Der Tag nach der Amtseinführung in den USA

In den Sozialen Medien, sei es FB, Twitter oder Instagram, laufen dutzende von Fotos und Videos, die diese machtvolle Frauendemonstration von dem Tag nach der Amtseinführung in den USA zeigen und ich kann nicht aufhören alles zu re-posten. Ich kann einfach nicht aufhören es zu tun – warum? – ganz einfach, weil es ein so wunderbares Ereignis war, das mir den Glauben an eine denkende Gesellschaft zurückgegeben hat.

Politik ist für mich meist ein undurchschaubares Ereignis. Ich kann nicht immer beurteilen wem welche Entscheidung dient und ob das oder jenes wirklich nötig gewesen ist.
Kriege kann ich abscheulich finden – was ich tue -, doch ich werde sie dadurch nicht verhindern.
Ich gehöre zu der Generation, die noch gegen den Krieg in Vietnam demonstriert und somit protestiert hat. Der Krieg im Golf hat mich fassungslos gemacht sowie manch anderer Krieg auch. Nicht das ich abgestumpft bin, im Laufe der Jahre und der vielen Kriege, nein, ich habe nur begriffen, dass ich sie nicht verhindern kann. Somit habe ich mich meinem persönlichen Umfeld zugewandt und mich darum gekümmert. So manches Wahlergebnis in meinem Land hat mich zu tiefst erschüttert und meine Politikverdrossenheit erhöht.
Die Wahl von DT habe ich nicht erwartet und sie hat auch mich in eine Schockstarre versetzt.

Doch was die Frauen in den USA nun auf die Beine gestellt haben ist einfach nur großartig und wunderbar.

Und ja, wir haben die Power das zu tun.

Es ist auch notwendig, angesichts der Entwicklung in der Welt. Ich meine die Entwicklung hin zum Populismus und Rassismus. Ja, es scheint so, als wenn wir aus der Geschichte nichts gelernt hätten – doch haben wir, wenigsten wir Frauen!
Wir gehen auf die Strasse und sind stark und zeigen diesem selbstverliebten Rassisten und Faschisten DT was wir von ihm halten und, dass er zwar die politische Macht hat, wir aber wachsam sind und uns nicht alles werden bieten lassen. Das ist wunderbar, ich könnte jubelieren.

Und wie immer sagen Bilder eben mehr als Worte vermögen:

The Bletchley Circle

Das ich ein Serienjunkie bin, ist mehr als bekannt, und als Petra Weber vom Krimikioks heute einen Tipp postete, konnte ich nicht widerstehen und musste es mir ansehen. Die Mini-Serie läuft gerade auf Netflix und es geht um englische Agentinnen, die einst auf dem englischen Landsitz Bletchley Park stationiert waren. Bletchley Park war der Sitz der britische Kryptoanalytiker (engl.: codebreakers), deren Aufgabe war es den deutsche Nachrichtenverkehr zu entschlüsseln.
Ein wenig fühlte ich mich an „The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben“ erinnert.“

Und auch an „Enigma – das Geheimnis“

In „The Bletchley Circle“ geht um hochintelligent und mit besonderen intellektuellen Fähigkeiten ausgestattete Frauen, die während des Krieges ihre speziellen Fähigkeiten und Begabungen einsetzten um den Feind, also Deutschland, und seine Kriegspläne zu erkennen und, wenn’s gut lief, sie zu vereiteln.
1952 sind diese Frauen mit Stricken, Kochrezepten, Mutterschaft und Haushalt zwar beschäftigt, doch geistig völlig unterfordert. Es scheint sie nicht zu stören, wenn „ihr Platz“ generell der zu Hause bei Kind und Bügelwäsche zu sein hat. Unfassbar, oder?
In dieser Serie sind die Frauen keine tollkühnen, unbesiegbaren Emanzen oder gar weibliche James Bonds, nein. Sie fügen sich, doch sie hören nicht auf, ihre geistigen Fähigkeiten zu nutzen, auch wenn sie immer wieder an der männlichen Überheblichkeit scheitern und einfach nicht ernst genommen werden.
Es geht um Profiling und intuitive Lösungsansätze.
Die Handlung spielt in einer Zeit, in der Frauen (in Deutschland bis 1962) kein Bankkonto ohne Genehmigung des Ehemannes eröffnen durften und erst 1969 (in Deutschland) als geschäftsfähig eingestuft wurden, sogar zur Aufnahme einer Arbeit (lt. Gesetz bis 1977) die Genehmigung ihres Mannes einholen mussten.
Ich bin in diesen Jahren aufgewachsen und fragte mich, wieso sie mich nicht mehr geprägt haben? Wieso ich mich so anders entwickelt habe? Warum mir ein selbstbestimmtes Leben so wichtig ist.

Meine Mutter fällt mir ein. Sie hat ihren ersten Mann im Krieg verloren und niemals eine Zeit erlebt, in der sie sich an einen großen, starken Mann anlehnen durfte. Als älteste Tochter musste sie früh Verantwortung übernehmen, denn ihre Mutter hatte einen verunfallten Ehemann zu pflegen. Dann war sie Witwe und war verantwortlich für ihre Tochter, meine Schwester und ihre Schwester, die auch ihren Mann verloren hatte und deren Kinder. Auch in der Ehe mit meinem Vater, musste sie Stärke zeigen. Sie war das Frauenbild, an dem ich mich orientierte und abarbeitete. Interessant.

Komfortzone verlassen – warum?

In einer Diskussion mit einer sehr lieben Kollegin und Freundin kam dieses Thema auf. Die Frage war, ob ich was verändern sollte oder will. Es geht hier in erster Linie nicht um mein Leben, sondern um meine Art der Fotografie. Ich hatte meine Freundin in Bezug auf mein TrenchcoatPortraitProjekt befragt und  sie meinte, ich hätte meinen eigenen Stil und in dem würde ich eben fotografieren, ob ich das beabsichtige?
Weiß ich nicht, war meine Antwort.
Doch, warum weiß ich das nicht?
Bei FB werden oft Fotos eingestellt und dann die Hoffnung geäußert, dass das Foto bitteschön auch gefällt. Mich nervt sowas, denn, ein Foto muss in erster Linie nicht mir gefallen, sondern der Person, die es gemacht hat, finde ich.
Ich zeige nur Fotos, die mir gefallen und ich like auch nur Fotos, die mir gefallen. Ok, es ist ein langer Weg bis zu dieser Sicherheit, doch ein Fotografierender sollte sich wenigstens darum bemühen, ein Gefühl für seine Arbeit zu bekommen, oder sich darin ausbilden lassen, ein Gefühl dafür zu haben. Alles andere ist visuelle Vermüllung.

Ich sehe mir gerne Fotos von Anderen an, ob bekannt oder nicht, ist dabei unwichtig, ich bin halt ein visueller Mensch und sehe gern Fotos, Gemälde und Filme. Und ich reagiere drauf  emotional, also mit meinen Gefühlen, meiner Intuition. Meine Gefühle sind direkt und spontan. Entweder gefällt mir etwas, oder es gefällt mir nicht. Manches langweilt mich, oder ist abstoßend, oder uninteressant. Ich habe auch bemerkt, dass bestimmte Fotos mir nicht gut tun. Das sind dann, aus meiner Sicht, meist schlechte Fotos, die mir mein Hirn vollmüllen können, was ich nicht will. Nun frage ich mich:

Warum sollte das falsch sein, so zu denken?

Habe ich mich nicht die längste Zeit meines Leben mit Fotografie beschäftigt? Theoretisch und praktisch. Also hat sich eine Meinung, eine Einstellung und Fachwissen gebildet, aus der sich auch mein fotografischer Stil entwickelt hat.

Ich frage in der Regel nicht, wenn ich ein Foto veröffentliche, ob meine Arbeit gefällt – auch wenn Zustimmung und anerkennende Kommentare gut tun und ich diese brauche. Doch bestätigen lobende Kommentare nicht weitestgehend mein eigenes Gefühl? Geben diesem Sicherheit?
Ja, hier habe ich schon einmal ausgeführt, dass ich genau das brauche und warum.
Ok, es geht hier in meinem Blog oft darum, wie ich und andere meine Arbeit wahrnehmen, doch noch nie ist mir so klar geworden, wie im diesem Moment, was dieser innere Kritiker für eine Macht hat. Darum noch einmal in aller Deutlichkeit:

Ich finde meine Arbeit ist „gut“.

Bei meinen Kundenaufträgen gehe davon aus, dass meine Kunden zufrieden sind mit dem, was ich ihnen vorlege und sie genau deshalb auch zu mir gekommen sind, weil sie meinen Stil gut finden. Ich veröffentliche auf den verschiedenen Plattformen oder meiner Homepage nur Fotos, die mir persönlich auch gefallen.

Es hat für mich einige Zeit gedauert, bis ich begriffen habe wie ich ticke.

Was ich damit meine?
Wenn ich z.B. ein Shooting auswerte, dann kann ich in den wenigsten Fällen begründen, warum ich das eine Foto nehme und das andere nicht. Die Entscheidung fällt instinktiv. Ich muss mich mit dem Motiv wohlfühlen, ohne lange darüber nachzudenken. Wenn ich jedoch anfange nachzudenken und mich frage, was der Kunde wohl gut finden würde, dann wird es kompliziert, weil ich mich dann nicht entscheiden kann, weil ich nicht auf meine Wahrnehmung und mein Gefühl achte. Es gibt daher bei mir immer eine Vorgespräch, vor einem Shooting. Das hilft mir ein Gefühl für den Menschen zu bekommen, denn das ist mir wichtig. Warum kann das falsch sein? Warum sollte ich diesen Gefühlen nicht vertrauen?

Letztendlich bekommen meine Kunde nur eine Auswahl von den Motiven vorgelegt, bei denen ich ein gutes Gefühl  habe. Alles andere wäre für mich eine Art Überwindung. Doch, das war ein nicht gerade kurzer Weg bis dahin, zugegeben.

Ich bin Portraitfotografin und bei meiner Arbeit im Studio geht es genau darum: Um eine Portrait der Person, die vor meiner Kamera steht. Also doch ganz einfach, oder? Bei der Arbeit, also bei einem Shooting, komme ich, wenn es gut läuft, in so eine Art Flow. Die Voraussetzung ist die, dass die Person, die vor meiner Kamera steht, sich auf mich und die Situation einlässt, dass sie mit mir in Kontakt ist. Aus diesem Grund lasse ich auch keine Zuschauer bei einem Shooting zu, weil die genau diesen Prozess verhindern würden.
Ich liebe es so zu arbeiten.
Wenn ich an einer Serie arbeite, wie z.B. an dem GreyProjekt oder FuckyouCancer, dann habe ich den Kontext im Kopf, also die Motive, die ich gerne hätte, damit daraus eine Serie wird, was sich ja immer auch erst im Laufe der Arbeit an dem Projekt herausstellt. Manchmal verliere ich auch den Faden, bei so einem Shooting, weil die Person vor der Kamera, mir gerade etwas anderes vermittelt. Das ist dann auch gut und richtig. Wie schon gesagt, ich liebe dieses Gefühl, diesen Flow, der sich beim einem Shooting einstellen kann.

Bei meinem Schotting, am letzten Mittwoch, wollte ich mal ein anderes Lichtset testen. Wollte meine Komfortzone verlassen, weil, es soll wichtig und richtig sein, dass wir das hin und wieder tun – heißt es. Es war daher ein steiles hartes Oberlicht, mit dem ich shooten wollte. Nach den ersten Auslösungen wurde mir richtig übel, es hat mich gewürgt, als ich mir die Fotos auf dem Display der Kamera angesehen habe und darum habe ich sofort damit aufgehört, denn, wenn ich so eine starke körperliche Reaktion spüre, dann kann es für mich nicht richtig sein in dieser Art zu fotografieren, oder?

Daraus ergab sich für mich die Frage: Warum sollte ich diesem, meinem Gefühle nicht vertrauen? Warum stelle ich immer wieder in Frage, dass das was ich tue richtig ist und ich mit meiner Meinung, Recht haben könnte?
Ich meine das im Kontext meines Lebens und meiner Arbeit und nicht anders.

Beim darüber nachdenken wird mir bewusst, ich vertraue mir nicht.  Wie schlimm ist das denn?
Da gibt es ganz offensichtlich einen Kritiker in mir, der nörgelt an allem rum was ich tue und denke. Ja, wirklich so ist es. Jetzt bin ich doch bei meinem Leben insgesamt angekommen, denn der Kritiker beschränkt sich nicht auf meinen fotografischen Stil, sondern auf mein Leben insgesamt.

Das muss aufhören – sofort! Ich brauche keinen Kritiker, der mir sagt, dass ich alles falsch mache, denn genau das tut er. Denn ich mache nicht alles falsch. Sollte ich etwas „falsch“ machen, dann gibt’s da ein Gefühl in mir, dass sagt mir, das dann schon. Darauf werde ich vertrauen. Darauf habe ich zu vertrauen, denn nichts anderes zeigt mir den Weg durch den Tag, durch die täglichen Fragestellungen und Anforderungen, durch meine Arbeit, mein Leben.

Zurück zur Komfortzone. Es kann ja für den ein oder anderen richtig sein, sie manchmal zu verlassen um Neues auszuprobieren. Um etwas Neues zu erfahren, bin ich auch niemals alt genug. Alles klar, doch warum sollte ich meinen fotografischen Stil in Frage stellen. Hat es nicht gedauert, bis ich ihn so klar hatte. War es nicht auch Arbeit und Selbstkritik, bis der da war? Eben. Nun habe ich einen Stil, der marketingtechnisch mein „Alleinstellungsmerkmal“ ist, wobei das nicht das Wichtigste ist. Wichtig ist, ich fühle mich damit wohl. Mein Eindruck ist, damit kann ich die Fotos machen, die mir wichtig sind und meine Philosophie umsetzen, dass jeder Mensch ein Recht darauf hat, auf meinen Fotos gut auszusehen.


Verlangen wir von Avedon, dass er seine Komfortzone verlässt? Oder von Salgado? Haben Peter Lindbergh, oder Jim Rakete in der letzten Zeit  ihre fotografische Komfortzone verlassen?
Sicher nicht.
Warum auch?
Warum sollte ich es tun?

Ich könnte noch jede Menge anderer Fotografen nennen und ich will nicht sagen, dass meine Arbeit die gleiche Bedeutung für Jeden hat, wie die Arbeiten dieser Fotografen, doch für mich ist meine Arbeit eben auch mein Leben, darum hat sie für mich eine sehr hohe Bedeutung. Ich will noch viele Jahre fotografieren und zwar so, dass ich mich damit wohl fühle.
Es kann sein, dass ich nicht „modern“ bin, dann ist es eben so. Ich will halt „Klassiker“ schaffen, also Fotografien, die wir uns noch in vielen Jahren gerne ansehen. Und ich denke, in meinem Stil fotografiert, kann das funktionieren.
Und ich werde meine Komfortzone nicht mehr mutwillig verlassen, oder darüber nachdenken es tun zu müssen. Ich will mich weiter entwickeln, keine Fragen, will fokussierter arbeiten, an dem was ich fühle und will genau das umsetzen. Solange, bis es mich langweilt oder es mich nicht mehr interessiert.

