht wird in seinen Spektralfarben sichtbar. Das sind die Farben Blau, Grün und Rot. Diese Farben haben Komplementärfarben: Gelb, Purpur und Blaugrün.

Unser Auge ist nicht in der Lage die einzelne Farbe im weißen Licht zu erkennen. Es sieht nur dann Farbe, wenn sie von einem Gegenstand reflektiert werden. Licht und Farben sind elektromagnetischen Wellen, die im Gehirn ausgewertet werden.

Additive Farbmischung

Das Produkt der Additiven Farbmischung wird immer heller, die drei Farben ergeben in der Summe die Farbe Weiß. Bei der Additiven Farbmischung sind es die drei Grundfarben, und bei der Subtraktiven Farbmischung die drei Komplementärfarben.
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Subtraktive Farbmischung

Im Gegensatz dazu steht die Subtraktive Farbmischung, hier bei ergeben drei Farben die Farbe Schwarz.
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Warum das alles wichtig ist

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Es ist wichtig zu wissen, dass Licht nicht immer die gleiche Farb-Wirkung hat, auch wenn unser Auge, uns dies glauben lässt. Am frühen Morgen z.B., abhängig von der Jahreszeit, enthält das Licht mehr Blau-Anteile, am späten Nachmittag, denken wir an den Sonnenuntergang, überwiegen die Rot-Anteile im Licht. Mittags besteht Sonnenlicht aus mehr blaugrünen Anteilen als zu anderen Tageszeiten.
Oder denken wir an Fotos, die bei Kunstlicht gemacht wurden. Glühlampen und Leuchtstoffröhren, haben eine komplett andere Farbe als das Tageslicht, auch, wenn es für unser Auge nicht so aussieht. Es liegt an unserem Gehirn, wenn wir den Farbunterschied verschiedener künstlicher Lichtquellen nicht erkennen, denn, es stellt quasi einen Weißabgleich her, wie unsere Kamera auch.
Die Farbe des Lichts wird auch Farbtemperatur genannt und diese „Temperatur“ des Lichtes  wird gemessen in Grad Kelvin.

Kelvin

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Weißabgleich

Wenn du fotografierst, möchtest du sicher, dass eine weiße Bluse immer auch aussieht wie eine weiße Bluse, egal welche Tageszeit wir gerade haben. Darum hat eine digitale Kamera die Möglichkeit, einen Weißabgleich vorzunehmen.
Bei dem automatischen Weißabgleich (engl. automatic white balance, AWB) sucht sich die digitale Kamera in dem Motiv den Punkt, der ihr weiß erscheint, und passt das gesamte Motiv farblich an. Das funktioniert jedoch nur dann, wenn es im Motiv eine wirklich nahezu weiße Fläche gibt. In der Realität wird sich eine Kamera nur an der hellsten Stelle des Motivs orientieren, die naturgemäß nicht unbedingt weiß ist. Daher versagt dieser vollautomatische Weißabgleich oft bei Aufnahmen im Dämmerlicht. Es gibt jedoch die Möglichkeit, bei der Kamera den Weißabgleich manuell einzustellen.
Im Menü an der  Kamera  gibt es folgende Wahlmöglichkeiten:
• Sonnenschein   • Schatten   • Glühlampen   • Bedeckter Himmel   • Blitz   • Vollautomatisch TTL   (hier sind Fotos gemeint, die mit Blitz gemacht werden)   • Tageslicht   • Kunstlicht   • Neonlicht

Je nach dem Alter der Kamera kann es auch sein, dass der  Weißabgleich im Bereich „Künstliches Licht“ noch mal unterteilt  ist, da Glühbirnen und Leuchtstoffröhren eine unterschiedliche Farbigkeit haben.

So das war’s für heute, viel Spaß beim Verstehen! Bei Fragen zögere nicht mir diese zu stellen, wenn sie von allgemeinem Interesse sind, werde ich versuchen sie zu beantworten.

                                                                                                 

Bisher erschienen:

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Fotografie Tipp # 2

Iso – Blende – Zeit

Wenn du auf den Auslöser deiner Kamera drückst, machst du eine Belichtung. Dies ist der Moment, in dem eine bestimmt Menge Licht, in einer bestimmten Zeit auf den Sensor trifft und dort ein Bild erzeugt. Dieses Bild ist eine Kombination aus Empfindlichkeit (ISO), Blende und Belichtungsdauer (Zeit).

Filmempfindlichkeit

ASA = American Standards Association war die Norm, mit der die Filmempfindlichkeit von lichtempfindlichen Filmen angegeben wurde. 1987 wurde sie Teil der ISO 5800-Norm. Es gab z.B. Filme mit 100, 200 oder 400 ASA/ISO. Später gab es auch Filme mit 1600 ISO. Wobei ein Film mit 200 ASA/ISO doppelt so empfindlich ist wie ein 100 ASA/ISO Film und halb so empfindlich wie ein Film mit 400 ASA/ISO.

