Trenchcoat

Columbo trug ihn.

columbo-tv-04-g

Audrey Hepburn in „Frühstück bei Tiffany“ trug ihn.

breakfastattiffanys_imagelarge
Sie tragen ihn auch!

th2
th

Den Trenchcoat.

Der absolute Klassiker unter den Mänteln. Seit er um 1870 von Thomas Burberry als Mantel für die britische Armee erfunden wurde, ist sein Aussehen weitesgehend gleich geblieben und er ist und bleibt ein unsterbliches Symbol für die Männlichkeit. Mittellang bis Knielang, zweireihige Knopf-Verschlüsse und ein Taillengürtel.
Der Klassiker von Burberry London ist oft beige und das ist meiner auch. Keine Ahnung wie lange er schon in meinem Kleiderschrank hängt, 25 Jahre? Länger? Egal. Ich würde ihn jetzt gern zu einem Requisit in einer FotoSerie machen. Ja, genau!

 Das ist er, mein Trenchcoat.

trench

Eine Portraitserie, in der verschiedene Menschen, Frauen & Männer, denselben Mantel, einen Trenchcoat tragen.

Andere haben eine rote Couch als Requisit, ich möchte meinen Mantel verwenden – ein Bild von ihm folgt. Ich habe wie immer, wenn ich ein neues PortraitProjekt starte, keine Ahnung wo mich das hinführen wird, doch ich lade ein, sich für so ein Shooting bei mir zu melden. Mir ist egal was DU mit dem Trenchcoat machst, wie DU ihn trägst. Ob Du was drunter trägst oder nackt bist, das alles überlasse ich Dir. Ob Du einen Hut oder einen Hund dazu trägst, alles ist erlaubt.

Bedingungen zur Teilnahme:
Du meldest Dich bei mir, per eMail. Wir verabreden einen Shootingtermin, zu dem Du dann in mein Studio kommst. Dort machen wir einen Vertrag, mit dem Du mir erlaubst, die Fotos ohne Einschränkung zu verwenden und das Shooting, das maximal 1 Stunde dauert.
Du bekommst ein Motiv als hochauflösende Datei zur eigenen Nutzung. Das Ganze ist für Dich selbstverständlich kostenlos. Vielleicht erzählst Du mir, was Du mit dieser Art Kleidungsstück verbindest. Ich denke mir ein Lichtset aus, in dem der Mantel und Du richtig gut aussehen.

Melde Dich!

Darf ich vorstellen: Columbo

img_1924

Merken

Gilmore Girls

Ja, ich weiß, es geht schon wieder um eine TV Serie – wie langweilig, oder?

bildschirmfoto-2016-11-30-um-00-03-07

So sahen sie aus, die Stars der Serie die von 2000 bis 2007 produziert wurde und in der das Leben der alleinerziehenden Lorelai Gilmore (Lauren Graham) und ihrer jugendlichen Tochter Rory (Alexis Bledel), die in der fiktiven Kleinstadt Stars Hollow in Connecticut leben erzählt wird.
Es geht um Familie, Generationenkonflikte, Liebe und einer putzigen amerikanischen Kleinstadt mit vielen skurrilen Charakteren und Festen. Die Serie ist bekannt für ihre extrem schnellen und spritzigen Dialoge mit vielen Anspielungen auf Film, Musik, Politik, Literatur und Ereignisse des Zeitgeschehens.
Als im Oktober 2015 bekannt wurde, dass es eine Fortsetzung gibt, konnte ich es kaum fassen, wie alle Fangs. Und als der neue Sendetermin, 25. November 2016, feststand, habe ich mir alle Folgen, die inzwischen bei Netflix verfügbar sind, noch einmal angesehen.
Die Dreharbeiten zur neuen Staffel begannen am 2. Februar 2016 in Los Angeles und dauerten bis zum 30. Juni 2016 an. Aus dem ursprünglichen Ensemble fehlte lediglich der 2014 verstorbene Edward Herrmann.
Die Fortsetzung trägt auf Deutsch den Titel „Gilmore Girls: Ein neues Jahr“. Und heute nun, habe ich mir die letzte Folge angesehen, und bin ein wenig traurig.
Jede der 4 90-minütigen Episoden spielt in einer Jahreszeit – keine Ahnung warum. Ich habe einiger der Kritiken gelesen, sie klingen wenig begeistert. Ich habe jedoch keine Lust einen Verriss zu schreiben, denn ich bin auch Mutter einer Tochter und sentimental und liebe die „Gilmore Girls“, darum nur soviel: Die letzte Staffel endete damit, dass Rory, eine sehr kluge junge Frau, den Heiratsantrag von Logan ablehnt und damit die Zuweisung einer traditionellen Frauenrolle, um als Journalistin den Wahlkampf von Obama zu begleiten. Ich fand das sehr weitsichtig von den Drehbuchautoren, den schließlich wurde er Präsident, Obama. Wenn Du rechnen kannst dann weißt Du, das ist schon ein paar Jahre her. In der gerade angelaufenen neuen Staffel hat die über 30jährige, inzwischen erfolgreich gewesenen Journalistin, Rory gerade einen Karriere-Kriese und wieder eine Affäre mit Logan, der kurz vor seiner Hochzeit mit einer anderen steht. Rory, die angeblich kein Geld hat, was nun wirklich nicht stimmen kann, wie eingefleischte Fans nur allzugut wissen, fliegt ständig, ohne Jetlag, zwischen London und den USA hin und her. Es gibt auch noch andere Ungereimtheiten, deren Gründe mich nicht interessieren, denn sowas ist einfach nur schlechtes Handwerk und fühlt sich an, wie mit der heißen Nadel gestrickt.

bildschirmfoto-2016-11-29-um-23-53Auf jeden Fall gesteht Rory in den letzten Minuten der Folge ihrer Mutter, die endlich ihre große Liebe geheiratet hat, das sie schwanger ist. Der Vater kann nur Logan sein. Und das ist nun das genaue Gegenteil des Endes der Serie von vor knapp 10 Jahren. Rory erwartet, als unverheiratete Frau, von einem reichen Typ, mit dem sie eine Affäre hat, während der mit einer anderen verlobt ist, ein Kind, das, wenn sie es bekommt, ihrer Karriere sehr im Wege stehen wird.
Oh, ich will jetzt nicht hören, das Kindern das grosse Glück sind, usw. Rory ist erst 32 und kann mindestens noch 10 Jahre lang Kinder bekommen, dann, wenn sie z.B. die Karriere hat, für die sie ausgebildet wurde. Doch nun muss sie die ihr zugewiesene Frauen-Rolle übernehmen, anstatt Karriere zu machen, was ich unsagbar traurig finde.
Vielleicht macht es mich auch darum traurig, weil es mich an die verpassten Momente erinnert, in denen ich gehindert wurde Karriere zu machen? Keine Ahnung.
Ein wirklicher Lichtblick ist die Entwicklung der Rolle ihrer Großmutter: Emily Gilmore – das hätten wir Fans nun wirklich nicht erwartet.

Ich werde mich jetzt mit Folgen von „Friends“ aufmuntern, oder ins Bett gehen  –
oder bei Twitter alles mit #GilmoreGirlsFinal4Words lesen.

Fernsehserien

bildschirmfoto-2016-11-27-um-20-26-36

Ich bin eine Fan amerikanischer Serien.

M*A*S*H, CHEERS, oder dessen Spinoff „Frasier“ und ja aktuell freue ich mich über die Fortsetzung von „Gilmore Girls“ und ganz besonders liebe ich es mir die alten Folgen von „Friends“ anzusehen. „Emergency Room“ nicht zu vergessen, usw. usw.
Serien im Fernsehen sind für mich eine Art „Märchen“ für Erwachsene. Wenn sie in der Gegenwart spielen, finde ich sie besonders interessant, weil sie dann Tatsachen einbeziehen müssen, um glaubwürdig zu sein. Was ich meine ist, die Story muss mit einem Fuss in der Realität stehen und mit dem andern in der Fiktion von etwas, das genau jetzt stattfinden könnte.

Designated Survivor (dt. Designierter Überlebender) ist eine US-amerikanische Fernsehserie mit Kiefer Sutherland in der Hauptrolle. Die Erstausstrahlung fand am 21. September 2016 bei ABC statt. Seit dem 6. November 2016 ist die Serie im deutschsprachigen Raum bei Netflix abrufbar. Nicht wie sonst am Stück, also alle Folgen auf einmal, sondern nur jede Woche eine Folge. Das mag daran liegen, dass noch nicht alle 22 Folgen produziert sind.

Um was geht es?

Ich habe versucht mir „House of Cards“ anzusehen, doch, wenn in den ersten Minuten gleich ein Hund ermordet wird, bin ich raus, sowas kann ich mir nicht ansehen.
Kirkman, der Designierter Überlebende, gespielt von Kiefer Sutherland, ist das Gegenteil von Frank Underwood aus House of Cards. Statt eines eiskalten Machtmenschen, der sich zum höchsten Amt der USA durchbeißt, ist er nur ein eher unbekannter Hinterbänkler. Nun hat ihn das Schicksal ins Oval Office gesetzt.
Stimmt schon, endlich ist der Wahlkampf in den USA, diese Schlammschlacht in den Medien, vorbei und ich habe nichts besseres zu tun als mir so eine Serie anzusehen, die eben genau wieder dort handelt.
Vor 8 Jahren, als Obama Präsident wurde, habe ich mir „West Wing“ angesehen, eine  US Serie, die zwischen 1999 und 2006 produziert wurde. Sie zeichnet den Alltag eines fiktiven US-Präsidenten und seines Beraterstabs nach. Viermal wurde die Serie mit dem Emmy in der Kategorie Beste Dramaserie ausgezeichnet. Der West Wing ist der Gebäudeflügel des Weißen Hauses, in dem das Oval Office sowie die Büros der engsten Präsidentenberater und ihrer Mitarbeiter untergebracht sind. Charakteristische Merkmale der Serie sind die wortlastigen und schnell gesprochenen Dialoge, die typisch für Autor und Serienschöpfer Aaron Sorkin sind.

bildschirmfoto-2016-11-27-um-20-53-50Damals habe ich viel erfahren über die Struktur eines Wahlkampfs in den USA und wie das mit dem Mitarbeiterstab des Präsidenten und dem Kongress funktioniert. Ich fand das interessant.
In der Serie Designated Survivor wird gezeigt, dass ganz plötzlich das Amt des US-Präsidenten wechseln könnte, denn es wurde eine Nachfolgeregelung entdeckt, durch die man von einem Moment auf den nächsten zum Oberhaupt der Vereinigten Staaten werden kann. Es braucht dazu nur die größte denkbare Katastrophe. Hier, in dieser Serie, wurde beinahe die komplette US-Regierung bei einem Terroranschlag getötet. Der Zufallspräsident, der seine Panik in den Griff bekommen muss, um den souveränen Staatsmann zu spielen, der er nie sein wollte, klingt fast wie der Wunsch der vielen Amerikaner, die mit keinem der beiden realen Kandidaten etwas anfangen konnten.

bildschirmfoto-2016-11-27-um-21-18-44

Ich in auch ein Fan der Serie „Homeland“, weil ich starke Frauenrollen mag. Böse Zungen könnten behaupten, es ging mir um das Genre Terrorparanoia und Eskalationslogik. Das ist jedoch zu kurz gegriffen. Wie schon gesagt immer mit einen Fuss in der Realität.
Was ist, wenn diese Serien dem Zeitgeist eines tief gespaltenen Amerikas entsprechen? In Designated Survivor hallt das verlorene Vertrauen in die politischen Eliten wieder. Die Serie spitzt die Feindschaft der politischen Lager bis zum Äußersten zu und lässt wahr werden, was bisher nur hysterische Wahlkampfrhetorik war: Amerika putscht gegen sich selbst.

Biographisches Portrait

20161122-1-004

20161122-1-014seite

20161122-1-006
Technische Einzelheiten

  • 28 x 28 cm groß
  • Panoramabindung – Kein störender Falz in der Buchmitte
  • 75 Jahre Farbechtheitsgarantie
  • Die Innenseiten des Fotobuchs, werden auf einem kartonstarken Trägermaterial mit einer Grammatur von 600 g/m² kaschiert und weisen damit eine Stärke von ca. 1,08 mm auf.

20161122-1-012

20161122-1-015

Merken

Katrin

20161123-2143

Sie hat, für diese Fotosession, zusammen mit einer Freundin, eine mehrstündige Autofahrt auf sich genommen.

20161123-2007

Nee, eine Perücke, einen Fiffie, wie sie es nennt, kam nicht in Frage und landete gleich in der Verkleidungskiste ihrer Tochter. Wenn es kalt wird trägt sie Mützen.

20161123-2033
20161123-2044
20161123-2069

Katrin ist studierte Pädagogin und 36 Jahre alt. Sie hat ihre zweite Tochter noch gestillt, als sie eine Auffälligkeit in Ihrer Brust bemerkte. Eine Stanzbiopsie brachte dann die Bestätigung: Brustkrebs. Das war im letzten August.

20161123-2100

20161123-2168
20161123-2172
20161123-2157

20161123-2242
20161123-2251
20161123-2235
20161123-2238
20161123-2262

Obwohl es immer hieß, es sei nur ein „Vorstufe“ von Krebs, wurde ihre rechte Brust entfernt. Im Moment macht sie ein Chemotherapie und anschließend bekommt sie noch Bestrahlungen.

20161123-2229

 

20161123-2291

 

20161123-2300

 

20161123-2318

Sie hat ausdrucksstarke Augen und so ein Strahlen darin, wenn sie von ihren beiden Töchtern spricht und ihrer Mann, mit dessen Kindern sie in einer Patchworkfamilie lebt.

„Wenn es eine schafft dann Du!“

Waren die Worte ihres Mannes, als er es erfuhr.

20161123-2187

20161123-2182
20161123-2189

20161123-2244
20161123-2205
20161123-2212
20161123-2270

 

20161123-2261

 

20161123-2111

 

20161123-2116

 

20161123-2210
20161123-2241
20161123-2161

Und wieder bin ich tief beeindruck von Katrins Schönheit und ihrer positiven Ausstrahlung.

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Ich denke so vor mich hin …

… während ich in Netz surfe und auf wichtige Fotos aufmerksam gemacht werde.
Welche wichtigen Fotos? Wohl eher die Fotografen:

bildschirmfoto-2016-11-19-um-10-23-29

z.B. der in Amsterdam lebende Fotograf Hendrik Kerstens (*1956), von dem diese, an die Tradition der flämischen Malerei erinnernden, Fotos sind. Er verwendet eine Großbildkamera, verschiedene Hintergründe und Tageslicht so weit möglich. Die Accessoires für diese Portraits fand er im Haushalt, wie  die weiße Plastiktüte mit Henkeln, oder die Handtücher, Serviette oder Lampenschirme. Seit 2010 sind diese künstlerischen Porträtfotos seiner Tochter Paula im Netz zu finden.

Den nächsten Fotografen, den ich so gefunden habe ist Pierre Gonnord, ein 1963 geborene, seit 1988 in Madrid lebende Franzose.

bildschirmfoto-2016-11-19-um-10-34-28

Sein von El Greco, einem Maler der Spätrenaissance, wie auch von Francisco de Goya inspirierter und wiedererkennbarer Stil, ist ziemlich einzigartig.
Als nächstes finde ich bei kwerfedein eine Serie von Fotos: Therapeutisches Fotografieren –  sehr sehenswert. Mir sind die Bilder unter die Haut gekrochen.
Und genau das erwarte ich von Fotos, dass sie mich ansprechen, mich irgendwie beeindrucken, etwas hinterlassen – in mir, in meiner Gefühlswelt.

Im Moment komme ich bei FB nicht an dieser Aktion, diesem Ereignis vorbei. Ein im Netz bekannt und beliebter Fotograf ist Anfang diesen Jahres mit einer Gruppe von Fotografierenden nach Vietnam geflogen. Daraus ist ein Schuber mit einzelnen Bildbänden sowie eine Ausstellung entstanden und z.Zt touren die Beteiligten durch die Lande. Am Donnerstag war Inside Vietnam in Köln, und ich wäre beinahe hin gefahren.
Was mich interessiert ist diese Energie, die die Beteiligten aufbringen um so etwas zu realisieren, das finde ich durchaus beeindruckend. Das Konzept scheint aufgegangen zu sein: einen Workshop fern der Heimat zu geben. Einige der Fotografien waren schon im Netz anzusehen und haben mich jetzt nicht gerade tief berührt. Als ich dieses Zitat bei Martina Mettner las, wusste ich wieder, was mich daran hindert beeindruckt zu sein:
„Jeder, der in Drittweltländer reist, stellt in seinen Fotos die dortigen Verhältnisse zur Schau. Jeder Afrikatourist lichtet unterernährte Kinder ab. Jeder Fototourist in Rio de Janeiro will in den Favelas fotografieren. Warum? Ich sehe darin gar keinen Sinn. Mir wurde als Kind beigebracht, nicht mit dem Finger auf Menschen zu zeigen. Ist das Fotografieren in solchen Situationen etwas anderes, als mit dem Finger auf Menschen mit einem niedrigeren als dem eigenen Lebensstandard zu zeigen? Und dann zu allem Überfluss zu meinen, sie seien „arm, aber glücklich“.

Ich bin ja immer noch und wieder auf der Suche. Wonach? Nach etwas „Sinn“- vollem, was meine Fotografie anbelangt, meine ich. In der letzten Zeit habe ich viele Bewerbungsfotos gemacht. Was mich immer wieder dabei erschreckt – ja, mir fällt kein besseres Wort ein -, ist die Professionalität mit der ich das inzwischen mache und die Routine, auch wenn ich aktuell wieder ein anderes Licht ausprobierte. Die Menschen vor meine Kamera reagieren alle gleich, sind zurückhaltend, verkrampft und ich muss all meinen Charme aufbringen um sie authentisch zu  bekommen, was ich, aus meiner Sicht jedoch unschwer schaffe. Was mir dabei hilft ist mein ungebrochenes Interesse an dem Menschen vor meiner Kamera. Und so eine Session wird schon mal schnell zu einer unterhaltsamen, interessanten und mein Leben bereichernden Begegnung.

20161112-1-687

Das Portrait ist und bleibt meine große Leidenschaft spüre ich mal wieder, das werde ich auch in diesem Leben nicht mehr ändern.

Es gibt offensichtlich ein „Wühl“, das macht mit meinem Telefon Fotos und wenn ich das dann mit einer App bearbeite wird daraus sowas

img_1715

 

Er ist wieder da….

…der alljährliche Gift Voucher von Beate Knappe photography im Wert von € 200 für nur € 100**web

** Er ist einzulösen ab 01-2017 bei einem Fotoshooting (es gilt immer die aktuelle Preisliste) oder für den Kauf von Dateien aus bereits stattgefundenen Shootings. Er kann nicht eingesetzt werden für den Kauf von Datein aus Shootings zu Sonderpreisen.

Erwerben können Sie ihn in der Zeit vom
24. November  – 24. Dezember 2016.
Entweder bei mir im Studio oder hier online*.




 

* Beim OnlineKauf, der ab dem 24.11. 2016 möglich ist, erhebe ich eine Gebühr von € 10

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Zeit für Geschenke

20160205-1-568
20160205-1-562

Was möchten Sie schenken?

  • Erinnerungen?
  • Gefühle?
  • Einen Traum erfüllen?

Alles ist möglich!

Geben Sie diesem Moment Ewigkeit. Buchen Sie für sich selbst ein Shooting bei mir oder verschenken Sie ein Shooting.

bildschirmfoto-2016-04-27-um-22-08-30

20160710-1-428
20160710-1-141
20160820-2-090

20160127-2-303-2
20160127-2-308

20160220-2-194

000

Was machen wir mit den wunderschönen Motiven aus einem Shooting bei mir?

Ich biete verschiedene Möglichkeiten an. Zusammen werden wir die finden, die Ihnen entspricht.

Normal ist langweilig – heben Sie sich von der Menge ab! Wie wäre es denn damit:

Vintage Prints

20130906-1-011

…in einer hochwertigen Box

20130906-1-001

Wandbilder
01

Kalender 2017

Kalender-alle

Alles ist möglich! Melden sie sich bei mir und ich berate Sie individuell:  021197711 490

Sie können auch einen Gutschein erwerbenweb-Gutscheine

Mein ganz besonderes Bonbon – der Gift Voucher im Wert von € 200,00 für nur  € 100,00 einzulösen ab Januar 2017, erwerben können Sie ihn in der Zeit vom 1. Advent – 24. Dezember 2016.HP

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

smart as photography – Die Wucht des Wandels

Internationale Experten sprachen auf der DGPh-Tagung zur Photographie mit dem Smartphone in Mannheim. Es geht um die Veränderungen und die Zukunft der Fotografie (seit dem 9. Januar 2007, dem Tag, als das erste iPhone vorgestellt wurde). Leider sind die Vorträge alles ziemlich lang und ich habe einfach nicht die Geduld und Zeit mir alles anzusehen und, was besonders anstrengend ist, die meisten Vorträge sind in Englisch gehalten. Es geht auch um das Thema wie sich unsere Kommunikation mit dem SmartPhone verändert hat – sehr interessant. Zum Thema Fotografie habe ich das hier entdeckt:

vimeo.com/190276110

Es ist die Zusammenstellung von Fotografien, die mit dem #smartasphotography auf Instagram eingereicht wurden. Rosa Rot, die Herausgeberin des Magazins „The Smart View“, hat dazu aufgerufen und die Auswahl kurartiert.
Ich bin tief beeindruckt.
Es lässt mich, erneut, nachdenken über das was ich als Fotografin mache und wohin es mich führen wird, bzw. soll/kann. Ich meine sowohl mein Business als auch mich als Fotografin.

Und hier zwei von meinen aktuellen iPhone o graphien.

img_1532

 

img_1578

 

 

Stimmungsvolle Herbstbilder

Unbenannt-1Ach, was ist das schön, wenn die Sonne scheint  und klirrend klar ist. Gegen Kälte können wir uns entsprechend anziehen – also lasst uns den Herbst genießen. Du würdest so gerne ein paar schöne Momente archivieren und sie mit der Kamera festhalten? Nichts ist ärgerlicher als ein atemberaubendes Motiv, das schlecht fotografiert wurde! Ich weiß, darum hier ein paar Tipps von mir:

Nimm dir Zeit!

Zeit ist kostbar. Wir alle hätten gerne mehr davon. Aber egal wie beschäftigt du bist, denk daran: auch dein Tag hat 24 Stunden. Du musst Prioritäten setzen. Wenn du gute Fotos machen willst, gilt deshalb: Nimm dir die Zeit und setze dich zumindest mit den grundlegenden Funktionen deiner Kamera auseinander – und zwar bevor es los geht!

Knipse nicht einfach drauf los – bereite dich vor und erforsche deine Umgebung

Entspanne dich. Lass die Landschaft auf dich wirken, bevor du sie fotografierst. Erkunde die Landschaft, um in Ruhe die richtige Perspektive zu wählen. Wenn du dir diese Zeit nimmst, wird die Kreativität nur so aus dir heraussprudeln! Benutze vielleicht sogar ein Stativ – das zwingt dich dazu, Motiv und Bildausschnitt sorgfältig auszuwählen.