Wenn ich ein  sogenanntes „freies Projekt“ beginne, gehen dem niemals lange Überlegungen voraus, es sind immer Bauchentscheidungen, wie bei dem TrenchcoatPortraitProjekt. Da war es so, dass ich plötzlich diesen Gedanken im Kopf hatte und dem habe ich einfach vertraut. Warum auch sollte ich das nicht tun?

Meine Freundin und Kollegin schrieb: „Es sind aber immer die gleichen Posen und Haltungen und Ausschnitte, die du bei allen anderen Serien auch machst. Es ist deine Art zu fotografieren.“ … 

Wofür steht der Trenchcoat? Was macht ihn so interessant für dich? Was ist an dieser Serie anders als an FYC oder grauen Haaren?“ … „Man sieht deine Handschrift, absolut. Vielleicht ist es ja auch das, was du willst und dann ist alles gut.“

Ja: Alles ist gut!

You don’t make a photograph just with a camera. You bring to the act of photography all the pictures you have seen, the books you have read, the music you have heard, the people you have loved.“  Ansel Adams

Facetten eines Mannes

 

Sebastian habe ich im Juni letzten Jahres das erste Mal vor meiner Kamera gehabt.
Diesmal, wollte ich ein anderes Licht testen, wollte meine Komfortzone verlassen, doch schon nach den ersten Klicks wusste ich, es würde mich umbringen, wenn ich es tun würde.


Darum alles wie immer, was meinen Fotografischen Stil anbelangt. Ansonsten haben wir beide uns schon verändert, in den Monate, seit Juni 2016.

Doch Sebastian ist immer noch der sympathische, gut aussehende Typ, unkompliziert und zuverlässig. Ich arbeite gerne mit ihm.

Das war auf Anhieb sein Lieblingsbild, weil es seine aktuelle Stimmung widerspiegeln würde, meinte Sebastian.
Welches der Motive mein liebstes ist, kann ich garnicht sagen, mir gefällt die gesamte Serie recht gut – zeigt sie doch tatsächlich, wie viele Facetten ein Mensch haben kann.

Valentines Day – 14. Februar 2017

14. Februar 2017 – Valentines Day

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2017 – wird mein Jahr!!!

OK, im Moment ist das noch nicht zu erkennen, oder zu spüren, also ich spüre es noch nicht, denn ich bin noch ziemlich mitgenommen von den letzten Stunden.
Was da los war?
Ich liebe Feuerwerke, die am Himmel leise verzichen und bunte Bilde malen, doch mein Verständnis gegenüber Menschen, die meinen, ihr Recht sei es, Straßen total zuzumüllen und Stunden vor dem Ereignis (Neujahr) und auch noch Stunden danach zu Böllern und zu Knallen, so dass meine Hündin Jeannie mental nur einen Gedanken hat: FLUCHT! ist gleich null, oder minus 100.

Ich habe im Moment einfach keine Kraft mehr, nachdem ich stundenlang die Angst in Jeannies Blick und das Zittern ihres Körpers ertragen habe und es aushalten musste, nichts tun zu können.
Das ist Folter!
Für Jeanne und für mich. Negrita hätte geschlafen, wenn dies möglich gewesen wäre. Ja, so ist das: 2 Hunde in eine Familie reagieren so unterschiedlich. Das neue Jahr ist knapp 2 Stunden alt und es wird immer noch geböllert – muss das wirklich sein?

Doch zurück zum Jahreswechsel.
Für mich ist viel passiert in 2016, ich habe viel gelernt, verstanden, habe mich weiterentwickelt und verändert. So gab es wohl nur eine schlimme Erkältung Anfang des Jahres und seit dem ich hoch dosiert Vitamin D auffüllen, eben keine mehr. Es gibt noch weitere, durchaus positive Veränderungen durch das, was ich schlucke und was kein Arzt verschrieben hat. Darum werde ich das auch weiterhin tun, wer heilt hat Recht!
Ich habe große Pläne für das Jahr, also für das, was ich in den kommenden 12 Monaten schaffen werde – ich werde darüber berichten.

Sokrates:
Das Geheimnis liegt in der Veränderung. Konzentriere deine ganze Energie darauf, Neues aufzubauen statt Altes zu bekämpfen…“

2016 war das Jahr der OmaMontage mit Elmo, dass Jahr meiner „Fuck you Cancer“ Ausstellung, 2 x 14 Tage Ameland, vieler interessanter Begegnungen, das Jahr mit dem schlechtesten Weihnachtsgeschäft seit 6 Jahren, dass Jahr, in dem ich die Lichtverhältnisse in meinem neuen Studio akzeptierte und das beste daraus machte und sich mein Stil veränderte und das Jahr, in dem der Rechtsstreit mit meinem alten Vermieter beendet wurde.

In 2016 musste ich lernen, das ich mich besser abgrenzen muss, gegenüber Jedermann und jeder Situation, die mir zu nahe kommt, mir meine Energie raubt.
In 2016 musste ich akzeptieren, dass sich gesund fühlen nicht gleichbedeutend damit ist, auch gesund zu sein. 2016 habe ich erfahren, dass mir ein Bier aus Köln besser schmeckt als mein Düsseldorfer Alt und den Nahrungsergänzungen wirklich eine positive Auswirkung auf mein Befinden haben und sogar eine Veränderung meines Befindens bewirken können.
In 2016 musste ich lernen, dass Bunt nicht meine Farbe ist und, dass eine Trance, vor dem Einschlafen, sich wirklich positiv auswirken kann und das Kaffee ohne Koffein mir gut tut.
2016 ist das Jahr in der ich meine Portraitserie „Trenchcoat“ begonnen habe und Teil eines Podcast zum Thema Aktfotografie war. Ein Jahr voller begonnener Veränderungen, was ich als einen Erfolg ansehe.

Das neue Jahr ist nun 2 1/2 Stunden alt und draußen knallt es immer noch – was ich nun wirklich nicht verstehen kann – ehrlich.

1.01 2017 -12:00h
Die Sonne scheint und es ist nicht mehr so kalt wie gestern. Jeannie scheint vergessen zu haben was in den letzten Stunden los war und ist fröhlich und munter drauf, scheint mir.
Ich hatte einen Traum, oder sollte ich sagen Alptraum?
Es war so, dass ich eine Hochzeitsreportage fotografieren sollte und am falsche Ort festgehalten wurde. Also das Ja-Wort wurde sich gegeben, ohne das ich anwesend war, usw. usw. Alptraummäßig eben.
Was sagt mir dieser Traum?
Ich denke, dass mein Entschluss in 2017 keine Hochzeiten mehr zu fotografieren, genau richtig ist. Somit beginnt das neue Jahr mit einer wichtigen Entscheidung – und die fühlt sich gut an.
Ich denke, weitere werden folgen, ich bin sehr gespannt.

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Weihnachtsbaum

Ich denke mal, bei Ihnen steht er schon, oder wird spätestens morgen aufgestellt:

Der Weihnachtsbaum

Wie schmücken Sie Ihren Baum?
Eine Freundin von mir sammelt Weihnachtsbäumen auf Fotos, von rund um die Welt. Das brachte mich auf die Idee, Sie zu bitten, mir ein Foto von Ihrem Baum zu schicken, damit ich es auf meinem Blog zeigen kann. Im neuen Jahr gibt es dann ein Abstimmung über den schönsten Baum. Der Einsender des Siegerbaumes erhält als Auszeichnung ein Kurzshooting inkl. einem Motiven als Datei.

# 3
Geschmückt mit Hutschenreuther Glöckchen, die seit Jahren in Familienbesitz sind. Jedes Jahr kommt eine Glocke dazu. Die älteste Glocke ist von 1979.

# 4
.
..groß muss er sein, immer bis zur Decke
…jedes Jahr kommt eine ausgefallene Kugel (kann auch schon mal ein Nilpferd, ein Weihnachtsosterhase oder eine Gurke sein) dazu.

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# 1

# 2
… ließ ich mich jedoch von einer Zeitschrift inspirieren, die Weihnachtspost in Form eines Baumes aufzuhängen…

Was denken Sie? Wäre Ihr Baum gerne dabei?

Dann machen Sie eine Foto von ihm und schicken mir die Datei in Webauflösung ( 72 dpi) an diese Adresse: mail(@) beateknappe.de

Meine Löffelliste

In dem Film „Das Beste kommt zum Schluss“ mit Morgan Freeman und Jack Nicholson, sind der Milliardär Edward Cole und der hochgebildete schwarze Automechaniker Carter Chambers an Krebs erkrankt und lernen sich in einer Klinik kennen. Als sie erfahren, dass sie nur noch 6 bis 12 Monate zu leben haben, beginnt Chambers eine Liste von Dingen zu erstellen, die er bis zu seinem Tod noch alle erleben will – bis er den Löffel abgibt.


Gute Idee!

Darum werde ich jetzt auch so eine Liste erstellen. Ich brauche also 100 – in Worten: Einhundert Dinge, die ich mir entweder ansehen, erleben oder in meinem Leben noch erreichen will.
Warum aber so viele?
Weil es Spaß macht! und, weil es ermutigend ist die erreichten Ziele mit der Zeit einzeln als erledigt abzustreichen. Dann werde ich mal anfangen aufzuschreiben, losgelöst von dem Zwang das Ziel erreichen zu müssen.
Meine Löffelliste – Bucketlist wird eine aktive Liste, die ständig erweitert und verändert werden kann. Die Stelle der Aufzählung ist keine Wertung.

  • Ein Buch schreiben
  • Eine große Retrospektive in einer bedeutenden Galerie oder Museum wenn ich 70 oder 80 werde
  • Einen richtigen Heiratsantrag bekommen, so mit Niederknien rund Ring
  • Weihnachten in New York – inkl. Schnee und Kutschfahrt durch die Stadt.

 

  • Flug mit dem Heißluftballon – wo ist egal, es muss nur warm sein.

  • Mit Delphinen schwimmen

  • Tauchen lernen/gehen

  • Fallschirmspringen – Tandem?

  • Eine Kutschfahrt in hohem Pulverschnee

  • Den Cran Canyon überfiegen oder durchreiten

  •  Urlaub auf den Malediven

  • Von Seattle bis San Diego auf der 101 fahren

  • Island sehen

  • Auf einem Elefanten reiten
  • Australienrundfahrt

to be continued…

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Frost im Dezember …

… ist ja nicht ungewöhnlich. Doch dieser Sonnenschein dazu, war schon sehr einladend. Und so mussten meine Mädels mich auch nicht lange bitten und ich bin mit ihnen, vor dem Frühstück, eine große Runde gelaufen. Es war schön und ruhig, weil nur ein paar Hunde mit ihren Menschen und ein paar Jogger unterwegs waren, und auch der ein oder andere Sonntagmorgenfrühstücksbrötchenholer. Da ich mein iPhone dabei hatte, sind ein paar Fotos entstanden.

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Trenchcoat – Die Serie

You don’t make a photograph just with a camera. You bring to the act of photography all the pictures you have seen, the books you have read, the music you have heard, the people you have loved.“  Ansel Adams


# 6 Ingrid   – Meine Weiblichkeit umhüllen



# 5 Sabine & Björn – Ein Man(n)tel für alle Fälle



#4 Sebastian

# 3 Mara –

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# 2  Thomas –  „Schau mir in die Augen …..“

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#1 Martina – „Seine Größe gibt mir Sicherheit“

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Infos zu diesem Projekt —-> hier

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Advent Advent ein Lichtlein brennt

Für den Fall, das Sie noch nicht alle Geschenke haben, habe ich hier was für sie:

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# 1 Hautnahshooting – 1 Person

  • 1 Stunde Shooting
  •  Online Auswahl der Motive
  • 10 Motive als Abzug und hochauflösender Datei

Nächste Woche gibt es ein weiteres Knaller Angebot für Ihren Weihnachtseinkauf.

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Trenchcoat

Columbo trug ihn.

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Audrey Hepburn in „Frühstück bei Tiffany“ trug ihn.

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Sie tragen ihn auch!

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Den Trenchcoat.

Der absolute Klassiker unter den Mänteln. Seit er um 1870 von Thomas Burberry als Mantel für die britische Armee erfunden wurde, ist sein Aussehen weitesgehend gleich geblieben und er ist und bleibt ein unsterbliches Symbol für die Männlichkeit. Mittellang bis Knielang, zweireihige Knopf-Verschlüsse und ein Taillengürtel.
Der Klassiker von Burberry London ist oft beige und das ist meiner auch. Keine Ahnung wie lange er schon in meinem Kleiderschrank hängt, 25 Jahre? Länger? Egal. Ich würde ihn jetzt gern zu einem Requisit in einer FotoSerie machen. Ja, genau!

 Das ist er, mein Trenchcoat.

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Eine Portraitserie, in der verschiedene Menschen, Frauen & Männer, denselben Mantel, einen Trenchcoat tragen.

Andere haben eine rote Couch als Requisit, ich möchte meinen Mantel verwenden – ein Bild von ihm folgt. Ich habe wie immer, wenn ich ein neues PortraitProjekt starte, keine Ahnung wo mich das hinführen wird, doch ich lade ein, sich für so ein Shooting bei mir zu melden. Mir ist egal was DU mit dem Trenchcoat machst, wie DU ihn trägst. Ob Du was drunter trägst oder nackt bist, das alles überlasse ich Dir. Ob Du einen Hut oder einen Hund dazu trägst, alles ist erlaubt.

Bedingungen zur Teilnahme:
Du meldest Dich bei mir, per eMail. Wir verabreden einen Shootingtermin, zu dem Du dann in mein Studio kommst. Dort machen wir einen Vertrag, mit dem Du mir erlaubst, die Fotos ohne Einschränkung zu verwenden und das Shooting, das maximal 1 Stunde dauert.
Du bekommst ein Motiv als hochauflösende Datei zur eigenen Nutzung. Das Ganze ist für Dich selbstverständlich kostenlos. Vielleicht erzählst Du mir, was Du mit dieser Art Kleidungsstück verbindest. Ich denke mir ein Lichtset aus, in dem der Mantel und Du richtig gut aussehen.

Melde Dich!

Hier geht es zur Seite mit den Portraits

Darf ich vorstellen: Columbo

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Gilmore Girls

Ja, ich weiß, es geht schon wieder um eine TV Serie – wie langweilig, oder?