Der Belichtungsmesser der analogen Kamera benötigte diese Angabe, um die richtige Belichtungszeit zu ermitteln. Als ich meine Lehre als Fotografin begann (1966), war die Lichtempfindlichkeit eines Films von z.B. 400 ASA die Ausnahme, weil die Fotos ein sehr grobes „Korn“ hatten, das lag daran, dass das lichtempfindliche Material eines Films aus Silbersalzen bestand. Jahre später waren Filme mit 400 ASA/ISO die Regel und das „Korn“ war zweitrangig, denn es gab inzwischen spezielle Herstellungsmethoden und neue Filmentwickler, sodass es etwas wie ein grobes „Korn“ nicht mehr gab. In der Gegenwart, ist das „Korn“ kein Thema mehr, doch ISO, also die Lichtempfindlichkeit, spielt auch bei der Digital Kamera eine wichtige Rolle, denn daran orientiert sich die Belichtungsmessung der Kamera – dazu später mehr.

Bei der analogen Fotografie musste ich Filme mit unterschiedlicher ISO Zahl in der Tasche haben, um auf alle Lichtverhältnisse vorbereitet zu sein. Bei einer digitalen Kamera ist es heute möglich, auf ein und denselben Chip, Fotos mit unterschiedlicher ISO Zahl zu belichten. Was natürlich ein weiterer Vorteil der digitalen Fotografie ist. Bei einigen digitalen Kameras wird ISO, also die Lichtempfindlichkeit, abhängig von den tatsächlichen Lichtverhältnissen, automatisch eingestellt.

Im Zusammenhang mit der ISO Zahl ist bei einer Einstellung von über 400 ISO oft von „Rauschen“ die Rede. Dieses Bildrauschen tritt besonders stark in unterbelichteten Bildbereichen auf. Also das saftige Schwarz, was ich eigentlich in solchen Bildbereichen erwarte, hat einige bunte Pixel – das ist das „Rauschen“. Es ist ein technisches Problem und hat mit der Konstruktion des Sensors zu tun, der das Bild in der Kamera erzeugt. In Testberichten zu Digitalkameras ist dies immer auch ein Bewertungskriterium. „Blooming“ ist das Gegenteil von Rauschen und ebenfalls ein Bildfehler, der bei neueren Digitalkameras kaum noch auftritt und das „Überlaufen“ der elektrischen Ladung zwischen den einzelnen Sensoren auf einem CCD-Element beschreibt.

Blende

Die Blende, englisch aperture „Öffnung“, von lateinisch aperire „öffnen“, ist zum einen eine Vorrichtung an der Kamera, mit deren Hilfe der Lichteinfall durch das Objektiv geregelt werden kann. Diese Öffnung ist meist eine aus Lamellen bestehende Irisblende, die eine runde Öffnung ermöglicht und enger oder weiter werden kann – ähnlich der Iris in unserem Auge. Zum anderen ist die Blende eine Verhältniszahl, mit der die Größe dieser runden Öffnung genau bezeichnet wird und die an der Kamera einzustellen ist. Aus der Tatsache, dass sie eine Verhältniszahl ist, erklärt sich, dass je größer die Zahl, umso kleiner der Durchmesser der runden Öffnung ist.

2 – 2,8 – 4 – 5,6 – 8 – 11 – 16 – 22 – 32 – 45 – 64 – 90 – 140 – 200 – 280 – 400

Dies ist die klassische Blendenreihe, die ich in meiner Ausbildung gelernt habe.Die digitale Kamera ist heute in der Lage auch Werte, die zwischen diesen Zahlen liegen, zu verwenden. Ein Begriff, der immer wieder im Zusammenhang mit der Blende genannt wird, ist die Tiefenschärfe.

Sie meint den Bereich, der um den Punkt, auf den du scharf eingestellt hast, auch noch scharf abgebildet wird. Stell dir bitte vor, wie das Licht als Bündel durch die kreisrunde Öffnung des Objektivs fällt. Die Lichtstrahlen am Rand dieser Öffnung sind unschärfer als die in der Mitte. Wenn du nun die Irisblende schließt, also die kreisrunde Öffnung verkleinerst, dann wird auch der Bereich der unscharfen Strahlen kleiner – alles klar? – und dein Foto insgesamt schärfer. Wissen muss du, dass, wenn du die Kamera auf einen bestimmten Punkt scharf gestellt hast, sich der Bereich der Schärfe aufgrund der verwendeten Blende verändert – er dehnt sich aus: 2 Drittel nach hinten und 1 Drittel nach vorne. Je kleiner die Blende, dass heißt je größer die Blendenzahl, um so größer ist der Bereich der Tiefenschärfe rund um den von dir scharf gestellten Punkt. Blende 11 ist z.B. kleiner als Blende 8 oder 5,6.
Die Tiefenschärfe ist ein sehr geeignetes Gestaltungselement. Mit ihr erzeugen wir „Tiefe“ in einem eindimensionalen Foto. Wie ich mit den folgenden Fotos zeigen möchte.