Bildschirmfoto 2015-10-08 um 17.20.34
Der frühe Vogel fängt den Wurm

Du kennst es nur zu gut: Du hast ein tolles Motiv gefunden, das du gerne ablichten möchtest. Doch ständig läuft jemand durchs Bild. Du willst dieses Motiv für dich allein? Da musst du schon früher aufstehen…
Du solltest die frühen Morgenstunden nutzen, du profitierst dann auch von dem sanften und gleichmäßigen Licht des Sonnenaufgangs.

20151019-1-033
Eine Frage der Perspektive

Alles ist eine Frage der Perspektive, vor allem dann, wenn es um das perfekte Herbstfoto geht. Du neigst dazu, schnell im Vorbeigehen einen Schnappschuss von einem tollen Motiv zu machen, und das ist in Ordnung. Möchtest du aber ein wirklich tolles Foto aufnehmen, solltest du dir Zeit lassen und dich mit der Perspektive beschäftigen. Laufe um dein Motiv herum, suche dir deinen Standpunkt mit Bedacht aus.

Wähle deinen Bildausschnitt gezielt und achte zum Beispiel auf den Goldenen Schnitt

Lass den Horizont nicht mittig verlaufen – das wirkt schnell langweilig! Besser ist im unteren oder oberen Drittel des Fotos. Ebenso sollte dein Motiv nicht direkt in der Mitte des Bildausschnitts sein. Eine kleine Verschiebung nach links oder rechts kann schon wahre Wunder bewirken. Nutze den Goldenen Schnitt und die goldene Spirale als Hilfsmittel, und deine Fotos werden deine schönsten Herbsterinnerungen wunderbar widerspiegeln.

IMG_7811
Größe zeigen

Du stehst vor einem sehr imposanten Baum und kannst es einfach nicht glauben, wie riesig er aus der Nähe aussieht. Leider kommen Größenverhältnisse auf Fotos nicht gut rüber, wenn man nicht mit ein paar Tricks arbeitet. Setze dein Motiv in Maßstab zu einem anderen Objekt oder auch einem Menschen.

Mach Proportionen sichtbar – setze Größe immer in Relation

Ebenso verhält es sich mit ganz winzigen Dingen. Nimm etwas besonders Kleines in deine Hand, um dem Betrachter des Fotos eine Idee davon zu geben, wie klein dein Motiv tatsächlich ist. Sei kreativ und du wirst viele Möglichkeiten entdecken, den Maßstab auf den ersten Blick zu zeigen.

img_1483

Liebe zum Detail

Oft bist du so überwältigt von der Schönheit  einer Landschaft, dass du am liebsten alles fotografieren und im besten Fall alles in ein einziges Foto packen möchtest, um den Gesamteindruck festzuhalten. Leider funktioniert das nur in den wenigsten Fällen, und wenn überhaupt benötigst du dazu ein Weitwinkelobjektiv. Dabei gibt es doch überall so viele schöne Details, die einen Blick und auch ein Foto wert sind. Willst du zum Beispiel ein imposantes Gebäude fotografieren, musst du wirklich nicht das ganze Objekt aufs Bild bringen.

img_1527

Setze dein Motiv in einen Rahmen

Jedes Bild wirkt umso aufregender, wenn es einen passenden Rahmen hat. Selbstverständlich kannst du deine schönsten Herbstfotos hinterher einrahmen lassen. Doch manchmal bietet sich schon vor Ort die Gelegenheit, dem Motiv deiner Wahl beim Fotografieren einen tollen Rahmen zu verpassen.

Mach dein Motiv noch interessanter, indem du ihm schon vor Ort einen Rahmen gibst

Wenn die Umgebung keinen Rahmen bietet, dann nutze Hilfsmittel. Im Wald einen runterhängenden Ast, z.B.. Diese Art natürlichen Rahmens wirkt übrigens besonders apart, wenn er eine Silhouette bildet.

It’s Movietime

OK, heute war das Wetter toll, jedoch war es auch kalt und es ist früh dunkel und das wird so in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten bleiben. Darum finde ich, das ist die Jahreszeit für Movies. Auch wenn ich eine Serienjunkie bin, dazu komme ich dann später, habe ich in der letzten Zeit einige Filme gesehen:

money-monster-plakat

03_das-jerico-projekt_dvd_cover

Money Monster 
Der berühmt-berüchtigte Finanzguru Lee Gates (George Clooney) hat es sogar zu einer eigenen Sendung im Fernsehen gebracht. Allerdings haben ihm seine Börsentipps, bei denen es neben der Qualität der Anlage wie in jedem TV-Format immer auch um die gute Show geht, nicht nur Fans beschert. Mitten in die aktuelle Liveshow stürmt ein Mann und nimmt den Moderator als Geisel. Er droht damit, Gates umzubringen, wenn seine Aktien nicht bis Börsenschluss um mindestens 24,5 Punkte steigen. Damit liegt das Leben des Finanzgurus plötzlich in der Hand der Anleger da draußen, denn die Kameras laufen weiter und die Geiselnahme wird zunehmend zum Medienspektakel. Aber werden die Menschen vor den Bildschirmen tatsächlich in eine schlechte Anlage investieren, „nur“ um das Leben eines TV-Moderators zu retten?

Money Monster ist ein US-amerikanischer Thriller der Regisseurin Jodie Foster aus dem Jahr 2016. Die Hauptrollen spielen George Clooney, Julia Roberts und Jack O’Connell. Der Film feierte seine Premiere am 12. Mai 2016 in Cannes (außerhalb des Wettbewerbs) und lief in Deutschland am 26. Mai 2016 in den Kinos an.
Also ich fand ihn recht unterhaltsam.

Das Jericho Projekt
Jericho Stewart (Kevin Costner) ist ein skrupelloser Killer ohne Impulskontrolle, ohne Empathie und ohne die Fähigkeit, die Folgen seines Handelns abzuschätzen. Ihm werden die Erinnerungen des kürzlich vom Terroristen Xavier Heimdahl (Jordi Mollà) ermordeten CIA-Agenten Bill Pope (Ryan Reynolds) implantiert.

Die Besetzung ist exquisit – muss ich mehr sagen?

6708_4982

401024

Wiskey Tango Foxtrot
Die US-amerikanische Journalistin Kim Barker (Tina Fey) geht 2002 nach Kabul. Ihren Erlebnissen in den kriegserschütterten Ländern begegnet sie mit schwarzem Humor – nur so ist es ihr überhaupt möglich, die vielen tragischen Ereignisse und die Sinnlosigkeit der Gewalt um sich herum zu ertragen. Bei ihrer Arbeit wird Barker immer wieder in gefährliche, aber teilweise auch völlig absurde Situationen verwickelt. Schnell lernt sie ein paar Regeln fürs Überleben: Die Anweisungen von Colonel Hollanek (Billy Bob Thornton) nicht immer befolgen, beim Feiern mit Reporter-Kollegin Tanya (Margot Robbie) auch mal alle Sorgen vergessen, und den Flirt mit Fotograf Iain (Martin Freeman) genießen, denn morgen könnte schon alles vorbei sein…

Wiedermal eine tolle Besetzung und eine, an der Realität orientierte, Frauenrolle.

Ein Hologramm für den König
ist ein deutsch-US-amerikanischer Film des Regisseurs Tom Tykwer aus dem Jahr 2016. Vorlage für den Film ist der gleichnamige Roman von Dave Eggers.
Tom Hanks – muss ich mehr sagen?
Er spielt den 54-jährige Vertriebsmanager Alan Clay der in Saudi-Arabien dem König Abdullah ein holografisches Telefonkonferenzsystem verkaufen will.

eye-in-the-sky-poster-lg

demolition-int-poster

Eye in the Sky ist ein britischer Thriller des südafrikanischen Regisseurs Gavin Hood aus dem Jahr 2015. Der Film basiert auf einem Drehbuch von Guy Hibbert, in den Hauptrollen sind unter anderem Aaron Paul, Helen Mirren und Alan Rickman zu sehen.Der Film handelt von einer militärischen Drohnen-Mission, die einen Konflikt auslöst, als eine Zivilistin in das Einsatzgebiet gerät. Es handelt sich um einen der beiden letzten Filme von Alan Rickman, der am 14. Januar 2016 den Folgen eines Pankreastumors erlag.

Demolition – Lieben und Leben. Davis, ein erfolgreicher Investmentbanker, ist am Boden zerstört, seit er seine Frau bei einem tragischen Autounfall verloren hat. Sein Schwiegervater Phil setzt ihn unter Druck, sich endlich zusammenzureißen, doch Davis schafft es einfach nicht. Dann schreibt er einen Beschwerdebrief an den Hersteller eines Verkaufsautomaten, was nur der Beginn einer ganzen Reihe von Briefen ist, in denen er erstaunliche persönliche Eingeständnisse macht. 

Ein vielschichtiger ruhiger Film.

images

Hello, My Name Is Doris: Älterwerden für Fortgeschrittene

Doris (Sally Field) ist 60, als sie beschießt, ihr Leben in die Hand zu nehmen und in andere Bahnen zu lenken. Ein Selbsthilfe-Seminar soll ihr dabei helfen, selbstbewusster zu werden. Mehr Selbstbewusstsein kann sie gut gebrauchen, schließlich ist sie in ihrem jüngeren Kollegen John Fremont (Max Greenfield) verliebt. Es gibt großartige Vintage-Kleidung und ein wenig Besinnlichkeit.
Ich fand ihn kurzweilig. 

Väter und Töchter – Ein ganzes Leben
Die kleine Katie (Kylie Rogers) sitzt auf dem Rücksitz, als ihr Vater Jake (Russell Crowe) sich mit seiner Frau streitet – und einen Unfall baut. Vater und Tochter überleben, die Mutter nicht. Jake, ein mit dem Pulitzerpreis ausgezeichneter Autor, trägt eine Kopfverletzung davon und hat deswegen immer wieder schmerzhafte Krämpfe. Als er depressiv wird und in eine Klinik geht, kommt Katie in die Obhut ihrer Tante Elizabeth (Diane Kruger) und ihres Onkels William (Bruce Greenwood), die sie aber alles andere als fürsorglich behandeln. Sie wollen Katie adoptieren – was Davis unter allen Umständen verhindern will und weswegen er sich mehr denn je anstrengt, seiner geliebten Tochter ein gutes Leben zu finanzieren. 25 Jahre später ist Katie (nun: Amanda Seyfried) eine Sozialarbeiterin unter Chefin Dr. Corman (Octavia Spencer), die mit Typen auf Bartoiletten Sex und ein Problem mit Bindungen hat. Ob der angehende Autor Cameron (Aaron Paul), den Katie kennenlernt, daran etwas ändern wird?
sehe ich mir gleich erst an!

559765

Ich & Annie Leibovitz

Ja, schon klar es müsste heißen: Annie Leibovitz & ich, doch hier geht es vor allem um mich: die Fotografin Beate Knappe.
Und um was noch? Wer ist diese Annie Leibovitz?
Die FAZ nennt sie die „bedeutendste Ikonographin der amerikanischen Popkultur“. Große Worte.
Auf jeden Fall zählt die US-amerikanische Fotografin zu den bekanntesten und bestbezahlten FotografInnen der Welt.

Eigentlich heißt sie Anna-Lou Leibovitz. Geboren ist sie am 2. Oktober 1949 in Waterbury, Connecticut. Sie hat drei Töchter, geboren 2001 und 2005. Sie war 51 Jahren alt bei der Geburt ihrer ersten Tochter. Die Zwillinge wurden von eine Leihmutter ausgetragen. Sie selber wurde als drittes von sechs Kindern einer jüdischen Familie geboren und sie studierte ab 1967 Malerei und Fotografie am San Francisco Art Institute.
Aufgrund einer Empfehlung wurde sie vom Art Director des Rolling Stone eingestellt. Sie war von 1973 bis 1981 dort die Cheffotografin. Das ist doch mal was, oder? Das sie bei dieser manchmal sehr intimen Arbeit auch drogensüchtig wurde, und zwar als sie 1975 die Rolling Stones auf ihrer Konzerttournee begleitet, ist dann wohl ein Kollateralschaden? Sicher ist, dass nach ihrer Entziehungskur, ihr Stil sich änderte, er wurde distanzierter und kontrollierter. 1981 beteiligte sie sich an der Gründung des US-Magazins Vanity Fair.
1988 lernte sie die Publizistin Susan Sontag kennen und sie wurden ein Paar, bis zu Susan Sontags Tod im Jahr 2004.
Wir alle kennen ihre Fotografie von John Lennon, der sich nackt und in embryonaler Haltung an Yoko Ono schmiegt, entstanden wenige Stunden vor Lennons Ermordung. Oder, das Aktfoto der Schauspielerin Demi Moore während ihrer Schwangerschaft.
Viel beachtet wurden auch die Kampagnen, die sie für 
American Express (1987) fotografierte oder die Pirelli-Kalender, für die sie 2000 und 2016 fotografierte. Von Annie Leibovitz fotografiert zu werden, gilt als Ehre, sie konzipiert ihre Portraits bis ins kleinste Detail, bevor sie eine Kamera in die Hand nimmt – macht das ihren Erfolg aus? 

Doch, da gab es auch den Lavazza-Kalender 2009, für den sie die Fotos machte. Luise F. Pusch wollte sich deswegen schon beim Deutschen Werberat beschweren, denn aller Protest der Frau gegen ihren Missbrauch als Blickfang der Werbung, hatten nichts genutzt, fand sie.

bildschirmfoto-2016-10-26-um-19-18-23

Im August 2009 wurde bekannt, dass Annie Leibovitz bei der Firma Art Capital Group mehr als 24 Millionen US-Dollar Schulden hatte. Ihre fotografische Arbeit und ihr Grundbesitz hatte sie als Sicherheit angegeben und nun drohte ihr, das alles zu verlieren. Am 8. September 2009 konnte sie jedoch ein Schuldenmoratorium mit Art Capital aushandeln. „Ian Peck, chief executive officer of Art Capital Group, said: “We’re gratified to be able to further assist Ms. Leibovitz to achieve financial stability and proud to have been of such value to her at this juncture in her life and career.
Vielleicht war der Lavazza Kalender etwas, das Annie Leibovitz, für Geld, also ihre Schulden tun musste?

Doch zurück zu dem: Ich & Annie Leibovitz.

Der letzte Pirelli-Kalender war schon Anlass für mich etwas über sie zu schreiben, weil die Presse das Thema pushte – ebenso wie nun ihr aktuelles Projekt.

bildschirmfoto-2016-10-26-um-18-24-43

Eine Ausstellung, die um die Welt reist und zu der die New York Times schreibt:
The photographer returns to her most personal project with new subjects, a new touring exhibition and a new mentor: Gloria Steinem.

20150406-2-626-02

Frauen

… sind, seit dem ich bewusst fotografiere, mein Thema, mein most personal project. Ich dachte, es sei meine Suche nach einer Antwort auf die Frage: Wer bin ich? Leider habe ich bis heute keine wirkliche Antwort formulieren können.
Die ganz bewusste Hinwendung zu diesem Sujet: Frau, passierte, als ich erkannte, dass es einen Unterschied macht, ob ich als Frau oder Mann in dieser Gesellschaft lebe. Von da an wurde Frau-sein mein Thema. Siehe u.A. hier:
Frauen in Chemnitz
Silbergau das bin ich
Fuck you cancer

20160826-1-165

Hier ein einige meiner journalistische Portraits – selbstverständlich alle von nicht berühmten Frauen.

Christa-34194
Simone
Monika

Renate

Kunstlerin

Alice

db_Sossa1-(1)
db_fabrik3-(1)

db_Frauentag1

img087

Meine Diplomarbeit, die ich vor fast genau 21 Jahren, im November 1995, fertigstellte, hat den Titel:

Die  Atelier-Fotografin.
Ein Frauenberuf im 19. Jhr. zwischen Modeerscheinung und Profession.

Die Fotografie zieht sich wie ein roter Faden durch meine Biographie. Als Kind war ich das Motiv meiner fotografierenden Mutter; später bekam ich eine eigene Kamera und legte 1968 meine Gesellenprüfung als Fotografin ab. Zwanzig Jahre später begann ich Kommunikationsdesign, Schwerpunkt Fotografie, zu studieren.

Ich habe, bis vor etwa 7 Jahren, an einer Portrait-Serie gearbeitet, die sich Hommage an August Sander nennt. A. Leibovitz beruft sich bei ihrer Portrait-Serie „Woman“ auch auf ihn. Susan Sontag brachte Leibovitz bereits 1989 auf die Idee zu diesem Projekt, aus dem dann auch ein erstes Buch wurde. Leibovitz sagt dazu:  “I knew that if I was going to be involved with Susan Sontag, I was going to have to be better — be a better photographer, be a better person,”. Dazu gibt es leider keine Parallel in meinem Leben.

Auf jeden Fall waren es die Pressemeldungen zu diesem Projekt, die mich veranlassten nachdenklich zu werden und dann auf Facebook etwas zu schreiben. Es ging um „Öffentlichkeit und Anerkennung“, um wahrgenommen und geschätzt zu werden für das, was ich tue – mein Thema eben. Ich fragte, wie damit umgehen, wenn ich den Eindruck haben, dass andere diese Anerkennung bekommen, ich aber nicht? Ich sprach von diesem nagenden Gefühl das flüstert: Warum nicht Du?

db_IMG00211

Ok, so mancher wird nun sagen: Wie kommt sie auf die Idee sich mit Annie Leibovitz zu vergleichen? Schließlich hat sie die Queen portraitiert.

bildschirmfoto-2016-10-26-um-18-25-24

Da antworte ich: Warum nicht?
Es geht mir ja nicht darum, ihre Arbeit schlecht zu machen, keineswegs. Mir geht es darum, eine Antwort auf die Frage zu finden: Warum sie und nicht ich? Oder, warum nicht wir beide?

20160623-1-Grey-115

Ist das etwa falsch, herausfinden zu wollen warum, wie, was funktioniert?
Ich denke nicht. Und genau das ist mein Ansatz. Ok, zugegeben, ich war auch ein wenig frustriert, schließlich geht es mir so, wie Sabine Asgedom beschrieb, als sie davon sprach, dass es Gründe gibt, warum sie die Anerkennung, für das was sie tut, auch von außen braucht.
Ich brauche die nämlich auch und muss gerade zusehen, wie sie, verdienterweise, Annie Leibovitz bekommt. Ich gönne sie ihr von Herzen, keine Frage, doch ich möchte auch „famous“ sein.
Ist das so verwerflich? Ich denk nicht.

20160609-Grey-132

Vor ein paar Jahren sagte ein Kollege zu mir, wenn er sich so meine Portraits ansehe, und deren Energie, dann würde er nicht verstehen, warum ich nicht ein volles Auftragsbuch hätte. Ich habe immer noch keines. Heute hatte ich über FB Kontakt mit einem Fotografenkollegen hier in Düsseldorf, der mich fragte, wie ich zu dem hervorragenden Google-Ranking gekommene sei. Ich habe ehrlich geantwortet, nämlich, dass ich keine Ahnung habe. Auch er meinte, dass ich mich doch sicher vor Aufträgen nicht retten könnte, bei dem, wie meine Homepage aufgestellt sei. Nö, war meine Antwort und er meinte, dass ich garnicht wüsste, was für einen „Schatz“ ich da hätte. Kann sein. Es ist wie es ist.

20130123-1-057-Kopie

Nachdem ich bei FB von diesem nagenden Gefühl geschrieben hatte, ist was ganz wunderbares passiert: Kommentare, so liebevoll und berührend, wie ich es nicht erwartet habe. Ich weiß eigentlich gar nicht, ob ich überhaupt was erwartet hatte. Was ich sagen will ist, dass mir das unglaublich gut getan hat und ich tief berührt davon bin, mit wieviel Aufmerksamkeit mein Tun und Schaffen offensichtlich verfolgt wird.

20160525-1-466

Liebe Beate, glaub einfach an Dich. Du bist wirklich gut in Deinem Beruf und als Mensch, das zählt. Nur ganz wenige schaffen es nach ganz oben, in der Regel aber nur durch finanzstarke Unterstützer. … Ansonsten halte es wie in Köln nach dem Grundgesetz mit Gelassenheit. Et kütt wie et kütt. Et is noch immer jot jegange. Also sei stolz auf Dich und bleib zufrieden.

„Ich kenne dieses Gefühl auch, es setzt sich manchmal wie eine Laus in den Pelz… Dann denke ich oft, steter Tropfen….mach weiter.“

„Liebe Beate, das kann ich so gut nachvollziehen. … Und weißt Du, warum sie geschätzt werden? Weil wir unseren Kunden mit unserer Arbeit Wertschätzung und Würdigung ihrer Persönlichkeit geben. …“

Es ist manchmal der innere kritiker, der da lauert und einem so dumme Dinge ins Ohr flüstert. Ich kenne das auch – dieses „warum die Anderen – warum nicht Ich ?“ Die anderen haben immer mehr Erfolg, sehen immer besser aus, haben immer mehr Freunde, können besser kochen usw….. Man muß dem inneren Kritiker die Zähne zeigen und vielleicht bei einer Realitätsüberprüfung feststellen, das er unrecht hat ! Das man auf einem guten hohen Level sich befindet und zufrieden sein kann mit dem Geschaffenen – egal, ob andere es anerkennen oder nicht. … es kann sein, das in einer anderen Stadt – Wien z.B. – du schon ganz anders positionierst wärest als im rheinprovinziellen Düsseldorf.“

„Liebe Beate, ich will dir eins sagen – ich habe selten so wundervolle Fotos gesehen wie von dir hier bei FB. Lass dich nicht beirren. Die Menschen leben in deinen Bildern. Es sind mehr als Fotos, das ist große Kunst. Die Frage ist vielleicht auch – wie definierst du Erfolg? … Sieh mal genau hin – ich glaube du kannst bestimmt viel Erfolg finden in deinem Schaffen.“

„ Ich bewundere Deine Bilder sehr, eben weil sie so „anders“ sind. Sie berühren mich direkt auf den ersten Blick und stellen den Menschen in den Vordergrund…und die Effekte in „Schwarz-Weiss“…unglaublich ! … Egal, wie auch immer, Deine Fotos sind und bleiben wunderschön …  Mach einfach weiter so, ich finde Du bist auf genau dem richtigen Weg.“

OK, sowas  zu lesen erfüllt mich mit Stolz und Freude und Dankbarkeit, tiefer Dankbarkeit.

 

Vintage Prints – eine Geschenk Idee!

Normal ist langweilig – heben Sie sich von der Menge ab!

Wie wäre es denn damit:

Ein intimes Hautnahshooting – 90 Minuten. Es entstehen unterschiedliche Motive – wir sprechen in Ruhe darüber, was Sie sich vorstellen – sie können sich diese in einer Onlinepräsentation (Passwort geschützt) ansehend und 12 Motive aussuchen.

20130705-2-193

Von diesen Motiven lasse ich dann Vintage Abzüge anfertigen im Polaroid – Look

20130906-1-011

20130906-1-010

20130906-1-017

Diese 12 Motive befinden sich in einer exklusiven, handgefertigte Geschenkbox. Fertig, um verschenkt zu werden.