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So sahen sie aus, die Stars der Serie die von 2000 bis 2007 produziert wurde und in der das Leben der alleinerziehenden Lorelai Gilmore (Lauren Graham) und ihrer jugendlichen Tochter Rory (Alexis Bledel), die in der fiktiven Kleinstadt Stars Hollow in Connecticut leben erzählt wird.
Es geht um Familie, Generationenkonflikte, Liebe und einer putzigen amerikanischen Kleinstadt mit vielen skurrilen Charakteren und Festen. Die Serie ist bekannt für ihre extrem schnellen und spritzigen Dialoge mit vielen Anspielungen auf Film, Musik, Politik, Literatur und Ereignisse des Zeitgeschehens.
Als im Oktober 2015 bekannt wurde, dass es eine Fortsetzung gibt, konnte ich es kaum fassen, wie alle Fangs. Und als der neue Sendetermin, 25. November 2016, feststand, habe ich mir alle Folgen, die inzwischen bei Netflix verfügbar sind, noch einmal angesehen.
Die Dreharbeiten zur neuen Staffel begannen am 2. Februar 2016 in Los Angeles und dauerten bis zum 30. Juni 2016 an. Aus dem ursprünglichen Ensemble fehlte lediglich der 2014 verstorbene Edward Herrmann.
Die Fortsetzung trägt auf Deutsch den Titel „Gilmore Girls: Ein neues Jahr“. Und heute nun, habe ich mir die letzte Folge angesehen, und bin ein wenig traurig.
Jede der 4 90-minütigen Episoden spielt in einer Jahreszeit – keine Ahnung warum. Ich habe einiger der Kritiken gelesen, sie klingen wenig begeistert. Ich habe jedoch keine Lust einen Verriss zu schreiben, denn ich bin auch Mutter einer Tochter und sentimental und liebe die „Gilmore Girls“, darum nur soviel: Die letzte Staffel endete damit, dass Rory, eine sehr kluge junge Frau, den Heiratsantrag von Logan ablehnt und damit die Zuweisung einer traditionellen Frauenrolle, um als Journalistin den Wahlkampf von Obama zu begleiten. Ich fand das sehr weitsichtig von den Drehbuchautoren, den schließlich wurde er Präsident, Obama. Wenn Du rechnen kannst dann weißt Du, das ist schon ein paar Jahre her. In der gerade angelaufenen neuen Staffel hat die über 30jährige, inzwischen erfolgreich gewesenen Journalistin, Rory gerade einen Karriere-Kriese und wieder eine Affäre mit Logan, der kurz vor seiner Hochzeit mit einer anderen steht. Rory, die angeblich kein Geld hat, was nun wirklich nicht stimmen kann, wie eingefleischte Fans nur allzugut wissen, fliegt ständig, ohne Jetlag, zwischen London und den USA hin und her. Es gibt auch noch andere Ungereimtheiten, deren Gründe mich nicht interessieren, denn sowas ist einfach nur schlechtes Handwerk und fühlt sich an, wie mit der heißen Nadel gestrickt.

bildschirmfoto-2016-11-29-um-23-53Auf jeden Fall gesteht Rory in den letzten Minuten der Folge ihrer Mutter, die endlich ihre große Liebe geheiratet hat, das sie schwanger ist. Der Vater kann nur Logan sein. Und das ist nun das genaue Gegenteil des Endes der Serie von vor knapp 10 Jahren. Rory erwartet, als unverheiratete Frau, von einem reichen Typ, mit dem sie eine Affäre hat, während der mit einer anderen verlobt ist, ein Kind, das, wenn sie es bekommt, ihrer Karriere sehr im Wege stehen wird.
Oh, ich will jetzt nicht hören, das Kindern das grosse Glück sind, usw. Rory ist erst 32 und kann mindestens noch 10 Jahre lang Kinder bekommen, dann, wenn sie z.B. die Karriere hat, für die sie ausgebildet wurde. Doch nun muss sie die ihr zugewiesene Frauen-Rolle übernehmen, anstatt Karriere zu machen, was ich unsagbar traurig finde.
Vielleicht macht es mich auch darum traurig, weil es mich an die verpassten Momente erinnert, in denen ich gehindert wurde Karriere zu machen? Keine Ahnung.
Ein wirklicher Lichtblick ist die Entwicklung der Rolle ihrer Großmutter: Emily Gilmore – das hätten wir Fans nun wirklich nicht erwartet.

Ich werde mich jetzt mit Folgen von „Friends“ aufmuntern, oder ins Bett gehen  –
oder bei Twitter alles mit #GilmoreGirlsFinal4Words lesen.

Fernsehserien

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Ich bin eine Fan amerikanischer Serien.

M*A*S*H, CHEERS, oder dessen Spinoff „Frasier“ und ja aktuell freue ich mich über die Fortsetzung von „Gilmore Girls“ und ganz besonders liebe ich es mir die alten Folgen von „Friends“ anzusehen. „Emergency Room“ nicht zu vergessen, usw. usw.
Serien im Fernsehen sind für mich eine Art „Märchen“ für Erwachsene. Wenn sie in der Gegenwart spielen, finde ich sie besonders interessant, weil sie dann Tatsachen einbeziehen müssen, um glaubwürdig zu sein. Was ich meine ist, die Story muss mit einem Fuss in der Realität stehen und mit dem andern in der Fiktion von etwas, das genau jetzt stattfinden könnte.

Designated Survivor (dt. Designierter Überlebender) ist eine US-amerikanische Fernsehserie mit Kiefer Sutherland in der Hauptrolle. Die Erstausstrahlung fand am 21. September 2016 bei ABC statt. Seit dem 6. November 2016 ist die Serie im deutschsprachigen Raum bei Netflix abrufbar. Nicht wie sonst am Stück, also alle Folgen auf einmal, sondern nur jede Woche eine Folge. Das mag daran liegen, dass noch nicht alle 22 Folgen produziert sind.

Um was geht es?

Ich habe versucht mir „House of Cards“ anzusehen, doch, wenn in den ersten Minuten gleich ein Hund ermordet wird, bin ich raus, sowas kann ich mir nicht ansehen.
Kirkman, der Designierter Überlebende, gespielt von Kiefer Sutherland, ist das Gegenteil von Frank Underwood aus House of Cards. Statt eines eiskalten Machtmenschen, der sich zum höchsten Amt der USA durchbeißt, ist er nur ein eher unbekannter Hinterbänkler. Nun hat ihn das Schicksal ins Oval Office gesetzt.
Stimmt schon, endlich ist der Wahlkampf in den USA, diese Schlammschlacht in den Medien, vorbei und ich habe nichts besseres zu tun als mir so eine Serie anzusehen, die eben genau wieder dort handelt.
Vor 8 Jahren, als Obama Präsident wurde, habe ich mir „West Wing“ angesehen, eine  US Serie, die zwischen 1999 und 2006 produziert wurde. Sie zeichnet den Alltag eines fiktiven US-Präsidenten und seines Beraterstabs nach. Viermal wurde die Serie mit dem Emmy in der Kategorie Beste Dramaserie ausgezeichnet. Der West Wing ist der Gebäudeflügel des Weißen Hauses, in dem das Oval Office sowie die Büros der engsten Präsidentenberater und ihrer Mitarbeiter untergebracht sind. Charakteristische Merkmale der Serie sind die wortlastigen und schnell gesprochenen Dialoge, die typisch für Autor und Serienschöpfer Aaron Sorkin sind.

bildschirmfoto-2016-11-27-um-20-53-50Damals habe ich viel erfahren über die Struktur eines Wahlkampfs in den USA und wie das mit dem Mitarbeiterstab des Präsidenten und dem Kongress funktioniert. Ich fand das interessant.
In der Serie Designated Survivor wird gezeigt, dass ganz plötzlich das Amt des US-Präsidenten wechseln könnte, denn es wurde eine Nachfolgeregelung entdeckt, durch die man von einem Moment auf den nächsten zum Oberhaupt der Vereinigten Staaten werden kann. Es braucht dazu nur die größte denkbare Katastrophe. Hier, in dieser Serie, wurde beinahe die komplette US-Regierung bei einem Terroranschlag getötet. Der Zufallspräsident, der seine Panik in den Griff bekommen muss, um den souveränen Staatsmann zu spielen, der er nie sein wollte, klingt fast wie der Wunsch der vielen Amerikaner, die mit keinem der beiden realen Kandidaten etwas anfangen konnten.

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Ich in auch ein Fan der Serie „Homeland“, weil ich starke Frauenrollen mag. Böse Zungen könnten behaupten, es ging mir um das Genre Terrorparanoia und Eskalationslogik. Das ist jedoch zu kurz gegriffen. Wie schon gesagt immer mit einen Fuss in der Realität.
Was ist, wenn diese Serien dem Zeitgeist eines tief gespaltenen Amerikas entsprechen? In Designated Survivor hallt das verlorene Vertrauen in die politischen Eliten wieder. Die Serie spitzt die Feindschaft der politischen Lager bis zum Äußersten zu und lässt wahr werden, was bisher nur hysterische Wahlkampfrhetorik war: Amerika putscht gegen sich selbst.

Biographisches Portrait – in Wort & Bild

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Jedes Leben ist einmalig und erzählenswert. Haben Sie schon einmal daran gedacht, Ihre eigene Geschichte zu erzählen und so vor dem Vergessen zu bewahren? Welches ist Ihre schönste Erinnerung, welche schwere Phase Ihres Lebens haben Sie gemeistert?

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Gemeinsam mit meiner Kooperationspartnerin, Dr. Heike Jacobsen, biete ich Ihnen etwas ganz Besonderes:

Ihr exklusives Porträtbuch in Wort und Bild

Dr. Heike Jacobsen hört Ihnen besonders gut zu, erfasst schnell, was Ihnen wirklich wichtig ist, und schreibt über Sie eine berührende Kurzgeschichte, Ihr charakteristisches biografisches Porträt. Zusammen mit aussagestarken Portraits von mir entsteht so ein biografisches Porträtbuch, das persönlichste Geschenk der Welt – an sich selber und Ihre Lieben.
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Wir haben uns zu einem einmaligen Angebot entschlossen, damit Sie so ein PortraitBuch noch in diesem Jahr verschenken können.


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Ich treffe mich mit der Person, die portraitiert werden soll und fotografiere sie, Dr. Heike Jacobsen trifft sich mit der Person, die portraitiert werden soll und führt ein Gespräch. Daraus entwerfe ich dann das Buch:

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Technische Einzelheiten

  • 28 x 28 cm groß
  • Panoramabindung – Kein störender Falz in der Buchmitte
  • 75 Jahre Farbechtheitsgarantie
  • Die Innenseiten des Fotobuchs, werden auf einem kartonstarken Trägermaterial mit einer Grammatur von 600 g/m² kaschiert und weisen damit eine Stärke von ca. 1,08 mm auf.

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Sind Sie interessiert und brauchen noch ein paar Informationen? Schreiben Sie mir eine eMail oder rufen Sie mich an: 0211 977 11 490

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Katrin

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Sie hat, für diese Fotosession, zusammen mit einer Freundin, eine mehrstündige Autofahrt auf sich genommen.

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Nee, eine Perücke, einen Fiffie, wie sie es nennt, kam nicht in Frage und landete gleich in der Verkleidungskiste ihrer Tochter. Wenn es kalt wird trägt sie Mützen.

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Katrin ist studierte Pädagogin und 36 Jahre alt. Sie hat ihre zweite Tochter noch gestillt, als sie eine Auffälligkeit in Ihrer Brust bemerkte. Eine Stanzbiopsie brachte dann die Bestätigung: Brustkrebs. Das war im letzten August.

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Obwohl es immer hieß, es sei nur ein „Vorstufe“ von Krebs, wurde ihre rechte Brust entfernt. Im Moment macht sie ein Chemotherapie und anschließend bekommt sie noch Bestrahlungen.

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Sie hat ausdrucksstarke Augen und so ein Strahlen darin, wenn sie von ihren beiden Töchtern spricht und ihrer Mann, mit dessen Kindern sie in einer Patchworkfamilie lebt.

„Wenn es eine schafft dann Du!“

Waren die Worte ihres Mannes, als er es erfuhr.

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Und wieder bin ich tief beeindruck von Katrins Schönheit und ihrer positiven Ausstrahlung.

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Ich denke so vor mich hin …

… während ich in Netz surfe und auf wichtige Fotos aufmerksam gemacht werde.
Welche wichtigen Fotos? Wohl eher die Fotografen:

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z.B. der in Amsterdam lebende Fotograf Hendrik Kerstens (*1956), von dem diese, an die Tradition der flämischen Malerei erinnernden, Fotos sind. Er verwendet eine Großbildkamera, verschiedene Hintergründe und Tageslicht so weit möglich. Die Accessoires für diese Portraits fand er im Haushalt, wie  die weiße Plastiktüte mit Henkeln, oder die Handtücher, Serviette oder Lampenschirme. Seit 2010 sind diese künstlerischen Porträtfotos seiner Tochter Paula im Netz zu finden.

Den nächsten Fotografen, den ich so gefunden habe ist Pierre Gonnord, ein 1963 geborene, seit 1988 in Madrid lebende Franzose.

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Sein von El Greco, einem Maler der Spätrenaissance, wie auch von Francisco de Goya inspirierter und wiedererkennbarer Stil, ist ziemlich einzigartig.
Als nächstes finde ich bei kwerfedein eine Serie von Fotos: Therapeutisches Fotografieren –  sehr sehenswert. Mir sind die Bilder unter die Haut gekrochen.
Und genau das erwarte ich von Fotos, dass sie mich ansprechen, mich irgendwie beeindrucken, etwas hinterlassen – in mir, in meiner Gefühlswelt.

Im Moment komme ich bei FB nicht an dieser Aktion, diesem Ereignis vorbei. Ein im Netz bekannt und beliebter Fotograf ist Anfang diesen Jahres mit einer Gruppe von Fotografierenden nach Vietnam geflogen. Daraus ist ein Schuber mit einzelnen Bildbänden sowie eine Ausstellung entstanden und z.Zt touren die Beteiligten durch die Lande. Am Donnerstag war Inside Vietnam in Köln, und ich wäre beinahe hin gefahren.
Was mich interessiert ist diese Energie, die die Beteiligten aufbringen um so etwas zu realisieren, das finde ich durchaus beeindruckend. Das Konzept scheint aufgegangen zu sein: einen Workshop fern der Heimat zu geben. Einige der Fotografien waren schon im Netz anzusehen und haben mich jetzt nicht gerade tief berührt. Als ich dieses Zitat bei Martina Mettner las, wusste ich wieder, was mich daran hindert beeindruckt zu sein:
„Jeder, der in Drittweltländer reist, stellt in seinen Fotos die dortigen Verhältnisse zur Schau. Jeder Afrikatourist lichtet unterernährte Kinder ab. Jeder Fototourist in Rio de Janeiro will in den Favelas fotografieren. Warum? Ich sehe darin gar keinen Sinn. Mir wurde als Kind beigebracht, nicht mit dem Finger auf Menschen zu zeigen. Ist das Fotografieren in solchen Situationen etwas anderes, als mit dem Finger auf Menschen mit einem niedrigeren als dem eigenen Lebensstandard zu zeigen? Und dann zu allem Überfluss zu meinen, sie seien „arm, aber glücklich“.

