Ein Hörbuch

Ich bin ja aus dem Groupiealter schon länger raus und auch das „Fan-sein“ ist nicht unbedingt meine Sache. Daher muss ich aufpassen, bei dem was ich nun schreiben und hoffe, verständlich zu sein, denn, ich muss zugeben, ich bin sturzbegeistert. Wovon diesmal? Warte ab.

Wer sich im Netz zum Thema #Fotografie oder #Hochzeitsfotografie umtut, kommt früher oder später, meist früher, zu Steffen >>Stilpirat<< Böttcher. Sein Blog hat rd. 60.000 Besucher im Monat und etwa 2.600 Feed-Abonnenten. Tja, darum kommt man eben an ihm nicht vorbei.
Auch ich bin durch einen Video-Vortrag von ihm, auf ihn aufmerksam geworden. In seinem Vortrag ging es darum, wie er, nach einem Burnout, die Fotografie für sich entdeckte und ich dachte, der tickt ja so wie ich. Seit dem verfolge ich das, was er öffentlich im Netz so tut.
Er macht, u.a., wirklich wunderschön Hochzeitsreportagen, da hat er seinen eignen unverwechselbaren Stil entwickelt. Er ist sympathisch, immer fröhlich und Marketingtechnisch ein Genie, auf diesem Gebiet macht ihm wohl keiner mehr was vor.
Er ist kreativ ohne Ende, kann auch wunderbar schreiben und die Menschen für sich begeistern. Ja, eine echte Führerpersönlichkeit, in sich selbst verliebt, respektlos und manchmal überschätzt er sich, ist mein Eindruck. Ich teile seine Begeisterung für die analoge Fotografie oder den Gebrauch von Großbildkameras im 21. Jahrhundert nicht, auch wenn ich die längste Zeit meines Berufslebens analog fotografiert habe. Auch finde ich einige seiner Studioportraits einfach nicht gut. Doch, das ist menschlich und seine respektlose Offenheit macht ihn mir sympathisch und seine Stimme! Seine Fähigkeit eine große Show abzuziehen, macht ihm auch keiner so schnell nach. Ach ja, er versucht sich auch in der Aktfotografie und seine Aktfotos sind – wen wundert es – typisch männlich. Doch seine Hochzeitsreportagen sind unisex, also, ich meine, er versteht es excellent Emotionen einzufügen und darum geht es doch! Also, ich mag seinen Stil in der Hochzeitsfotografie – will ich damit sagen.

Da ich viele Stunden am Computer verbringe, habe ich mir auch das ein oder andere seiner Gespräche angesehen. Diese führte er u.a. mit Paul Ripke und Calvin Hollywood. Als er auf einer Tour durch Deutschland nach Düsseldorf kam, habe ich es mir nicht nehmen lassen ihn persönlich zu treffen und habe ihn gefragt, was er tut und ich noch nicht weiß? Es gab keine Antwort, zu sehr war er damit beschäftigt im Kreis seiner dort anwesenden Bewunderer zu baden. Ich gönne es ihm, er hat es sich erarbeitet und verdient, jeden Einzelnen.

Es nimmt mir den Atem, wenn ich sehe was er alles macht, und dabei hat er Frau und Kinder! Er ist schon ein Tausendsassa wie er im Buche steht. Er hat mehrere Bücher geschrieben, vor allem über seine Reisen, die er unternimmt um sich wieder zu erden, wie er sagt. Er gibt Workshops und Einzelcoachings und die Teilnehmer/innen scheinen immer hin und weg, sind schlicht begeistert über seine Art und seine Leidenschaft für die Fotografie, die er wohl gut vermitteln kann. Leidenschaft hat er und die lebt er, ist mein Eindruck. Ich hatte auch mal daran gedacht so einen Workshop zu besuchen und ich frage mich immer noch, was seine geheime Zutat ist.

Sein „Logbuch Fotografie“ hatte ich mir bereits gekauft und als ich gerade erfahren habe, dass es das als Hörbuch gibt, habe ich mal rein gehört und muss sagen, ich bin begeistert. Da ich ja sehr oft und gerne Hörbüchern lausche, weiß ich genau wovon ich spreche. Ehrlich, das ist keine Hörbuch, sondern ein Hörspiel.

Und das ist so typisch für das, was diesen Mann ausmacht, wenn er was macht, geht er über alle Grenzen, ehrlich ich bin rückhaltlos begeistert. Darum empfehle ich es auch.

packshot-web1Gönnt es euch, wenn ihr an Fotografie interessiert seit, oder verschenkt es – es lohnt sich.