20130906-1-001

20130906-1-012

 

Wenn Sie dieses Angebot noch im Oktober buchen und voll bezahlen, um es zu Weihnachten zu verschenken, bekommen Sie es anstatt für

 400,00 für nur € 350,00

Noch Fragen? Rufen Sie mich an: (49) 211 97711490 oder schreiben mir eine eMail.
Also, nicht zögern, sondern gleich buchen. Den ShootingTermin verabreden wir anschließend. Er sollte im  November stattfinden.




Merken

Merken

Nutella ist aus

Das ist eher ungewöhnlich für mich. Was? Das ich um 6:00h in der Früh wach werde und Hunger habe.

img_1399

Apropos „Früh“. Ich bekenne mich „schuldig“, habe ich mich gestern doch zu einem „Früh“ eingeladen. Einem Bier, das in Köln gebraut wird. Was mich deswegen schuldig macht?

671px-duesseldorfer_altbier
Leute, ich wohne in Düsseldorf. In einer Stadt mit einer eigenen Biertradition.

Zurück zu dem, was mich so früh wach werden lässt. Ich denke, es war u.a. die Begegnung mit meiner Vergangenheit, bzw. mit Personen aus meiner Vergangenheit

 

bildschirmfoto-2016-10-23-um-06-21-31

Im Düsseldorfer Kulturbahnhof Eller war die Finissage zur Ausstellung von Toni Tripp. Diese war von Udo Achten aus dem Nachlass des Fotografen kuratiert worden. Es ist ein sozialdokumentarische Fotografie. Mit Manfred Tripp, dem Sohn von Toni Tripp, habe ich zusammen gearbeitet, eine Zeit lang.img_1403

Dann war da auch noch Klaus Rose und Manfred Vollmer, zwei Fotografen-Kollegen, die ich aus meiner Zeit als Fotojournalistin kenne.

img_1402

Wir waren keine dicken Freunde, Kollegen halt, die auch in Konkurrenz standen. Denn, wenn mein Bild genommen wurde, um in einer Zeitung gedruckt zu werden, dann waren es deren nicht. Damals gab es jedoch jede Menge Zeitungen und Magazine die unsere Bilder druckten und die beiden hatten jeweils auch Frauen, die ihnen den Rücken freihielten, also Energie und Zeit genug ihr jeweiliges Geschäft ausbauen zu können. Trotzdem gab es Spannungen hinsichtlich der Annahme, dass der ein oder andere „ältere Rechten“ hätte, also „Erbhöfe“, um für die ein oder andere Zeitschrift zu arbeiten. Als Frau habe ich damals oft schmerzlich den Kürzeren gezogen.

Beide, Vollmer und Rose, sind inzwischen Rentner, wie sie sagen, doch auch noch aktiv, wie auf ihren Homepages zu sehen ist. Es fehlte Manfred Scholz (1934 – 1996), der leider viel zu früh verstorben ist. Das war eine spannende Zeit, ich meine die 70er und 80er Jahre des letzten Jahrhunderts. Es gab Arbeitskämpfe, soziale Auseinandersetzungen und die Frauenbewegung. Alles in einer anderen Qualität als sie aktuelle stattfinden. Die Medien waren noch andere und wir waren es auch. Im Kulturbahnhof Eller lag der Katalog einer Ausstellung aus, an der ich teilgenommen habe: „Düsseldorfer Fotografinnen“. Ich erinnere mich noch gut an die Diskussionen die es im Vorfeld gab. Ich z.B. legte Wert darauf, in meiner Biographie zu vermerken, wann und das ich Mutter geworden bin. Die anderen Frauen wollten das nicht, wollten sich eher „geschlechtsneutral“ darstellen.

img_1383

Beate und die alten Männer, wäre diese Episode auch zu überschreiben, denn sie sind älter als ich, einige schon über 80, andere fast. Und da ist auch Udo Achten, der sich das Genick gebrochen hat welches mit einem Stahlstifft geflickt wurde und den ich mir nicht vorstellen kann, ohne ein aktuelles Buch- oder Ausstellungs-Projekt vor der Brust, trotz seiner 73, die er im November wird. Warum hat er eigentlich noch nie was mit mir gemacht? Ich meine eine Buch oder Ausstellungsprojekt – muss ich ihn mal fragen.

Ich habe mich gefreut sie zu treffen und gleichzeitig hat es mir bewusst gemacht, dass ich mich darum kümmern muss mein eigenes analoges Archiv aufzubereiten.
Wieso habe ich dafür noch keine Zeit gefunden?
Dann hat es mir wieder mal bewusst gemacht, dass es gut ist, ab und an aus der Zeit zu fallen und sich anzusehen, wie das eigene Leben bisher verlaufen ist um festzustellen was frau schon alles geschafft hat.

Mir hilft das  mich selber zu verorten, im hier und jetzt.
Doch, was ist mein Bezugssystem?
Mein Leben?
Heute habe ich Kundinnen, die nehmen eine zweistündige Autofahrt auf sich, um von mir fotografierte zu werden. Damals hatte ich mein Fotolabor in meiner Wohnung, war Alleinerziehende, Studentin, und freiberufliche Fotojournalistin.
Meine Leben war immer randvoll. Mein Leben ist immer noch randvoll – oder?

Darüber werde ich mal beim Frühstück nachdenken. Als ich wach wurde, hatte ich Hunger, und zwar auf ein Nutella-Brot, doch, was musste ich feststellen? Siehe Titel dieses Beitrages….

KW 41

Was für eine Woche!

Montag:   Tierarzt mit Negrita
Dienstag: Elmo aus der Kita abgeholt und anschließend total sediert in der Wohnung gesessen
Mittwoch: Ein Kurzshooting – Gutschein wurde eingelöst,
ein Termin abgesagt, bzw. verschoben,
und eine Shooting für ein 9 MonatsPanorama.
Donnerstag: Kurzshooting – Gutschein wurde eingelöst und eine sehr interessantes und langes Gespräch
Kid’s Card Shooting – immer wieder spannend, wie schnell aus Babys Kleinkinder werden
Freitag: Kurzshooting
Hautnah-Shooting: die Kundin hatte gewisse Vorstellungen auf die ich mich auch eingelassen habe und dann konnte ich das machen, was ich sah – bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis
18:00h Newborn-Familienshooting – Patchwork-Familie – anstrengender 13 jähriger, süßes Baby.
Samstag: 13jähriger – KurzPortrait-Shooting, als Geschenk für die Mutter
Bewerbungsshooting, nach der Babypause sah sich die Kundin anders, als ich sie sah.
3 Generations-Shooting. Der Großvater hasste es fotografiert zu werden und hatte auch fast immer die Augen geschlossen. Aufgrund eines Fremdsprachenproblems, war die Verständigung schwierig.

Ich war fast jeden Abend total erschöpft, einmal bin ich schon um 19:00h ins Bett gegangen – was ist los, Jetlag?
Klimawechsel Holland – Düsseldorf zu anstrengend?
Keine Ahnung!
Ich trinke zu wenig, esse unregelmäßig – das wird es sein.
Am kommenden Montag habe ich einen Termin für einen Gesundheits-Checkup bei meiner Hausärztin, wir werden sehen.

Ich sehe mir oft Fotos auf Seiten anderer Fotografen an, bin beeindruckt oder irritiert.
Der zweite Teil des Podcast-Gespräch ist online – Thema Aktfotografie.

Ich frage mich ernsthaft was ich will?
Soll es so weitergehen wie bisher?
Will ich das?
Muss ich das?
Will ich nicht lieber öfters OMA sein?

Oder berühmt?
Ja, ich denke, dass Problem ist, dass es mir an Austausch über meine Arbeit mangelt. Konstruktive Gespräche darüber was ist und das, was sein könnte, oder das, was ich möchte und das, was geht und das, was nicht geht. Ich denke manchmal, mehr als 2 Erwachsene und ein Kind möchte ich nicht vor der Kamera haben. Gruppenfotos sind nun wirklich nicht das, was mich interessiert. Also sollte ich es lassen. Dem Kunden absagen? Geht das?
Irgendwas gefällt mir gerade nicht an dem, was ich tue.
Oder sind es Saboteure, die mir eine schlechte Stimmung einreden wollen, weil es gerade gut läuft?

Läuft es denn gut?
Ich denke, ich will nicht mehr jeden Samstag Termin haben, sondern auch mal frei, ob das geht? Ich werde es ausprobieren. Ich würde sehr gerne Workshops geben. Ideen habe ich schon, ob das jemanden interessiert?

Oktober 1989

    1. Oktober: Erste Sonderzüge mit DDR-Flüchtlingen aus der Deutschen Botschaft in Prag von Prag über das Gebiet der DDR nach Hof in Bayern

  • 2. Oktober: Montagsdemonstration Leipzig mit 20.000 Teilnehmern
  • 4. Oktober: Vereinzelte Straßenkämpfe am Dresdner Hauptbahnhof wegen der Durchfahrt der Züge mit DDR-Flüchtlingen aus Prag zwischen ca. 5.000 Demonstranten und der Volkspolizei in der sonst zumeist friedlichen Revolution.
  • 7. Oktober: Feierlichkeiten zum 40. Jahrestag der DDR; am Rande Ausschreitungen und Zuführungen in Berlin, Demonstrationen gegen das SED-Regime in Leipzig, Plauen u. a.; Gründung der Sozialdemokratischen Partei SDP in der DDR in Schwante bei Berlin
  • 9. Oktober: Legendäre Montagsdemonstration in Leipzig mit 70.000 Teilnehmern, Durchbruch der „Wende“ in der DDR
  • 9. Oktober: König Olav V. eröffnet in Karasjok die erste Sitzung des norwegischen Sameting, einer parlamentarischen Vertretung der Samen.16. Oktober: Leipziger Montagsdemonstration mit 120.000 Teilnehmern
  • 18. Oktober: Erich Honecker tritt als Staatsratsvorsitzender der DDR und Generalsekretär der SED zurück, sein Nachfolger wird Egon Krenz.
  • 23. Oktober: 300.000 Demonstranten in Leipzig
  • 23. Oktober: Die neue Verfassung Ungarns tritt in Kraft.
  • 23. Oktober: Ausrufung der Republik und Ende der Volksrepublik Ungarn
  • 25. Oktober: Der Sprecher des sowjetischen Außenministeriums, Gennadij Gerassimow, teilt die ‚Sinatra-Doktrin‘ (‚I did it my way‘) mit: Die kommunistischen Bruderstaaten dürfen über ihren politischen Weg selbst und unabhängig von Moskau entscheiden.
  • 26. Oktober: Sozialabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Schweden
  • 26. Oktober: Demonstration in Dresden mit 100.000 Teilnehmern (Cockerwiese)
  • 30. Oktober: Das DDR-Fernsehen stellt Karl-Eduard von Schnitzlers montägliche Sendung Der schwarze Kanal ein.

Wer erinnert sich noch was er da gemacht hat? Im Oktober 1989!
Ich schon, denn in diesem Monat, bin ich in meine jetzige Wohnung eingezogen – also vor 27 Jahren.
Unfassbar, oder? Damals habe ich noch analog fotografiert und hatte ein Fotolabor in dieser Wohnung. Außerdem war ich Studentin und Sarah, meine Tochter, war 12 Jahre alt.
Ja, seitdem ist viel passiert, hat sich viel verändert und ich wohne immer noch dort. Als ich einzog, hatte ich Hilfe von einem Kommilitonen, der heute Professor für Fotografie an einer Hochschule im Norden ist. Ja, auch ich war einmal im Auswahlverfahren einer solchen Stelle. Bis unter die letzten 6 bin ich gekommen und war dann doch froh, dass es nicht geklappt hat, denn die Stadt hatte einen sehr schlechten Italiener.

Was wird in 27 Jahren sein frage ich mich, getreu meinem Motto hauptsächlich nach vorne zu blicken?

Menschen authentisch fotografieren – ein Workshop

* * * * * *   07. Januar 2017  * * * * * * * *

Dieser Workshop richtet sich an fotografierende Menschen, im Haupt- oder Nebenberuf, oder engagierte Hobbyisten die ihre Fähigkeiten im Umgang mit den Menschen vor ihrer Kamera verbessern möchten.

20160205-1-562

Fragen Sie sich auch, wie ich es schaffe, dass die Menschen vor meiner Kamera so aussehen wie sie aussehen?
Fragen Sie sich manchmal  „Wie motiviere ich die Menschen, damit sie authentisch* ausschauen?“

20130608-2-085
20120303-2-237
20121115-1-262

Dann habe ich hier was für Sie – Das Portrait ist aus meiner Sicht die Königsklasse der Fotografie und ich gebe gerne mein Wissen weiter und biete dazu einen Workshop an. Einen Workshop …

… in dem ich davon erzählen werde, wie ich meine Portraits mache.

Interessiert?

Bei meinem Workshop steht der Lehrauftrag im Vordergrund. Die TeilnehmerInnen wollen etwas von mir LERNEN! Darum zeige ich, wie ich es mache. Beginnend damit, dass ich erfahren will, wer der Mensch vor meiner Kamera ist. Ich erkläre den Einsatz des Lichtes und die Auswahl der Motive, die dem Kunden vorgelegt werden und warum. Außerdem erfahren die TeilnehmerInnen wie ich meine Schwarz-Weiß Fotos bearbeite.
Selbstverständlich fotografieren die Teilnehmer meines Workshops auch selber, denn Fehler müssen auch selber gemacht werden, denn daraus lernen wir am meisten.

Max. 4 Personen, 1 Tage, 6 Stunden plus Pause. Wir starten um 11:00h

Ich werde auf jeden der 4 TeilnehmerInnen individuell eingehen. Z.B. durch ein portfolio review der mitgebrachten Arbeite. Ich versuche das Potenzial jedes Einzelnen zu sehen und die jeweiligen Stärken zu benennen, ohne die Schwächen zu beschönigen. In kleiner Runde lässt sich differenzierter daran arbeiten.
Ich werde Modells einladen. Einzelpersonen und Paare, so wie im echten Leben. Es wird praktische Übungen geben zu folgenden Schwerpunkten.

– Kommunikation
– Körpersprache
– Posing

Dies ist kein Technik-Workshop. Darum erwarte als Voraussetzung die Fähigkeit eine/Deine Kamera zu bedienen.
Während der 6 Sunden stehen Kaltgetränke und Knabbereien bereit. Wir werden gemeinsam Mittagessen, wenn gewünscht. Am Nachmittag gibt es Kaffee und Kuchen und bei einem gemeinsamen Abendessen, gegen18:00h, lassen wir den Workshop ausklingen.

Buchungen im November 2016 noch zum Frühbucherpeis von  € 333,00




 

Im Dezember und Januar beträgt die Gebühr   € 385,00.

Bei Interesse einfach eine eMail schreiben.

*Michel Foucaults hällt „Authentizität“ für eine Subjektivierungsform der Moderne. Dabei gehe es um den Bezug auf eine „Seinsweise des durch seine Übereinstimmung mit sich selbst bestimmten Subjekts“.

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

10. Herbst. Ameland. iPhone

Nein, ich werde nicht von Apple gesponsert, bin einfach nur total beeindruckt von der Leistung der Kamera in meinem iPhone 6s. Ehrlich tief beeindruckt.
In diesem Jahr bin ich das zehnte (10)  mal auf Ameland, eine der fünf bewohnten westfriesischen Inseln in der Nordsee. Und diesmal habe ich keine Kameraausrüstung dabei, sondern nur mein Telefon und das macht eben diese tollen Fotos – stopp, also ich mache die tollen Fotos und mein Telefon liefert nur die unfassbar gute Technik dafür. Ja, so ist es richtig.

img_0499

OK, es sind meistens Postkartenmotive, also schööööne Bilder, schließlich ist Urlaub. Auch wenn ich mit der Prisma App rumgespielt und interessante Bilder bekommen habe, sind die Fotos die ich hier mache eben im #Urlaubsmodus entstanden.

Die neun mal zuvor bin ich immer aus-dem-letzten-Loch-pfeifend, will sagen: total erschöpft und meistens krank, hier her gekommen. So war es diesmal nicht. Ich war zwar erschöpft, aber nicht krank und auch ansonsten fühlte ich mich gut, doch jetzt, am Ende des Urlaubs, fühle ich mich super erholt

img_0088

img_0544

img_0111

img_0055

img_0080

img_0519

Negrita & Jeannie fühlen sich hier auch sehr wohl.

img_0141

Das Licht ist einfach toll um diese Jahreszeit.

img_0142

Es wird Herbst, auch hier. Heute hatten wir, aufgrund des heftigen Windes, gefühlt nur 4 Grad.

img_0143

img_0135

Mehr Fotos gibt es in meinem Instagram Album.

Das ist einfach meine Insel.
Die Weite, der hohe Himmel, das Meer, die Wolken, wenn denn dann welche da waren, die Sonne, der Mittagsschlaf, das alles ist einfach sehr erholsam. Darum gähne ich auch immer aus vollem Hals, wenn wir vom Meer wieder nach Hause fahren, es ist einfach Entspannung pur hier zu sein.

Neun Mal waren wir hier auf Ameland und haben in zwei verschiedenen Häusern gewohnt. Dass eine ist in Nes, das andere in Hollum. Im nächsten Jahr werden wir ein neues Quartier ausprobieren. Das Haus steht in Ballum.

Hollum ist der Einwohnerstärkste Ort der Insel, Nes der am quirligste und Ballum ist sehr ruhig und beschaulich. Bisher lagen unsere Häuser immer ziemlich zentral, wg. dem urbanen Leben. Im nächsten Jahr versuchen wir es in einem Haus in den Dünen. Bin mal gespannt wie das sein wird.

Ja, Veränderung ist gut.
Ich lese gerade viel über minimalistisch leben usw. Vielleicht schaffe ich es ja mal endlich meine Wohnung zu entrümpeln. Was den Kleidungsstil anbelangt, so habe ich da auch was sehr interessantes gelesen und ich weiß nun, ich werde an meinen schwarzen Kleidungsstücken nix ändern, das bin ich eben, das sieht gut aus und das ist ok so. Es ist auch viel einfacher, wenn es nur schwarze Kleidungsstücke im Schrank gibt, dann fällt die Auswahl nicht so schwer. Vielleicht wird ein ein paar bunte Leggings oder Socken geben, jetzt im Herbst/Winter bietet sich das ja an.

In der Freizeit, oder hier auf der Insel trage ich meisten blau, und grau. Ja, Jeans– und dunkelblau. Das passt gut  hier am Meer und bringt mich eben auch in den #Urlaubs – oder #Freizeitmodus.
So einfach ist das.

Hier habe ich auch den ein oder anderen Artikel gelesen und weiß nun das unser Land in einer ähnlichen Situation ist, wie es die Weimarer Republik war – kann ja wohl nicht wahr sein -, dass Trump die Präsidentschaftswahlen in den USA auf jede Fall gewinnen wird  – nee, ehrlich? – und habe mich mal wieder über die Meanstream-Fotografie gewundert und gefragt: wo ist sie, die inhaltlich interessante Fotografie?
Ich glaube fast, ich muss sie selber machen. Wobei ich ja wieder bei mir angekommen bin und dem, was nächste Woche wieder auf meiner Agenda steht: Meine Fotografie.

Und da sind sie wieder die Gedanken und die Frage: Was will ich eigentlich?
Ganz ehrlich, ich weiß es nicht.
Ach ja, 2 Filme habe ich mir auch angesehen

Money Monster
Aus dem Jahre 2016 – Regisseurin: Jodie Foster.
Lee Gates ist ein Promi, bekannt aus Funk und Fernsehen, der es durch Insiderwissen geschafft hat, zu einer angesehenen Persönlichkeit an der Wall-Street zu werden. Er und seine Mitarbeiter werden von einem Mann namens Kyle, der das gesamte Vermögen seiner Familie verloren hat, als Geisel genommen. Der Kidnapper droht damit, Lee zu töten, wenn er es nicht schafft, bis zum Ende des Börsentages den Kurs einer Aktie um mindestens 24,5 Punkte nach oben zu treiben

bildschirmfoto-2016-10-06-um-18-13-01

bildschirmfoto-2016-10-06-um-18-18-33

Eye in the Sky
Ist ein britischer Thriller des südafrikanischen Regisseurs Gavin Hood aus dem Jahr 2015. Der Film basiert auf einem Drehbuch von Guy Hibbert, in den Hauptrollen sind unter anderem Aaron Paul, Helen Mirren und Alan Rickman zu sehen. Der Film handelt von einer militärischen Drohnen-Mission, die einen Konflikt auslöst, als eine Zivilistin in das Einsatzgebiet gerät. Es handelt sich um einen der beiden letzten Filme von Alan Rickman, der am 14. Januar 2016 verstorben ist. Der Film hat mich sehr nachdenklich gemacht.
Worüber?
Technologie, und was so alles möglich ist. Und, dass es mich nicht wundern sollte, wenn mein Telefon so eine tolle Kamera hat, denn es gibt noch weitaus weiterentwickelte Kameras, die auch noch kleiner sind. 

img_0144

img_0073

 

 

 

Podcast. Aktfotografie. Interview.

Ja, nun ist es online, das Gespräch, welches Stephan und ich in meinem Studio geführt habe.

bildschirmfoto-2016-10-04-um-00-41-48

Warum, wieso, weshalb, das alles kannst du im Podcast hören.

Ich fand es sehr spannend und interessant mich mit dem Thema Aktfotografie auf diese Weise zu beschäftigen und mich darüber zu unterhalten, hat mir wirklich gut gefallen.
Es war einfacher als ich mir vorgestellt hatte. Ich meine, dass sitzen vor einem Mikrofon  und zu reden. Ich finde ja, meine Stimme klingt fremd. Ja, ja ich weiß unsere Stimme wird von uns selber anders gehört, als wie sie klingt, wenn sie z.B. aufgenommen wird, wie in diesem Fall. Trotzdem, es ist eigenartig/komisch sich selber zu hören.
Klinge ich wirklich so?
Ich hatte kein Manuskript vor mir, oder Notizen, nein hatte ich nicht, es war tatsächlich ein Gespräch.

Stephan hat aus unserem Gespräch 2 Podcastfolgen gemacht und ich weiß noch nicht, wann der zweite Teil online gehen wird.
Erzählt mir doch mal bitte, wie es Dir gefällt und ob überhaupt und so.


 

Ich bin mir nicht sicher in welcher Folge, im Laufe des Gespräches stelle ich fest, dass es zu viele schlechte Knips-Bilder von halb nackten jungen Frauen gibt die, die Grundlage für den Mainstraem-Geschmack sind, den ich kritisiere. Weiter stelle ich fest, dass sich junge Frauen ein Shooting bei mir vielleicht nicht leisten können. Daraus entstand die Frage: wie das verändern?

Mit dem Erscheinen des Podcast mache ich daher folgendes Angebot an Frauen im Alter von 18 – 29 Jahre:

Ich verschenke in den kommenden 12 Monaten,

pro Monat, also 12 x ,

ein Akt-Shooting an Frauen zwischen 18 – 29 Jahren.