Ich bin ja immer noch und wieder auf der Suche. Wonach? Nach etwas „Sinn“- vollem, was meine Fotografie anbelangt, meine ich. In der letzten Zeit habe ich viele Bewerbungsfotos gemacht. Was mich immer wieder dabei erschreckt – ja, mir fällt kein besseres Wort ein -, ist die Professionalität mit der ich das inzwischen mache und die Routine, auch wenn ich aktuell wieder ein anderes Licht ausprobierte. Die Menschen vor meine Kamera reagieren alle gleich, sind zurückhaltend, verkrampft und ich muss all meinen Charme aufbringen um sie authentisch zu  bekommen, was ich, aus meiner Sicht jedoch unschwer schaffe. Was mir dabei hilft ist mein ungebrochenes Interesse an dem Menschen vor meiner Kamera. Und so eine Session wird schon mal schnell zu einer unterhaltsamen, interessanten und mein Leben bereichernden Begegnung.

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Das Portrait ist und bleibt meine große Leidenschaft spüre ich mal wieder, das werde ich auch in diesem Leben nicht mehr ändern.

Es gibt offensichtlich ein „Wühl“, das macht mit meinem Telefon Fotos und wenn ich das dann mit einer App bearbeite wird daraus sowas

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Vintage & Tattoo

Karen aka Reni Roja hat auf ihrem rechten Arm ein tolles Tottoo. Sie liebt den Vintage Styl und große Gesten. Ich habe Sie eingeladen zu einer Portraitsession – hier das Ergebnis:

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Ja, sie ist eine Frau mit vielen Facetten, keine Frage und ich war sehr froh, ein paar davon einfangen zu können.

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Er ist wieder da….

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Entweder bei mir im Studio oder hier online*.

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Zeit für Geschenke

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Was machen wir mit den wunderschönen Motiven aus einem Shooting bei mir?

Ich biete verschiedene Möglichkeiten an. Zusammen werden wir die finden, die Ihnen entspricht.

Normal ist langweilig – heben Sie sich von der Menge ab! Wie wäre es denn damit:

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smart as photography – Die Wucht des Wandels

Internationale Experten sprachen auf der DGPh-Tagung zur Photographie mit dem Smartphone in Mannheim. Es geht um die Veränderungen und die Zukunft der Fotografie (seit dem 9. Januar 2007, dem Tag, als das erste iPhone vorgestellt wurde). Leider sind die Vorträge alles ziemlich lang und ich habe einfach nicht die Geduld und Zeit mir alles anzusehen und, was besonders anstrengend ist, die meisten Vorträge sind in Englisch gehalten. Es geht auch um das Thema wie sich unsere Kommunikation mit dem SmartPhone verändert hat – sehr interessant. Zum Thema Fotografie habe ich das hier entdeckt:

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Es ist die Zusammenstellung von Fotografien, die mit dem #smartasphotography auf Instagram eingereicht wurden. Rosa Rot, die Herausgeberin des Magazins „The Smart View“, hat dazu aufgerufen und die Auswahl kurartiert.
Ich bin tief beeindruckt.
Es lässt mich, erneut, nachdenken über das was ich als Fotografin mache und wohin es mich führen wird, bzw. soll/kann. Ich meine sowohl mein Business als auch mich als Fotografin.

Und hier zwei von meinen aktuellen iPhone o graphien.

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Stimmungsvolle Herbstbilder

Unbenannt-1Ach, was ist das schön, wenn die Sonne scheint  und klirrend klar ist. Gegen Kälte können wir uns entsprechend anziehen – also lasst uns den Herbst genießen. Du würdest so gerne ein paar schöne Momente archivieren und sie mit der Kamera festhalten? Nichts ist ärgerlicher als ein atemberaubendes Motiv, das schlecht fotografiert wurde! Ich weiß, darum hier ein paar Tipps von mir:

Nimm dir Zeit!

Zeit ist kostbar. Wir alle hätten gerne mehr davon. Aber egal wie beschäftigt du bist, denk daran: auch dein Tag hat 24 Stunden. Du musst Prioritäten setzen. Wenn du gute Fotos machen willst, gilt deshalb: Nimm dir die Zeit und setze dich zumindest mit den grundlegenden Funktionen deiner Kamera auseinander – und zwar bevor es los geht!

Knipse nicht einfach drauf los – bereite dich vor und erforsche deine Umgebung

Entspanne dich. Lass die Landschaft auf dich wirken, bevor du sie fotografierst. Erkunde die Landschaft, um in Ruhe die richtige Perspektive zu wählen. Wenn du dir diese Zeit nimmst, wird die Kreativität nur so aus dir heraussprudeln! Benutze vielleicht sogar ein Stativ – das zwingt dich dazu, Motiv und Bildausschnitt sorgfältig auszuwählen.

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Der frühe Vogel fängt den Wurm

Du kennst es nur zu gut: Du hast ein tolles Motiv gefunden, das du gerne ablichten möchtest. Doch ständig läuft jemand durchs Bild. Du willst dieses Motiv für dich allein? Da musst du schon früher aufstehen…
Du solltest die frühen Morgenstunden nutzen, du profitierst dann auch von dem sanften und gleichmäßigen Licht des Sonnenaufgangs.

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Eine Frage der Perspektive

Alles ist eine Frage der Perspektive, vor allem dann, wenn es um das perfekte Herbstfoto geht. Du neigst dazu, schnell im Vorbeigehen einen Schnappschuss von einem tollen Motiv zu machen, und das ist in Ordnung. Möchtest du aber ein wirklich tolles Foto aufnehmen, solltest du dir Zeit lassen und dich mit der Perspektive beschäftigen. Laufe um dein Motiv herum, suche dir deinen Standpunkt mit Bedacht aus.

Wähle deinen Bildausschnitt gezielt und achte zum Beispiel auf den Goldenen Schnitt

Lass den Horizont nicht mittig verlaufen – das wirkt schnell langweilig! Besser ist im unteren oder oberen Drittel des Fotos. Ebenso sollte dein Motiv nicht direkt in der Mitte des Bildausschnitts sein. Eine kleine Verschiebung nach links oder rechts kann schon wahre Wunder bewirken. Nutze den Goldenen Schnitt und die goldene Spirale als Hilfsmittel, und deine Fotos werden deine schönsten Herbsterinnerungen wunderbar widerspiegeln.

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Größe zeigen

Du stehst vor einem sehr imposanten Baum und kannst es einfach nicht glauben, wie riesig er aus der Nähe aussieht. Leider kommen Größenverhältnisse auf Fotos nicht gut rüber, wenn man nicht mit ein paar Tricks arbeitet. Setze dein Motiv in Maßstab zu einem anderen Objekt oder auch einem Menschen.

Mach Proportionen sichtbar – setze Größe immer in Relation

Ebenso verhält es sich mit ganz winzigen Dingen. Nimm etwas besonders Kleines in deine Hand, um dem Betrachter des Fotos eine Idee davon zu geben, wie klein dein Motiv tatsächlich ist. Sei kreativ und du wirst viele Möglichkeiten entdecken, den Maßstab auf den ersten Blick zu zeigen.

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Liebe zum Detail

Oft bist du so überwältigt von der Schönheit  einer Landschaft, dass du am liebsten alles fotografieren und im besten Fall alles in ein einziges Foto packen möchtest, um den Gesamteindruck festzuhalten. Leider funktioniert das nur in den wenigsten Fällen, und wenn überhaupt benötigst du dazu ein Weitwinkelobjektiv. Dabei gibt es doch überall so viele schöne Details, die einen Blick und auch ein Foto wert sind. Willst du zum Beispiel ein imposantes Gebäude fotografieren, musst du wirklich nicht das ganze Objekt aufs Bild bringen.

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Setze dein Motiv in einen Rahmen

Jedes Bild wirkt umso aufregender, wenn es einen passenden Rahmen hat. Selbstverständlich kannst du deine schönsten Herbstfotos hinterher einrahmen lassen. Doch manchmal bietet sich schon vor Ort die Gelegenheit, dem Motiv deiner Wahl beim Fotografieren einen tollen Rahmen zu verpassen.

Mach dein Motiv noch interessanter, indem du ihm schon vor Ort einen Rahmen gibst

Wenn die Umgebung keinen Rahmen bietet, dann nutze Hilfsmittel. Im Wald einen runterhängenden Ast, z.B.. Diese Art natürlichen Rahmens wirkt übrigens besonders apart, wenn er eine Silhouette bildet.

It’s Movietime

OK, heute war das Wetter toll, jedoch war es auch kalt und es ist früh dunkel und das wird so in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten bleiben. Darum finde ich, das ist die Jahreszeit für Movies. Auch wenn ich eine Serienjunkie bin, dazu komme ich dann später, habe ich in der letzten Zeit einige Filme gesehen:

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Money Monster 
Der berühmt-berüchtigte Finanzguru Lee Gates (George Clooney) hat es sogar zu einer eigenen Sendung im Fernsehen gebracht. Allerdings haben ihm seine Börsentipps, bei denen es neben der Qualität der Anlage wie in jedem TV-Format immer auch um die gute Show geht, nicht nur Fans beschert. Mitten in die aktuelle Liveshow stürmt ein Mann und nimmt den Moderator als Geisel. Er droht damit, Gates umzubringen, wenn seine Aktien nicht bis Börsenschluss um mindestens 24,5 Punkte steigen. Damit liegt das Leben des Finanzgurus plötzlich in der Hand der Anleger da draußen, denn die Kameras laufen weiter und die Geiselnahme wird zunehmend zum Medienspektakel. Aber werden die Menschen vor den Bildschirmen tatsächlich in eine schlechte Anlage investieren, „nur“ um das Leben eines TV-Moderators zu retten?

Money Monster ist ein US-amerikanischer Thriller der Regisseurin Jodie Foster aus dem Jahr 2016. Die Hauptrollen spielen George Clooney, Julia Roberts und Jack O’Connell. Der Film feierte seine Premiere am 12. Mai 2016 in Cannes (außerhalb des Wettbewerbs) und lief in Deutschland am 26. Mai 2016 in den Kinos an.
Also ich fand ihn recht unterhaltsam.

Das Jericho Projekt
Jericho Stewart (Kevin Costner) ist ein skrupelloser Killer ohne Impulskontrolle, ohne Empathie und ohne die Fähigkeit, die Folgen seines Handelns abzuschätzen. Ihm werden die Erinnerungen des kürzlich vom Terroristen Xavier Heimdahl (Jordi Mollà) ermordeten CIA-Agenten Bill Pope (Ryan Reynolds) implantiert.

Die Besetzung ist exquisit – muss ich mehr sagen?

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Wiskey Tango Foxtrot
Die US-amerikanische Journalistin Kim Barker (Tina Fey) geht 2002 nach Kabul. Ihren Erlebnissen in den kriegserschütterten Ländern begegnet sie mit schwarzem Humor – nur so ist es ihr überhaupt möglich, die vielen tragischen Ereignisse und die Sinnlosigkeit der Gewalt um sich herum zu ertragen. Bei ihrer Arbeit wird Barker immer wieder in gefährliche, aber teilweise auch völlig absurde Situationen verwickelt. Schnell lernt sie ein paar Regeln fürs Überleben: Die Anweisungen von Colonel Hollanek (Billy Bob Thornton) nicht immer befolgen, beim Feiern mit Reporter-Kollegin Tanya (Margot Robbie) auch mal alle Sorgen vergessen, und den Flirt mit Fotograf Iain (Martin Freeman) genießen, denn morgen könnte schon alles vorbei sein…

Wiedermal eine tolle Besetzung und eine, an der Realität orientierte, Frauenrolle.

Ein Hologramm für den König
ist ein deutsch-US-amerikanischer Film des Regisseurs Tom Tykwer aus dem Jahr 2016. Vorlage für den Film ist der gleichnamige Roman von Dave Eggers.
Tom Hanks – muss ich mehr sagen?
Er spielt den 54-jährige Vertriebsmanager Alan Clay der in Saudi-Arabien dem König Abdullah ein holografisches Telefonkonferenzsystem verkaufen will.

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Eye in the Sky ist ein britischer Thriller des südafrikanischen Regisseurs Gavin Hood aus dem Jahr 2015. Der Film basiert auf einem Drehbuch von Guy Hibbert, in den Hauptrollen sind unter anderem Aaron Paul, Helen Mirren und Alan Rickman zu sehen.Der Film handelt von einer militärischen Drohnen-Mission, die einen Konflikt auslöst, als eine Zivilistin in das Einsatzgebiet gerät. Es handelt sich um einen der beiden letzten Filme von Alan Rickman, der am 14. Januar 2016 den Folgen eines Pankreastumors erlag.

Demolition – Lieben und Leben. Davis, ein erfolgreicher Investmentbanker, ist am Boden zerstört, seit er seine Frau bei einem tragischen Autounfall verloren hat. Sein Schwiegervater Phil setzt ihn unter Druck, sich endlich zusammenzureißen, doch Davis schafft es einfach nicht. Dann schreibt er einen Beschwerdebrief an den Hersteller eines Verkaufsautomaten, was nur der Beginn einer ganzen Reihe von Briefen ist, in denen er erstaunliche persönliche Eingeständnisse macht. 

Ein vielschichtiger ruhiger Film.

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Hello, My Name Is Doris: Älterwerden für Fortgeschrittene

Doris (Sally Field) ist 60, als sie beschießt, ihr Leben in die Hand zu nehmen und in andere Bahnen zu lenken. Ein Selbsthilfe-Seminar soll ihr dabei helfen, selbstbewusster zu werden. Mehr Selbstbewusstsein kann sie gut gebrauchen, schließlich ist sie in ihrem jüngeren Kollegen John Fremont (Max Greenfield) verliebt. Es gibt großartige Vintage-Kleidung und ein wenig Besinnlichkeit.
Ich fand ihn kurzweilig. 