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Schärfe

Dazu ist noch zu sagen, dass digitale Daten, aufgrund der Aufnahmetechnik, nie hundertprozentig scharf sind. Die zur Ermittlung der Farbe und Helligkeit eines Punktes verwendete Interpolation führt zu einer, im Verhältnis zur Pixelmenge des Bildes, zu geringen „Detailmenge“. Daher hat deine digitale Kamera schon in den Standardeinstellungen die Schärfung der Pixel vorgesehen. Mit einer Bearbeitungssoftware kann ein Foto auch nachgeschärft werden.

Belichtungsmessung

Ist bei deiner digitalen Kamera ein sehr umfangreicher Vorgang. Um von einem gewünschten Motiv ein richtig belichtetes Foto zu machen, muss die Helligkeit, die Farbigkeit und der Kontrastumfang des Motivs festgestellt werden. Erst dann ist es deiner Kamera möglich, die richtige Kombination aus Blende und Verschlusszeit (Belichtungszeit) einzustellen. Deine Kamera hat darum einen Belichtungsmesser! Du wirst ihn nicht finden, doch glaube mir, er ist da.

Kontrastumfang oder Dynamikumfang

Dies meint die Differenz zwischen hellen und dunklen Flächen in einem Motiv.
Sicher kennst du solche Fotos aus deiner Praxis: dunkler Acker (Tiefen), oben der helle Himmel (Lichter), z.B. Nur wenige Digitalkameras schaffen es diesen Unterschied in  etwa 10 Lichtwertstufen abzubilden. Das menschliche Auge schafft 14 LW-Stufen differenziert aufnehmen. Analoge Filme etwa 8.

Der Sensor einer digitalen Kamera reagiert ähnlich wie ein Diafilm, in der analogen Fotografie, er kann, nur einen bestimmten Kontrast- oder Helligkeitsumfang aufzeichnen. Tonwerte, die außerhalb dieses Bereiches liegen, werden nur in Schwarz oder Weiß dargestellt.

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Darum kann es passieren, dass die extrem hellen Stellen als weiße, und die extrem dunklen Stellen, als dunkle Flecken auf dem Foto erscheinen und Details in diesen Flächen nicht mehr zu erkennen sind. Das liegt daran, dass die helle Teile des Motivs eine größere Menge Licht reflektieren, als die dunklen Motivanteile, und von den Sensoren der Kamera überproportional berücksichtigt werden.
Die dunklen Motivanteile werden, aufgrund der geringeren Menge von reflektiertem Licht, von den Kamerasensoren schwächer wahrgenommen. Beim Betrachten des Motivs stellt unser Gehirn einen Ausgleich her und wir sehen sowohl das helle, als auch die dunklen Flächen des Motivs deutlich. Das kann der Kamerasensor nicht, er nimmt die unterschiedlich reflektierte Menge an Licht und macht daraus einen Mittelwert.
In der analogen Fotografie habe ich in so einer Situation die Belichtungsmessung mithilfe eines Graukeils vorgenommen, der 18% des einfallenden Lichtes reflektiert, und mit diesen Daten dann meinen Film und das Motiv richtig belichtet. Deine digitale Kamera hat ein Display und kann darum, anders als jede analoge Kamera, gleich nach der Belichtung zeigen, ob das Foto so belichtet wurde, wie es richtig wäre. Hier wird wieder einer der großen Vorteile der digitalen Fotografie augenfällig, denn wir können die Datei einfach löschen, und eine neue Belichtung mit anderen Parametern vornehmen, so lange, bis uns das Ergebnis gefällt. Die Kamerahersteller tragen dem Problem der richtigen Belichtungsmessung Rechnung, indem sie verschiedene Möglichkeiten in digitale Kameras eingebaut haben:

  • Die Spotmessung
  • Die Mehrfeldmessung
  • Die Integralmessung

Bei einer Kamera können diese Messmethoden so bennant werden:

  • Spotmessung
  • Mittenbetonte Messung
  • Matrixmessung

Oder so ähnlich!!!

Spotmessung

Bei der Spotmessung wird die Helligkeit des Bildes an einem einzigen Punkt des Fotos gemessen. Du erhältst also nur aus einem sehr kleinen Teilbereich des Gesamtbildes eine Information über die Helligkeit und den Kontrastumfang! Diese Art der Messung ist dann richtig, wenn du nur einen bestimmten Teil deines Motivs richtig belichtet haben möchtest und dabei in Kauf nimmst, oder es deine Absicht ist, dass die anderen Teile des Motivs entweder dunkler oder heller werden, als sie es sind.

Mehrfeldmessung – mittenbetonte Messung

Weil das Motiv meist in der Mitte liegt, nimmt der Sensor aus diesem Bereich die meisten Informationen, bei der sich die Messpunkte etwa in der Mitte der Bildfläche befinden. Aus diesen Messwerten berechnet die Kamera die Helligkeit und den Kontrastumfang des Bildes.