Das heißt: Ohne ein Casting zu durchlaufen, können sich Frauen bei mir melden, die gerne von mir, in meinem Stil, fotografiert werden möchten.
Wir shooten etwa 1 Stunde. Es gibt eine Auswahl, aus der kann sich die Frau 6 Motive als hochauflösende Datei aussuchen und diese bekommt sie geschenkt. Ich darf die Fotos aus dem Shooting für meine Öffentlichkeitsarbeit verwenden – wenn es passt, entsteht aus den 12 Shootings ein Kalender. Wir machen einen TfP Vertrag.

Lasst uns Geschichte schreiben.

Merken

Merken

Akt. Nackt. Wie ich es sehe.

20160820-2-201

Da in der kommenden Woche der Podcast online geht, den der Stephan Schwarz mit mir aufgenommen hat und in dem es um das Thema Aktfotografie geht, dachte ich, ich sehe nach, ob es mir möglich ist, hier im Urlaub, einige meiner Lieblingsbilder zu diesem Thema auf einer Seite zusammenzustellen. Die Bedingung wäre, dass sie in der Mediathek sind.
Ja, und tatsächlich habe ich Motive gefunden, die ganz gut zeigt, wie ich das Thema angegangen bin und aktuelle umsetze. Leider fehlen jedoch auch eine ganze Menge an Motiven und ich werde, sobald ich wieder zu Hause bin, mal eine Zusammenstellung zu diesem Thema machen müssen, denke ich. Bis dahin gibt es aber auch einiges hier zu sehen.
Ich arbeite ja eher puristisch und sehr minimalistisch und versuche jeden Anflug von Zuckerguss zu vermeiden. Es geht mir nie um das Nackt-sein, sondern um eine Stimmung, Sinnlichkeit, erotische Spannung, um Ausstrahlung, darum etwas über die Person zu erzählen.
Die Schwierigkeit ist ja die, dass ich auf meiner Seite, also öffentlich, hier nur Fotos zeigen kann, die entweder die Persönlichkeitsrecht der abgebildeten Person nicht verletzten oder es sind Fotos, die mit einem TfP Vertrag entstanden sind.
Was ich damit sagen will ist, es gibt noch so viel weitere, sehr schöne Fotos, auf die ich richtig stolz bin, die ich aber, ohne die Zustimmung der Abgebildeten, nicht öffentlich zeigen kann.

20160804-1-115
20160820-2-152

20160820-2-090

Ich fotografiere ja auch schwangere Frauen „sinnlich“, also ohne Klamotten. Ich finde eine schwangere Frau sehr sinnlich. Männer und Paare fotografiere ich auch „sinnlich“, „sensual“, „hautnah“ oder wie immer wir es nennen wollen.

20160701-1-128

20160710-1-428

20160701-1-136

80

20141121-1-278

20160619-1-179

20160619-1-201

20130711-1-180

0565

DSC_8545

20160528-2-235

20160528-2-010

20150521-2-099

3131

20150821-1-126

20150819-1-216

2383

20120217-1-G34-152

_6123940030

_3741051243

20131227-1-103

20140116-2-459

3292

20160121-2-303

2011021209G-291

20110607-2-G93-241

20130910-1-069

20120202-2-194

20140108-2-202

20150718-1-237

20150717-1-303

20160319-1-038

20160121-2-152

20150822-1-232

20150822-1-042

20121120-1-39202

20110824-2-G135349

20150819-1-677

20150821-1-412

20110802-1-G118-221

20140501-1-549

20120630-1-G111-166-Kopie

20120216-1-169

20140607-1-538

20130911-1-070

20140118-1-038

20131024-1-149

20131211-1-322

20130612-1-121

20130705-2-350

20131024-1-044-Kopie

20130705-2-193

20130621-2-367

20130830-3-1269

20111104-1-G196-051

6090

20131024-1-035

20130911-1-061

20130911-1-120

8726

4528

4147

4363

20130621-2-339

20121213-1-512

20120718-1-270

20121212-1-360

7741

20130126-1-203

20121120-1-107

akt

Mann

Akt

Akt

Akt

20110824-2-G135-0233-Kopie

Akt

Nackt. Akt. Verlierer

Ok, der Titel dieses Beitrages hat schon den Charakter eines Chlickbaiting, oder?

Verlierer ?

Ich bin ja gerade im Urlaub und dort spiele ich oft Skip Bo. Und was soll ich euch sagen, meine Schwester, mit der ich ja spiele, hat immer alle Joker in ihrem Blatt, ehrlich. Egal, wer die Karten mischt, sie hat immer alle Joker und somit bin ich der absolute Verlierer – tja, so ist das.

Akt ?

In einem der vorigen Beiträge habe ich bereits davon erzählt, dass ich von Stephan Schwarz interviewt wurde – für seinen Podcast „Fotominuten“, und zwar zum Thema Aktfotografie. Sobald ich weiß, wann dieses Interview online geht und anzuhören sein wird, lasse ich es euch wissen.

bildschirmfoto-2016-04-27-um-22-08-30
Bereits im Vorfeld dieses Gesprächs habe ich sehr viel über das Thema nachgedacht und mich damit beschäftigt und bewege es  immer noch – ab und zu – hin und wieder in meinem Kopf, doch ich bin im Urlaub und das heißt auch, dass ich daran arbeite einen leeren Kopf zu haben.
Warum?
Weil das für mich Erholung ist.

00

Apropos „Erholung“. Ich habe meine Kameraausrüstung nicht dabei!
Mit Absicht nicht!
Dafür aber mein neues Telefon. Und dieses hat eine neue APP – ich habe bereits darüber berichtet – und damit fotografiere ich nun hier den ganzen Tag. Und, wen wundert’s, eben auch ganz besonders gerne.

img_0014

img_0038

In dem Interview für Fotominuten haben Stephan und ich auch über Likes gesprochen. Ich habe dazu eine Meinung, doch um die geht es hier gerade nicht. Ich poste mein Fotos hier, auf meiner Homepage, und bei Instagram und bei 500px. Ich habe auch bei Flickr einen Account, doch den pflege und aktualisiere ich nicht mehr.
Warum? Mir fehlt einfach die Zeit.
Auch jetzt sollte ich eigentlich im Bett liegen und schlafen, doch was mache ich? Ich schreibe diesen Beitrag. Warum tue ich das? Weil ich mich total freue und wundere, dass meine Telefonbilder mit der App Prisma bei Instagram soviel Zustimmung erfahren.
Die Bilder, die ich gerade bei Instagram poste, haben alle den Hashtag #Urlaubsmodus. Damit will ich klarstellen, um was für Fotos es sich hierbei handelt, nämlich um eine kreative Spielerei.

img_0545

img_0539

img_0072

Ich bin ja mehr ein Fan von solchen Motiven

img_0075

Ja, heute gab es Regen. Aber an den anderen Tagen eben nicht.

img_0073

img_0001

img_0050

img_0003

img_0045

Nackt ?

Diese App Prisma macht aus den Fotos Strichzeichnungen, das ist irgendwie „Nackt“, finde ich. Somit habe ich nun zu allen drei Begriffen aus dem Titel was geschrieben – toll oder?
Und nun werde ich weiter meinen Urlaub genießen, ja, den genau das tue ich hier.

img_0077

Noch 3x schlafen…

… dann geht’s auf die Insel.8938

Leute ich sach‘ euch, ich bin aber auch so was von reif für die Insel, wie schon lange nicht mehr. Es ist schon eigenartig.
Was?
Das eine Arbeit, die mir große Befriedigung bringt und Spaß, mich so erschöpfen kann. Doch so ist es.

Akt

Heute Nachmittag bin ich für einen Fotoblog interviewt worden. Es ging um das Thema Aktfotografie. Es war wirklich toll und hat eine Menge Spaß gemacht, mit Stephan über Fotografie zu parlieren.

Die Fotos entsprechen nicht genau dem, was wir uns landläufig unter diesem Thema „Akt“ vorstellen, es sind auch ziemlich alte Arbeite von mir, doch ich dachte, ich zeige sie mal wieder, wenn es um „Aufarbeitung“ geht.

Po

3148

Akt

Ich habe große Lust bekommen mich mit dem Thema Aktfotografie theoretisch auseinanderzusetzen oder Bild-Beispiele zusammenzutragen, von Fotografinnen & Fotografen, die mir gut gefallen. Mal sehen, wann und ob ich das schaffe. Vielleicht lade ich auch zu Gastartikeln ein. Also, wer Lust hat mir etwas zu diesem Thema zu schreiben, sollte sich melden.
Auf jeden Fall ist das ein sehr weites Feld, das ist mal klar.

045

Akt

Mann

 

Akt

Akt

Akt

Akt

Ja, ich habe auch Männer ohne Kleider fotografiert und tue es noch.

Mann

20110824-2-G135349

20121120-1-39202

20160121-2-251

Ich finde es immer wichtig, sich selber seine älteren Arbeiten anzusehen um eine Entwicklung festzustellen oder eben auch nicht, und um zu überlegen, wohin es gehen könnte. Also, mir ist das wichtig. Meine aktuellen Arbeiten unterscheiden sich schon von meinen älteren Arbeiten, finde ich. Das ist auch gut so.

20160820-2-090

20160820-2-015

20160804-1-140

20160701-1-128

20160710-1-428

20160630-1-275

Schließlich arbeite ich seit einem gute Jahr in neuen Räumen und habe inzwischen akzeptiert, dass dieser neue Raum, ein anderes Licht erforderlich macht, was wiederum einen anderen Bildlook erzeugt.
Tja, so ist das, alles ist im Fluss und das ist auch gut so.
Ich denke, ich werde meine Kamera nicht mit in den Urlaub nehmen und nur mit meinem Telefon Sonnenuntergänge knipsen, das wird sicher entspannend sein.

8812

Kristina

20160915-1-fyc028

Mit einer Vespa kam sie aus Köln nach Düsseldorf. Am 8. Oktober wird sie 40 Jahre alt und arbeitet im Bereich Presse und Öffentlichkeitsarbeit bei einer Hilfsorganisation. Sie hat ein tolles Lachen und eine positive Ausstrahlung. Ihre Haare waren immer lang und ihr Hobby ist die Fotografie. Mehr Fotos hier.

Frühbucher Angebot – Sensitive Portrait Kalender 2017

Dieses Angebot ist eine einmalige Gelegenheit und nur bis zum 30. September buchbar – worauf warten sie also?


textKalender-alleDer Kalender hat das Format 30 x 30 cm und ist auf hochwertigen Kunstdruckpapier gedruckt.

Bildschirmfoto 2015-09-16 um 12.14.34

Bildschirmfoto 2015-09-16 um 11.35.40

Bildschirmfoto 2015-09-16 um 11.36.39
Bildschirmfoto 2015-09-16 um 11.39.56

Bildschirmfoto 2015-09-16 um 11.40.05
Bildschirmfoto 2015-09-16 um 11.35.30
Bildschirmfoto 2015-09-16 um 11.35.54
september

Bildschirmfoto 2015-09-16 um 13.38.2802

Angebot

  • 1 Stunde Fotoshooting
  • Präsentation der Motivauswahl online
  • Sie entscheiden sich für 13 Motive und ich gestalte daraus einen wunderschönen Kalender.

Sie buchen und bezahlen dieses Angebot bis spätestens 30. September 2016 und erhalten zusätzlich alle 13 Motive in einem Album App für ihr Smartphone.
Sie erhalten das für unschlagbare

€ 399,00

 




Damit dieser Kalender rechtzeitig fertig wird, um eine Weihnachtsgeschenk zu werden, muss der Termin bis Ende November stattfinden.

Buchen Sie noch heute dieses Knaller-Angebot. Bei Fragen rufen Sie mich an:  0211 97711490.
Oder schreiben Sie mir eine eMail.

 

Merken

Merken

Merken

Urlaubs Modus

Ja, ab sofort befinde ich mich im Urlaubsmodus – habe ich gerade beschlossen. Das gibt mir auch die Gelegenheit hier meine Spielereien mit einer iPhone App zu zeigen, und neuste Fotos von meinen Mädels.

img_0188

img_0147

Doch jetzt komme ich zu dem wie aus eher langweiligen Knipsbildern, etwas atemberaubendes entsteht.

img_0074

img_0075

img_0076

img_0077

img_0081

img_0080

img_0140

img_0154

img_0116

img_0121

img_0174

img_0141

img_0165

img_0094

img_0096

img_0095

img_0108

img_0078

img_0099

Die App nennt sich Prisma. Es gab schon einige kritische Anmerkungen dazu, ich habe einige aufgelistet, das du nicht sagen kannst , du hättest es nicht gewusst-

Hier
Hier
Hier

 

 

 

Business Portrait

Inspiriert durch die Arbeit eines lieben Kollegen, habe ich in den letzten Tagen an kleinen Videos gearbeitet. In diesen Videos habe ich Fotos verarbeitet, die jeweils bei einem vor-Ort-Portrait enstanden sind. Als ich die ersten auf Facebook veröffentlichte bekam sie sehr viel Zustimmung – was mich natürlich sehr freute.

Steuerberaterin

Küchenchef

Mode Label

Heilpraktikerin

Kalender 2017

Kalender fuck you Cancer

Heute habe ich aus den Fotos der 12 Frauen, die ich bisher portraitiert habe, einen Entwurf für einen Wandkalender 2017 gemacht, so sieht er aus.

hp

Der Kalender ist 30 x 30 cm groß und hat oben eine Spirale.02

Dieser hochwertige Kalender kann für € 40,00 bestellt werden. Der Betrag deckt die Druckkosten und ermöglicht mir weitere Frauen, ohne Berechnung zu portraitieren. Der Betrag beinhaltet auch die Versandkosten.




End of Sommer spezial

20110913-2-g158-061
20121207-1-174

preis

Ja, das ist mein erstes Spezial und es ist nur zu bestimmten Terminen buchbar und auch limitiert – darum heißt es, schnell buchen und einen Termin machen.
Soll ich ein kleines Geheimnis verraten?
Das wäre auch ein prima Weihnachtsgeschenk, weitersagen…




Ab sofort können Termine für Donnerstag den
13. & 20. Oktober ab 10:00h – 16:00h

 gebucht werden. Schreiben Sie mir einfach ihren Wunschtermin —> hier.

20130115-1-293

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Mittwoch

Ich will nicht unzufrieden sein und meckern erst recht nicht, doch diese Welt dreht sich einfach viel zu schnell, ehrlich, kann bitte mal einer Slow Motion einschalten?
Ich bräuchte das jetzt.

Nehmen wir mal gestern, Dienstag:
Für Montag hatte ich mir ja Bettruhe verordnet, weil ich durch die Rotznase von Elmo eine Sommergrippe habe, die ich mit Drogen bekämpfte um bei meiner Ausstellung anwesend sein zu können. Dieser 0-Summen-Montag hat mir gut getan, ja wirklich ich fühlte mich gestern, Dienstag, schon wieder recht munter. Da war nur noch ein leichtes Erkältungsgrollen im Hinterkopf, das aber zu nachlässig schien. Der Elmo-Montag hat mir gefehlt, doch was nicht geht, dass geht eben nicht. Oder kann es sein, das ich mir nur Einrede für manche Dinge zu  – ich sag es jetzt nicht – zu sein?
Da ich seit dem Anfang des Jahres Vitamine schlucke, die offensichtlich mein Immunsystem gestärkt haben, was sie auch sollten, bin ich ja recht gut durch dieses Jahr gekommen, oder habe ich etwas verdrängt? Egal!

Noch 2 Wochen und 2 Tage.

Dann geht es in den Urlaub, auf meine Insel und dafür geht es mir ziemlich gut, denn „normal“ wäre das ich so kurz vor dem Urlaub ziemlich im Arsch – ja, so drastisch – bin, weil ich doch immer über meine Grenzen gehe. Immer! Ich kann einfach nicht anders und das macht mein Leben so anstrengend. Da ist ja nicht nur das fotografieren, sondern auch – lassen wir das jetzt, ich wollte von gestern, Dienstag, erzählen.
Es gab einen Plan. Ich wollte erste mit den Mädels durch den Wald und dann im Studio sein, wg. der Ausstellung und wg. der Buchführungsunterlagen, die ich fertig machen musste.

Den kleinen Spaziergang gab es dann auch – ach, es ist so unendlich schön im Wald, ich kann es kaum in Worte fassen. Als ich dann am Studio ankam warteten da schon die ersten Besucher vor der Türe, die in die Ausstellung wollten.
Langes Gespräch.
Dann schnell das Mittagessen einnehmen und schon kamen die nächsten Besucher – wieder ein sehr langes Gespräch.
Über das, was ich bei diesen Gesprächen alles lerne, über mich und die Ausstellung, muss ich mal gesondert etwas sagen.

87544528-AA0F-4708-B4E8-D30459988E05

Dann endlich konnte ich mit meiner grandiosen Hilfe Roswitha die Buchführungsunterlagen für die Steuerberaterin fertig machen, unterbrochen wurden wir durch diverse Lieferungen und durch einen Besuch von Elmo – der sehr lange da und voller Energie war. Negrita kommt da nicht ganz klar mit, ist mein Eindruck. Dann kam noch, in dem Moment, in dem ich eigentlich schließen wollte, eine „Glatze“. So nennen ich liebevoll Frauen, die gerade in der Chemo sind und keine Haare mehr haben – wieder ein Gespräch, das konnte nicht so lange sein, weil ich noch zur Post musste. Dort kam ich dann 5 Minuten vor 18:00h an. Dann noch eine Rücksendung zu Hermes und dann noch schnell was einkaufen, denn ich hatte zu Hause nur einen leeren Kühlschrank.
Zu Hause angekommen wurden die Mädels versorgt, dann ich, ich weiß, dass ist die falsche Reihenfolge, und dann konnte ich nur noch so da sitzen und Löcher in die Luft schauen, für mehr hatte ich keine Kraft mehr. Ach ja, da war auch noch das neue Telefon, das eingerichtet werden wollte. Mein bisheriges hatte am Sonntag angefangen zu streiken, massiv hatte es mir die Zusammenarbeit gekündigt. Sowas lasse ich mir nicht bieten und da mein Vertrag just an diesem Tag endete, habe ich ihn verlängert und somit ein neues Telefon.
Also, dass mit den Passwörtern ist die Sache, die ich gerade am meisten hasse, ehrlich, das macht mich absolut kirre. Denn, wenn ich eines vergessen habe, dann muss ich es auf 4- 5 Geräten erneuern, das jeweilige Passwort – das ist einfach viel zu viel. Ich habe einfach noch keine Technik gefunden mit der ich das im Griff habe. Obwohl es ja ein „Schlüsselbund“ gibt, in dem angeblich der Computer alle diese Passwörter speichert, fehlen immer welche – ich weiß auch nicht was das soll. Muss aber zugeben, dass so ein Backup hilfreich ist, denn damit werden alle Daten von dem alten Telefon auf das neue übertragen, schon recht komfortabel.

Mein Wohnung, die ich ja eigentlich nur zum schlafen aufsuche, ok, duschen tue ich hier auch ab und an, ist total unaufgeräumt. Ist das vielleicht die Entsprechung im Außen zu meinem innern Zustand? Kann gut sein. Auf jeden Fall läuft die Zeit einfach zu schnell. Ich bin doch um 7:00h aufgestanden und nun ist schon wieder 8:30h – wo bitte ist die Zeit geblieben?

Darum: ich brauche sofort eine Leben in Slow Motion!!!!

Sich zeigen

Das gilt für die Frauen, die sich vor meine Kamera wagten und ebenso für mich, die diese Portraitserie nun in einer Ausstellung präsentiert. Sich zu zeigen macht auch verletzlich. Auch das gilt für mich und die von mir portraitierten Frauen gleichermaßen.

So langsam sickern die Erlebnisse der vergangenen Tage in mein Bewusstsein und lassen mich nicht schlafen, darum sitze ich hier und schreibe.
Was ebenso in mein Bewusstsein dringt, sind all die positiven Kommentare der Besucher. Wie sehr sie von meinen Fotografien beeindruckt waren, wie gut ihnen meine Arbeit gefallen hat. Und genau das ist der Lohn des sich-zeigens: Anerkennung.
Ja, die habe ich bekommen, in Mengen, was ein wirklich gutes Gefühl ist.
Nachdem die Ausstellungseröffnung nicht so ganz meinen Erwartungen entsprochen hatte, der Besuch war eher zögerlich, so war der Samstag und der Sonntag, an dem lt. Programm die Kunstpunkte stattfanden, ein sehr großer Erfolg, Besucherzahlmäßig. Und auch die Gespräche mit den Betrachtern der Bilder war wunderbar. Und, wenn ich meine Gefühlslagen sortiert bekomme, werde ich das sicher auch genießen können.

Diese Ausstellung war ein Kraftakt, und sie war es wert. Natürlich, es gibt immer Dinge, die ich im Nachhinein anders machen würde, doch, alles ist erst einmal gut gelaufen. Die Präsentation war beeindruckend und, was besonders wichtig ist, die Fotografien sind als das gesehen worden, als das ich sie meinte: Portraits von wunderschönen Frauen.
Mir ist erstmals bewusst geworden, dass es verschiedene emotionale Herangehensweisen an das Thema und somit auch an diese Ausstellung geben kann. Nachdem ich für mich geklärt hatte, dass es mir möglich ist auf Distanz zu gehen, zu der Krankheit und meine Betroffenheit nicht mehr meine Gefühlslage bestimmt, war das Thema für  mich abgeschlossen, jedoch nicht für den Rest der „Menschheit“.

Da gibt es Menschen, Leute, Personen, Frauen und Männer, die wollen sich mit diesem Thema nicht beschäftigen, wollen es nicht in ihrem Alltag haben, wollen weder drüber nachdenken noch drüber reden. Das Thema Krebs bedeutet in ihrem Bewusstsein immer auch Tod.
Wie war es den bei mir, bevor der Prozess in Gang gesetzt wurde und ich eine Haltung dazu entwickeln musste, weil ich sonst hätte nicht an dieser Serie weiterarbeiten können?
Genauso.
Ich wollte mich damit nicht beschäftigen. Jede Nachricht über die Erkrankung bei jemandem den ich kannte, löste Sprachlosigkeit, Hilflosigkeit und die Unfähigkeit angemessen zu reagieren aus. Damit stehe ich sicher nicht alleine. Darum kann es nicht verwundern, dass ich gefragt worden bin, als ich mit meinen Portraits anfing, warum ich dieses Thema in mein Leben hole, ohne Not, ohne selber betroffen zu sein.
Ich konnte es begründen.
Es war die Haltung von Renate, die sich, bevor es die Chemo machte, die Haare vom Kopf rasierte. Das hat mich beeindruckte. Ja Mut und eine Haltung beeindrucken mich. Und darum wollte ich das ins Bild setzen.

20150303-1-319

Jede der Frauen aus der Serie, hat mich stark beeindruckt. Zuletzt Kirsten.