Väter und Töchter – Ein ganzes Leben
Die kleine Katie (Kylie Rogers) sitzt auf dem Rücksitz, als ihr Vater Jake (Russell Crowe) sich mit seiner Frau streitet – und einen Unfall baut. Vater und Tochter überleben, die Mutter nicht. Jake, ein mit dem Pulitzerpreis ausgezeichneter Autor, trägt eine Kopfverletzung davon und hat deswegen immer wieder schmerzhafte Krämpfe. Als er depressiv wird und in eine Klinik geht, kommt Katie in die Obhut ihrer Tante Elizabeth (Diane Kruger) und ihres Onkels William (Bruce Greenwood), die sie aber alles andere als fürsorglich behandeln. Sie wollen Katie adoptieren – was Davis unter allen Umständen verhindern will und weswegen er sich mehr denn je anstrengt, seiner geliebten Tochter ein gutes Leben zu finanzieren. 25 Jahre später ist Katie (nun: Amanda Seyfried) eine Sozialarbeiterin unter Chefin Dr. Corman (Octavia Spencer), die mit Typen auf Bartoiletten Sex und ein Problem mit Bindungen hat. Ob der angehende Autor Cameron (Aaron Paul), den Katie kennenlernt, daran etwas ändern wird?
sehe ich mir gleich erst an!

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Ich & Annie Leibovitz

Ja, schon klar es müsste heißen: Annie Leibovitz & ich, doch hier geht es vor allem um mich: die Fotografin Beate Knappe.
Und um was noch? Wer ist diese Annie Leibovitz?
Die FAZ nennt sie die „bedeutendste Ikonographin der amerikanischen Popkultur“. Große Worte.
Auf jeden Fall zählt die US-amerikanische Fotografin zu den bekanntesten und bestbezahlten FotografInnen der Welt.

Eigentlich heißt sie Anna-Lou Leibovitz. Geboren ist sie am 2. Oktober 1949 in Waterbury, Connecticut. Sie hat drei Töchter, geboren 2001 und 2005. Sie war 51 Jahren alt bei der Geburt ihrer ersten Tochter. Die Zwillinge wurden von eine Leihmutter ausgetragen. Sie selber wurde als drittes von sechs Kindern einer jüdischen Familie geboren und sie studierte ab 1967 Malerei und Fotografie am San Francisco Art Institute.
Aufgrund einer Empfehlung wurde sie vom Art Director des Rolling Stone eingestellt. Sie war von 1973 bis 1981 dort die Cheffotografin. Das ist doch mal was, oder? Das sie bei dieser manchmal sehr intimen Arbeit auch drogensüchtig wurde, und zwar als sie 1975 die Rolling Stones auf ihrer Konzerttournee begleitet, ist dann wohl ein Kollateralschaden? Sicher ist, dass nach ihrer Entziehungskur, ihr Stil sich änderte, er wurde distanzierter und kontrollierter. 1981 beteiligte sie sich an der Gründung des US-Magazins Vanity Fair.
1988 lernte sie die Publizistin Susan Sontag kennen und sie wurden ein Paar, bis zu Susan Sontags Tod im Jahr 2004.
Wir alle kennen ihre Fotografie von John Lennon, der sich nackt und in embryonaler Haltung an Yoko Ono schmiegt, entstanden wenige Stunden vor Lennons Ermordung. Oder, das Aktfoto der Schauspielerin Demi Moore während ihrer Schwangerschaft.
Viel beachtet wurden auch die Kampagnen, die sie für 
American Express (1987) fotografierte oder die Pirelli-Kalender, für die sie 2000 und 2016 fotografierte. Von Annie Leibovitz fotografiert zu werden, gilt als Ehre, sie konzipiert ihre Portraits bis ins kleinste Detail, bevor sie eine Kamera in die Hand nimmt – macht das ihren Erfolg aus? 

Doch, da gab es auch den Lavazza-Kalender 2009, für den sie die Fotos machte. Luise F. Pusch wollte sich deswegen schon beim Deutschen Werberat beschweren, denn aller Protest der Frau gegen ihren Missbrauch als Blickfang der Werbung, hatten nichts genutzt, fand sie.

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Im August 2009 wurde bekannt, dass Annie Leibovitz bei der Firma Art Capital Group mehr als 24 Millionen US-Dollar Schulden hatte. Ihre fotografische Arbeit und ihr Grundbesitz hatte sie als Sicherheit angegeben und nun drohte ihr, das alles zu verlieren. Am 8. September 2009 konnte sie jedoch ein Schuldenmoratorium mit Art Capital aushandeln. „Ian Peck, chief executive officer of Art Capital Group, said: “We’re gratified to be able to further assist Ms. Leibovitz to achieve financial stability and proud to have been of such value to her at this juncture in her life and career.
Vielleicht war der Lavazza Kalender etwas, das Annie Leibovitz, für Geld, also ihre Schulden tun musste?

Doch zurück zu dem: Ich & Annie Leibovitz.

Der letzte Pirelli-Kalender war schon Anlass für mich etwas über sie zu schreiben, weil die Presse das Thema pushte – ebenso wie nun ihr aktuelles Projekt.

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Eine Ausstellung, die um die Welt reist und zu der die New York Times schreibt:
The photographer returns to her most personal project with new subjects, a new touring exhibition and a new mentor: Gloria Steinem.

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Frauen

… sind, seit dem ich bewusst fotografiere, mein Thema, mein most personal project. Ich dachte, es sei meine Suche nach einer Antwort auf die Frage: Wer bin ich? Leider habe ich bis heute keine wirkliche Antwort formulieren können.
Die ganz bewusste Hinwendung zu diesem Sujet: Frau, passierte, als ich erkannte, dass es einen Unterschied macht, ob ich als Frau oder Mann in dieser Gesellschaft lebe. Von da an wurde Frau-sein mein Thema. Siehe u.A. hier:
Frauen in Chemnitz
Silbergau das bin ich
Fuck you cancer

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Hier ein einige meiner journalistische Portraits – selbstverständlich alle von nicht berühmten Frauen.

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Simone
Monika

Renate

Kunstlerin

Alice

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Meine Diplomarbeit, die ich vor fast genau 21 Jahren, im November 1995, fertigstellte, hat den Titel:

Die  Atelier-Fotografin.
Ein Frauenberuf im 19. Jhr. zwischen Modeerscheinung und Profession.

Die Fotografie zieht sich wie ein roter Faden durch meine Biographie. Als Kind war ich das Motiv meiner fotografierenden Mutter; später bekam ich eine eigene Kamera und legte 1968 meine Gesellenprüfung als Fotografin ab. Zwanzig Jahre später begann ich Kommunikationsdesign, Schwerpunkt Fotografie, zu studieren.

Ich habe, bis vor etwa 7 Jahren, an einer Portrait-Serie gearbeitet, die sich Hommage an August Sander nennt. A. Leibovitz beruft sich bei ihrer Portrait-Serie „Woman“ auch auf ihn. Susan Sontag brachte Leibovitz bereits 1989 auf die Idee zu diesem Projekt, aus dem dann auch ein erstes Buch wurde. Leibovitz sagt dazu:  “I knew that if I was going to be involved with Susan Sontag, I was going to have to be better — be a better photographer, be a better person,”. Dazu gibt es leider keine Parallel in meinem Leben.

Auf jeden Fall waren es die Pressemeldungen zu diesem Projekt, die mich veranlassten nachdenklich zu werden und dann auf Facebook etwas zu schreiben. Es ging um „Öffentlichkeit und Anerkennung“, um wahrgenommen und geschätzt zu werden für das, was ich tue – mein Thema eben. Ich fragte, wie damit umgehen, wenn ich den Eindruck haben, dass andere diese Anerkennung bekommen, ich aber nicht? Ich sprach von diesem nagenden Gefühl das flüstert: Warum nicht Du?

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Ok, so mancher wird nun sagen: Wie kommt sie auf die Idee sich mit Annie Leibovitz zu vergleichen? Schließlich hat sie die Queen portraitiert.

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Da antworte ich: Warum nicht?
Es geht mir ja nicht darum, ihre Arbeit schlecht zu machen, keineswegs. Mir geht es darum, eine Antwort auf die Frage zu finden: Warum sie und nicht ich? Oder, warum nicht wir beide?

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Ist das etwa falsch, herausfinden zu wollen warum, wie, was funktioniert?
Ich denke nicht. Und genau das ist mein Ansatz. Ok, zugegeben, ich war auch ein wenig frustriert, schließlich geht es mir so, wie Sabine Asgedom beschrieb, als sie davon sprach, dass es Gründe gibt, warum sie die Anerkennung, für das was sie tut, auch von außen braucht.
Ich brauche die nämlich auch und muss gerade zusehen, wie sie, verdienterweise, Annie Leibovitz bekommt. Ich gönne sie ihr von Herzen, keine Frage, doch ich möchte auch „famous“ sein.
Ist das so verwerflich? Ich denk nicht.

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Vor ein paar Jahren sagte ein Kollege zu mir, wenn er sich so meine Portraits ansehe, und deren Energie, dann würde er nicht verstehen, warum ich nicht ein volles Auftragsbuch hätte. Ich habe immer noch keines. Heute hatte ich über FB Kontakt mit einem Fotografenkollegen hier in Düsseldorf, der mich fragte, wie ich zu dem hervorragenden Google-Ranking gekommene sei. Ich habe ehrlich geantwortet, nämlich, dass ich keine Ahnung habe. Auch er meinte, dass ich mich doch sicher vor Aufträgen nicht retten könnte, bei dem, wie meine Homepage aufgestellt sei. Nö, war meine Antwort und er meinte, dass ich garnicht wüsste, was für einen „Schatz“ ich da hätte. Kann sein. Es ist wie es ist.

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Nachdem ich bei FB von diesem nagenden Gefühl geschrieben hatte, ist was ganz wunderbares passiert: Kommentare, so liebevoll und berührend, wie ich es nicht erwartet habe. Ich weiß eigentlich gar nicht, ob ich überhaupt was erwartet hatte. Was ich sagen will ist, dass mir das unglaublich gut getan hat und ich tief berührt davon bin, mit wieviel Aufmerksamkeit mein Tun und Schaffen offensichtlich verfolgt wird.

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Liebe Beate, glaub einfach an Dich. Du bist wirklich gut in Deinem Beruf und als Mensch, das zählt. Nur ganz wenige schaffen es nach ganz oben, in der Regel aber nur durch finanzstarke Unterstützer. … Ansonsten halte es wie in Köln nach dem Grundgesetz mit Gelassenheit. Et kütt wie et kütt. Et is noch immer jot jegange. Also sei stolz auf Dich und bleib zufrieden.

„Ich kenne dieses Gefühl auch, es setzt sich manchmal wie eine Laus in den Pelz… Dann denke ich oft, steter Tropfen….mach weiter.“

„Liebe Beate, das kann ich so gut nachvollziehen. … Und weißt Du, warum sie geschätzt werden? Weil wir unseren Kunden mit unserer Arbeit Wertschätzung und Würdigung ihrer Persönlichkeit geben. …“

Es ist manchmal der innere kritiker, der da lauert und einem so dumme Dinge ins Ohr flüstert. Ich kenne das auch – dieses „warum die Anderen – warum nicht Ich ?“ Die anderen haben immer mehr Erfolg, sehen immer besser aus, haben immer mehr Freunde, können besser kochen usw….. Man muß dem inneren Kritiker die Zähne zeigen und vielleicht bei einer Realitätsüberprüfung feststellen, das er unrecht hat ! Das man auf einem guten hohen Level sich befindet und zufrieden sein kann mit dem Geschaffenen – egal, ob andere es anerkennen oder nicht. … es kann sein, das in einer anderen Stadt – Wien z.B. – du schon ganz anders positionierst wärest als im rheinprovinziellen Düsseldorf.“

„Liebe Beate, ich will dir eins sagen – ich habe selten so wundervolle Fotos gesehen wie von dir hier bei FB. Lass dich nicht beirren. Die Menschen leben in deinen Bildern. Es sind mehr als Fotos, das ist große Kunst. Die Frage ist vielleicht auch – wie definierst du Erfolg? … Sieh mal genau hin – ich glaube du kannst bestimmt viel Erfolg finden in deinem Schaffen.“

„ Ich bewundere Deine Bilder sehr, eben weil sie so „anders“ sind. Sie berühren mich direkt auf den ersten Blick und stellen den Menschen in den Vordergrund…und die Effekte in „Schwarz-Weiss“…unglaublich ! … Egal, wie auch immer, Deine Fotos sind und bleiben wunderschön …  Mach einfach weiter so, ich finde Du bist auf genau dem richtigen Weg.“

OK, sowas  zu lesen erfüllt mich mit Stolz und Freude und Dankbarkeit, tiefer Dankbarkeit.

 

Vintage Prints – eine Geschenk Idee!

Normal ist langweilig – heben Sie sich von der Menge ab!

Wie wäre es denn damit:

Ein intimes Hautnahshooting – 90 Minuten. Es entstehen unterschiedliche Motive – wir sprechen in Ruhe darüber, was Sie sich vorstellen – sie können sich diese in einer Onlinepräsentation (Passwort geschützt) ansehend und 12 Motive aussuchen.

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Von diesen Motiven lasse ich dann Vintage Abzüge anfertigen im Polaroid – Look

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Diese 12 Motive befinden sich in einer exklusiven, handgefertigte Geschenkbox. Fertig, um verschenkt zu werden.

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Wenn Sie dieses Angebot noch im Oktober buchen und voll bezahlen, um es zu Weihnachten zu verschenken, bekommen Sie es anstatt für

 400,00 für nur € 350,00

Noch Fragen? Rufen Sie mich an: (49) 211 97711490 oder schreiben mir eine eMail.
Also, nicht zögern, sondern gleich buchen. Den ShootingTermin verabreden wir anschließend. Er sollte im  November stattfinden.




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Nutella ist aus

Das ist eher ungewöhnlich für mich. Was? Das ich um 6:00h in der Früh wach werde und Hunger habe.

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Apropos „Früh“. Ich bekenne mich „schuldig“, habe ich mich gestern doch zu einem „Früh“ eingeladen. Einem Bier, das in Köln gebraut wird. Was mich deswegen schuldig macht?

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Leute, ich wohne in Düsseldorf. In einer Stadt mit einer eigenen Biertradition.

Zurück zu dem, was mich so früh wach werden lässt. Ich denke, es war u.a. die Begegnung mit meiner Vergangenheit, bzw. mit Personen aus meiner Vergangenheit

 

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Im Düsseldorfer Kulturbahnhof Eller war die Finissage zur Ausstellung von Toni Tripp. Diese war von Udo Achten aus dem Nachlass des Fotografen kuratiert worden. Es ist ein sozialdokumentarische Fotografie. Mit Manfred Tripp, dem Sohn von Toni Tripp, habe ich zusammen gearbeitet, eine Zeit lang.img_1403

Dann war da auch noch Klaus Rose und Manfred Vollmer, zwei Fotografen-Kollegen, die ich aus meiner Zeit als Fotojournalistin kenne.