Integralmessung – Matrixmessung

Bei der Integralmessung wird die Helligkeit des Bildes an sehr vielen Punkten gemessen. Die Kamera ermittelt hierbei einen Durchschnittswert aus allen Messpunkten. Bei der Matrixmessung wird das Bild in mehrere Bereiche aufgeteilt, die separat gemessen werden.
Anhand eines Algorithmus ermittelt die Kamera dann die Kontrasteigenschaften des Motivs und legt Prioritäten fest. Dabei gehen die Kamerahersteller von ihrer Einschätzung der gängigen Fotografiergewohnheiten aus. So ist ein heller Lichtstreifen am oberen Bildrand dann Himmel und erhält geringere Priorität.

Histogramm

Was ist das? Bildschirmfoto 2013-08-14 um 11.44.05
Das Histogramm gibt Auskunft über die Hell-Dunkel-Verteilung in einem Bild. Es zeigt die Abstufungen von Schwarz über alle Graustufen bis Weiß an, die in dem Bild vorhanden sind. Richtig belichtete Bilder weisen eine gleichmäßige Verteilung aller Graustufen auf. Ein unter- oder überbelichtetes Bild weist am rechten oder linken Rand Lücken auf (es fehlen Details im Bild). Doch Vorsicht: je nach Aufnahmesituation bei sogenannten „Highkey“ Aufnahmen (z.B. bei Gegenlicht) oder „Lowkey“ Aufnahmen (z.B. Sonnenuntergang) kann dies auch durchaus normal und gewünscht sein.

So das war eine Menge Text, viel Spaß beim Verstehen! Bei Fragen zögere nicht mir diese zu stellen, wenn sie von allgemeinem Interesse sind, werde ich versuchen sie zu beantworten.

                                                                  

Bisher erschienen:

Tipp # 1

Tipp # 2

Tipp # 3

Tipp # 4

Tipp # 5

Fotografie Tipp # 1

An dieser Stelle werde ich versuchen etwas Licht ins Dunkel deines fotografischen Wissens zu bringen und hoffe, ich schaffe es einmal in der Woche etwas zu schreiben, das informativ und hilfreich für dich ist.
Auch ich hasse Gebrauchsanweisungen, doch seit dem es die Digitale Fotografie gibt, muss es leider sein! Darum: bitte lese die Gebrauchsanweisung der Kamera, denn das hilft dabei die Technik der Kamera besser zu verstehen!!

Wichtig!

Du möchtest lernen zu fotografieren?
Dazu ist es m. E. wichtig, geradezu erforderlich, dass du wieder sehen lernst.
Und, dass du spürst, dass das Foto zuerst in deinem Kopf entsteht und die Kamera nur das Werkzeug ist, mit dem du dieses Bild sichtbar machen kannst. Das hört sich kompliziert an, ist es aber nicht.

Ich möchte dich darum eindringlich um Folgendes bitten:
Wenn du fotografierst, siehe dir genau an was du machst, denn ich möchte nicht, dass du meinst, dass du die Aufnahme später am Computer verbessern kannst. Das mag zwar möglich sein, ist aber nicht der richtige Weg zu einem guten Foto. Für mich gilt der Rat, den mein großes Vorbild Robert Capa*, seinen jüngeren Kollegen mit auf den Weg gegeben hat:

Wenn  das Foto nicht gut ist, warst du nicht nah genug dran.


*Robert  Capa ist durch seine Kriegsberichterstattung berühmt geworden.
Für dich heißt das, gehe einfach noch einen Schritt näher an das  Motiv ran – denn dann wird es ein gutes Foto. Und bitte schalte den Blitz an der Kamera ab.

Objektiv

Das Objektiv ist einer der teuersten und wichtigsten Bestandteile einer Kamera. Ohne das Objektiv wäre die Fotografie, wie wir sie meinen, nicht möglich. Die Güte eines Objektivs zeigte sich durch seine Fähigkeit auch feinste Bildeinzelheiten exakt und scharf abzubilden.
Ein Objektiv besteht aus einer Anzahl von Linsen, die nach bestimmten optischen Gesetzen geschliffen, und dann, auf Grundlage ihrer späteren Bestimmung, zusammengesetzt werden. Ein Objektiv ist eine mechanische Einheit, die sich leicht und präzise bewegen lässt, um das Motiv scharf zu stellen.

In der Fotografie bestimmt die Brennweite des verwendeten Objektivs zusammen mit dem Aufnahmeformat, also der Größe des Chips, den Bildwinkel und damit den Bildausschnitt deiner Aufnahme. Ein Objektiv, dessen Brennweite etwa der Diagonalen des Aufnahmeformats (Größe des Chips) entspricht, wird als “Normalobjektiv” bezeichnet. Deine digitale Kamera ist höchstwahrscheinlich mit einem Zoomobjektiv ausgestattet und der Aufnahmechip hat in seiner Größe weder Ähnlichkeit mit dem Aufnahmematerial aus analogen Zeiten oder Aufnahmeformat  einer analogen Kamera. Daher entsprechen die Brennweiten nicht denen, die ich in analogen Zeiten verwendet habe, doch die Bezeichnungen  “Normal”, “Weitwinkel” und “Tele” sind zum Verständnis  dessen, um was es geht, immer noch hilfreich.

