# 63 Claudia Gölz – Silbergrau – das bin ich

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Die Friseure hat sie jeweils gewechselt, wenn sie ihr den Vorschlag machten, sich doch die Haare zu färben. Eine Frisur findet sie nicht auschlaggebend für ihre Persönlichkeit. Ja, eine kluge und aparte Frau, diese Claudia, 58 Jahre alt und Journalistin. Sie ist seit 14 Jahren Witwe und ebenso lange werden ihre Haare schon grau.
Als sie in mein Studio kam, waren ihre Haare zusammengesteckt. Als sie die Spange löste, stand plötzlich eine andere Frau vor mir.

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Übersicht 2016

# 1 – # 48

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Kinder sind unsere Zukunft

Ich reagiere sehr empfindlich darauf, wenn in meiner Timeline, bei FB, Fotos von gequälten Kreaturen auftauchen. Dabei mache ich keinen Unterschied, ob es sich z.B. um Kinder oder Tiere handelt  – ich will es nicht sehen. Weil es nichts verändern, nichts an dem Leid, nichts an dem Grund für das Leid und überhaupt, es verändert sich dadurch leider nichts. Ich jedoch sehe dieses Foto, es brennt sich in mein Gedächtnis ein und mir geht es schlecht, das will ich nicht.
Darum habe ich dieses Video zusammengestellt:

Kinder sind unsere Zukunft.

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So liebe ich den Sommer

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Eine Landschaftsfotografin bin ich nicht. Doch heute Morgen musste ich einfach ein paar Fotos machen, weil es so ein schöner Sommertag war – ach ja.
Den Mädels hat es auch gefallen. Es war so friedlich im Wald – mir fehlen einfach die Worte, weil es so schön war.
Hält das Wetter sich eigentlich?
Also, mir würde das gefallen.
Noch 2 Wochen bis zur Ausstellungseröffnung und noch 5 Wochen und 2 Tage bis zum Urlaub. Ja, ich brauche den Urlaub, mein Magen signalisiert, dass es bisher zu viel Stress gewesen ist, in diesem Jahr, was nicht gut ist. Insgesamt nehme ich darauf Rücksicht und baue ganz viel Pre-Urlaubsstimmung in die Woche, ehrlich. So wie heute, denn ich will nicht, wie in den letzten Jahren, gesundheitlich total abgewirtschaftet in Urlaub fahren, nee, will ich nicht. Es geht mir auch gut, bis auf diesen Magen….

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Darum stinken die Mädels wohl auch so …

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Der Angst die Haare vom Kopf zu fressen …

Warum?
Warum erinnere ich mich gerade heute an Annette?

Annette arbeitete in der Diabetis-Forschung. Sie war etwa 10 Jahre älter als ich.
Eine sehr beeindruckende Erinnerung an sie ist die, wie sie ihre Forschung an Mäusen beschrieb und, wie sie diese vom Leben in den Tod beförderte: Sie brach ihnen blitzschnell das Genick.
Ihre Eltern waren Juden und haben die Zeit des Nationalsozialismus im Widerstand in Frankreich verbracht. Als Kind war Annette oft  lange Zeit von ihnen getrennt und lebte, unter falschem Namen, irgendwo in Frankreich. Als ich sie kennenlernte hat sie selbst eine heranwachsende Tochter und war berufstätig, so wie ihr Ehemann. Wir wohnten im selben Haus.
Es war vor den Feiertagen und wir verbrachten den Nachmittag zusammen. Während wir uns unterhielten, bemerkte ich, dass Annette sich hin und wieder an der linken Brust kratzte. Als ich sie daraufhin ansprach, war ihr das noch nicht aufgefallen.
An einem der folgenden Tage berichtete sie mir, dass sie, als sie am Abend diese Stelle näher untersuchte, einen Knoten feststellte.

Das alles ist über 30 Jahre her und Annette war die erste, an deren Beerdigung ich teilnahm, obwohl sie nicht mal 50zig Jahre alt geworden ist. Diszipliniert wie sie war, hat sie alles ertragen, sich die Brust abnehmen und bestrahlen lassen. Es kam sogar der Moment, an dem sie als geheilt galt. Wenige Zeit später jedoch war ihr Körper mit Metastasen überseht.