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Wir waren keine dicken Freunde, Kollegen halt, die auch in Konkurrenz standen. Denn, wenn mein Bild genommen wurde, um in einer Zeitung gedruckt zu werden, dann waren es deren nicht. Damals gab es jedoch jede Menge Zeitungen und Magazine die unsere Bilder druckten und die beiden hatten jeweils auch Frauen, die ihnen den Rücken freihielten, also Energie und Zeit genug ihr jeweiliges Geschäft ausbauen zu können. Trotzdem gab es Spannungen hinsichtlich der Annahme, dass der ein oder andere „ältere Rechten“ hätte, also „Erbhöfe“, um für die ein oder andere Zeitschrift zu arbeiten. Als Frau habe ich damals oft schmerzlich den Kürzeren gezogen.

Beide, Vollmer und Rose, sind inzwischen Rentner, wie sie sagen, doch auch noch aktiv, wie auf ihren Homepages zu sehen ist. Es fehlte Manfred Scholz (1934 – 1996), der leider viel zu früh verstorben ist. Das war eine spannende Zeit, ich meine die 70er und 80er Jahre des letzten Jahrhunderts. Es gab Arbeitskämpfe, soziale Auseinandersetzungen und die Frauenbewegung. Alles in einer anderen Qualität als sie aktuelle stattfinden. Die Medien waren noch andere und wir waren es auch. Im Kulturbahnhof Eller lag der Katalog einer Ausstellung aus, an der ich teilgenommen habe: „Düsseldorfer Fotografinnen“. Ich erinnere mich noch gut an die Diskussionen die es im Vorfeld gab. Ich z.B. legte Wert darauf, in meiner Biographie zu vermerken, wann und das ich Mutter geworden bin. Die anderen Frauen wollten das nicht, wollten sich eher „geschlechtsneutral“ darstellen.

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Beate und die alten Männer, wäre diese Episode auch zu überschreiben, denn sie sind älter als ich, einige schon über 80, andere fast. Und da ist auch Udo Achten, der sich das Genick gebrochen hat welches mit einem Stahlstifft geflickt wurde und den ich mir nicht vorstellen kann, ohne ein aktuelles Buch- oder Ausstellungs-Projekt vor der Brust, trotz seiner 73, die er im November wird. Warum hat er eigentlich noch nie was mit mir gemacht? Ich meine eine Buch oder Ausstellungsprojekt – muss ich ihn mal fragen.

Ich habe mich gefreut sie zu treffen und gleichzeitig hat es mir bewusst gemacht, dass ich mich darum kümmern muss mein eigenes analoges Archiv aufzubereiten.
Wieso habe ich dafür noch keine Zeit gefunden?
Dann hat es mir wieder mal bewusst gemacht, dass es gut ist, ab und an aus der Zeit zu fallen und sich anzusehen, wie das eigene Leben bisher verlaufen ist um festzustellen was frau schon alles geschafft hat.

Mir hilft das  mich selber zu verorten, im hier und jetzt.
Doch, was ist mein Bezugssystem?
Mein Leben?
Heute habe ich Kundinnen, die nehmen eine zweistündige Autofahrt auf sich, um von mir fotografierte zu werden. Damals hatte ich mein Fotolabor in meiner Wohnung, war Alleinerziehende, Studentin, und freiberufliche Fotojournalistin.
Meine Leben war immer randvoll. Mein Leben ist immer noch randvoll – oder?

Darüber werde ich mal beim Frühstück nachdenken. Als ich wach wurde, hatte ich Hunger, und zwar auf ein Nutella-Brot, doch, was musste ich feststellen? Siehe Titel dieses Beitrages….

KW 41

Was für eine Woche!

Montag:   Tierarzt mit Negrita
Dienstag: Elmo aus der Kita abgeholt und anschließend total sediert in der Wohnung gesessen
Mittwoch: Ein Kurzshooting – Gutschein wurde eingelöst,
ein Termin abgesagt, bzw. verschoben,
und eine Shooting für ein 9 MonatsPanorama.
Donnerstag: Kurzshooting – Gutschein wurde eingelöst und eine sehr interessantes und langes Gespräch
Kid’s Card Shooting – immer wieder spannend, wie schnell aus Babys Kleinkinder werden
Freitag: Kurzshooting
Hautnah-Shooting: die Kundin hatte gewisse Vorstellungen auf die ich mich auch eingelassen habe und dann konnte ich das machen, was ich sah – bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis
18:00h Newborn-Familienshooting – Patchwork-Familie – anstrengender 13 jähriger, süßes Baby.
Samstag: 13jähriger – KurzPortrait-Shooting, als Geschenk für die Mutter
Bewerbungsshooting, nach der Babypause sah sich die Kundin anders, als ich sie sah.
3 Generations-Shooting. Der Großvater hasste es fotografiert zu werden und hatte auch fast immer die Augen geschlossen. Aufgrund eines Fremdsprachenproblems, war die Verständigung schwierig.

Ich war fast jeden Abend total erschöpft, einmal bin ich schon um 19:00h ins Bett gegangen – was ist los, Jetlag?
Klimawechsel Holland – Düsseldorf zu anstrengend?
Keine Ahnung!
Ich trinke zu wenig, esse unregelmäßig – das wird es sein.
Am kommenden Montag habe ich einen Termin für einen Gesundheits-Checkup bei meiner Hausärztin, wir werden sehen.

Ich sehe mir oft Fotos auf Seiten anderer Fotografen an, bin beeindruckt oder irritiert.
Der zweite Teil des Podcast-Gespräch ist online – Thema Aktfotografie.

Ich frage mich ernsthaft was ich will?
Soll es so weitergehen wie bisher?
Will ich das?
Muss ich das?
Will ich nicht lieber öfters OMA sein?

Oder berühmt?
Ja, ich denke, dass Problem ist, dass es mir an Austausch über meine Arbeit mangelt. Konstruktive Gespräche darüber was ist und das, was sein könnte, oder das, was ich möchte und das, was geht und das, was nicht geht. Ich denke manchmal, mehr als 2 Erwachsene und ein Kind möchte ich nicht vor der Kamera haben. Gruppenfotos sind nun wirklich nicht das, was mich interessiert. Also sollte ich es lassen. Dem Kunden absagen? Geht das?
Irgendwas gefällt mir gerade nicht an dem, was ich tue.
Oder sind es Saboteure, die mir eine schlechte Stimmung einreden wollen, weil es gerade gut läuft?

Läuft es denn gut?
Ich denke, ich will nicht mehr jeden Samstag Termin haben, sondern auch mal frei, ob das geht? Ich werde es ausprobieren. Ich würde sehr gerne Workshops geben. Ideen habe ich schon, ob das jemanden interessiert?

Oktober 1989

    1. Oktober: Erste Sonderzüge mit DDR-Flüchtlingen aus der Deutschen Botschaft in Prag von Prag über das Gebiet der DDR nach Hof in Bayern

  • 2. Oktober: Montagsdemonstration Leipzig mit 20.000 Teilnehmern
  • 4. Oktober: Vereinzelte Straßenkämpfe am Dresdner Hauptbahnhof wegen der Durchfahrt der Züge mit DDR-Flüchtlingen aus Prag zwischen ca. 5.000 Demonstranten und der Volkspolizei in der sonst zumeist friedlichen Revolution.
  • 7. Oktober: Feierlichkeiten zum 40. Jahrestag der DDR; am Rande Ausschreitungen und Zuführungen in Berlin, Demonstrationen gegen das SED-Regime in Leipzig, Plauen u. a.; Gründung der Sozialdemokratischen Partei SDP in der DDR in Schwante bei Berlin
  • 9. Oktober: Legendäre Montagsdemonstration in Leipzig mit 70.000 Teilnehmern, Durchbruch der „Wende“ in der DDR
  • 9. Oktober: König Olav V. eröffnet in Karasjok die erste Sitzung des norwegischen Sameting, einer parlamentarischen Vertretung der Samen.16. Oktober: Leipziger Montagsdemonstration mit 120.000 Teilnehmern
  • 18. Oktober: Erich Honecker tritt als Staatsratsvorsitzender der DDR und Generalsekretär der SED zurück, sein Nachfolger wird Egon Krenz.
  • 23. Oktober: 300.000 Demonstranten in Leipzig
  • 23. Oktober: Die neue Verfassung Ungarns tritt in Kraft.
  • 23. Oktober: Ausrufung der Republik und Ende der Volksrepublik Ungarn
  • 25. Oktober: Der Sprecher des sowjetischen Außenministeriums, Gennadij Gerassimow, teilt die ‚Sinatra-Doktrin‘ (‚I did it my way‘) mit: Die kommunistischen Bruderstaaten dürfen über ihren politischen Weg selbst und unabhängig von Moskau entscheiden.
  • 26. Oktober: Sozialabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Schweden
  • 26. Oktober: Demonstration in Dresden mit 100.000 Teilnehmern (Cockerwiese)
  • 30. Oktober: Das DDR-Fernsehen stellt Karl-Eduard von Schnitzlers montägliche Sendung Der schwarze Kanal ein.

Wer erinnert sich noch was er da gemacht hat? Im Oktober 1989!
Ich schon, denn in diesem Monat, bin ich in meine jetzige Wohnung eingezogen – also vor 27 Jahren.
Unfassbar, oder? Damals habe ich noch analog fotografiert und hatte ein Fotolabor in dieser Wohnung. Außerdem war ich Studentin und Sarah, meine Tochter, war 12 Jahre alt.
Ja, seitdem ist viel passiert, hat sich viel verändert und ich wohne immer noch dort. Als ich einzog, hatte ich Hilfe von einem Kommilitonen, der heute Professor für Fotografie an einer Hochschule im Norden ist. Ja, auch ich war einmal im Auswahlverfahren einer solchen Stelle. Bis unter die letzten 6 bin ich gekommen und war dann doch froh, dass es nicht geklappt hat, denn die Stadt hatte einen sehr schlechten Italiener.

Was wird in 27 Jahren sein frage ich mich, getreu meinem Motto hauptsächlich nach vorne zu blicken?

Menschen authentisch fotografieren – ein Workshop

* * * * * *   07. Januar 2017  * * * * * * * *

Dieser Workshop richtet sich an fotografierende Menschen, im Haupt- oder Nebenberuf, oder engagierte Hobbyisten die ihre Fähigkeiten im Umgang mit den Menschen vor ihrer Kamera verbessern möchten.

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Fragen Sie sich auch, wie ich es schaffe, dass die Menschen vor meiner Kamera so aussehen wie sie aussehen?
Fragen Sie sich manchmal  „Wie motiviere ich die Menschen, damit sie authentisch* ausschauen?“

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Dann habe ich hier was für Sie – Das Portrait ist aus meiner Sicht die Königsklasse der Fotografie und ich gebe gerne mein Wissen weiter und biete dazu einen Workshop an. Einen Workshop …

… in dem ich davon erzählen werde, wie ich meine Portraits mache.

Interessiert?

Bei meinem Workshop steht der Lehrauftrag im Vordergrund. Die TeilnehmerInnen wollen etwas von mir LERNEN! Darum zeige ich, wie ich es mache. Beginnend damit, dass ich erfahren will, wer der Mensch vor meiner Kamera ist. Ich erkläre den Einsatz des Lichtes und die Auswahl der Motive, die dem Kunden vorgelegt werden und warum. Außerdem erfahren die TeilnehmerInnen wie ich meine Schwarz-Weiß Fotos bearbeite.
Selbstverständlich fotografieren die Teilnehmer meines Workshops auch selber, denn Fehler müssen auch selber gemacht werden, denn daraus lernen wir am meisten.

Max. 4 Personen, 1 Tage, 6 Stunden plus Pause. Wir starten um 11:00h

Ich werde auf jeden der 4 TeilnehmerInnen individuell eingehen. Z.B. durch ein portfolio review der mitgebrachten Arbeite. Ich versuche das Potenzial jedes Einzelnen zu sehen und die jeweiligen Stärken zu benennen, ohne die Schwächen zu beschönigen. In kleiner Runde lässt sich differenzierter daran arbeiten.
Ich werde Modells einladen. Einzelpersonen und Paare, so wie im echten Leben. Es wird praktische Übungen geben zu folgenden Schwerpunkten.

– Kommunikation
– Körpersprache
– Posing

Dies ist kein Technik-Workshop. Darum erwarte als Voraussetzung die Fähigkeit eine/Deine Kamera zu bedienen.
Während der 6 Sunden stehen Kaltgetränke und Knabbereien bereit. Wir werden gemeinsam Mittagessen, wenn gewünscht. Am Nachmittag gibt es Kaffee und Kuchen und bei einem gemeinsamen Abendessen, gegen18:00h, lassen wir den Workshop ausklingen.

Buchungen im November 2016 noch zum Frühbucherpeis von  € 333,00




 

Im Dezember und Januar beträgt die Gebühr   € 385,00.

Bei Interesse einfach eine eMail schreiben.

*Michel Foucaults hällt „Authentizität“ für eine Subjektivierungsform der Moderne. Dabei gehe es um den Bezug auf eine „Seinsweise des durch seine Übereinstimmung mit sich selbst bestimmten Subjekts“.

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10. Herbst. Ameland. iPhone

Nein, ich werde nicht von Apple gesponsert, bin einfach nur total beeindruckt von der Leistung der Kamera in meinem iPhone 6s. Ehrlich tief beeindruckt.
In diesem Jahr bin ich das zehnte (10)  mal auf Ameland, eine der fünf bewohnten westfriesischen Inseln in der Nordsee. Und diesmal habe ich keine Kameraausrüstung dabei, sondern nur mein Telefon und das macht eben diese tollen Fotos – stopp, also ich mache die tollen Fotos und mein Telefon liefert nur die unfassbar gute Technik dafür. Ja, so ist es richtig.

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OK, es sind meistens Postkartenmotive, also schööööne Bilder, schließlich ist Urlaub. Auch wenn ich mit der Prisma App rumgespielt und interessante Bilder bekommen habe, sind die Fotos die ich hier mache eben im #Urlaubsmodus entstanden.

Die neun mal zuvor bin ich immer aus-dem-letzten-Loch-pfeifend, will sagen: total erschöpft und meistens krank, hier her gekommen. So war es diesmal nicht. Ich war zwar erschöpft, aber nicht krank und auch ansonsten fühlte ich mich gut, doch jetzt, am Ende des Urlaubs, fühle ich mich super erholt

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Negrita & Jeannie fühlen sich hier auch sehr wohl.

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Das Licht ist einfach toll um diese Jahreszeit.

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Es wird Herbst, auch hier. Heute hatten wir, aufgrund des heftigen Windes, gefühlt nur 4 Grad.

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Mehr Fotos gibt es in meinem Instagram Album.

Das ist einfach meine Insel.
Die Weite, der hohe Himmel, das Meer, die Wolken, wenn denn dann welche da waren, die Sonne, der Mittagsschlaf, das alles ist einfach sehr erholsam. Darum gähne ich auch immer aus vollem Hals, wenn wir vom Meer wieder nach Hause fahren, es ist einfach Entspannung pur hier zu sein.