Lies bitte in der Gebrauchsanweisung deiner Kamera nach,  was der Hersteller zu den jeweiligen Brennweiten deiner  Kamera für Aussagen macht.

10–30 mm 1:3,5–5,6
So könnte es am äußeren Rand des Objektives deiner Kamera stehen. Nun meine Frage, wer weiß, was das bedeutet?
Die Angabe 10 – 30 mm meint den Brennweitenbereich dieses Objektives und die Angabe 1:3,5–5,6 die jeweils dazugehörige Blende, also Objektivöffnung.

Brennweite und Motiv

Die Wahl der Brennweite entscheidet über die Aussage und Wirkung eines Fotos. Lange Brennweiten holen das Motiv optisch nah ran, kurze Brennweiten können es auch entfernter abbilden, als du es mit deinem Auge siehst. Da der Aufnahmechip in der digitalen Kamera je nach Hersteller unterschiedlich groß ist, gibt es keine einheitliche Angabe der Brennweite und keine Vergleichsmöglichkeit mit den Brennweiten der analogen Fotografie, was für mich verwirrend ist. Da die Größe des Sensors, die Brennweite deiner  Kamera und somit den  Bildausschnitt bestimmt, ist es mir nur möglich, ganz allgemein etwas zu den unterschiedlichen Brennweiten zu sagen.

Normalobjektiv

Ein Normalobjektiv bildet die Motive in ihrer Perspektive wirklichkeitsgetreu  ab, weil es dem Blickwinkel unseres Auges entsprechen soll und eignet sich daher für alle alltäglichen Situationen, weil es diese so abbildet wie du sie siehst.

In analogen Zeiten war das Aufnahmeformat einer Kleinbildkamera 24 x 36 mm und das „Normalobjektiv“ betrug 50 mm.

Weitwinkel

… bedeutet einen großen Bildwinkel und eine hohe Schärfentiefe. Vorder- und Hintergrund des Motivs scheinen weit von einander entfernt zu liegen. Durch die Größe, oder besser die Kleine, des Chips in deiner  Kamera gibt es beim Weitwinkel erheblich Einschränkungen, die aber nicht unbedingt auffallen müssen. Es kann z.B. sein,  dass du einen bestimmten Abstand zum Motiv einhalten musst, damit die Kamera dieses überhaupt scharf abbilden kann.

In analogen Zeiten und auch heute mit meiner Vollformatkamera sind meine Weitwinkelojektive 24 mm und 35 mm.

Teleobjektiv

Vorder- und Hintergrund, scheinen bei dieser Brennweite nah zusammen zuliegen. Diese Brennweite hat eine sehr geringe Tiefenschärfe. Eine lange Brennweite kann größere Entfernungen überbrücken, also weit entfernte Motive optisch an uns ran  holen.

Ein 85 mm Objektiv ist ein Teleobjektiv und meine bevorzugte Portraitbrennweite und ich arbeite mit einer Vollformatkamera, was meint, der Aufnahmechip entspricht dem früheren Kleinbildformat von 24 x 36 mm.

Zoomobjektiv

Ein Zoomobjektiv oder kurz Zoom ist ein Objektiv mit variabler Brennweite. (Daher auch „das Zoom“ und nicht „der Zoom“,  wenn das Objektiv gemeint ist). Die Größe des Arbeitsbereichs eines Zoomobjektivs wird mit dem Zoomfaktor beschrieben. Die technisch korrekte Bezeichnung für derartige Objektive ist pankratisches System (von altgriechisch pan = alles und kratos = Macht, das heißt also: eine „allmächtige“, über alle Vergrößerungen beziehungsweise Brennweiten verfügende optische Konstruktion).
Es wird in optischem und digitalem Zoom unterschieden.
Schau’ bitte in deine Gebrauchsanweisung, was deine Kamera  hat. Beim optischen Zoom wird tatsächlich die Brennweite gewechselt, beim digitalen Zoom nur der Bildausschnitt vergrößert. Hierbei kann es, bei geringer Kameraauflösung, zu Unschärfen  kommen, weil das Motiv durch einen bestimmten Algorithmus nur größer „gerechnet“ wird. Da die neuen Kameras über eine ausreichende  Auflösung, also Pixelmenge verfügen, kann es schon ganz reizvoll sein, bestimmte Motive mittels des digitalen Zooms näher ranzuholen, auch wenn diese insgesamt leichter unscharf  wirken können.

Welche Brennweite hat das Objektiv an deiner  Kamera?
Welche wird vom Hersteller als Normalbrennweite  bezeichnet, siehe bitte in der Gebrauchsanweisung  nach. 