Auf ihrer Beerdigung gab es viele bewegende Momente. An einen erinnere ich mich besonders. Einer ihrer Kollegen oder Vorgesetzten stand spontan auf, um in einer kleine Rede über Annette zu sprechen. Das symbolisiert noch heute für mich, wie unfassbar ihr Tod für uns alle war.
Als vor etwa 5 Jahren Monika, die wie ich mit Annette befreundet war, ebenfalls an Brustkrebs erkrankte, klang sie sehr überzeugend, als sie mir sagte: Heute musst du nicht mehr an Brustkrebs sterben. Monika und Annette waren ungefähr im gleichen Alter.

Ja, es hat sich viel getan auf diesem Gebiet.
Heute habe ich eine Presseerklärung zur bevorstehenden Ausstellungseröffnung von „Fuck You Cancer“ versendet und interessante Gespräche geführt. Mir fallen weiter Frauen, Freundinnen ein, mit der Diagnose Brustkrebs und, dass es viel Jahre ein Tabu war offen darüber zu sprechen, auch das hat sich geändert.

Ich bin sehr froh, dass ich diese Portraits gemacht habe um den Frauen zu huldigen, die dieser Krankheit den Kampf angesagt haben und leben wollen. Annette wollte es auch, sie liebte das Leben, da bin ich sicher, nur hatte sie keine Chance.

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Kann nicht oft genug gesagt und geschrieben werden…

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Dear Portrait Photographers,
You do not cure cancer.
You don’t have the power to stop the path of a tornado
or make rain fall on a land covered in drought.
You take pictures of people.

And although you aren’t performing surgery or landing a spaceship on a comet
You still have a gift to share.
And that gift affects lives
For in front of your cameras stand people
And people, well, they often wear masks disguised as a smile
And beneath those smiles are the hidden things

The unspoken insecurities:
“I’m fat”
“I’m ugly”
“I’m not worthy of having my picture taken.”
“I’m going to hate these.”

You won’t know this, of course
Because most won’t share it
I mean, who can blame them?

But rest assured those feelings are there
More often than not
And they bounce around in the minds of those you’d least expect.

It is your job to create images that silence those fears
Images that prove those fears unfounded
Images that shout louder than the lies our insecurities whisper
Images that say:

“You are perfect.”
“You are beautiful.”
“You are deserving of attention.”
Your gift, dear portrait photographers, may not save lives
But never doubt its importance

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Body in disguise

Es sind inzwischen 3 Jahre vergangen, seit dem ich diese Fotos gemacht habe und ich finde, es wird mal wieder Zeit um mit diesem Schlauch zu experimentieren.

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Diesmal würde ich gern die Begriffe wie „destruction„,“slice“ und „cocoon“ hinzufügen.

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Bei Interesse an einer Zusammenarbeit einfach ein eMail an mich.

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KW 31

Was für eine Woche. Was für ein Sonntag.

Hier scheint die Sonne und ich wäre gerne mit den Mädels an den Rhein gefahren, doch die beiden waren der Meinung, dass ich, sofort nach dem ich wach bin, mit ihnen raus muss, also noch vor dem Frühstück. Da geht nur der Pieselpark, gedacht getan.
Dann habe ich mir Frühstück gemacht.
Obwohl ich, seit dem ich wach bin, spürte, dass sich da wieder etwas in meinem Inneren zusammenbraut, und mir Probleme bereitet, wollte ich etwas essen. Es gab Kaffee und Toast und alles das, was ich im Hause habe und von dem ich annehme, es löst diesen Konflikt in meinem Colon auf. Was mir nicht wirklich gelungen ist, ist mein Eindruck.

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Es sind noch 7 Wochen bis es wieder Zeit für die Insel ist.
In der Regel ist das der Moment, wo ich dabei bin zu sagen: “Ich kann nicht mehr!“. Nicht so in diesem Jahr.
Ich fühle mich nicht so unendlich erschöpft oder krank, wie in den Jahren zuvor, bis auf diese kolikartigen Schmerzen in meinem Colon. Ich habe auch Schweißausbrüche und Kreislaufprobleme. Was wirklich nicht gut klingt und sich auch nicht so anfühlt. Ich rätsele immer noch rum, was es sein könnte? Wahrscheinlich ist es einfach zu viel negativer Stress und meine Unfähigkeit in Ruhe oder regelmäßig zu essen. Vielleicht waren es auch zu viele kohlensäurehaltige Getränke? Ich habe keine Ahnung, werde einfach ein wenig die Füße still halten und darauf bauen, dass meine Hausmittelchen wirken.