20160826-1-324

Ich habe es in Gesprächen, während der letzten beiden Tage, immer wieder gesagt, es geht mir in der Portraitserie nicht darum, der Krankheit „Krebs“ ein Gesicht zu geben.
Wie sagt Adolf: „Krebs ist ein Arschloch“. Darum braucht sie keine Wertschätzung. Sie nimmt Frauen ein Stück ihrer Identität, nämlich die Haare und oft auch ihre Brust.

20160518-FYC-194

Mit meinen Portraits will ich zeigen, dass diese Frauen wunderschön sind, trotz dieses vermeintlichen Mangels.

Bildschirmfoto 2016-08-28 um 20.23.10Die Besucher meiner Ausstellung sagten immer wieder, wie sehr die Frauen auf meinen Fotografien strahlen würden, es schien, als würden sie von innen leuchten. Das Funkeln in ihren Augen wurde ebenso bemerkt, wie die Lebensfreude in ihren Gesichtern. Ja, ihre Power und ihren Willen zum Leben, sei in meinen Portraits  sichtbar.

20160324-fyc-154

Doch zurück zu den verschiedenen emotionalen Befindlichkeiten, die wiederum Gründe dafür liefern, sich meine Ausstellung anzusehen oder eben auch nicht.

Es gibt die Menschen, die mit dem Thema Krebs konfrontiert waren und es überwunden haben und nun nicht mehr darüber reden oder sich damit beschäftigen möchten, die interessiert das alles nicht mehr, verständlicherweise. Sie wollen leben, ohne Beeinträchtigungen, ohne dunkle Wolken oder Befürchtungen.
Wie gut ich das verstehen kann.
Diese Personengruppe sind auch nicht die Zielgruppe dieser Arbeit.
Wer dann?
Eine berechtigte Frage, die ich auch schön des Öfteren beantwortet habe. Mein Portraits sind Mut-mach-Portraits für Frauen, die aktuell in diese Situation gekommen sind, denen gerade der Boden unter den Füßen zu schwinden scheint. Die befürchten, ihr Leben ist jetzt zu Ende. Die Angst haben und es zu befürchten ist, dass diese Angst sie ab sofort jeden Tag beherrschen wird und ihnen die Haare vom Kopf frisst. Mein Portraits soll ihnen zeigen, dass es möglich ist, der Angst die Haare vom Kopf zu fressen, also den Spieß einfach umzudrehen. Die Ausstellung hat mir gezeigt, dass genau das möglich ist.

Besucher haben von „mutig“ gesprochen, beim Betrachten meinte Fotografien. Sie haben dabei vorrangig mich gemeint. Also die Fotografin, die sich mit diesem Thema beschäftigt.
Ist es mutig von mir?
Ich hatte mir bis dato dahingehend keine Gedanken gemacht, ehrlich nicht. Doch, ich weiß inzwischen, was gemeint ist. Mich mit so einem Thema zu exponieren ist mutig, denn, wie ich schon beschrieben habe, gibt es eine beträchtliche Anzahl von Personen, die sowas nicht sehen wollen. Die wollen letztendlich mich und meine Arbeit nicht sehen, was fatale Folgen für mich haben kann. Weil es dann, an der für mich so wünschenswerten, Anerkennung und Zustimmung fehlt.
Also ja, ich bin mutig.
Doch ich bin es auch gerne, weil diese Portraitserie einen Inhalt hat, sich etwas von Bedeutung annimmt, nicht an der Oberfläche rumdümpelt und somit selber zu etwas wird, das Bedeutung hat.
Ja, diese Portraits haben eine Bedeutung. Die Kraft und Stärke dieser Frauen hat für mich eine Bedeutung.

20160805-2-fyc-276

Da stehe ich nun, durch die Rotznase meines Enkels mitten in einer Sommergrippe mit Ischiasproblemen und leide. Muss mir jedoch bewusst machen, dass das angesichts dessen, was diese Frauen durchmachen, bzw. durchgemacht haben, doch eher Peanuts sind. Das ich mich glücklich schätzen kann, in meiner Familie noch keinen Fall von Kebse erlebt zu haben und selber nicht betroffen bin. Das ist großartig und wunderbar. Ich liebe mein Leben.
Durch die Arbeit an dieser Portraitserie habe ich gelernt, dass ich in der Lage bin in Distanz zu gehen, obwohl ich beim Shooting selber sehr nah dran bin, an dem Thema, an den Frauen. Das ist eine gute Erfahrung. Dann habe ich gelernt, was es den Frauen bedeutet, wenn diese Fotos veröffentlicht werden und sie mit Lob überschüttet werden. Ihr Schönheit, ihre Stärke und ihr Mut werden gelobt. Die Frauen werden umarmt von zigfacher Zuwendung und Anerkennung, von Gefühlen, von denen dann immer auch ein wenig auf mich überschwappen.

20150827-2-052

Ja, es macht mir gute Gefühle etwas von Bedeutung zu tun. Darum ist es richtig an dieser Portraitserie zu arbeiten und sie zu zeigen. Und genau drum werde ich mich in den kommenden Tagen und Wochen kümmern. Ich will dafür sorgen, dass sie gezeigt und gesehen werden, meine Portraits, meine Arbeit.

Heißt es DAS Problem oder MEIN Problem?

Diesen Beitrag habe ich am 2. September verfasst. Es ging mir da wirklich nicht gut und daher habe ich ihn auch nicht direkt zur Veröffentlichung frei gegeben. Doch, da ich ja authentisch bleiben möchte, mache ich das nun, da es mir wesentlich besser geht und ich immer noch in den Erinnerungen des Wochenendes bade, an dem meine Ausstellung wirklich viele Besucher hatte.
Mein Mutter sagte immer: „Es wird nie so heiß gegessen, wie es gekocht worden ist.“


Es ist 2:57h, in 4 Stunden weckt der Wecker und ich kann nicht schlafen. Ob es an dem Kaffee lag, den ich um 17:30h noch getrunken habe oder an dem anschließenden Sekt, oder an der laufenden Nase, die ich von meinem Enkel geerbt habe? Ich weiß es nicht.
Die Nase läuft, die Augen brennen, der Hals juckt und ich kann nicht schlafen und komme ins Grübeln über mein Leben.

Die Ausstellung! Ja, auch die könnte der Grund sein, oder vielmehr die damit einhergehenden Gefühle. Vielleicht fehlt mir auch einfach nur jemand zum Reden, wer weiß. Ich sollte die Gefühle benennen, sie vor mich hinstellen, betrachten und als erledigt befinden, oder?
Claudia hat auf ihrem Blog so auf die Ausstellung aufmerksam gemacht:
Diese Ausstellung von Beate Knappe erforderte viel Mut. Alle diese Frauen und Beate hatten ihn. Ein tolles, sehr kraftvolles Projekt! Hingucken kann man noch bis zum 7. September!“

Sowas tut gut.

8:11h
Die Nacht liegt hinter mir, ich habe nicht gut geschlafen, sollte im Bett bleiben….
Meine Augen brennen, meine Nase läuft und in meinem Hals kratzt es.
Ich bin die letzten Monate doch tatsächlich von sowas verschont geblieben, doch nun hat es mich erwischt und ich fühle mich schlecht, einfach nur schlecht. Und ich habe das Gefühl, das liegt nicht nur ab dieser laufenden NASE.

Nehmen wir meine Ausstellung. Es kann sein, dass ich keine gute Pressearbeit geleistet habe, weil ich das schlicht und einfach nicht kann und nicht das Geld habe, Jemanden zu bezahlen, der das für mich macht. So habe ich z.B., zu meinem Projekt „Silbergrau – das bin ich!“, an die Redaktion von FrauTV geschrieben und eine eMail zurück bekommen, die den gleichen Inhalt hatte wie die Mail, die ich aktuell bekommen habe, als ich der Redaktion von meinem Projekt „Fuck You Cancer“ geschrieben habe. Da komme ich doch ins Grübeln und stelle fest, eMails werden garnicht erst gelesen, sondern mit einem vorgefertigten Text abgefertigt. Das ist deprimierend.


Nachtrag:
FrauTV hat auf ihrem FacebookBlog auf meine Ausstellung hingewiesen. Das hat für ganz schöne Verbreitung gesorgt und ich sage Dankeschön!!!


 

Dann habe ich die Presse eingeladen meine Ausstellung zu besprechen – nix ist passiert. Am Abend meiner Ausstellungseröffnung war schräg gegenüber, auf der anderen Straßenseite, auch eine Ausstellunseröffnung in einer neuen, recht kleinen Galerie. Dort tummelten sich ein mehrfaches an Besuchern als bei mir waren. Sowas stimmt nachdenklich.
Dann sind da, dir mir vertrauten Saboteure, die sagen, dass ich es nicht anders verdient hätte. Das ich es überhaupt nicht verdient hätte und, dass ich nicht gut genug sei.

Was soll ich tun?

Vor ein paar Tagen habe ich ein Interview mit Sabine Asgedom gesehen. Darin spricht sie davon, dass es Gründe gibt, warum sie die Anerkennung für das was sie tut, von außen braucht. Das fand ich unglaublich gut, denn genau so sehe ich das auch. Ich habe mich jedoch immer dafür gescholten, es so zu sehen und mich mit der Erkenntnis, dass ich, bzw. ich für meine Arbeite, gelobt werden will, schlecht gefühlt. Es heißt, dass ich innen, also in mir drin, ein Gefühl haben muss, das mich und meine Arbeit anerkennt und wichtig findet und lobt.

Doch genau das habe ich nicht.

Inzwischen weiß ich und fühle es auch, dass ich gute Arbeit mache, meinen eigenen Stil habe usw., doch erst dann, wenn das auch von anderen gesehen wird, macht es mich glücklich und zufrieden. Erst dann ist es wirklich die Bestätigung dafür, dass das was ich mache auch gut ist und Bedeutung hat.
Bekomme ich die Art der Anerkennung nicht, fühle ich mich schlecht, leer, bedeutungslos. Ich frage mich dann, warum ich es mache. Warum ich überhaupt etwas mache, wenn es doch keinen Menschen interessiert.

Dieses „keinen Menschen“ kränkt sicher all die, die meine Arbeit gut finden und mir das auch sagen. Dafür möchte ich mich entschuldigen, den so ist das nicht gemeint. Ich weiß das zu schätzen, wirklich, wie z.B. so ein Kommentar : Mal zur Abwechslung ein richtig ehrliches Foto hier. Erfrischender Kontrast zu den ganzen anderen Bildern von „post production Schönheiten“, finde ich. Bravo.“ Oder:

Jon Kerrin Great use of the light and shadows. Well shote Beate

Gabriel ☀☀☀ Adorable Image ☀☀☀. I love it. Keep up the good work! 🙂

Dieser Kommentar wurde auf 500px geschrieben. Einer Plattform, auf der meine Arbeit, so scheint es mir, auch geschätzt und gelobt wird, meist wenige Sekunden nach dem ich ein Foto hochgeladen habe. Dort nehme ich mir auch gerne die Zeit und verteile meinerseits ein „Like“ bei Fotografien, die mir wirklich gut gefallen.

Auch bei FB habe ich viele Kontakte, die meine Arbeit schätzen und loben. Und auch hier, auf meinem Blog bekomme ich wertschätzende und motivierende Kommentare, dafür bin ich unendlich dankbar.
Es geht mir nicht nur um ein Like bei FB oder auf anderen Plattformen, obwohl dieses „Like“ auch sehr wohltuend ist. Irgendwie fehlen mir gerade die Worte um zu beschreiben um was es mir geht, was mir zu fehlen scheint. Ich will nicht, dass es sich nach Neid und Missgunst anderen gegenüber anhören, weil es das nicht ist. Ich gönne anderen ihren Erfolg, die Anerkennung, und die Beachtung die sie bekommen. Es ist nur so, dass ich den Eindruck habe, sie auch zu verdienen, sie aber nicht zu bekommen. Ich und meine Arbeit wird nicht in dem Maße beachtet, wie andere es erleben – so scheint es mir.

Ja, ich komme ins Wehklagen und zur Beschreibung eines Mangels. Doch genau den empfinde ich. Warum darf ich den dann nicht auch benennen? Weil, aufgrund des Gesetzes der Resonanz, ich somit nur noch mehr Mangel anziehen? Kann sein, dann ist es so. Also bin ich selber Schuld an dem Umstand nicht beachtet zu werden? So einfach ist das?

Auch, wenn ich sage, ich brauche mehr Anerkennung, hört sich das eher nazistisch und total ICHbezogen an. Dann ist es eben so. Was ich brauche ist ANERKENNUNG und zwar solange ich noch lebe, nicht, wenn ich tot bin.

12:00h – es geht mir schlecht und ich gehe jetzt für ein paar Stunden ins Bett

Merken

Es ist so weit …

… die Ausstellung hängt und ist bereit für Besucher. Ich hatte ja einen ziemlichen Schrecken bekommen, als ich erfuhr, dass die Wandbilder erst am Dienstag geliefert werden. Doch als die Kiste dann am Dienstag schon um 13:00h in meinem Studio stand, war ich sehr glücklich und zufrieden. Aufgrund der guten Vorarbeit meiner Handwerker, mussten die Wandbilder dann nur noch ausgepackt und aufgehängt werden. Auch das erwartete Umverpackungschaos blieb aus – alles lief perfekt.

20160831-1-01820160831-1-00120160831-1-00220160831-1-01220160831-1-021

zeit

Es ist schon eigenartig, mein Studio als Galerie zu erleben.

HP

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Kirsten

20160826-1-274

Wie alle Frauen mit Glatze, die ich bisher fotografiert habe, hat auch Kirsten, 41, diese Superkraft. An die kann sie sich bei Belieben andoggen und auftanken. Kirsten, hat drei Töchter, 2, 8 und 15 Jahren alt und lebt in einer Patchworkfamilie.

20160826-1-269

Auch mein Bedürfnis nach Romantik konnte sie mit der Geschichte stillen, wie sie ihren zweiten Mann kennengelernt hat, ich liebe solche Geschichten.

20160826-1-054
20160826-1-019

20160826-1-021-Kopie

20160826-1-044

20160826-1-236
20160826-1-103

Bei Kirsten wurde das zweite Mal Brustkrebs diagnostiziert.

20160826-1-165
20160826-1-015
20160826-1-178
20160826-1-256

20160826-1-299

20160826-1-223
20160826-1-234

Im Oktober 2014 ist Kirsten das erste Mal an Brustkrebs erkrankt. Die Diagnose lautete: Befallene Lymphknoten, und beidseitig Brustkrebs. Triple Negativ, G3, mit hohem Ki-Wert und hormon positives DCIS. Der Gentest ergab BRCA 2. Sie ließ sich beide Brüste abnehmen ohne Aufbau und hatte eine Strahlentherapie. Ihr wurden die Eierstöcke sowie die Gebärmutter entfernt.

20160826-1-289

Als sie heute in mein Studio kam, hatte sie gerade die vierte Chemo hinter sich. Ihre Augen strahlten. Vor allem, als sie über ihre Töchter sprach. Sie ist eben eine stolze Mutter von drei Töchtern. Die müssen sich, wenn sie alt genug sind, untersuchen lassen und Entscheidungen treffen.

20160826-1-279
20160826-1-068
20160826-1-250
20160826-1-276
20160826-1-260

Kirsten ist eine wunderschöne, beeindruckende Frau, voller Kraft und Mut, sie hat mich tief beeindruckt.

20160826-1-304

20160826-1-324

20160826-1-265

Jeder dieser Begegnungen macht mich demütig und dankbar der Tatsache gegenüber, dass ich bereits so alt werden durfte wie ich heute bin und, dass es in meiner Familie, im Gegensatz zur Kerstins Familie, keine Krebserkrankung gegeben hat.

Merken

Merken

Merken

# 63 Claudia Gölz – Silbergrau – das bin ich

20160820-1-073

Die Friseure hat sie jeweils gewechselt, wenn sie ihr den Vorschlag machten, sich doch die Haare zu färben. Eine Frisur findet sie nicht auschlaggebend für ihre Persönlichkeit. Ja, eine kluge und aparte Frau, diese Claudia, 58 Jahre alt und Journalistin. Sie ist seit 14 Jahren Witwe und ebenso lange werden ihre Haare schon grau.
Als sie in mein Studio kam, waren ihre Haare zusammengesteckt. Als sie die Spange löste, stand plötzlich eine andere Frau vor mir.

20160820-1-051

20160820-1-107
20160820-1-179
20160820-1-247

20160820-1-011
20160820-1-195
20160820-1-046
20160820-1-025
20160820-1-200

20160820-1-178
20160820-1-186
20160820-1-214

20160820-1-069

20160820-1-160
20160820-1-066

20160820-1-208

20160820-1-223
20160820-1-126
20160820-1-041
20160820-1-059
20160820-1-132

Übersicht 2016

# 1 – # 48

Merken

Merken

Body in disguise

Cocon war auch ein Begriff über den Yvonne und ich gesprochen haben. Yvonne hat ein Problem mit ihrem Rücken und würde dieses gerne „abwerfen“. Daher konnte sie sehr authentisch nachvollziehen, wie es sich anfühlt in einem Cocon gefangen zu sein.

20160820-2-152

20160820-2-090
20160820-2-074

20160820-2-188

20160820-2-171

20160820-2-015

20160820-2-143

20160820-2-201

20160820-2-211

20160820-2-021

Kinder sind unsere Zukunft

Ich reagiere sehr empfindlich darauf, wenn in meiner Timeline, bei FB, Fotos von gequälten Kreaturen auftauchen. Dabei mache ich keinen Unterschied, ob es sich z.B. um Kinder oder Tiere handelt  – ich will es nicht sehen. Weil es nichts verändern, nichts an dem Leid, nichts an dem Grund für das Leid und überhaupt, es verändert sich dadurch leider nichts. Ich jedoch sehe dieses Foto, es brennt sich in mein Gedächtnis ein und mir geht es schlecht, das will ich nicht.
Darum habe ich dieses Video zusammengestellt:

Kinder sind unsere Zukunft.

Merken

So liebe ich den Sommer

20160817-1-062

Eine Landschaftsfotografin bin ich nicht. Doch heute Morgen musste ich einfach ein paar Fotos machen, weil es so ein schöner Sommertag war – ach ja.
Den Mädels hat es auch gefallen. Es war so friedlich im Wald – mir fehlen einfach die Worte, weil es so schön war.
Hält das Wetter sich eigentlich?
Also, mir würde das gefallen.
Noch 2 Wochen bis zur Ausstellungseröffnung und noch 5 Wochen und 2 Tage bis zum Urlaub. Ja, ich brauche den Urlaub, mein Magen signalisiert, dass es bisher zu viel Stress gewesen ist, in diesem Jahr, was nicht gut ist. Insgesamt nehme ich darauf Rücksicht und baue ganz viel Pre-Urlaubsstimmung in die Woche, ehrlich. So wie heute, denn ich will nicht, wie in den letzten Jahren, gesundheitlich total abgewirtschaftet in Urlaub fahren, nee, will ich nicht. Es geht mir auch gut, bis auf diesen Magen….

20160817-1-016

20160817-1-017

20160817-1-005
20160817-1-019
20160817-1-038

20160817-1-048
20160817-1-044
20160817-1-029

Darum stinken die Mädels wohl auch so …

20160817-1-066

20160817-1-012
20160817-1-054
20160817-1-053

20160817-1-014
20160817-1-013
20160817-1-033

Merken

Merken

Merken

Merken

Der Angst die Haare vom Kopf zu fressen …

Warum?
Warum erinnere ich mich gerade heute an Annette?

Annette arbeitete in der Diabetis-Forschung. Sie war etwa 10 Jahre älter als ich.
Eine sehr beeindruckende Erinnerung an sie ist die, wie sie ihre Forschung an Mäusen beschrieb und, wie sie diese vom Leben in den Tod beförderte: Sie brach ihnen blitzschnell das Genick.
Ihre Eltern waren Juden und haben die Zeit des Nationalsozialismus im Widerstand in Frankreich verbracht. Als Kind war Annette oft  lange Zeit von ihnen getrennt und lebte, unter falschem Namen, irgendwo in Frankreich. Als ich sie kennenlernte hat sie selbst eine heranwachsende Tochter und war berufstätig, so wie ihr Ehemann. Wir wohnten im selben Haus.
Es war vor den Feiertagen und wir verbrachten den Nachmittag zusammen. Während wir uns unterhielten, bemerkte ich, dass Annette sich hin und wieder an der linken Brust kratzte. Als ich sie daraufhin ansprach, war ihr das noch nicht aufgefallen.
An einem der folgenden Tage berichtete sie mir, dass sie, als sie am Abend diese Stelle näher untersuchte, einen Knoten feststellte.

Das alles ist über 30 Jahre her und Annette war die erste, an deren Beerdigung ich teilnahm, obwohl sie nicht mal 50zig Jahre alt geworden ist. Diszipliniert wie sie war, hat sie alles ertragen, sich die Brust abnehmen und bestrahlen lassen. Es kam sogar der Moment, an dem sie als geheilt galt. Wenige Zeit später jedoch war ihr Körper mit Metastasen überseht.

Auf ihrer Beerdigung gab es viele bewegende Momente. An einen erinnere ich mich besonders. Einer ihrer Kollegen oder Vorgesetzten stand spontan auf, um in einer kleine Rede über Annette zu sprechen. Das symbolisiert noch heute für mich, wie unfassbar ihr Tod für uns alle war.
Als vor etwa 5 Jahren Monika, die wie ich mit Annette befreundet war, ebenfalls an Brustkrebs erkrankte, klang sie sehr überzeugend, als sie mir sagte: Heute musst du nicht mehr an Brustkrebs sterben. Monika und Annette waren ungefähr im gleichen Alter.

Ja, es hat sich viel getan auf diesem Gebiet.
Heute habe ich eine Presseerklärung zur bevorstehenden Ausstellungseröffnung von „Fuck You Cancer“ versendet und interessante Gespräche geführt. Mir fallen weiter Frauen, Freundinnen ein, mit der Diagnose Brustkrebs und, dass es viel Jahre ein Tabu war offen darüber zu sprechen, auch das hat sich geändert.

Ich bin sehr froh, dass ich diese Portraits gemacht habe um den Frauen zu huldigen, die dieser Krankheit den Kampf angesagt haben und leben wollen. Annette wollte es auch, sie liebte das Leben, da bin ich sicher, nur hatte sie keine Chance.

20160805-2-fyc-276

20160519-3-081

 

20160518-FYC-134

20160324-fyc-131

20150827-2-167

20150814-fyc-164

20150804-fyc-044

20150729-1-fyc-258

20150703-2-fyc-493

20150303-1-118

20150303-2-016

Kann nicht oft genug gesagt und geschrieben werden…

20160804-1-140

Dear Portrait Photographers,
You do not cure cancer.
You don’t have the power to stop the path of a tornado
or make rain fall on a land covered in drought.
You take pictures of people.

And although you aren’t performing surgery or landing a spaceship on a comet
You still have a gift to share.
And that gift affects lives
For in front of your cameras stand people
And people, well, they often wear masks disguised as a smile
And beneath those smiles are the hidden things

The unspoken insecurities:
“I’m fat”
“I’m ugly”
“I’m not worthy of having my picture taken.”
“I’m going to hate these.”

You won’t know this, of course
Because most won’t share it
I mean, who can blame them?