Lichtstärke

Als Lichtstärke bezeichnet man in der Fotografie das Verhältnis der größten wirksamen Blendenöffnung zur Brennweite eines  Objektivs – 1:3,5 z.B. bedeutet die kleinste Blende an diesem Objektiv ist 3,5, was nicht sehr lichtstark ist. Andere Bezeichnungen für die Lichtstärke sind:  maximales Öffnungsverhältnis,  relative Öffnung oder geometrisches Öffnungsverhältnis.
Die Lichtstärke ist neben der Brennweite der wichtigste Kennwert eines Objektivs. In der analogen Fotografie gelangen mit lichtstarken Objektiven eher Motive bei schlechten Lichtverhältnissen. Bei deiner digitalen Kamera hat sich die Wichtigkeit etwas relativiert, da du ja die Lichtempfindlichkeit (ISO) deines Chips  beliebig erhöhen kannst.

Festbrennweite

Ich persönlich bin ein Fan der Festbrennweite und damit arbeite ich auch überwiegend. Dir würde ich empfehlen ebenso zu starten, denn anders lernst du nicht, dass das Bild zuerst in deinem Kopf entstehen muss und die Kamera nur das Werkzeug ist, das dieses Bild sichtbar macht. Ein Zoomobjektiv verleitet m.E. zum „spielen“ mit der Brennweite.

Bisher erschienen:

Tipp # 1

Tipp # 2

Tipp # 3

Tipp # 4

Tipp # 5

Bei Fragen zögere nicht mir diese zu stellen, wenn sie von allgemeinem Interesse sind, werde ich versuchen sie zu beantworten. [contact-form-7 id=“4319″ title=“Contact form 1″]

Fotografie Tipp # 5

Ruhe bewahren – es ist alles viel einfacher als du denkst.
Ich fasse noch einmal zusammen, worum es in den vorherigen Tipps ging:

Abhängig von der Lichtquelle hat das Licht jeweils eine andere Farbe. Die Farbe des Lichtes einer Glühbirne, ist im Vergleich zum Sonnenschein am Mittag, viel gelber, also wärmer. Motive im Schatten sind meistens bläulicher, also kälter. Ebenso die Motive, die du im Winter bei Schnee fotografierst.
In der jeweiligen Situation fällt es nicht auf, da in unserem Gehirn ein “automatischer Weißabgleich” erfolgt. Der Sensor deiner digitalen Kamera hingegen sieht immer die tatsächlichen Farben im vorherrschenden Licht. Der Weißabgleich deiner Kamera sorgt nun dafür, dass die jeweiligen Motive, trotz der Eigenfarbe des vorherrschenden Lichtes, eher neutral aussehen, so wie dein Auge z.B. das Tageslicht wahrnimmt.
In deiner Kamera wird das Licht gemessen, was vom Motiv reflektiert wird. Wenn nun dieses Licht z.B. von einer großflächigen blauen Plakatwand kommt, die auch noch im Sonnenschein steht, kann es passieren, dass die Sensoren deiner Kamera in die Irre geführt werden, hinsichtlich der Farbe, dem Kontrast und der Lichtmenge. Vor allem auch dann, wenn diese großflächige blaue Plakatwand ein wichtiger Teil deines Motives ist. Veränderst du den Anteil der Fläche im Motiv, verändert sich auch die Menge des reflektierten Lichts und die Sensoren deiner Kamera kommen zu immer anderen Ergebnissen, die sich auf die Belichtung auswirken, also das, was passiert, wenn du auf den Auslöser deiner Kamera drückst.
Darum bin ich der Meinung, dass es unter Umständen hilfreich sein kann, wenn du die ISO-Zahl, den Weißabgleich und die Methode für die Belichtungsmessung selber wählen kannst, um ein richtig belichtetes Foto von deinem Motiv zu bekommen.

Es ist nur dann erforderlich, dass du die AUTO-Einstellung deiner Kamera veränderst, wenn deine Fotos nicht so sind, wie du es haben möchtest, oder du von der Norm abweichende Motive fotografieren möchtest. Bist du mit den Ergebnissen der AUTO-Einstellung zufrieden – wirst du sie nicht verändern müssen.
Ich möchte, dass du eine Ahnung davon bekommst, was technisch in deiner Kamera alles so passiert.

Du weißt inzwischen, welche Faktoren deine Kamera kennen muss, um dein Motiv richtig zu belichten: ISO, Blende und Zeit. Heute geht es um die

Belichtungszeit

Der wichtigste Vorgang in der Fotografie ist der Moment, in der die Belichtung erfolgt. Das war schon bei Niépce und Daguerre, den im Geschichtsbuch als Erfinder der Fotografie verzeichneten beiden Herren, der Fall und wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Das was sich Belichtungszeit (englisch exposure time) nennt, ist die Zeitspanne, in der Licht auf den Sensor der Kamera fällt und ein Bild aufzeichnet. In diesem Moment werden die Grundlagen für dein Foto gelegt. Das, was in diesem Moment nicht von den Kamerasensoren aufgezeichnet wird, ist auf deinem Foto einfach nicht vorhanden, es sei denn, du “malst” es dazu.