Angefangen hatte diese Woche mit dem Oma-Montag. Der war anders als sonst, weil die Oma nun einen Kindersitz im Auto und einen zusammenklappbaren Buggy hat und Elmo und ich in den Wildpark fahren konnten. Das Wetter war übrigens so wie heute: es schien die Sonne. Doch Elmo hat sich mehr für die runden kleinen Köttel der Rehe interessiert, als für die Rehe selber. Die Wildschweine waren da schon spannender – es hat wie immer Spaß gemacht.
Morgen ist wieder OmaMontag und ich möchte dann gerne fit sein, ob mir das Gelingen wird? Keine Ahnung.

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Letzte Woche hat es nicht nur ziemlich viel geregnet und eine Gefühl von Herbstanfang erzeugt, sondern ich hatte Besuch von einer sehr lieben Freundin. Sie hat mich zum Mittagessen eingeladen. Was das mit einander zu tun hat? Weiß ich auch nicht, ist mir nur gerade zusammen in den Kopf gekommen und in die Tastatur geflossen. Wir waren in einem Restaurant hier bei mir um die Ecke in Fliegern. Das Essen war lecker, keine Frage und es war viel, sehr viel.
Es gab dann eine Situation, die für mich viele Erkenntnisse darüber beinhaltete, wie ich auf was reagiere. Folgendes trug sich zu:
Das Restaurant ist nicht sehr groß, doch es hat jede Menge Tische und es waren nur 2 davon besetzt. Ein Mann schickte sich an, sich genau an das Ende von unserem Tisch zu setzen. Ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, uns vielleicht zu fragen, ob wir damit einverstanden wären oder, ob nicht ein anderer Tisch angemessener wäre. Wie sich später herausstellte, war sein einziges Interesse, sein Auto im Blick zu haben, welches er verkehrswidrig abgestellt hatte. Meine Freundin wies ihn darauf hin, dass wir gerne allein bleiben würde und er möge sich doch bitte einen anderen Tisch suchen. Er protestierte und meinte, er könne sich doch hinsetzen wo er wolle, ging aber und setzte sich dann an einen Tisch, noch mehr in unsere Nähe, genau in meinem Rücken.
Ich habe etwas angemerkt, um die Bitte meiner Freundin zu unterstützen, ohne ihn anzusehen und daraufhin meinte er, dass ich doch bitte höflicher zu sein hätte.
Mir ist dazu der Löffel aus der Hand gefallen, weil mich so etwas nur fassungslos macht. Da benimmt sich jemand augenscheinlich vollkommen unhöflich und meint meine Anmerkung kritisieren zu dürfen?
Nun ist es so, was ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht so konkret hätte benennen können, wenn sich jemand, in so einer erzieherischen und somit respektlosen und herablassenden Weise über mich erhebt, reagiere ich sehr sehr sehr empfindlich darauf. Weil das für mein Gefühl übergriffig ist.
Ich bin 66 Jahre alt und mich erzieht Keiner mehr oder hat das Recht, mir so zu begegnen. Keiner hat das Recht sich über einen anderen zu erheben.
Eigenartigerweise erlauben sich sowas auch nur Männer.
Aus meiner Sicht war das Fallenlassen des Löffels eine, vergleichsweise, harmlose Reaktion auf die verbalen Entgleisungen des Mannes. Doch genau dieses „mir-fällt-der-Löffel-aus-der-Hand“ nahm er zum Anlass, um mich weiter zu kritisieren. Er wurde noch herablassender, versicherte sich dahingehend, dass die beiden männlichen Gäste ein dankbares Publikum für ihn waren und versuchte mich und meinen Anspruch ins Lächerliche zu ziehen, daran erinnere ich mich noch.
Ja, ich hätte an dieser Stelle nicht weiter auf ihn reagieren sollen, doch irgendwie wurde da ein Schalter in meine Inneren umgelegt und ich hatte meine weiteren Äußerungen nicht mehr unter Kontrolle, ehrlich, ich erinnere mich nicht einmal mehr an das, was ich dann alles gesagt habe. Dissoziieren nennt sich sowas auch. Also die Trennung von Wahrnehmungs- und Gedächtnisinhalten.
Nicht die erwachsene Beate hat da reagiert, sondern sie wurde vom Inneren Kind veranlasst zu reagieren. Meine Freundin hat dem dann ein Ende gesetzt und ich kam, gefühlsmäßig, wieder in der Gegenwart an und spürte, wie ich zitterte.
Mir fällt gerade auf, dass dies der letzte Tag ohne meine Koliken war, ob es da einen Zusammenhang gibt?
Auf jeden Fall nahm ich mir für die Zukunft vor, noch stärker darauf zu achten, in welcher Gemütsverfassung ich mich gerade befinde und reagiere, kann ja nicht schaden.