But rest assured those feelings are there
More often than not
And they bounce around in the minds of those you’d least expect.

It is your job to create images that silence those fears
Images that prove those fears unfounded
Images that shout louder than the lies our insecurities whisper
Images that say:

“You are perfect.”
“You are beautiful.”
“You are deserving of attention.”
Your gift, dear portrait photographers, may not save lives
But never doubt its importance

20160805-2-fyc-183

Body in disguise

Es sind inzwischen 3 Jahre vergangen, seit dem ich diese Fotos gemacht habe und ich finde, es wird mal wieder Zeit um mit diesem Schlauch zu experimentieren.

20130621-2-367

Diesmal würde ich gern die Begriffe wie „destruction„,“slice“ und „cocoon“ hinzufügen.

20130621-2-339

Bei Interesse an einer Zusammenarbeit einfach ein eMail an mich.

20130621-2-403
20130621-2-030
20130621-2-127v

KW 31

Was für eine Woche. Was für ein Sonntag.

Hier scheint die Sonne und ich wäre gerne mit den Mädels an den Rhein gefahren, doch die beiden waren der Meinung, dass ich, sofort nach dem ich wach bin, mit ihnen raus muss, also noch vor dem Frühstück. Da geht nur der Pieselpark, gedacht getan.
Dann habe ich mir Frühstück gemacht.
Obwohl ich, seit dem ich wach bin, spürte, dass sich da wieder etwas in meinem Inneren zusammenbraut, und mir Probleme bereitet, wollte ich etwas essen. Es gab Kaffee und Toast und alles das, was ich im Hause habe und von dem ich annehme, es löst diesen Konflikt in meinem Colon auf. Was mir nicht wirklich gelungen ist, ist mein Eindruck.

20150922-160

Es sind noch 7 Wochen bis es wieder Zeit für die Insel ist.
In der Regel ist das der Moment, wo ich dabei bin zu sagen: “Ich kann nicht mehr!“. Nicht so in diesem Jahr.
Ich fühle mich nicht so unendlich erschöpft oder krank, wie in den Jahren zuvor, bis auf diese kolikartigen Schmerzen in meinem Colon. Ich habe auch Schweißausbrüche und Kreislaufprobleme. Was wirklich nicht gut klingt und sich auch nicht so anfühlt. Ich rätsele immer noch rum, was es sein könnte? Wahrscheinlich ist es einfach zu viel negativer Stress und meine Unfähigkeit in Ruhe oder regelmäßig zu essen. Vielleicht waren es auch zu viele kohlensäurehaltige Getränke? Ich habe keine Ahnung, werde einfach ein wenig die Füße still halten und darauf bauen, dass meine Hausmittelchen wirken.

Angefangen hatte diese Woche mit dem Oma-Montag. Der war anders als sonst, weil die Oma nun einen Kindersitz im Auto und einen zusammenklappbaren Buggy hat und Elmo und ich in den Wildpark fahren konnten. Das Wetter war übrigens so wie heute: es schien die Sonne. Doch Elmo hat sich mehr für die runden kleinen Köttel der Rehe interessiert, als für die Rehe selber. Die Wildschweine waren da schon spannender – es hat wie immer Spaß gemacht.
Morgen ist wieder OmaMontag und ich möchte dann gerne fit sein, ob mir das Gelingen wird? Keine Ahnung.

IMG_9665

Letzte Woche hat es nicht nur ziemlich viel geregnet und eine Gefühl von Herbstanfang erzeugt, sondern ich hatte Besuch von einer sehr lieben Freundin. Sie hat mich zum Mittagessen eingeladen. Was das mit einander zu tun hat? Weiß ich auch nicht, ist mir nur gerade zusammen in den Kopf gekommen und in die Tastatur geflossen. Wir waren in einem Restaurant hier bei mir um die Ecke in Fliegern. Das Essen war lecker, keine Frage und es war viel, sehr viel.
Es gab dann eine Situation, die für mich viele Erkenntnisse darüber beinhaltete, wie ich auf was reagiere. Folgendes trug sich zu:
Das Restaurant ist nicht sehr groß, doch es hat jede Menge Tische und es waren nur 2 davon besetzt. Ein Mann schickte sich an, sich genau an das Ende von unserem Tisch zu setzen. Ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, uns vielleicht zu fragen, ob wir damit einverstanden wären oder, ob nicht ein anderer Tisch angemessener wäre. Wie sich später herausstellte, war sein einziges Interesse, sein Auto im Blick zu haben, welches er verkehrswidrig abgestellt hatte. Meine Freundin wies ihn darauf hin, dass wir gerne allein bleiben würde und er möge sich doch bitte einen anderen Tisch suchen. Er protestierte und meinte, er könne sich doch hinsetzen wo er wolle, ging aber und setzte sich dann an einen Tisch, noch mehr in unsere Nähe, genau in meinem Rücken.
Ich habe etwas angemerkt, um die Bitte meiner Freundin zu unterstützen, ohne ihn anzusehen und daraufhin meinte er, dass ich doch bitte höflicher zu sein hätte.
Mir ist dazu der Löffel aus der Hand gefallen, weil mich so etwas nur fassungslos macht. Da benimmt sich jemand augenscheinlich vollkommen unhöflich und meint meine Anmerkung kritisieren zu dürfen?
Nun ist es so, was ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht so konkret hätte benennen können, wenn sich jemand, in so einer erzieherischen und somit respektlosen und herablassenden Weise über mich erhebt, reagiere ich sehr sehr sehr empfindlich darauf. Weil das für mein Gefühl übergriffig ist.
Ich bin 66 Jahre alt und mich erzieht Keiner mehr oder hat das Recht, mir so zu begegnen. Keiner hat das Recht sich über einen anderen zu erheben.
Eigenartigerweise erlauben sich sowas auch nur Männer.
Aus meiner Sicht war das Fallenlassen des Löffels eine, vergleichsweise, harmlose Reaktion auf die verbalen Entgleisungen des Mannes. Doch genau dieses „mir-fällt-der-Löffel-aus-der-Hand“ nahm er zum Anlass, um mich weiter zu kritisieren. Er wurde noch herablassender, versicherte sich dahingehend, dass die beiden männlichen Gäste ein dankbares Publikum für ihn waren und versuchte mich und meinen Anspruch ins Lächerliche zu ziehen, daran erinnere ich mich noch.
Ja, ich hätte an dieser Stelle nicht weiter auf ihn reagieren sollen, doch irgendwie wurde da ein Schalter in meine Inneren umgelegt und ich hatte meine weiteren Äußerungen nicht mehr unter Kontrolle, ehrlich, ich erinnere mich nicht einmal mehr an das, was ich dann alles gesagt habe. Dissoziieren nennt sich sowas auch. Also die Trennung von Wahrnehmungs- und Gedächtnisinhalten.
Nicht die erwachsene Beate hat da reagiert, sondern sie wurde vom Inneren Kind veranlasst zu reagieren. Meine Freundin hat dem dann ein Ende gesetzt und ich kam, gefühlsmäßig, wieder in der Gegenwart an und spürte, wie ich zitterte.
Mir fällt gerade auf, dass dies der letzte Tag ohne meine Koliken war, ob es da einen Zusammenhang gibt?
Auf jeden Fall nahm ich mir für die Zukunft vor, noch stärker darauf zu achten, in welcher Gemütsverfassung ich mich gerade befinde und reagiere, kann ja nicht schaden.

Soweit das, den es gab auch eine Diskussion bei FB dazu, inwieweit Frauen sich einem, männlich geprägten, gesellschaftlich Anspruch beugen, doch das würde zu weit führen hier auszuführen. Nur soviel, ich bin seit Jahren erstmals wieder sehr empfindsam auf diesem Ohr. Dachte ich doch lange Zeit, dass eine Diskussion um Feminismus und Gleichstellung der Frau sich irgendwie inzwischen erledigt hätte, wie habe ich mich da getäuscht.
Nur soviel, es ging um Hannelore Elsner, der deutsche Schauspielerin, die 74 Jahre alt wurde und zu recht kritisch anmerkte, dass kein Journalist auf die Idee kommen würde einen Schauspieler wir z.B. Mario Adolf zu fragen, ob sein Alter eine Rolle spielt bei der Ausübung seines Berufes, sie hingegen, würde das ständig gefragt.
Im Zusammenhang mit dem letzten „Star Wars“-Film  und der Schauspielerin Carrie Fisher, die die Prinzessin Leia spielt und nun 59 Jahre alt ist, war das Alter von Schauspielerinnen schon mal ein Thema. Die Fans mokierten sich darüber, wie Carrie Fischer sich in den vergangenen 30 Jahren verändert hätte. Fischer schrieb dazu auf Twitter: „Please stop debating about whether OR not aged well. unfortunately it hurts all3 of my feelings.My BODY hasnt aged as well as I have.“ Kurz darauf ergänzte Fisher: Schönheit und Jugend seien keine Leistung, die man selbst erbringt. „Sie sind das vorübergehende, glückliche Nebenprodukt von Zeit und DNA.“
Doch zurück zu Frau Elster. Es wurde bei FB angemerkt sie sei ein Vorbild und ja so authentisch. Dem habe ich entgegnet, dass sie dann ein tolles Vorbild wäre, wenn sie ihr Haar nicht mehr färben würde, denn authentisch wäre sie damit auch nicht. Authentizität würde Echtheit voraussetzen und gefärbte Haare wären für mich nicht „echt“. Sie ist bestimmt eine tolle Schauspielerin, keine Frage, doch was für ein wunderbares Vorbild könnte sie sein, wenn sie sichtbar altern würde?
Was ich damit sagen will, ich höre nicht auf in den eine oder anderen Fetttopf zu treten.

Doch nun zu etwas Konstruktivem: Da inzwischen das Geld aus dem Crowdfunding auf meinem Konto eingetroffen ist, hatte ich ein Gespräch mit einem Dienstleister, hier in Düsseldorf. Es sind Entscheidungen gefallen. Und zwar werden die Wandbilder für meine Ausstellung „Fuck You Cancer“ 60 x 60 cm groß. Es sollen jedoch nicht mehr als 50 Stück werden.
Am Freitag hatte ich nicht nur wieder eine Frau mit Glatze vor der Kamera, sondern auch einen lieben Freund und Kollegen zu Besuch. Er hat mir geholfen einen Schritt aus meiner Distanzlosigkeit zu treten und zusammen habe wir eine sinnvolle Zusammenstellung der einzelnen Portraits Fotos versucht. Doch – fertig bin ich noch nicht damit. Ich habe jedoch einen Termin, bis zu dem ich mich entschieden haben muss.
Dann gab es noch eine interessante Herausforderung in dieser Woche: Carolin. Ich bin recht zufrieden damit, wie ich sie ins Bild gesetzt habe.

So eine Woche geht einfach immer viel zu schnell um, ist mein Eindruck, denn an ihrem Ende ist immer noch soviel unerledigtes auf der to-do-Liste. Wie kommt das?

Wie immer habe ich mir Gedanken zu meinem Stil gemacht, zu dem fotografischen natürlich.
Ich bin so unendlich selbstkritisch, doch es wird immer klarer, wo ich hin will, bzw. wovon ich weg will. Weg will ich von diesem Zuckerguss, von dieser Süße, diesem passtelligen, das manche KollegInnen so lieben. Es ist nicht das was ich will. Das habe ich schon oft gesagt und kann es auch nicht oft genug wiederholen, finde ich. Ich möchte mir mehr Gelegenheiten schaffen, in denen ich so fotografiere, wie ich es will.
Dann werde ich darauf achten, mir nicht immer wieder schlechte Fotografie anzusehen, sie vergiften mir mein visuelles Gedächtnis, habe ich festgestellt.

Marzena

20160805-2-fyc-006
20160805-2-fyc-035
20160805-2-fyc-069

In Polen geboren ist sie und hat das Löten als Handwerk erlernt, bevor sie nach Deutschland kam, um in Wuppertal Kinder zu betreuen. Das ist inzwischen 20 Jahre her und seit 2007 ist sie mit dem Familienvater verheiratet und die beiden haben inzwischen 4 Enkel. Sie ist eine quirlige Frau, mit strahlenden Augen und sie mag Grünkohl, auch, wenn sie der Meinung ist, das polnisches Essen besser ist, als das, was wir hier in Deutschland kochen.
Sie trägt eine Perücke und, wie jedesmal, wenn die Frauen sie abziehen, entdecke ich eine ganz besondere Schönheit; ja wirklich. Ich sehe nicht Krankheit oder Leid, nein Schönheit mit einem Strahlen, einem ganz besonderen Strahlen.

20160805-2-fyc-234
20160805-2-fyc-256
20160805-2-fyc-090

Im April 2010 wurde bei ihr, oberhalb der linken Brust, eine Krebsgeschwulst von 4 cm Größe entdeckt. Diese wurde Brusterhaltend entfernt, ebenso Lymphknoten. Sie bekam eine Chemotherapie und ging von da an regelmäßig zu den Nach- und Vorsorgeuntersuchungen, 2x im Jahr.

20160805-2-fyc-189
20160805-2-fyc-183
20160805-2-fyc-238
20160805-2-fyc-246
20160805-2-fyc-276

Ihre Ärztin meinte, sie müsse nicht mehr so oft kommen, doch mit diesem Gedanken konnte Marzena sich nicht anfreunden. Wie Recht sie hatte, erfuhr sie dann im März 2016. Da wurde in der gleichen Brust ein 8 mm großer, wieder sehr bösartiger Krebs entdeckt. Am 10. Mai wurde ihr ein großer Teil der linken Brust abgenommen und seit dem bekommt sie wieder eine Chemotherapie.

20160805-2-fyc-108
20160805-2-fyc-153
20160805-2-fyc-220

Sie und ihr Mann nehmen das Ganze mit viel Humor, denn nach der Behandlung des Krebses, wird die rechte Brust in der Größe angepasst, also verkleinert. Als die Haare anfingen auszugehen, war es auch ihr Mann, der ihr die Glatze rasierte.

20160805-2-fyc-217
20160805-2-fyc-208
20160805-2-fyc-089

20160805-2-fyc-166
20160805-2-fyc-251
20160805-2-fyc-106
20160805-2-fyc-242
20160805-2-fyc-203
20160805-2-fyc-190
20160805-2-fyc-100

Wie immer, nach so einem Shooting, bin ich tief bewegt und beeindruckt.

Marzena wünscht sich, das mehr Frauen, in ihrer Situation, mutig sind und daran glauben, dass sie den Krebs besiegen werden – was ich ihr von ganzem Herzen wünsche.

Merken

Merken

Frauen zeigen wie sie „wirklich“ sind…

Neulich ging ein Link durchs Netz. In diesem Bericht hieß es : „Sie haben keine Modelmaße. Sie haben Röllchen am Bauch und Dellen am Po. Sie haben Tattoos, Schwangerschaftsstreifen und Falten. Doch sie alle haben eines gemeinsam:
Für die Kampagne ‚Bare‘ ziehen sie vor der Kamera blank!
. Ich bin ja schon lange der Meinung, dass Frauen nicht makellos, schlank und jung sein müssen um als „schön“ zu gelten. Ich prangere es gerne an, dass Frauen eingetrichtert bekommen, sie müssten dünn sein um sexy und begehrenswert zu sein.

Bildschirmfoto 2016-06-06 um 09.29.59

Oder was lt. GnTM ein „perfekter Body“ ist. Ich verachte Sendungen in denen so ein hirnloser Quatsch minderjährigen Mädchen eingeredet wird.

Jeder Mensch, der bei mir eine Fotoshooting bucht, hat das Recht „gut“ auf den Fotos auszusehen. Was das für jeden persönlich meint, ist sicherlich unterschiedlich. Gut so.
Was ich meine ist, nutzen solche Kampagnen wirklich der „Sache“?
Sie zeigen zwar Frauen, voller Schönheit und Power, doch warum auf eine so „klinisch“ Weise fotografiert?
Warum so verletzbar? So wenig elegant?
Ich fotografiere Frauen bewusste anders, ganz anders.
Die Überschrift „Entblößt“ sagt eigentlich schon alles. Die Fotos zeigen „entblößte“ Frauen.
Frauen die sich ausziehen, die Kleider ablegen/abstreifen/abwerfen, sich frei machen; sich der Kleidung entledigen, sich entkleiden; alle/die Hüllen fallen lassen, sich aus seinen Hüllen schälen, sich entblättern.
Mir kommt es so vor, als wenn diese Frauen sich auch ein wenig ihrer Würde entblößen.
Erst einmal, ich habe Respekt vor diesen Frauen, dies ich so klinisch fotografieren lassen, doch welches Ziel wird damit verfolgt, welche Aussage wird getroffen? Dient es dem Ansehen dieser Frauen?
Den Frauen in dieser Gesellschaft?
Den Frauen überhaupt?
Ich denke, die Fotos zeigen nicht das, was vielleicht beabsichtigt ist: Stärke und Schönheit ganz normaler Frauen, die eben nicht unbedingt in Körpern mit Modelmaßen zu finden ist.

Die Amerikanerin Michelle Fetisch hatte die Idee zu diesem Projekt. Es heißt, sie hätte selbst viele Jahre unter einer Essstörung gelitten und mit ihrem Körper und ihrem Selbstbewusstsein zu kämpfen gehabt. Sie gründete 2010 die Organisation ‚Women Enough‘. Das Ziel von Michelle Fetisch ist es: Frauen dabei zu unterstützen, ihren eigenen Wert zu erkennen und großartig zu sein, genau so, wie sie sind.

Nett!!

SAMMELSURIUM

db_Madchenblume1
db_G_Knuth1-(1)
db_Inge-Meysel1

db_IMG00565
db_Mann-21
db_KarnevalKO3-(1)

db_gudrun4
db_Karneval-Kopie1
db_Brussel2

db_51071
Als Sammelsurium wird heutzutage eine ungeordnete, unsystematisch angelegte Sammlung bezeichnet. Das Wort stammt ursprünglich aus kulinarischem Kontext; das niederdeutsche sammelsur, das nach dem gleichen Muster wie swartsur gebildet wurde, bedeutet so viel wie „saures Gericht aus gesammelten Speiseresten“. Im 18. Jahrhundert wurde diese Bezeichnung mit abfälligem Unterton verwendet; unter einem sammelsur verstand man nun eine ekelhafte Gemüsemischung. Die Endung -ium ist, analog zum Ausgang von Wörtern wie Brimborium, Lappalie oder Fidibus, ein wohl hauptsächlich durch norddeutsche Studenten verbreitetes scheingelehrtes latinisierendes Suffix.

db_Junge1-(1)
db_IMG00211
db_Boote-in-Amsterdam2

04

Nun ja, mit kulinarischen Genüssen hat es wenig zu tun was ich da auf diversen Festplatten finde – doch schau selber.

IMG0007
db_Holland2
db_Muttertag1

db_Deter1
db_bunten4
db_BAP1

db_8_Marz853
db_113-(1)

db_IMG00561
db_Usa2
db_Manuel4

bestandteil
db_bifota1

db_Anthe-O7
db_Bus4
db_Frau-Timmemann7

db_Mutter4
db_MoskauGum1
db_Oberhausen1

db_Tanke3
db_Stadt7
db_verkauferin1

db_Irene-W7
db_Karin-R7
db_Helga-M7

db_Florence-H7
db_Elisabeth7
db_Frau-Schreibtisch1-(1)

db_USA1-(1)
db_Rheinhausen881

db_Rheinhausen3
db_Ostermarsch3

db_Behrens3
db_hennerkes1
db_Kraft1

db_IMG00201
db_demp1

db_andrea24-(1)
db_Bonn-04-19851
db_Angelika-_Ruth1

db_Brussel22
db_Friedesbewegung1
db_IMG00161-(1)

db_Jessika4
db_Koln-19851
db_Kiosk-Kopie4

db_Solana-Kopie1
db_golfkrieg22
db_Arafat-Kopie1

Das meiste ist aus analogen Zeiten – schon eigenartig: Mein Lebenswerk, also Teile davon. Ich sollte unbedingt eine Retrospektive machen – spätestens, wenn ich 80 werde, oder?

db_MutterKind-Kopie1
db_IMG00651
db_Fenster-usa3

db_Diakonissen3
db_IMG00871
db_Frauentag1

Ich kann garnicht aufhören, und mir fällt die Frage der letzten Tage ein, die lautete:

WARUM? Also warum fotografiere ich?
Ganz schlicht und einfach die Antwort: Ich kann nicht anders…

Wenn ich mir so ansehe, was alles an Fotos produziert wird, jeden Tag, dann kommen mir Zweifel, daran, ob ich mit meiner, recht radikalen, Meinung eigentlich richtig liege, ja ehrlich. Doch, wenn ich mir so ansehe, was ich im Laufe meines Lebens produziert habe, dann weiß ich, das ich richtig liege.

db_verkauferin1
db_Moskau1
db_Moskau-Hotel-Kopie3

Meine Fotografien sind niemals nur Dekoration.

db_margot4-(1)
db_Gaby-G7
db_Marit7

Sie haben eine Bedeutung, einen Inhalt und das ist auch gut so. Ich habe große Lust, mich aus dem ganzen Mist, der fotografisch so tagtäglich produziert wird, einfach herauszuziehen, da nicht mehr mit zuspielen, doch dann kommt mir das Wort Marketing in den Sinn und, dass es immer noch nicht so ist, das die Menschen vor der Tür meines Studios Schlange stehen, um sich von mir fotografieren zu lassen.

db_Kioskusa1
db_fabrik3-(1)
db_Mary4

Warum ist das eigentlich so?

Ok, so eine Schlange ist vielleicht nicht so erstrebenswert, doch mehr Kunden wäre nicht schlecht. Wertschätzung in Mengen auch nicht. Ok, gerade hatte ich einen Anruf von einer Frau, die beschrieb, dass sie die Suchworte Portrait und Düsseldorf eingegeben hatte und auf meiner Homepage die schönsten Fotos zum Thema fand und darum am Samstag zu einem Shooting in mein Studio kommt. So soll es sein!

db_Radioaktiv-Kopie1
db_Sossa1-(1)
db_golfkrieg41-(1)

Und hier noch ein paar USA Erinnerungen

db_Usa21
db_USA84-Kopie3
db_Usa31

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Gefunden

aktweb

Ich bin gerade auf der Suche nach bestimmten Dateien und kämme daher Festplatten durch. Ich lösche auch jede Menge – es ist schon erstaunlich was sich da im Laufe der Zeit so alles ansammelt, oder? Auf jeden Fall habe ich diese Foto gefunden. Dass Gesicht musste ich unkenntlich machen, ich weiß, das ist doof, aber mir gefällt das Motiv so sehr gut, dass ich es unbedingt zeigen wollte.

Ganz schlicht und ganz mein Stil – einfach schön!!