Neun Mal waren wir hier auf Ameland und haben in zwei verschiedenen Häusern gewohnt. Dass eine ist in Nes, das andere in Hollum. Im nächsten Jahr werden wir ein neues Quartier ausprobieren. Das Haus steht in Ballum.

Hollum ist der Einwohnerstärkste Ort der Insel, Nes der am quirligste und Ballum ist sehr ruhig und beschaulich. Bisher lagen unsere Häuser immer ziemlich zentral, wg. dem urbanen Leben. Im nächsten Jahr versuchen wir es in einem Haus in den Dünen. Bin mal gespannt wie das sein wird.

Ja, Veränderung ist gut.
Ich lese gerade viel über minimalistisch leben usw. Vielleicht schaffe ich es ja mal endlich meine Wohnung zu entrümpeln. Was den Kleidungsstil anbelangt, so habe ich da auch was sehr interessantes gelesen und ich weiß nun, ich werde an meinen schwarzen Kleidungsstücken nix ändern, das bin ich eben, das sieht gut aus und das ist ok so. Es ist auch viel einfacher, wenn es nur schwarze Kleidungsstücke im Schrank gibt, dann fällt die Auswahl nicht so schwer. Vielleicht wird ein ein paar bunte Leggings oder Socken geben, jetzt im Herbst/Winter bietet sich das ja an.

In der Freizeit, oder hier auf der Insel trage ich meisten blau, und grau. Ja, Jeans– und dunkelblau. Das passt gut  hier am Meer und bringt mich eben auch in den #Urlaubs – oder #Freizeitmodus.
So einfach ist das.

Hier habe ich auch den ein oder anderen Artikel gelesen und weiß nun das unser Land in einer ähnlichen Situation ist, wie es die Weimarer Republik war – kann ja wohl nicht wahr sein -, dass Trump die Präsidentschaftswahlen in den USA auf jede Fall gewinnen wird  – nee, ehrlich? – und habe mich mal wieder über die Meanstream-Fotografie gewundert und gefragt: wo ist sie, die inhaltlich interessante Fotografie?
Ich glaube fast, ich muss sie selber machen. Wobei ich ja wieder bei mir angekommen bin und dem, was nächste Woche wieder auf meiner Agenda steht: Meine Fotografie.

Und da sind sie wieder die Gedanken und die Frage: Was will ich eigentlich?
Ganz ehrlich, ich weiß es nicht.
Ach ja, 2 Filme habe ich mir auch angesehen

Money Monster
Aus dem Jahre 2016 – Regisseurin: Jodie Foster.
Lee Gates ist ein Promi, bekannt aus Funk und Fernsehen, der es durch Insiderwissen geschafft hat, zu einer angesehenen Persönlichkeit an der Wall-Street zu werden. Er und seine Mitarbeiter werden von einem Mann namens Kyle, der das gesamte Vermögen seiner Familie verloren hat, als Geisel genommen. Der Kidnapper droht damit, Lee zu töten, wenn er es nicht schafft, bis zum Ende des Börsentages den Kurs einer Aktie um mindestens 24,5 Punkte nach oben zu treiben

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Eye in the Sky
Ist ein britischer Thriller des südafrikanischen Regisseurs Gavin Hood aus dem Jahr 2015. Der Film basiert auf einem Drehbuch von Guy Hibbert, in den Hauptrollen sind unter anderem Aaron Paul, Helen Mirren und Alan Rickman zu sehen. Der Film handelt von einer militärischen Drohnen-Mission, die einen Konflikt auslöst, als eine Zivilistin in das Einsatzgebiet gerät. Es handelt sich um einen der beiden letzten Filme von Alan Rickman, der am 14. Januar 2016 verstorben ist. Der Film hat mich sehr nachdenklich gemacht.
Worüber?
Technologie, und was so alles möglich ist. Und, dass es mich nicht wundern sollte, wenn mein Telefon so eine tolle Kamera hat, denn es gibt noch weitaus weiterentwickelte Kameras, die auch noch kleiner sind. 

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Podcast. Aktfotografie. Interview.

Ja, nun ist es online, das Gespräch, welches Stephan und ich in meinem Studio geführt habe.

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Warum, wieso, weshalb, das alles kannst du im Podcast hören.

Ich fand es sehr spannend und interessant mich mit dem Thema Aktfotografie auf diese Weise zu beschäftigen und mich darüber zu unterhalten, hat mir wirklich gut gefallen.
Es war einfacher als ich mir vorgestellt hatte. Ich meine, dass sitzen vor einem Mikrofon  und zu reden. Ich finde ja, meine Stimme klingt fremd. Ja, ja ich weiß unsere Stimme wird von uns selber anders gehört, als wie sie klingt, wenn sie z.B. aufgenommen wird, wie in diesem Fall. Trotzdem, es ist eigenartig/komisch sich selber zu hören.
Klinge ich wirklich so?
Ich hatte kein Manuskript vor mir, oder Notizen, nein hatte ich nicht, es war tatsächlich ein Gespräch.

Stephan hat aus unserem Gespräch 2 Podcastfolgen gemacht und ich weiß noch nicht, wann der zweite Teil online gehen wird.
Erzählt mir doch mal bitte, wie es Dir gefällt und ob überhaupt und so.


 

Ich bin mir nicht sicher in welcher Folge, im Laufe des Gespräches stelle ich fest, dass es zu viele schlechte Knips-Bilder von halb nackten jungen Frauen gibt die, die Grundlage für den Mainstraem-Geschmack sind, den ich kritisiere. Weiter stelle ich fest, dass sich junge Frauen ein Shooting bei mir vielleicht nicht leisten können. Daraus entstand die Frage: wie das verändern?

Mit dem Erscheinen des Podcast mache ich daher folgendes Angebot an Frauen im Alter von 18 – 29 Jahre:

Ich verschenke in den kommenden 12 Monaten,

pro Monat, also 12 x ,

ein Akt-Shooting an Frauen zwischen 18 – 29 Jahren.

Das heißt: Ohne ein Casting zu durchlaufen, können sich Frauen bei mir melden, die gerne von mir, in meinem Stil, fotografiert werden möchten.
Wir shooten etwa 1 Stunde. Es gibt eine Auswahl, aus der kann sich die Frau 6 Motive als hochauflösende Datei aussuchen und diese bekommt sie geschenkt. Ich darf die Fotos aus dem Shooting für meine Öffentlichkeitsarbeit verwenden – wenn es passt, entsteht aus den 12 Shootings ein Kalender. Wir machen einen TfP Vertrag.

Lasst uns Geschichte schreiben.

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Akt. Nackt. Wie ich es sehe.

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Da in der kommenden Woche der Podcast online geht, den der Stephan Schwarz mit mir aufgenommen hat und in dem es um das Thema Aktfotografie geht, dachte ich, ich sehe nach, ob es mir möglich ist, hier im Urlaub, einige meiner Lieblingsbilder zu diesem Thema auf einer Seite zusammenzustellen. Die Bedingung wäre, dass sie in der Mediathek sind.
Ja, und tatsächlich habe ich Motive gefunden, die ganz gut zeigt, wie ich das Thema angegangen bin und aktuelle umsetze. Leider fehlen jedoch auch eine ganze Menge an Motiven und ich werde, sobald ich wieder zu Hause bin, mal eine Zusammenstellung zu diesem Thema machen müssen, denke ich. Bis dahin gibt es aber auch einiges hier zu sehen.
Ich arbeite ja eher puristisch und sehr minimalistisch und versuche jeden Anflug von Zuckerguss zu vermeiden. Es geht mir nie um das Nackt-sein, sondern um eine Stimmung, Sinnlichkeit, erotische Spannung, um Ausstrahlung, darum etwas über die Person zu erzählen.
Die Schwierigkeit ist ja die, dass ich auf meiner Seite, also öffentlich, hier nur Fotos zeigen kann, die entweder die Persönlichkeitsrecht der abgebildeten Person nicht verletzten oder es sind Fotos, die mit einem TfP Vertrag entstanden sind.
Was ich damit sagen will ist, es gibt noch so viel weitere, sehr schöne Fotos, auf die ich richtig stolz bin, die ich aber, ohne die Zustimmung der Abgebildeten, nicht öffentlich zeigen kann.

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Ich fotografiere ja auch schwangere Frauen „sinnlich“, also ohne Klamotten. Ich finde eine schwangere Frau sehr sinnlich. Männer und Paare fotografiere ich auch „sinnlich“, „sensual“, „hautnah“ oder wie immer wir es nennen wollen.

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Mann

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Akt

Akt

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Akt

Nackt. Akt. Verlierer

Ok, der Titel dieses Beitrages hat schon den Charakter eines Chlickbaiting, oder?

Verlierer ?

Ich bin ja gerade im Urlaub und dort spiele ich oft Skip Bo. Und was soll ich euch sagen, meine Schwester, mit der ich ja spiele, hat immer alle Joker in ihrem Blatt, ehrlich. Egal, wer die Karten mischt, sie hat immer alle Joker und somit bin ich der absolute Verlierer – tja, so ist das.

Akt ?

In einem der vorigen Beiträge habe ich bereits davon erzählt, dass ich von Stephan Schwarz interviewt wurde – für seinen Podcast „Fotominuten“, und zwar zum Thema Aktfotografie. Sobald ich weiß, wann dieses Interview online geht und anzuhören sein wird, lasse ich es euch wissen.

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Bereits im Vorfeld dieses Gesprächs habe ich sehr viel über das Thema nachgedacht und mich damit beschäftigt und bewege es  immer noch – ab und zu – hin und wieder in meinem Kopf, doch ich bin im Urlaub und das heißt auch, dass ich daran arbeite einen leeren Kopf zu haben.
Warum?
Weil das für mich Erholung ist.

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Apropos „Erholung“. Ich habe meine Kameraausrüstung nicht dabei!
Mit Absicht nicht!
Dafür aber mein neues Telefon. Und dieses hat eine neue APP – ich habe bereits darüber berichtet – und damit fotografiere ich nun hier den ganzen Tag. Und, wen wundert’s, eben auch ganz besonders gerne.

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In dem Interview für Fotominuten haben Stephan und ich auch über Likes gesprochen. Ich habe dazu eine Meinung, doch um die geht es hier gerade nicht. Ich poste mein Fotos hier, auf meiner Homepage, und bei Instagram und bei 500px. Ich habe auch bei Flickr einen Account, doch den pflege und aktualisiere ich nicht mehr.
Warum? Mir fehlt einfach die Zeit.
Auch jetzt sollte ich eigentlich im Bett liegen und schlafen, doch was mache ich? Ich schreibe diesen Beitrag. Warum tue ich das? Weil ich mich total freue und wundere, dass meine Telefonbilder mit der App Prisma bei Instagram soviel Zustimmung erfahren.
Die Bilder, die ich gerade bei Instagram poste, haben alle den Hashtag #Urlaubsmodus. Damit will ich klarstellen, um was für Fotos es sich hierbei handelt, nämlich um eine kreative Spielerei.

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Ich bin ja mehr ein Fan von solchen Motiven

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Ja, heute gab es Regen. Aber an den anderen Tagen eben nicht.

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Nackt ?

Diese App Prisma macht aus den Fotos Strichzeichnungen, das ist irgendwie „Nackt“, finde ich. Somit habe ich nun zu allen drei Begriffen aus dem Titel was geschrieben – toll oder?
Und nun werde ich weiter meinen Urlaub genießen, ja, den genau das tue ich hier.

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Noch 3x schlafen…

… dann geht’s auf die Insel.8938

Leute ich sach‘ euch, ich bin aber auch so was von reif für die Insel, wie schon lange nicht mehr. Es ist schon eigenartig.
Was?
Das eine Arbeit, die mir große Befriedigung bringt und Spaß, mich so erschöpfen kann. Doch so ist es.

Akt

Heute Nachmittag bin ich für einen Fotoblog interviewt worden. Es ging um das Thema Aktfotografie. Es war wirklich toll und hat eine Menge Spaß gemacht, mit Stephan über Fotografie zu parlieren.

Die Fotos entsprechen nicht genau dem, was wir uns landläufig unter diesem Thema „Akt“ vorstellen, es sind auch ziemlich alte Arbeite von mir, doch ich dachte, ich zeige sie mal wieder, wenn es um „Aufarbeitung“ geht.

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Akt

Ich habe große Lust bekommen mich mit dem Thema Aktfotografie theoretisch auseinanderzusetzen oder Bild-Beispiele zusammenzutragen, von Fotografinnen & Fotografen, die mir gut gefallen. Mal sehen, wann und ob ich das schaffe. Vielleicht lade ich auch zu Gastartikeln ein. Also, wer Lust hat mir etwas zu diesem Thema zu schreiben, sollte sich melden.
Auf jeden Fall ist das ein sehr weites Feld, das ist mal klar.

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Akt

Mann

 

Akt

Akt

Akt

Akt

Ja, ich habe auch Männer ohne Kleider fotografiert und tue es noch.

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Ich finde es immer wichtig, sich selber seine älteren Arbeiten anzusehen um eine Entwicklung festzustellen oder eben auch nicht, und um zu überlegen, wohin es gehen könnte. Also, mir ist das wichtig. Meine aktuellen Arbeiten unterscheiden sich schon von meinen älteren Arbeiten, finde ich. Das ist auch gut so.

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Schließlich arbeite ich seit einem gute Jahr in neuen Räumen und habe inzwischen akzeptiert, dass dieser neue Raum, ein anderes Licht erforderlich macht, was wiederum einen anderen Bildlook erzeugt.
Tja, so ist das, alles ist im Fluss und das ist auch gut so.
Ich denke, ich werde meine Kamera nicht mit in den Urlaub nehmen und nur mit meinem Telefon Sonnenuntergänge knipsen, das wird sicher entspannend sein.

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Kristina

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Mit einer Vespa kam sie aus Köln nach Düsseldorf. Am 8. Oktober wird sie 40 Jahre alt und arbeitet im Bereich Presse und Öffentlichkeitsarbeit bei einer Hilfsorganisation. Sie hat ein tolles Lachen und eine positive Ausstrahlung. Ihre Haare waren immer lang und ihr Hobby ist die Fotografie. Mehr Fotos hier.

Frühbucher Angebot – Sensitive Portrait Kalender 2017

Dieses Angebot ist eine einmalige Gelegenheit und nur bis zum 30. September buchbar – worauf warten sie also?


textKalender-alleDer Kalender hat das Format 30 x 30 cm und ist auf hochwertigen Kunstdruckpapier gedruckt.

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Angebot

  • 1 Stunde Fotoshooting
  • Präsentation der Motivauswahl online
  • Sie entscheiden sich für 13 Motive und ich gestalte daraus einen wunderschönen Kalender.