Ich  habe schon etwas zu den verschiedenen Methoden der Belichtungsmessung gesagt. Sie ist die Voraussetzung für jede richtige Belichtung. In der analogen Fotografie gibt es Negativfilme, die aufgrund ihrer Herstellungsart in der Lage sind falsche Belichtungen auszugleichen, bei einem Diafilm hingegen war und ist das nicht möglich, der muss präzise belichtet werden. Ähnlich wie so ein Diafilm verhält es sich der Sensor deiner digitalen Kamera. Im Zusammenhang mit dem Thema Kontrastumfang habe ich über die mögliche Problematik der Belichtung gesprochen.
Die Belichtungszeit kann von Bruchteilen einer Sekunde bis hin zu Stunden reichen. Bei extrem langen Belichtungszeiten, Zeiten von über ca. 5 Sekunden, sprechen wir von einer Langzeitbelichtung. Bei einer Belichtungszeit, die länger als 1/60 Sekunde ist, wird es dir schwer fallen, die Kamera ruhig zu halten und du bekommst ein so genanntes verwackeltes Foto.
Bei Belichtungszeiten die länger als 1/30 Sekunde sind rate ich darum dazu ein Stativ zu benutzen.
Heute gibt es sogenannte Gorillapods.

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Ein GorillaPod ist ein Stativ , das aus flexiblen, biegsame Beinen besteht, wie auf den Fotos zu sehen ist. Qualitativ hochwertige Beingelenke biegen und drehen sich um 360 Grad! So kann das Stativ mit der Kamera an verschiedenen Stellen und Orten  angebracht werden.

Die digitalen Kameras werden immer leichter und da kann es passieren, dass auch bei Belichtungszeiten, die länger als 1/60 Sekunde sind, ein Foto verwackelt wird. Das liegt daran, dass du nicht richtig was in “der Hand“ hast, denn mit einer schweren Kamera ist es leichter die Fotos nicht zu verwackeln, doch du trägst auch schwerer an ihr.

Eine digitale Kamera muss aus der Lichtmenge, der Farbigkeit und dem Kontrast des Motivs in kürzester Zeit ein Foto berechnen. Das ist eine Rechenleistung, die ihren Preis hat. Die korrekte Lichtmenge für eine Aufnahme ergibt sich aus der Belichtungszeit und Blendenöffnung und ist abhängig von der Helligkeit des Motivs und der Empfindlichkeit des Mediums (ISO-Zahl), denn nur eine bestimmte Lichtmenge führt zu einer richtigen Belichtung. Eine zu kurze Belichtungszeit kann zur Unterbelichtung, eine zu lange Belichtungszeit zu Überbelichtung führen. Je besser die Elektronik bei einer digitalen Kamera ist, je besser die Sensoren, die diese Prozesse steuern, um so präziser kann sie das Ergebnis, in immer kürzer werdender Zeit liefern. In der Praxis heißt das, dass eine Kamera, die dann das Foto macht, wenn du auf den Auslöser drückst und nicht erst einen Sekundenbruchteil später, eine recht teure digitale Kamera sein wird. Oder, wenn die Menschen, die du fotografiert hast sagen: “… nun ja so sehe ich eben aus...” dann liegt das wahrscheinlich an diesem Verzögerungsmoment, also an der Zeit, die deine Kamera braucht um aus Lichtmenge, Farbigkeit und dem Kontrast des Motivs ein Foto zu berechnen, nachdem du auf den Auslöser gedrückt hast.
Das ist auch der Grund, warum das, was du fotografieren möchtest, manchmal schon weg ist, wenn du auf den Auslöser drückst. Dieser Verzögerungsmoment ist meist nur der Bruchteil einer Sekunde, doch er ist entscheidend über dein Motiv. Lass dich davon nicht frustrieren und stelle die Kamera, wenn möglich, auf Serienfotos, dann macht sie von deinem Motiv mehr als ein Foto hintereinander. Du kannst dann das Foto aussuchen, das dir am besten gefällt.

Wie bei analogen Kameras üblich, gibt es auch bei digitalen Kameras verschiedene Methoden, um zu einer Belichtung zu gelangen.

Manuell

Hierbei werden die Blende und die Zeit von Hand, also manuell, eingestellt. Halbautomatisch Wird die Belichtungszeit manuell eingestellt und die Blende durch die Kamera in Abhängigkeit von der verfügbaren Lichtmenge und der ISO-Empfindlichkeit gewählt, nennt sich das Blendenautomatik. Das kann auch durch ein A (Aperture) an deiner Kameraeinstellung gekennzeichnet sein. Alternativ gibt es die Zeitautomatik. Hier wird die Blende vorgewählt, also manuell eingestellt und die Zeit von der Kamera gewählt. Das kann auch durch ein S (Shutter-Speed) an deiner Kameraeinstellung gekennzeichnet sein.


Automatisch

Die Kamerahersteller haben eingesehen, dass es nicht leicht ist, mit Blende und Belichtungszeit herumzurechnen. Denn dazu musst du genau wissen, welche Wirkung z.B. eine offene Blende auf Tiefenschärfe und (indirekt) auf die Belichtungszeit hat. Es braucht Routine und Zeit, und verhindert so manchen Schnappschuss. Darum gibt es die Automatikeinstellung, und zusätzlich bei den digitalen Kameras, die Motiv Programme, die nehmen dir die Arbeit ab.