 

Melancholie – Nachdenklichkeit

Als ich heute am Morgen wach wurde musste ich mein Ausstellungsprojekt denken, was auch sonst. Doch dann kam mir eine Portraitserie in den Sinn, an der ich vor ein paar/vielen Jahren gearbeitet habe. Hommage an August Sander. Und ich habe mich gefragte, wo sich wohl die Datei dieser Serie befinden, also auf welcher der zig Festplatten und habe mich auf die Suche begeben. Gefunden habe ich was, werde ich mal bearbeiten und dann einstellen, doch hängen geblieben bin ich bei diesem Foto

Unbenannt-10

Dies ist der Scan eines analogen Fotos. Entstanden ist es auf der Rheinkirmes vor (?) Jahren hier in Düsseldorf.
Ich kann nicht genau sagen in welchem Jahr, dazu müsste ich den Negativbogen finden. Auf jeden Fall macht es mich nachdenklich.
Was?
Das es da so unendlich viel Motive gibt, in meinem Archiv. Die vor allem ein Dokument meines gelebten Lebens sind, das sind schon ziemlich viele Jahre. Und es kommt mir die Frage in den Sinn, wie viele es noch sein werden und ob ich es wirklich schaffe, dieses Archiv für die Welt nach mir aufzubereiten.
Was will ich noch, von diesem mir verbleibendem Leben? Was ist mir wichtig?

 

Merken

60+ und kein bisschen leise!

20130123-1-057-Kopie
Das ist ja wohl nicht wahr:
 
Laut SPIEGEL ONLINE schreibt Moderatorin Christine Westermann die Einstellung der WDR-Show „Zimmer frei!“ ihrem Alter zu. … sagte die 66-Jährige auch der „Bild am Sonntag“. Demnach soll ihr der WDR bereits vor zwei Jahren indirekt zu verstehen gegeben haben, dass sie zu alt für die Sendung sei…
 

Frauen dürfen in dieser Gesellschaft nicht altern?

 
Ich rufe daher Frauen die 60+ sind und sich noch nicht alt fühlen auf, an meinem zukünftigen PortraitProjekt teilzunehmen:

„60+ und kein bisschen leise.“

20160623-1-Grey-028
Welche Frau traut sich, trotz Lachfalten und Spuren von gelebtem Leben, vor meine Kamera?
20160609-Grey-140
Zeigen wir der Welt und den Medien das „Alter“ nur eine Zahl ist. Und, dass wir froh sind älter zu werde, denn vielen ist das nicht vergönnt!!!!
Bei Interesse daran teilzunehmen einfach eine eMail an mich schreiben.
20160310-Grey-1-067

Oma Montag

20160718-1-0081
20160718-1-0064

20160725-038

Ja, ich staune total wie dieser Knirps sich innerhalb von einer Woche verändert/entwickelt/ schlicht wächst. Er kann inzwischen aus Holzbauklötzen einen Turm bauen, ist dabei unsagbar geduldig und es macht ihm Spaß. Er redet unglaublich viel, ab und an gibt es auch Worte, die ich verstehe. Er kann ziemlich klar aufzeigen was er will und was nicht. Heute z.B. war er im Sänfte-Modus, er wollte gefahren werden und wenig laufen. Er ist begeistert von den roten Teilen, die im Wald stehen, an denen die Feuerwehr, im Falle eines Falles, ihre Schläuche anschließt. Dann hat er heute die letzte Pusteblume am Wegesrand entdeckt. Er kann unglaublich gut hören und Geräusche den Dinge zuordnen, von denen sie erzeugt werden. Es gibt bestimmte Körpermoovs, in die er verfällt, wenn er bestimmte Geräusche hört. Er liebt die orangefarbigen Fahrzeuge der Stadtverwaltung. Also Müllautos und Ähnliches, je größer um so besser. Alles, was groß ist und Räder hat liebt er. Ach, ich könnte noch stundenlang so weiter machen.

Wie die Zeit vergeht ….

Wie schnell die Zeit vergeht…

… ist mir gestern wieder mal aufgefallen, denn in 6 Wochen ist bereits die Vernissage – was?
Hier habe ich darüber geschrieben.
Ich habe große Panik empfunden bei dem Gedanken daran, dass ich jetzt anfangen muss Entscheidungen zu treffen und die Motive aussuchen muss, von denen die Wandbilder produziert werden sollen. Darum schrieb ich bei FB:
Wer kann mir sagen, warum ich mir kein Wohnmobil kaufe und meine sieben Sachen dort rein packe und auf Weltreise gehen?“
Denn Flucht ist er erste Gedanke, der mir in den Kopf kommt, in so einer Situation.
Doch ich bleibe meistens und stelle mich der Herausforderung.
Als erstes hatte ich dann die Einladung entworfen – gut so.

HP
Heute nun habe ich zig Gespräche geführt. In denen ging es um Einzelheiten zu der Ausstellung, also um die

  • Größe der Wandbilder
  • wie diese transportiert werden
  • die Auswahl der Motive

Mir raucht der Kopf, dazu kommt noch diese Schwüle und, dass ich schlimm gestochen worden bin. Mein rechter Fuss ist gestern Abend ziemlich stark angeschwollen und tat höllisch weh. Ein Kühlpad und das Hochlegen der Beine hat etwas Linderung gebracht. Doch heute Morgen war es wieder ziemlich schlimm. Dann ist mir eingefallen, wie ich Negrita, vor vielen Jahren, helfen konnte, als die sich schlimme Verletzungen durch eine Pflanze (Bärenklau) zugefügt hatte. Ich habe ihr Schüsslersalze #7 gegeben. Nun habe ich schon 3 mal eine Dosis genommen und siehe da, meinem rechten Fuß geht es besser. Die Schwellung geht zurück, der Juckreiz hört auf. Ich bin happy und wieder arbeitsfähig. Ich vermute mal, dass diese Schüsslersalze dem Organismus dabei helfen, die Giftstoffe der Bremse (das Tier, dass mich gestochen hat) aus meinem Fuß zu entfernen. Sehr erfolgreich zu entfernen, denn ich hatte schon befürchtet, zum Arzt zu müssen.

Dann bin ich einkaufen gefahren an der Kasse bei meinem Lieblingsdiscounter steht vor mir ein Paar, das sich in einer, mir nicht bekannten Sprache unterhält. Die Frau hat eine Flasche Cola in der Hand und einen Geldschein. Dann, der Mann schubst die Frau, so sah es aus, doch als er sie dann auch noch gegen ihr Bein trat, wusste ich, es war ein Schlag! Der Mann schlug seine Frau vor meinen Augen.
Was macht frau in so einer Situation ?
Mir fiel nichts besseres eine als: „Haben Sie Ihre Frau gerade getreten?“ zu fragen. Er murmelte etwas und lies die Frau dann in Ruhe und verließ vor ihr den Supermarkt. Ich wartete darauf, dass mich der Blick dieser Frau traf und sagte dann, das ich das unfassbar finde, sie antwortete nicht, obwohl sie mich sicher verstanden hatte.
Was ist zu tun in so einer Situation, was ist klug und richtig?

Merken

Merken

Ein Paar in Love

Die Fotos aus so einem speziellen Shooting sind im Ergebnis sinnlich, sexy, hautnah, emotional und einfach großartig.

20160710-1-428

Interesse an so einem ganz besonderen Shooting?

Schreiben Sie mir eine eMail oder rufen Sie mich an 0211 977 11490 und verabreden einen Termin für ein persönliches Kennenlernen bei dem wir dann alles besprechen können, ich freu‘ mich auf Sie.

20160710-1-562
20160710-1-566
20160710-1-385
20160710-1-504
20160710-1-522

20160710-1-532

20160710-1-348
20160710-1-401

20160710-1-424

20160710-1-596
20160710-1-573-2
20160710-1-499
20160710-1-491
20160710-1-516
20160710-1-351
20160710-1-569
20160710-1-621
20160710-1-626
20160710-1-553

Das war der Juni – oder so….

 

Ich hatte Lust mir mal anzusehen, was ich im Juni alles so gemacht habe, dabei konnte ich die Motive, aus den intimeren Shootings allerdings nicht verwenden.Und, das ist sie:
Die Juni Collage.

Monats-CollageCollage

Ich liebe meine Arbeit und kann sagen, es gefällt mir, was ich gemacht habe!

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Marita – best ager

Vor drei Jahren war das mein Thema: Best Ager
20130123-1-BA-178

Gemeint sind die über 50zig jährigen. Sie werden auch genannt:

  • Generation Gold
  • Generation 50plus
  • Silver Ager
  • Golden Ager
  • Third Ager
  • Mid-Ager
  • Master Consumer
  • Mature Consumer
  • Senior Citizens
  • „over 50s“
    20130123-1-BA-029

Macht das wirklich Sinn, Menschen, aufgrund ihres Alters, in eine Gruppe einzusortieren?

20130123-1-BA-235
20130123-1-BA-232
20130123-1-BA-208
20130123-1-BA-176

20130123-1-BA-161
20130123-1-BA-166

1170

Merken

Merken

Mein Studio

Nun ist es fast ein Jahr, dass ich in meinem neuen Studio bin. Und ich fand, es wurde Zeit für neue, großformatige Wandbilder.
Vóila – da hängen sie und sehen gut aus.

20160922-2-035

… und das ist der Gegenschuss.

20160922-2-034

Auch die Wand hinter mir habe ich umgestaltet und finde, es sieht gut aus.

web2

Merken

Es ist geschafft!!!

Mein Crowdfunding hat bereits 5 Tage vor dem letzten Tag sein Ziel erreicht –  das ist so großartig, ich freu mir gerade ein Loch in den Bauch.

Bildschirmfoto 2016-07-05 um 11.21.32

Das heißt natürlich nicht, dass dies das Ende bedeutet, nein, es kann auch weiter noch unterstützt werden, ehrlich, das wäre toll, einfach nur großartig wäre das.

Damit steht fest, es wird eine Ausstellung geben, die dann auch wandern kann, also, wenn es bereits Interessierte gibt, einfach melden, damit ich die Termine koordinieren kann. mail (at) beateknappe.de

Oxytocin

20160704-1-088-Kopie

20160704-1-053-Kopie

web

Nach unendlich langen 2 Wochen habe ich gestern und heute Elmo wieder gesehen, denn heute war OmaElmoMontag.
Ich bin immer noch wie betäubt  – das ist das Oxytocin, da bin ich sicher – 2 Tage die volle Elmo-Dröhnung, dass musste so kommen….

20160704-1-171-Kopie

20160704-1-149-Kopie

Ich habe es, wie immer, sehr genossen ihm einfach zuzuhören oder zusammen mit ihm einen Mittagsschlaf zu halten, ach ja, Bilderbücher haben wir auch angeschaut und versucht zu stapeln, egal was, es musste einfach gestapelt werden und es war der Weltuntergang, wenn dies nicht gelingen konnte – Du machst Dir keine Vorstellung.

Sonntag

Beate goes to Hamburg

Da passiert gerade gewaltiges in meinem Kopf.

Warum?

Ich habe eine Anfrage aus Hamburg bekommen, für ein, bzw. 3 Fotoshootings und da das über 400 km sind, wäre es doch eine großartige Idee, auf dieser Reise auch noch anderen zu treffen und zu fotografieren. Oder? Auch in Hamburg selber könnte ich noch weitere Termine für ein Shooting einrichten.

Bildschirmfoto 2016-06-29 um 16.48.04

 

Also, auf der Strecke nach Hamburg liegen Städte wie Marl, Münster, Osnabrück, Wildershausen, Dinklage, Quakenbrück, Meppen, Güthersloh, Bielfeld, Bremen und noch viele, viele mehr. Es könnte doch durchaus möglich sein, dass dort Jemand wohnt, der sich immer schon mal von mir fotografieren lassen wollte, oder der mich nur auf einen Kaffee treffen will, oder einen Schlafplatz für mich hat.
Ich bin gespannt, wer sich meldet.

Die Reise soll nach dem 16. August losgehen – na, interessiert?

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Alex – ein Babybauch

Alexandra ist Anfang 30 und erwartet ihr zweites Kind. Da sie bei ihrer Tochter fast die ganze Schwangerschaft über im Bett liegen musste, es bestand die Gefahr einer Frühgeburt, ist sie stolz es nun, ohne Bettruhe, bis in die 30zigste Woche geschafft zu haben.

20160628-1-017

20160628-1-055
20160628-1-065

20160628-1-215
DSC_3160
20160628-1-161

20160628-1-102
20160628-1-169
20160628-1-132
20160628-1-038

20160628-1-087
20160628-1-092
20160628-1-077

20160628-1-116
20160628-1-096

20160628-1-198
20160628-1-178
20160628-1-177

20160628-1-185

20160628-1-214
20160628-1-170
20160628-1-181

Merken

Günter Zint

Bildschirmfoto 2016-06-27 um 10.17.22Marianne Fritzen – 1979 bei ihrer ersten Straßenblockade in Gorleben.  Bild: Günter Zint / Panfoto 

Persönlich getroffen habe ich Günter Zint, weil wir beide Mitglied der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union in der Verdi sind. Ich weiß nicht genau wann ich ihn getroffen habe, es muss in den 70er oder 80er Jahren gewesen sein und er war sehr beeindruckend, als Mensch und als Fotograf. Leidenschaft und Idealismus ist das, was ihn angetrieben hat und wohl auch noch antreibt und seine große Liebe zu St.Pauli.
Diese Art von Fotografen, wie Günter Zint einer war und ist, die ihre Arbeit reflektieren und sich auch engagieren und deren Leidenschaft in allen ihren Arbeiten zu sehen ist, braucht unsere Welt so dringend wie die Luft zum atmen. Bei YouTube gibt es sehr schöne Videos mit ihm, in denen er aus seinem Leben und über seine Arbeit erzählt.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!
Günter Zint wird heute 75 Jahre alt!

# 62 – Ingrid Grommelt – Silbergrau- das bin ich

Ingrid Grommelt, Public Relations & Communication, ja die 75jährige ist noch berufstätig und nennt sich selber eine „one-Woman-Show“.

20160623-1-Grey-028

Seit 2 Jahren ist sie Witwe und hat über 10 Jahre lang für die IGEDO Pressearbeit gemacht. Ja, Mode ist ihr Thema, das war sofort zu erkennen, als diese zarte Frau, ganz in Weiß, mein Studio betrat. Die Designerin ihres Kleides hatte sich dafür entschieden, die Kanten, an denen die Stoffbahnen zusammentrafen, nach außen zu legen, außergewöhnlich, eben Ingrid Grommelt.

20160623-1-Grey-023
20160623-1-Grey-017

Ebenso außergewöhnlich ist ihre antike ‚Sehhilfe‘ – ein LOGNON!

20160623-1-Grey-039
20160623-1-Grey-011
20160623-1-Grey-034
20160623-1-Grey-012
20160623-1-Grey-062
20160623-1-Grey-074

20160623-1-Grey-096
20160623-1-Grey-147
20160623-1-Grey-186

20160623-1-Grey-077
20160623-1-Grey-154
20160623-1-Grey-191
20160623-1-Grey-046

20160623-1-Grey-175.
20160623-1-Grey-120

Nach einem Unfall stellte sie fest, das ihre Haare weiß wurden. Sie hat gefärbt, doch seit Mitte de 90ziger Jahre nicht mehr. Nun hat sie wunderbar weißes Haar und sieht großartig aus.

20160623-1-Grey-112

20160623-1-Grey-083
20160623-1-Grey-094
20160623-1-Grey-024
20160623-1-Grey-027

20160623-1-Grey-106

20160623-1-Grey-115

Was für eine wunderbare Begegnung.

Übersicht 2016

# 1 – # 48

Merken

Investition – Honorar

20150225-2-212

20160619-1-179
20160528-2-346

Mein Anliegen: Ich möchte sie glücklich machen

Termin vereinbaren und meine ganze Aufmerksamkeit genießen!

Jeder Augenblick unseres Lebens ist ein Geschenk. Die Fotos, die ich mache erzählen die Geschichte Ihres Lebens. Dieses einen Moments, in dem Sie sich gerade befinden. Damit Sie diese Momente mit anderen teilen können, jetzt oder später. Damit die, die nach uns kommen erfahren wer Sie waren und erfahren, woher sie kommen.

20160304-3-079.
20160525-1-201

Ab 1. Juli 2016 gilt eine neue Preisliste – wenn Sie möchten, so schicke ich Ihnen diese per eMail zu schreiben Sie mir.

Hier könne Sie in der Preisliste online blättern

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Veränderung – aber wie?

Sokrates:
Das Geheimnis liegt in der Veränderung. Konzentriere deine ganze Energie darauf, Neues aufzubauen statt Altes zu bekämpfen…“

Ja, mir steht der Sinn nach Veränderung.

Ich will abnehmend, sportlicher, berühmt und reich werden, anerkannt und geschätzt sein in der Fachwelt.
Glücklich, bin ich sehr oft und gesund auch. Ach nee, meine Zähne haben sich gemeldet, da sollte ich was unternehmen, z.B. einen Termin bei meiner sehr netten Zahnärztin machen. Ich verschiebe oder vergesse den Anruf jedoch immer wieder. Warum nur? Es scheint immer etwas wichtigeres zu geben. Mit anderen Dingen/Terminen mache ich das auch, ich schiebe sie vor mir her. Das nennt sich neudeutsch: Schieberities, ja, diesen Begriff gibt es, ehrlich, das habe ich mir nicht ausgedacht.

Die Gründe warum ich und du Dinge vor uns herschieben sind mannigfach. Da ist der innere Schweinehund. Der bedient sich z. B. mangelnder Motivation. Die ist dann vorhanden, bzw. ist keine Motivation vorhanden, wenn ich den Sinn der Tätigkeit nicht sehe. OK, das ist jetzt bei einem Zahnarzttermin nicht der Fall, da gibt es schon einen Sinn und ich sollte umgehend einen Termin machen.
Ich denke manchmal, ich bin schlecht organisiert. Sind kreative Menschen das nicht immer? Hach, ein toller Glaubenssatz: Ich bin ja so kreativ und kann darum nicht gut organisiert sein. Tolle Entschuldigung für alles. Ist nur nicht durchzuhalten, wenn du, bzw. ich ein eigenes Geschäft, bei mir Studio, hast. Da gibt es ne‘ Menge zu organisieren und es sollte auch klappen, sonst wäre es schlecht. OK, das klappt bei mir auch, ja wirklich, ich arbeite gerne in meinem Studio und erledige die dort anfallenden Arbeiten auch immer und gerne, bis auf das Putzen und Spülen, das mache ich nun wirklich nicht gerne und das schiebe ich dann auf den kommenden Tag. Warum das so ist? Mangelnden Motivation!
Wie motivierst du dich den für’s Spülen und Putzen?

Zurück zur Schieberities.
Ist es eine Art Trotzgefühl, das mich daran hindert, anstehende Dinge sofort zu erledigen? Beim Putzen und Spülen könnte das zutreffen. Weil ich meine Zeit anders, sinnvoller verbringen möchte, vielleicht? Warum auch immer, ich schiebe Dinge vor mir her, Dinge die ich unbedingt erledigen sollte. Doch ich tue es einfach nicht. Helfen dies zu ändern soll folgende Übung: Zu jeder Aufgabe, die ich aufschiebe, folgende Fragen beantworten:

  • Welche Gefühle sind in mir, wenn ich an diese Aufgabe denke?
  • Was sage ich zu mir selbst und was sage ich zu den anderen, wenn ich mich mit dieser Aufgabe beschäftige?
  • Warum mache ich diese Aufgabe jetzt nicht?
  • Was habe ich davon, die Aufgabe jetzt nicht zu erledigen?
  • Wie fühle ich mich damit, das ich diese Aufgabe vor mir herschiebe?
  • Was will ich jetzt ändern?
  • Will ich überhaupt etwas ändern?

Goethe meint dazu: „Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.“

Wir leben ja in einer Zeit und Gesellschaft, in der die sofortige Bedürfnisbefriedigung Priorität hat.
Seit wann ist das eigentlich so?
Wir wollen den Film sofort ansehen, die Musik sofort anhören, das Buch sofort lesen und meine Kunden wollen die Dateien der Motive haben, zum Download, anstatt zu warten, bis der Abzug fertig ist.
Und dann gibt es Dinge, die wir eben nicht sofort erledigen wollen – eigenartig, oder?
Ist es vielleicht so, dass wir alles das aufschieben, was mit uns ganz persönlich zu tun hat? Was bei uns tief drinnen Ängste auslöst oder Unzufriedenheit? Angst zu versagen z.B.

Doch mal was ganz anderes: FB erinnert mich daran, dass ich mir vor 5 Jahren, am 19. Juni 2011, die linke Schulter ausgekugelt hatte. Ja, Leute, das ist schon soooo lange her. Das war bei einem Unfall, während eines Shootings. Ein niedrige Holzkiste ist unter mir zusammengebrochen, ehrlich, die war maximal 20 cm niedrig. Ich bin dann für einige Zeit ausgefallen, konnte mich nur schwer alleine versorgen, doch inzwischen geht es dieser Schulter prima, fast besser als jemals zuvor, ist mein Eindruck.

Ich komme hier wieder vom Hölzchen aufs Stöckchen oder vom Höcksken auf Stöcksken. Bei dem Versuch eine Erklärung für diese Redensart zu finden, hatte ich leider keinen Erfolg. Erfolg hatte ich hingegen dabei, einen Abnehmer für meine alten Fotozeitschriften zu finden. Die wurde soeben abgeholt und waren sehr, sehr schwer. Nun sind sie weg und ich bin ein wenig traurig darüber, dass ich nicht mehr in ihnen blättern kann, denn das habe ich zum Abschied noch einmal getan und mich mit einer ganz anderen Fotografie konfrontiert gesehen, als die, die ich selber im Moment praktiziere. Und schwups sind sie wieder da, die Zweifel. Woran ich zweifle? Ob ich das Richtige tue natürlich. Was auch sonst! Diesmal auf dem Gebiet der Fotografie. Ich frage mich: War es wirklich die richtige Entscheidung, ein Portraitstudio zu eröffnen? Vielleicht stelle ich die Frage falsch? Was ich mich frage ist, ob das Portrait, wie ich es mache, tatsächlich das ist, was ich machen will und mit dem ich weltberühmt und reich werde?
Vielleicht muss ich mich von dem Konzept „reich und berühmt“ verabschieden. Ich sollte dankbar und zufrieden sein für das, was ich erreicht habe. Warum ist das so schwer? Warum werde ich ab und an grün vor Neid, wenn ich mitbekomme, wie „berühmt“ andere sind, die was Ähnliches machen wie ich. Sicher auch, weil ich davon ausgehe, dass sie nicht nur „berühmt“ sondern auch „reich“ sind, was ich nun definitiv nicht bin. Kommt mir jetzt nicht damit, dass ich das Materielle überbewertet, denn das tue ich nicht. Also sollte ich an die Stelle von „reich & berühmt“ ein anderes Konzept installieren.