Sie buchen und bezahlen dieses Angebot bis spätestens 30. September 2016 und erhalten zusätzlich alle 13 Motive in einem Album App für ihr Smartphone.
Sie erhalten das für unschlagbare

€ 399,00

 




Damit dieser Kalender rechtzeitig fertig wird, um eine Weihnachtsgeschenk zu werden, muss der Termin bis Ende November stattfinden.

Buchen Sie noch heute dieses Knaller-Angebot. Bei Fragen rufen Sie mich an:  0211 97711490.
Oder schreiben Sie mir eine eMail.

 

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Urlaubs Modus

Ja, ab sofort befinde ich mich im Urlaubsmodus – habe ich gerade beschlossen. Das gibt mir auch die Gelegenheit hier meine Spielereien mit einer iPhone App zu zeigen, und neuste Fotos von meinen Mädels.

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Doch jetzt komme ich zu dem wie aus eher langweiligen Knipsbildern, etwas atemberaubendes entsteht.

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Die App nennt sich Prisma. Es gab schon einige kritische Anmerkungen dazu, ich habe einige aufgelistet, das du nicht sagen kannst , du hättest es nicht gewusst-

Hier
Hier
Hier

 

 

 

Business Portrait

Inspiriert durch die Arbeit eines lieben Kollegen, habe ich in den letzten Tagen an kleinen Videos gearbeitet. In diesen Videos habe ich Fotos verarbeitet, die jeweils bei einem vor-Ort-Portrait enstanden sind. Als ich die ersten auf Facebook veröffentlichte bekam sie sehr viel Zustimmung – was mich natürlich sehr freute.

Steuerberaterin

Küchenchef

Mode Label

Heilpraktikerin

Kalender 2017

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Heute habe ich aus den Fotos der 12 Frauen, die ich bisher portraitiert habe, einen Entwurf für einen Wandkalender 2017 gemacht, so sieht er aus.

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Der Kalender ist 30 x 30 cm groß und hat oben eine Spirale.02

Dieser hochwertige Kalender kann für € 40,00 bestellt werden. Der Betrag deckt die Druckkosten und ermöglicht mir weitere Frauen, ohne Berechnung zu portraitieren. Der Betrag beinhaltet auch die Versandkosten.




End of Sommer spezial

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preis

Ja, das ist mein erstes Spezial und es ist nur zu bestimmten Terminen buchbar und auch limitiert – darum heißt es, schnell buchen und einen Termin machen.
Soll ich ein kleines Geheimnis verraten?
Das wäre auch ein prima Weihnachtsgeschenk, weitersagen…




Ab sofort können Termine für Donnerstag den
13. & 20. Oktober ab 10:00h – 16:00h

 gebucht werden. Schreiben Sie mir einfach ihren Wunschtermin —> hier.

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Mittwoch

Ich will nicht unzufrieden sein und meckern erst recht nicht, doch diese Welt dreht sich einfach viel zu schnell, ehrlich, kann bitte mal einer Slow Motion einschalten?
Ich bräuchte das jetzt.

Nehmen wir mal gestern, Dienstag:
Für Montag hatte ich mir ja Bettruhe verordnet, weil ich durch die Rotznase von Elmo eine Sommergrippe habe, die ich mit Drogen bekämpfte um bei meiner Ausstellung anwesend sein zu können. Dieser 0-Summen-Montag hat mir gut getan, ja wirklich ich fühlte mich gestern, Dienstag, schon wieder recht munter. Da war nur noch ein leichtes Erkältungsgrollen im Hinterkopf, das aber zu nachlässig schien. Der Elmo-Montag hat mir gefehlt, doch was nicht geht, dass geht eben nicht. Oder kann es sein, das ich mir nur Einrede für manche Dinge zu  – ich sag es jetzt nicht – zu sein?
Da ich seit dem Anfang des Jahres Vitamine schlucke, die offensichtlich mein Immunsystem gestärkt haben, was sie auch sollten, bin ich ja recht gut durch dieses Jahr gekommen, oder habe ich etwas verdrängt? Egal!

Noch 2 Wochen und 2 Tage.

Dann geht es in den Urlaub, auf meine Insel und dafür geht es mir ziemlich gut, denn „normal“ wäre das ich so kurz vor dem Urlaub ziemlich im Arsch – ja, so drastisch – bin, weil ich doch immer über meine Grenzen gehe. Immer! Ich kann einfach nicht anders und das macht mein Leben so anstrengend. Da ist ja nicht nur das fotografieren, sondern auch – lassen wir das jetzt, ich wollte von gestern, Dienstag, erzählen.
Es gab einen Plan. Ich wollte erste mit den Mädels durch den Wald und dann im Studio sein, wg. der Ausstellung und wg. der Buchführungsunterlagen, die ich fertig machen musste.

Den kleinen Spaziergang gab es dann auch – ach, es ist so unendlich schön im Wald, ich kann es kaum in Worte fassen. Als ich dann am Studio ankam warteten da schon die ersten Besucher vor der Türe, die in die Ausstellung wollten.
Langes Gespräch.
Dann schnell das Mittagessen einnehmen und schon kamen die nächsten Besucher – wieder ein sehr langes Gespräch.
Über das, was ich bei diesen Gesprächen alles lerne, über mich und die Ausstellung, muss ich mal gesondert etwas sagen.

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Dann endlich konnte ich mit meiner grandiosen Hilfe Roswitha die Buchführungsunterlagen für die Steuerberaterin fertig machen, unterbrochen wurden wir durch diverse Lieferungen und durch einen Besuch von Elmo – der sehr lange da und voller Energie war. Negrita kommt da nicht ganz klar mit, ist mein Eindruck. Dann kam noch, in dem Moment, in dem ich eigentlich schließen wollte, eine „Glatze“. So nennen ich liebevoll Frauen, die gerade in der Chemo sind und keine Haare mehr haben – wieder ein Gespräch, das konnte nicht so lange sein, weil ich noch zur Post musste. Dort kam ich dann 5 Minuten vor 18:00h an. Dann noch eine Rücksendung zu Hermes und dann noch schnell was einkaufen, denn ich hatte zu Hause nur einen leeren Kühlschrank.
Zu Hause angekommen wurden die Mädels versorgt, dann ich, ich weiß, dass ist die falsche Reihenfolge, und dann konnte ich nur noch so da sitzen und Löcher in die Luft schauen, für mehr hatte ich keine Kraft mehr. Ach ja, da war auch noch das neue Telefon, das eingerichtet werden wollte. Mein bisheriges hatte am Sonntag angefangen zu streiken, massiv hatte es mir die Zusammenarbeit gekündigt. Sowas lasse ich mir nicht bieten und da mein Vertrag just an diesem Tag endete, habe ich ihn verlängert und somit ein neues Telefon.
Also, dass mit den Passwörtern ist die Sache, die ich gerade am meisten hasse, ehrlich, das macht mich absolut kirre. Denn, wenn ich eines vergessen habe, dann muss ich es auf 4- 5 Geräten erneuern, das jeweilige Passwort – das ist einfach viel zu viel. Ich habe einfach noch keine Technik gefunden mit der ich das im Griff habe. Obwohl es ja ein „Schlüsselbund“ gibt, in dem angeblich der Computer alle diese Passwörter speichert, fehlen immer welche – ich weiß auch nicht was das soll. Muss aber zugeben, dass so ein Backup hilfreich ist, denn damit werden alle Daten von dem alten Telefon auf das neue übertragen, schon recht komfortabel.

Mein Wohnung, die ich ja eigentlich nur zum schlafen aufsuche, ok, duschen tue ich hier auch ab und an, ist total unaufgeräumt. Ist das vielleicht die Entsprechung im Außen zu meinem innern Zustand? Kann gut sein. Auf jeden Fall läuft die Zeit einfach zu schnell. Ich bin doch um 7:00h aufgestanden und nun ist schon wieder 8:30h – wo bitte ist die Zeit geblieben?

Darum: ich brauche sofort eine Leben in Slow Motion!!!!

Sich zeigen

Das gilt für die Frauen, die sich vor meine Kamera wagten und ebenso für mich, die diese Portraitserie nun in einer Ausstellung präsentiert. Sich zu zeigen macht auch verletzlich. Auch das gilt für mich und die von mir portraitierten Frauen gleichermaßen.

So langsam sickern die Erlebnisse der vergangenen Tage in mein Bewusstsein und lassen mich nicht schlafen, darum sitze ich hier und schreibe.
Was ebenso in mein Bewusstsein dringt, sind all die positiven Kommentare der Besucher. Wie sehr sie von meinen Fotografien beeindruckt waren, wie gut ihnen meine Arbeit gefallen hat. Und genau das ist der Lohn des sich-zeigens: Anerkennung.
Ja, die habe ich bekommen, in Mengen, was ein wirklich gutes Gefühl ist.
Nachdem die Ausstellungseröffnung nicht so ganz meinen Erwartungen entsprochen hatte, der Besuch war eher zögerlich, so war der Samstag und der Sonntag, an dem lt. Programm die Kunstpunkte stattfanden, ein sehr großer Erfolg, Besucherzahlmäßig. Und auch die Gespräche mit den Betrachtern der Bilder war wunderbar. Und, wenn ich meine Gefühlslagen sortiert bekomme, werde ich das sicher auch genießen können.

Diese Ausstellung war ein Kraftakt, und sie war es wert. Natürlich, es gibt immer Dinge, die ich im Nachhinein anders machen würde, doch, alles ist erst einmal gut gelaufen. Die Präsentation war beeindruckend und, was besonders wichtig ist, die Fotografien sind als das gesehen worden, als das ich sie meinte: Portraits von wunderschönen Frauen.
Mir ist erstmals bewusst geworden, dass es verschiedene emotionale Herangehensweisen an das Thema und somit auch an diese Ausstellung geben kann. Nachdem ich für mich geklärt hatte, dass es mir möglich ist auf Distanz zu gehen, zu der Krankheit und meine Betroffenheit nicht mehr meine Gefühlslage bestimmt, war das Thema für  mich abgeschlossen, jedoch nicht für den Rest der „Menschheit“.

Da gibt es Menschen, Leute, Personen, Frauen und Männer, die wollen sich mit diesem Thema nicht beschäftigen, wollen es nicht in ihrem Alltag haben, wollen weder drüber nachdenken noch drüber reden. Das Thema Krebs bedeutet in ihrem Bewusstsein immer auch Tod.
Wie war es den bei mir, bevor der Prozess in Gang gesetzt wurde und ich eine Haltung dazu entwickeln musste, weil ich sonst hätte nicht an dieser Serie weiterarbeiten können?
Genauso.
Ich wollte mich damit nicht beschäftigen. Jede Nachricht über die Erkrankung bei jemandem den ich kannte, löste Sprachlosigkeit, Hilflosigkeit und die Unfähigkeit angemessen zu reagieren aus. Damit stehe ich sicher nicht alleine. Darum kann es nicht verwundern, dass ich gefragt worden bin, als ich mit meinen Portraits anfing, warum ich dieses Thema in mein Leben hole, ohne Not, ohne selber betroffen zu sein.
Ich konnte es begründen.
Es war die Haltung von Renate, die sich, bevor es die Chemo machte, die Haare vom Kopf rasierte. Das hat mich beeindruckte. Ja Mut und eine Haltung beeindrucken mich. Und darum wollte ich das ins Bild setzen.

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Jede der Frauen aus der Serie, hat mich stark beeindruckt. Zuletzt Kirsten.

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Ich habe es in Gesprächen, während der letzten beiden Tage, immer wieder gesagt, es geht mir in der Portraitserie nicht darum, der Krankheit „Krebs“ ein Gesicht zu geben.
Wie sagt Adolf: „Krebs ist ein Arschloch“. Darum braucht sie keine Wertschätzung. Sie nimmt Frauen ein Stück ihrer Identität, nämlich die Haare und oft auch ihre Brust.

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Mit meinen Portraits will ich zeigen, dass diese Frauen wunderschön sind, trotz dieses vermeintlichen Mangels.

Bildschirmfoto 2016-08-28 um 20.23.10Die Besucher meiner Ausstellung sagten immer wieder, wie sehr die Frauen auf meinen Fotografien strahlen würden, es schien, als würden sie von innen leuchten. Das Funkeln in ihren Augen wurde ebenso bemerkt, wie die Lebensfreude in ihren Gesichtern. Ja, ihre Power und ihren Willen zum Leben, sei in meinen Portraits  sichtbar.

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Doch zurück zu den verschiedenen emotionalen Befindlichkeiten, die wiederum Gründe dafür liefern, sich meine Ausstellung anzusehen oder eben auch nicht.

Es gibt die Menschen, die mit dem Thema Krebs konfrontiert waren und es überwunden haben und nun nicht mehr darüber reden oder sich damit beschäftigen möchten, die interessiert das alles nicht mehr, verständlicherweise. Sie wollen leben, ohne Beeinträchtigungen, ohne dunkle Wolken oder Befürchtungen.
Wie gut ich das verstehen kann.
Diese Personengruppe sind auch nicht die Zielgruppe dieser Arbeit.
Wer dann?
Eine berechtigte Frage, die ich auch schön des Öfteren beantwortet habe. Mein Portraits sind Mut-mach-Portraits für Frauen, die aktuell in diese Situation gekommen sind, denen gerade der Boden unter den Füßen zu schwinden scheint. Die befürchten, ihr Leben ist jetzt zu Ende. Die Angst haben und es zu befürchten ist, dass diese Angst sie ab sofort jeden Tag beherrschen wird und ihnen die Haare vom Kopf frisst. Mein Portraits soll ihnen zeigen, dass es möglich ist, der Angst die Haare vom Kopf zu fressen, also den Spieß einfach umzudrehen. Die Ausstellung hat mir gezeigt, dass genau das möglich ist.

Besucher haben von „mutig“ gesprochen, beim Betrachten meinte Fotografien. Sie haben dabei vorrangig mich gemeint. Also die Fotografin, die sich mit diesem Thema beschäftigt.
Ist es mutig von mir?
Ich hatte mir bis dato dahingehend keine Gedanken gemacht, ehrlich nicht. Doch, ich weiß inzwischen, was gemeint ist. Mich mit so einem Thema zu exponieren ist mutig, denn, wie ich schon beschrieben habe, gibt es eine beträchtliche Anzahl von Personen, die sowas nicht sehen wollen. Die wollen letztendlich mich und meine Arbeit nicht sehen, was fatale Folgen für mich haben kann. Weil es dann, an der für mich so wünschenswerten, Anerkennung und Zustimmung fehlt.
Also ja, ich bin mutig.
Doch ich bin es auch gerne, weil diese Portraitserie einen Inhalt hat, sich etwas von Bedeutung annimmt, nicht an der Oberfläche rumdümpelt und somit selber zu etwas wird, das Bedeutung hat.
Ja, diese Portraits haben eine Bedeutung. Die Kraft und Stärke dieser Frauen hat für mich eine Bedeutung.