Fotografie Tipp # 4

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Bevor 1826 durch Joseph Nicéphore Nièpce diese erste Fotografie angefertigt werden konnte, hatte es bereits zahlreiche andere Versuche gegeben, die durch Licht entstandenen Bilder zu fixieren.

  • 1835 erfand der Engländer William Fox Talbot ein Negativ-Positiv-Verfahren und
  • 1837 benutzte Louis Jacques Mandé Daguerre ein Verfahren, das auf der Entwicklung der Fotos mit Hilfe von Quecksilber-Dämpfen und anschließender Fixierung beruhte. Die auf diese Weise hergestellten Bilder, allesamt Unikate auf versilberten Kupferplatten, nannte man Daguerreotypien.
    Das Verfahren der Cyanotypie oder auch Eisenblaudruck wurde
  • 1842 von Sir John Herschel entdeckt. Die Cyanotypie, das erste silberlose Verfahren, war das dritte photographische Verfahren (nach der Daguerreotypie und der Talbotypie/Calotypie), welches innerhalb von 2 Jahren (1840 – 1842) entdeckt wurde.

Atkins

Anna Atkins, eine Britin, war fasziniert von den Möglichkeiten der Cyanotypie. Es ist ihr Verdienst, dass die Cyanotypie in der Praxis Verbreitung fand und sie war es auch, die 1943 das erste Fotobuch der Welt schrieb: „British Algae“, in dem ihre künstlerischen Arbeiten abgedruckt sind. Diese Arbeit belegt auf eindrucksvolle Weise, das Fotografieren mit Licht zeichnen ist.

Die Fotografie ist heute ein Medium, das in sehr verschiedenen Zusammenhängen eingesetzt wird. Fotografische Bilder können einen primär künstlerischen, oder einen primär kommerziellem Charakter haben. Sie können unter künstlerischen, technischen, ökonomischen und gesellschaftlich-sozialen Aspekten betrachtet werden. Auch in der Medizin findet die Fotografie Anwendung.


Ich behaupte, wir können uns ein Leben ohne die Fotografie nicht mehr vorstellen. Wir leben mit und in Bildern, in einer bilderüberfluteten Umwelt. Hierfür ist in erster Linie der Journalismus und die Werbung verantwortlich. Ebenso finden Fotografien vielfältige Anwendung in künstlerischen Ausdrucksformen, wie z.B. in Collagen oder in der Mixed Media Art. Fotografien in Büchern oder Magazinen sind ein gutes Mittel um sich für die eigene, kreative Arbeit inspirieren zu lassen und selber zu fotografieren schult den Blick für Komposition und Fläche.

kodak
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Auch wenn Kodak schon vor über hundert Jahren behauptetet: „You press the button, we do the rest.“ ist, auch im Zeitalter der digitalen Fotografie, dieser Satz nicht wirklich richtig. Doch eines ist immer noch so, wie zu den Zeiten als die Fotografie erfunden wurde und wird auch immer so bleiben: Alle Fotografien werden mit Licht gemacht und eine gute oder „einfache“ Kamera alleine macht nicht automatisch gute Fotos. Obwohl wunderbare Fotos selbst mit einem Pappkarton, in dem vorne ein winzig kleines Loch ist, gemacht werden können. Diese Kamera heiß Lochkamera oder Pinholecamera. Auch ich habe mit der Pinholkamera experimentiert, die Ergebnisse gibt es hier zu sehen.

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Heute haben wir die digitale Fotografie, deren Vorteil ihre Schnelligkeit und der geringe Materialverbrauch ist. Darum wird sie immer beliebter und die Industrie bemüht sich darum, die Technologie immer weiter zu verbessern. Nach Schätzungen der Gesellschaft für Konsumforschung (GFK) wurden im Jahr 2004 77 Millionen Digitalkameras weltweit verkauft.

iPhone o graphy

Und dann kamen die Smartphones in unseren Alltag. Ganz ehrlich? Ich hasste diese Telefonknipser, die das, was sie da machten „Fotografieren“ nannten. Doch dann kam das iPhone und meine Meinung änderte sich. Das erste Telefon, mit dem wirklich gute Fotos gemacht werden konnten, war das iPhone. Darum heißt es iPhonography. Die iPhonography ist inzwischen ein Teilbereich der Fotografie, sowie die Makro- oder Unterwasserfotografie z.B.
Natürlich kann mit jedem anderen, gleichwertigen Smartphone, auch fotografiert werden.
Für mich ist die iPhonography eine Methode zur kreativen Entdeckung der Umwelt, des Umfelds und ein Instrument für visuelle Experimente. Mit dem  iPhone können wir überall ein Foto machen, ohne dass wir z.B. bemerkt werden. Mein Fotografiestil ist ja eher puristisch, doch mit dem iPhone fühle ich mich wie ein Maler, der sich zwischen verschiedenen Werkzeugen entscheiden kann, bevor er ein neues Bild schafft. Das heißt, ich liebe es zu experimentieren. Daher biete ich zu diesem Thema auch einen Workshop an.