Ich habe in einer dieser Fotozeitschriften, die ich gerade verschenkt habe, etwas über einen meiner Kommilitonen gelesen. Er ist inzwischen Professor und hat zig Fotoprojekte umgesetzt und daraus Bücher publiziert und jede Menge an Auszeichnung entgegengenommen. Ja, das hätte ich damals nicht für möglich gehalten. Und ich?
Ja, was stört mich an meinem bisherigen Leben. Wieso stört mich überhaupt etwas? Den, so wie mein Leben bisher verlaufen ist, hat es mich zu der Person gemacht, die ich heute bin und ändern, an meiner Vergangenheit, kann ich eh nichts mehr. Also was stimmt nicht? Gefällt mir die Person nicht, die ich bin? Lies dazu die ersten Zeilen dieses Beitrages.
Vor einigen Jahren war ich in einem Berufungsverfahren zu einer Professur. Ich gehörte zu den letzten, die eine Vorstellungsvorlesung halten durften. Das ist doch schon mal was, oder. Der Italiener in dem Ort, war jedoch so schlecht, dass ich froh bin, dass es nicht geklappt hat mit der Berufung, obwohl…..

Ich werde immer wieder gefragt, wo ich in 2, 5 oder 10 Jahren sein möchte. Dann werde ich aufgefordert im Jetzt zu leben, achtsam zu sein. Ja, was denn nun? Planen oder Sein? Marketingmäßig ist es wohl richtig zu planen, sich vorzustellen wo frau hin möchte. „The Big Picture“ an die imaginäre Wand zu malen. Gilt das auch für 66jährige Fotografinnen? „Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“ meinte doch schon John Lennon und ist irgendwie auch meine Erfahrung.
Das alles macht mich gerade ratlos.
was ich sagen kann ist, dass ich mindesten 106 Jahre alt werden möchte. Das wären dann noch 40 Jahre. Ich kann auch sagen, dass ich so lange arbeiten möchte, bis ich keine Kamera mehr halten kann. Vielleicht möchte ich mehr arbeitsfreie Zeit haben, die ich dann z.B. mit Elmo verbringe. Oder mit meinen Hunden. Zeit, in der ich den Wald oder den Blick aufs Meer genieße. Ja, das wäre mein Plan. Auch möchte ich, in naher Zukunft, Arbeiten und Wohnen am selber Ort stattfinden lassen. Dieser Umzug wäre dann der letzte, an dem ich aktiv beteiligt bin, vermute ich mal. Es sollte grün und ruhig sein. Es muss nicht in Düsseldorf sein, doch schon in NRW, nicht so weit weg von meinen Kunden und meiner Familie. Nicht zu einsam, obwohl…
Ein Hinterhofobjekt wäre schön, alles auf einer Ebene, also keine Treppen. Grün sollte es sein, also Rasen und/oder Grün- & Gartenfläche. Ich würde mich auch darum bemühen, dass es blüht, wenn es Zeit dafür ist. Ein schöner, großer, gut isolierter Raum als Studio, der muss kein Fenster haben, aber beheizbar sein, vielleicht ein Oberlicht zum Lüften. 60 – 80 qm wären toll und hoch sollte es auch sein, 3m z.B. Ich brauche einen Raum für mein Archiv und meine Bildbände und, wo ich meine Computer stehen habe, also wo ich die Bildbearbeitung vornehmen kann, da würden 20 – 30 qm reichen, denke ich. Mein Wohnung, die sich daran gleich an schließt, sollte ein Schlafzimmer, eine Küche und ein Gästezimmer haben, rd. 60 qm (?). Schön wäre noch eine Art Abstellkammer, für all die Dinge, die ich aufbewahren muss, aber nicht jeden Tag brauche. Vor dem Studio könnte sich ein kleiner Bereich befinden, in dem ich die Kunden begrüße und Beratungsgespräche führen kann. Ach, das hört sich gut an. Ja, das wünsche ich mir liebes Universum in spätestens einem (1) Jahr.
So, dass wäre das. Da ich schon mal beim Wünschen bin, fällt mir ein weiteres Thema, in Bezug auf Marketing ein: Meine „Wunschkunden“. Diese soll ich beschreiben. Das ist so leicht gesagt und so schwer für mich zu tun.
Was ich jedoch auf meiner to-do-Liste stehen habe, und zwar ganz oben ist, dass ich meine Preisstruktur überarbeiten und leichter verständlich machen will. Außerdem werde ich auf meiner Homepage stärker darauf fokussieren, was und wie ich in Zukunft fotografieren möchte. Ok, ich bin schwarz-weiß Fotografin, das ist gesetzt, ich mache Portraits, auch das steht fest, doch muss ich die nur im Studio machen? Genau das ist die Frage, über die ich nachdenke. Ich arbeite sehr gerne im Studio und will dies auch weiter tun, doch will ich eben auch öfters mal wieder meine Komfortzone verlassen um Neues auszuprobieren. Was das im Einzelnen sein kann, weiß ich im Moment noch nicht.

Fotografieren heißt ja mit Licht zeichnen. Das Licht zum zeichnen steht in enger Verbindung mit dem Raum in dem es ist, dem Raum in dem ich arbeite. Und genau dieser RAUM hat sich vor einem Jahr geändert und seit dem ändert sich auch mein fotografischer Stil, passt sich dieser Bedingungen „RAUM“ an. Es hat lange gedauert, bis ich mich genau mit diesem Gedanken angefreundet hatte, dass ich mich auf den Rauem einstellen muss. Zu Anfang habe ich darum gekämpft, dass gleiche „Licht“ zu haben, wie im alten Studio. Bis ich dann einsah, dass dies nicht möglich ist. Seit dem freunde ich mich mit dem Raum an und kreiere ein neues Licht. Da so etwas ein Prozess ist, bin ich gespannt wohin er mich führen wird.


20160619-1-133

20160528-2-235

So, jetzt ist die Luft irgendwie raus und ich weiß nicht, was ich noch schreiben könnte. Jetzt werde ich den Staubsauger schwingen, denke ich, vielleicht fahre ich auch mein Autor durch die Waschstraße. Auf jede Fall hole ich mir ein, gerade telefonisch bestelltes, Rezept bei meiner Hausärztin ab. Und den Termin bei der Zahnärztin werde ich auch in Angriff nehmen. Heute ist kein ElmoMontag, denn er ist mit seinen Eltern ans Meer gefahren, Urlaub machen.

Tanja Babybauch – was ziehe ich an?

Die Frage aller Fragen.

Wir klären das in einem Vorgespräch.

20090622-1-080

20090622-1-213
20090622-1-095

Ich bin sicher, wir finden die richtigen Kleidungsstücke um Ihren Bauch ins rechte Licht zu setzen. Und genau das ist ausschlaggebend für das Foto: Das Licht richtig zu setzen.

20090622-1-130

Sehen Sie selber, was den Unterschied macht: Das Licht.
20090622-1-160

Merken

Merken

Mein Angebot – Ihre Sichtbarkeit

 

Ich möchte, dass Sie gesehen werden!

Zusammen mit Ihnen visualisiere ich ein Bild Ihre Persönlichkeit, authentisch, sympathisch, wertschätzend.

Wenn Sie gerade wichtige Veränderungen in Ihrer Karriere planen – machen Sie einen Termin bei mir und wir entwickeln zusammen das Bild von Ihnen, das Ihre Persönlichkeit sichtbar werden lässt. Das Bild, das Ihnen hilft mit den Menschen zusammenzukommen, die Sie schätzen und ergänzen und die darauf vertrauen, dass sich mit Ihnen die Möglichkeit eröffnet, etwas zu schaffen, das sie nur zusammen fertig bringen werden.

Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir:

(49) 211 97711490
(49) 157 72544376

fotostudio(at)beateknappe.de

 

Ricarda – Babybauch

DSC_8502

8225

Dieses Babybauch-Shooting mit Ricarda ist 6 Jahre her und es kann gut sein, dass ihre Tochter in diesem Jahr zur Schule kommt.

8195
8064

Wir hatten sehr viel Spaß, Ricarda war gut gelaunt und fühlte sich super.

8352

So ein Babybauch- FotoShooting sollte zwischen der 28 und 36 Woche terminiert werden.

DSC_8113
8300

Jedes meine Babybauchshootings verläuft anders!

8139

Damit Sie sich an all die kleinen Details ihres immer größer werdenden Bauchs erinnern, oder daran, wie versonnen Sie von Jedermann angesehen wurden, machen Sie rechtzeitig einen Termin für ein Fotoshooting in meinem Studio, denn ein BabyBauchShooting ist die Möglichkeit dieses Wunder des entstehenden neuen Lebens für die Ewigkeit zu archivieren.

DSC_8419
DSC_8409

Wenn auch Sie Interesse an so einem BabyBauch-Shooting haben, schreiben Sie mit oder rufen Sie mich an. Meine Kontaktdaten finden Sie hier

DSC_8545

DSC_8634
DSC_8560

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Grandiose Unterstützer…

…für mein Crowdfundingprojekt

Bildschirmfoto 2016-06-13 um 18.58.15

 

Was für ein Tag – gleich zwei Unterstützer nutzen ihr Netzwerk, um über mein Projekt zu schreiben – ich bin voller Dankbarkeit.

Hinrich Hörnlein-Rummel (FA Neurologie-Psychiatrie-Psychotherapie) schreibt:
Die negativen Auswirkungen von pathologischem Stress und Depression auf das Immunsystem sind bekannt. Auch um Krebs zu überleben, ist die stabile psychische Situation eine der Grundvoraussetzungen. Wer sich aufgibt, hat von vornherein verloren. 
Deshalb reihe ich das Projekt „Fuck you Cancer“ von Beate Knappe in die komplementärmedizinische Behandlung von Krebs ein. Sich in der Stunde der größten und elementarsten Bedrohung öffentlich zu zeigen, mit allen Makeln und Ängsten, heißt sich dem Schicksal entgegen zu stellen, die Auseinandersetzung anzunehmen und den Kampf aufnehmen. Diese Frauen überwinden ihre Ängste und Zweifel, stärken ihr Selbstbewusstsein und machen gleichzeitig anderen betroffenen Frauen Mut. Ich glaube, dass es sich nicht nur lohnt die Bilder zu sehen, sondern auch die Aktion mit einer Spende zu unterstützen, zumal Ihr Engagement mit einem attraktiven Dankeschön belohnt wird.

Und dann gleich die nächste:  Jacqueline Wesling schreibt einen ExtraNewsletter. Ich bin total überwältig und tief berührt – Leben ist gut.

Bildschirmfoto 2016-06-13 um 18.34.28

Ich danke Jacqueline Wesling und Hinrich Hörnlein-Rummel von ganzem Herzen für ihre Unterstützung.

# 61 Silbergrau – das bin ich – Dagmar Hauptvogel

20160609-Grey-138

Wow, was für eine Frau. Wie ein Wesen aus uralten Zeiten stand sie plötzlich in meinem Studio. Da sie kein Internet hat (ja, so etwas gibt es noch), ist sie durch einen Zeitungsartikel auf mein Projekt aufmerksam geworden und hat sich dann daran erinnert, dass wir uns schon mal im Wald getroffen hatten, nahe der Frauensteine.

20160609-Grey-011
20160609-Grey-065

Dagmar, Sängerin und Songwriterin wird im August 61 Jahre alt und hat lange in der Extremadura, in Spanien gelebt. Der Liebe wg. ohne Strom und ohne fließendem Wasser. Seit fast 10 Jahren lebt sie nun schon wieder in Düsseldorf.

20160609-Grey-126

20160609-Grey-348
20160609-Grey-171

20160609-Grey-132

20160609-Grey-140

20160609-Grey-173
20160609-Grey-250
20160609-Grey-212-02

20160609-Grey-321
20160609-Grey-183
20160609-Grey-238
20160609-Grey-195
20160609-Grey-344.
20160609-Grey-351
20160609-Grey-265
20160609-Grey-357
20160609-Grey-371

Sie ist sehr stolz darauf ihre Haare nie gefärbt und so manchem Lamm auf die Welt geholfen zu haben.

Übersicht 2016

# 1 – # 48

Merken

Merken

Merken

# 60 Silbergrau – das bin ich – Evelyn Kober

Mit 15 Jahren entdeckte sie das erste graue Haar auf ihrem Kopf und zupfte es aus. Ab 21 hat sie dann regelmäßig gefärbt.

Bis zum 21. September 2014, dann war Schluss! Evelyn entschied sich dafür, ihre grauen Haare herauswachsen zu lassen und, was soll ich sagen, sie sieht einfach klasse aus.

20160512-2-Grey-008

Mit ganz viel Energie und Power tritt sie in mein Studio: Evelyn, die Aktivistin in Sachen Ungefärbte Haare.

20160512-2-Grey-007
20160512-2-Grey-029
20160512-2-Grey-006

Als sie den Entschluss gefasst hatte, ihre Haare nicht mehr zu färben, hat sie im Internet nach hilfreiche Infos gesucht und nix gefunden. Darum entschied sie, den Prozess des Rauswachsen ihrer eigenen grauen Haare zu dokumentieren. Sie hat ein Tagebuch geschrieben und sich regelmäßig fotografieren lassen. Ihr Mann, der sie zu unserem Termin begleitet, war nicht so begeistert wie sie selber und hätte es lieber gesehen, wenn sie weiterhin ihre Haare gefärbt hätte.

20160512-2-Grey-047

Den grauen Ansatz hat sie mit Mützen und Kappen verdeckt.

20160512-2-Grey-042
20160512-2-Grey-045

Ihre zahlreichen Aktivitäten wurden belohnt durch einen mehrseitigen Bericht in der Zeitschrift „Top Hair„.

20160512-2-Grey-057

20160512-2-Grey-197
20160512-2-Grey-274

20160512-2-Grey-078

20160512-2-Grey-096
20160512-2-Grey-094
20160512-2-Grey-109

20160512-2-Grey-097
20160512-2-Grey-100
20160512-2-Grey-146
20160512-2-Grey-118
20160512-2-Grey-140
20160512-2-Grey-211
20160512-2-Grey-067
20160512-2-Grey-144
20160512-2-Grey-283
20160512-2-Grey-265

Übersicht 2016

# 1 – # 48

Merken

Presseerklärung Fuck you cancer

Projekt unterstützen

Fuck You Cancer – FotoPortraitSerie wird Ausstellung

Bildschirmfoto 2016-05-21 um 08.02.34

20160324-fyc-194

Die Düsseldorfer Fotografin Beate Knappe startet ein Crowdfundingprojekt zur Finanzierung der Fotoausstellung:
Fuck you Cancer.

 

Düsseldorf, 26. Mai 2015
Diese Fotoausstellung zeigt an Brustkrebs erkrankte Frauen ohne den Focus auf die Krankheit zu richten, denn es geht Beate Knappe darum, den betroffenen Frauen Mut zu machen. Sie möchte die Frauen dabei unterstützen, die eigene Situation anzunehmen, und ihren inneren Heiler zu stärken.

Bei ihren ausdrucksstarken Schwarz-Weiß Portraits lässt sich die Fotografin Beate Knappe von einem Abbas Khider Zitat leiten: „Wenn man gegen etwas Hässliches kämpft, muss man die Schönheit in sich sehen können.“

Um die Portraits anlässlich der Kunstpunkte 2016 ( 3. & 4.September) in einer Ausstellung zeigen zu können, braucht Beate Knappe finanzielle Unterstützung und hat ein Crowdfundingprojekt gestartet.

Wenn es ihr gelingt, bis zum 10. Juli 2016, die Summe von € 5.555 zusammen zubekommen, ist das Projekt erfolgreich und die Ausstellung kann stattfinden.

Projekt: https://www.startnext.com/fuck-you-cancer

Homepage: http://fuck-you-cancer.net

Hier kann im Buchentwurf zur Ausstellung geblättert werden:

LIFE magazine motto

To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, draw closer, to find each other and to feel. That is the purpose of life.

Von mir frei übersetzt:
Um die Welt zu sehen, gefährlichen Dinge näher zu kommen, hinter Mauern zu sehen, einander zu finden und zu fühlen. Das ist der Zweck des Lebens.

Und? Wie nahe sind wir diesem „Zweck“ des Lebens bereits gekommen?

Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Zitat im Film: „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“, ein wunderbarere Film, in dem es auch um Fotografie geht. Ich glaube, ich habe darüber schon geschrieben.

Bildschirmfoto 2016-06-04 um 10.01.41

Sommer Spezial

Was ist gute Fotografie? – z.B. Robert Frank

Auch ihn entdeckte ich während meines Studiums.
Was für eine Offenbarung.
Das waren eben noch andere Zeiten, damals 1955, als er das Guggenheim-Stipendium bekam.

Robert Frank reiste durch die USA machte 28.000 Fotos, von denen er 83 zu seinem Buch „Die Amerikaner“ zusammenstellte.


       

Er hat mit seinem Stil Generationen, oder  zumindest die meiner Kommilitonen, beeinflusst, das ist mal klar.

covered-car-frank-web

robertfrank03

18_robert-frank_trolley-new-orleans_19552180.frank_03RS.tif


Bücher von Robert Frank

Guten Morgen lieber Sonntag!

Es ist Sonntag, 4:20h und ich bin aufgestanden, weil ich wach wurde.
OK, nach fast 7 Stunden Schlaf nicht verwunderlich.
Zuerst war ich nörgelig drauf, doch dann habe ich gesehen (bei FB), auch Andere sind bereits wach.
Wieso ändert das was? Keine Ahnung.
Habe was gelesen und gelernt, dass Lorbeer zu verbrennen eine gute und entspannende Stimmung machen soll. Bin also in die Küche, habe Wasser für einen Tee aufgesetzt und Lorbeerblätter in ein Gefäß getan, um sie dann am Tisch darin zu verbrennen. Die Römer und Griechen wussten es einfach: Lorbeer ist einfach ein richtig gutes und vielseitiges Kraut. So einfach und so effektiv.

Inzwischen ist es 5:50h, die Sonne ist aufgegangen und es wird von Sekunde zu Sekunde heller draußen, obwohl es auch noch sehr still ist. Ok, die Sonne geht sowieso auf, ob still oder laut. Ich habe nur selten die Gelegenheit zu bemerken, dass es draußen so ruhig ist auf der Straße, auf die ich blicke, wenn ich in der 5. Etage aus dem Fenster sehe.

Der verbrannte Lorbeer riecht wirklich gut und hat es geschafft, meine schweren Gedanken zu vertreiben. Vielleicht nutze ich die gewonnenen Stunden dieses Tages dazu, hier ein wenig aufzuräumen – es wäre nötig. Auch könnte ich damit beginnen meinen Balkon aufzuräumen und seine Bepflanzung vorzubereiten. Vor einem Jahr war er bereits sommerlich erblüht, weil frisch bepflanzt, das war so schön und ich hatte ein extra Zimmer. Sicher ist, ich werde mir so viele Möglichkeiten überlegen, was ich tun könnte, dass, bis ich dazu komme, mich zu entscheiden, der Tag schon so gut wie um ist.
OK. Ich sollte das lassen, mich zu verurteilen für das, was ich wie bin, meine ich. Die Sonne kommt gerade hinter einer Wolke hervor und soll, laut Wetter App, um 9:00h wieder verschwinden, schade. Vielleicht lege ich mich auch einfach wieder zu Negrita in mein Bett und schlafe noch ein wenig, ja, mir ist danach….

11:11h – die Uhrzeit stimmt, auch wenn nicht Karneval ist. Habe mich doch tatsächlich noch mal ins Bett gelegt und tief und entspannt geschlafen – toll war’s. Dann war ich mit meinen Mädels in unserem Pieselpark und die Sonne scheint immer noch. Ich habe mir einen Kaffee und meine Morgen-Frucht-Buttermilch gemacht, spüre meine Nackenverspannungen und bedauere es sehr, das meine Heilerin, die Frau, die mich mit ihren Händen immer wieder geheilt hat, vorübergehend ihre Praxis geschlossen hat. Wg. einer Lebenskrise hat sie sich als Bedienung anstellen lassen und fühlt sich dort sehr wohl. Ich gönne es ihr, dass sie sich wohl fühlt meine ich, nicht die Lebenskrise.

Solche Krisen gibt es doch immer wieder, bei jedem Menschen, oder nur bei den empfindsamen, sensiblen? Ich weiß es nicht. Bei mir kommt die „Sinnfrage“ auch alle naslang um die Ecke. Meine Therapeutin nannte es mal den Säbelzahntiger, dem ich nicht würde entwischen können. Seis drum, bin kampferprobt, doch habe ich in der letzten Zeit ein wenig zu viele vor dem Rechner gesessen und für meine Nackenmuskulatur zu wenig an Ausgleich geschaffen, so dass die sich nun schmerzhaft meldet. Ich werde mir gleich ein paar Mudras aussuchen und die dann machen und mir dann dabei zusehen, bzw. nachspüren, wie es mir besser geht. Ja,das werde ich machen.

Ich zeige meine Arbeitsergebnissse ja nicht nur hier auf meiner Seite, sondern auch auf anderen Plattformen, z.B.bei Instagram oder 500px. Instagram hat mich heute mal wieder mit ihren Gemeinschaftsrichtlinien konfrontiert:

Instagram – Gemeinschaftsrichtlinie:

Poste Fotos und Videos, die für eine vielfältige Zielgruppe geeignet sind.
Wir wissen, dass es sein kann, dass Personen Bilder von Nacktheit als künstlerische oder kreative Darstellungsform teilen möchten. Aus verschiedenen Gründen ist die Darstellung von Nacktheit auf Instagram jedoch nicht zulässig. … Dazu zählen auch einige Fotos, auf denen Brustwarzen von Frauen zu sehen sind. Fotos, die Narben nach einer Brustamputation oder aktiv stillende Mütter zeigen, sind jedoch erlaubt. Auch Nacktheit in Fotos, die Gemälde und Skulpturen abbilden, sind in Ordnung.

Bildschirmfoto-2016-05-29-um-12.10

Bildschirmfoto-2016-05-29-um-12.11

20160528-2-306

Ich kann hier auf meinen Blog, auf meine HP ja nur dann intime Bilder einstellen, wenn ich einen entsprechenden Vertrag habe. Da ich Lisa mit so einem  „Vertrag“ fotografiert habe, konnte ich die wunderbaren Arbeitsergebnisse zeigen und ich spüre, wie glücklich mich das macht, sie gemacht zu haben und sie zeigen zu können. Ich habe geschafft, ein Licht zu erzeugen, das ähnlich weich ist, wie es Tageslicht sein kann – ach, das war schön. Es ist ja so, dass ich als Fotografin mit Licht arbeite, also mit dem, was das Licht macht. Da ich Studiofotografin bin, tue ich das in einem Studio. Das macht mich Wetter- und Jahreszeiten unabhängig.
Es sollten Aktaufnahmen werden, denn mit Licht die Körperformen nachzuzeichnen ist etwas wunderbares. Der weibliche Körper ist besonders gut dazu geeignet.

20160528-2-347

Nun suche ich ein Paar, also einen Mann und eine Frau für so ein Shooting, denn ich habe immer wieder Kunden, die so ein Shooting wollen und da ich denen ja nicht die Fotos andere Kunden zeigen kann, brauche ich also Fotos mit „Vertrag“, damit ich was zum zeigen habe. Gemeint ist hier der TfP Vertrag. Der vorsieht, dass ich, die Fotografin, das oder die Modelle nicht mit einer Gage, sondern mit den Resultaten der Fotoaufnahmen entlohne.
Wer also Jemanden kennt, der Jemanden kennt, der Interesse daran hätte, mit mir bei so einem Shooting zusammenzuarbeiten, bitte umgehend melden unter: mail (@) beateknappe.de