Welches Motivprogramm bietet dir deine Kamera an?

Sport

Dieses Programm sorgt dafür, dass immer die kürzestmöggliche Belichtungszeit gewählt wird. Das bedeutet zumeist, dass die Blende voll geöffnet wird. Erst wenn das zu Überbelichtungen führen würde, wird etwas abgeblendet. Eine kurze Belichtungszeit sorgt z.B. dafür, dass sich bewegende Objekte auf dem Foto scharf abgebildet werden, weil die Bewegung in einem Sekundenbruchteil eingefroren wird. Stell dir spielende Kinder oder rennende Hunde vor, einen Wasserfall oder die Gicht am Meer. Also, dieses Sport-Programm ist nicht nur für ein Foto von Fußballspielenden Männern geeignet, sondern immer dann, wenn sich dein Motiv bewegt.

Nachtprogramm

… bedeutet, die Kamera stellt sich, abhängig von der vorhandenen Lichtmenge, auf eine lange Belichtungszeit ein. Die wird so lang sein, dass du, um damit ein Foto zu machen, ein Stativ brauchst. Mit dieser Einstellung kannst du u.a. ein Feuerwerk gut ins Bild setzen.

Portraitprogramm

… beinhaltet das, dass der Ton der Haut stimmig ist und, dass der Hintergrund nicht scharf abgebildet und, dann wird auch die Gradation auf „weich“ geschaltet und die Schärfung reduziert. Die Einstellung eines Motivprogramms beinhaltet also mehr als nur die Wahl der richtigen Blende oder Belichtungszeit.

Landschaft

Hier wird der Blitz abgeschaltet, die Gradation auf „hart“ gestellt und, damit der Vordergrund auch noch scharf wird, eine kleinere Blende vorgegeben. Bei „Umgebungslicht“ wird die ISO-Einstellung auf den höchsten Wert geschaltet, die Blende voll geöffnet und der Blitz abgeschaltet.

Bei „Museum/Theater“ wird nicht nur auf hohe ISO-Werte gestellt, sondern auch das Auslösegeräusch und der Blitz abgeschaltet.

Was genau so ein Motivprogramm alles beinhaltet, wird hoffentlich in der Gebrauchsanweisung deiner Kamera ausführlich beschrieben.
Ich schlage dir vor, du wählst das Motivprogramm deiner Kamera, das dir gerade am Besten gefällt, und probierst es an einem Motiv deiner Wahl aus. Sollte dir das Ergebnis nicht gefallen, nimmst du das nächste. Notiere dir bitte, welches Motivprogramm du benutzt hast. Dies ist hilfreich, wenn du den erzielten Effekt, nachvollziehen und reproduzieren willst, also weißt, was welches Motivprogramm macht, damit du es in Zukunft gezielt einsetzen kannst.

Wichtig!!!

Formatierung
Ich rate dazu, den Chip in deiner Kamera ab und zu einmal zu formatieren. Der günstigste Zeitpunk dazu ist der, nachdem du die Fotodateien von dem Kamerachip auf den Rechner transportiert hast. Sieh’ bitte in deiner Gebrauchsanweisung nach, wie dort die Formatierung beschrieben wird.

Dateinummerierung
Wenn die Kamera es zulässt, sollte die Einstellung gewählt werden, die die Bilder kontinuierlich durchnummeriert. Sonst gibt es beim Kopieren auf die Festplatte evtl. ein Problem durch gleiche Dateinamen und bereits vorhandene Dateien werden überschrieben und zerstört!

So, das war es für den Moment, wenn es Fragen gibt, so zögere nicht diese zu stellen.

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Tipp # 1

Tipp # 2

Tipp # 3

Tipp # 4

Kreativ sein heißt spielen können – linsenlose Fotografie

Meine Kreativität lebt und nährt sich durch das spielende Kind in mir. Heute habe ich angefangen mein neues Spielzeug zu testen, das „Subjektiv Pancake„.

Bildschirmfoto 2013-07-10 um 09.55.53

Das Subjektiv-Pancake ist voll und ganz für die linsenlose Fotografie konzipiert und vereint vier unterschiedliche SubjektivAufnahmemodule, die in ein flaches Pancake-Gehäuse eingesetzt werden. Jedes Modul mit seiner ganz besonderen Abbildungsart steht für eine eigene Bildsprache.  91Dieses Foto ist damit gemacht und nur unwesentlich bearbeitet.Ich bin gespannt, was ich noch alles damit machen werde.

iPhone o graphy

Ganz ehrlich? Ich hasste diese Telefonknipser, die das was sie da machten „Fotografieren“ nannten. Doch dann kam das iPhone und meine Meinung änderte sich. Ich würde sogar heute soweit gehen und davon sprechen, dass die … Weiterlesen

Urlaub

Ich mache gerade Urlaub auf Ameland ..und natürlich mache ich nur Fotos mit meinem Telefon – iPhone ographisch – und habe dafür einen Blog eingerichtet: Hier ein paar Appetithäppchen     

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