Dateiformate

JPG

Die Abkürzung JPG (oder auch JPEG) steht für „Joint Photographic Experts Group“. Dieses Bildformat ist nach der Expertengruppe, die es erfunden hat, benannt und wurde 1992 vorgestellt. Es kann bis zu 16,7 Millionen Farben darstellen. Die meisten Digitalkameras speichern standardmäßig in JPG, um möglichst viele Bilder auf der Speicherkarte unterzubringen.Diese Komprimierungsmethode ist aber verlustbehaftet.

TIF 

Tagged Image File Format. Für die Archivierung ist dies ein geeignetes, weil unkomprimiertes Format. Das TIF-Format wurde ursprünglich von Aldus (1994 von Adobe übernommen) und von Microsoft für gescannte Rastergrafiken für die Farbseparation entwickelt.

BMP

steht als Abkürzung für: Bitmap, die Dateiendung des Raster-Grafikformats Windows Bitmap. Dies ist der Windows-Standard, und speichert völlig unkomprimiert.

gif

wurde für den Online-Dienst Compuserve entwickelt und besteht aus maximal 256 Farben und eignet sich in erster Linie für Bilder, die nur geringe Farbtiefen aufweisen. GIF Ist neben JPG das im WEB am meisten gebräuchliche Format.

png

Beim PNG (Portable Network Graphics) handelt es sich um ein schon altes, aber neu ins Spiel gebrachtes Grafikformat. Es vereint die Vorzüge vom GIF und JPG. PNG- Grafiken können mit bis zu 48-Bit-Farben abgespeichert und trotzdem verlustfrei komprimiert werden, und das mit einer Qualität von 16 Millionen Farben + 256 Transparenzstufen (GIF gibt nur bis zu 8 Bit wieder). Moderne Browser haben keine Probleme PNG-Grafiken in vollem Umfange darzustellen.

Datenkomprimierung

Datenkomprimierung ist eine Methode, die dazu dient, Speicherplatz zu sparen oder Datenübertragungsraten zu optimieren. Daten, insbesondere Text und Grafiken, enthalten normalerweise wiederkehrende Folgen identischer Informationen. Bei der Datenkomprimierung werden viele Zeichen aus wiederkehrenden Informationen durch wenige Zeichen ersetzt, und nur eine Kopie der wiederkehrenden Daten wird übertragen.

Warum komprimieren

Komprimierte Bilder sind in der Dateigröße reduzierte Bilder, die sich online schneller laden und versenden lassen. Allerdings haben zu stark komprimierte Bilder immer auch den Nachteil, die Qualität einer Fotodatei darunter leidet bei der Komprimierung. So werden z.b. bei der JPG-Komprimierung 8 x 8 Pixel des Bildes Blockweise zusammengefasst und deren Farbtöne vereinheitlicht. Da Kompressionsrate und Bildqualität immer in direktem Zusammenhang stehen, wird beim Speichern des Bildes als JPG-Datei meist ein Schieberegler auftauchen, bei dem sich die Kompressionsrate zugunsten einer besseren Bildqualität zurücknehmen lässt (oder umgekehrt). Du solltest außerdem ein bereits komprimiertes Bild nicht noch einmal komprimieren, weil das die Qualität zusätzlich vermindert. Beim Speichern im JPG-Format lassen sich an der Kamera Format-Optionen auswählen, wie z.B.:

  • Standard-Kodierung
  • Progressiv-Kodierung
  • Standard, optimiert

Bisher erschienen:

Tipp # 1

Tipp # 2

Tipp # 3

Tipp # 4

Tipp # 5

So das war’s für heute, viel Spaß beim Verstehen! Bei Fragen zögere nicht mir diese zu stellen. Schreibe mir eine eMail oder komme Freitags um 12:00h auf meine Facebookseite, da beantworte ich die Fragen in einem LiveChat

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