Soweit das, den es gab auch eine Diskussion bei FB dazu, inwieweit Frauen sich einem, männlich geprägten, gesellschaftlich Anspruch beugen, doch das würde zu weit führen hier auszuführen. Nur soviel, ich bin seit Jahren erstmals wieder sehr empfindsam auf diesem Ohr. Dachte ich doch lange Zeit, dass eine Diskussion um Feminismus und Gleichstellung der Frau sich irgendwie inzwischen erledigt hätte, wie habe ich mich da getäuscht.
Nur soviel, es ging um Hannelore Elsner, der deutsche Schauspielerin, die 74 Jahre alt wurde und zu recht kritisch anmerkte, dass kein Journalist auf die Idee kommen würde einen Schauspieler wir z.B. Mario Adolf zu fragen, ob sein Alter eine Rolle spielt bei der Ausübung seines Berufes, sie hingegen, würde das ständig gefragt.
Im Zusammenhang mit dem letzten „Star Wars“-Film  und der Schauspielerin Carrie Fisher, die die Prinzessin Leia spielt und nun 59 Jahre alt ist, war das Alter von Schauspielerinnen schon mal ein Thema. Die Fans mokierten sich darüber, wie Carrie Fischer sich in den vergangenen 30 Jahren verändert hätte. Fischer schrieb dazu auf Twitter: „Please stop debating about whether OR not aged well. unfortunately it hurts all3 of my feelings.My BODY hasnt aged as well as I have.“ Kurz darauf ergänzte Fisher: Schönheit und Jugend seien keine Leistung, die man selbst erbringt. „Sie sind das vorübergehende, glückliche Nebenprodukt von Zeit und DNA.“
Doch zurück zu Frau Elster. Es wurde bei FB angemerkt sie sei ein Vorbild und ja so authentisch. Dem habe ich entgegnet, dass sie dann ein tolles Vorbild wäre, wenn sie ihr Haar nicht mehr färben würde, denn authentisch wäre sie damit auch nicht. Authentizität würde Echtheit voraussetzen und gefärbte Haare wären für mich nicht „echt“. Sie ist bestimmt eine tolle Schauspielerin, keine Frage, doch was für ein wunderbares Vorbild könnte sie sein, wenn sie sichtbar altern würde?
Was ich damit sagen will, ich höre nicht auf in den eine oder anderen Fetttopf zu treten.

Doch nun zu etwas Konstruktivem: Da inzwischen das Geld aus dem Crowdfunding auf meinem Konto eingetroffen ist, hatte ich ein Gespräch mit einem Dienstleister, hier in Düsseldorf. Es sind Entscheidungen gefallen. Und zwar werden die Wandbilder für meine Ausstellung „Fuck You Cancer“ 60 x 60 cm groß. Es sollen jedoch nicht mehr als 50 Stück werden.
Am Freitag hatte ich nicht nur wieder eine Frau mit Glatze vor der Kamera, sondern auch einen lieben Freund und Kollegen zu Besuch. Er hat mir geholfen einen Schritt aus meiner Distanzlosigkeit zu treten und zusammen habe wir eine sinnvolle Zusammenstellung der einzelnen Portraits Fotos versucht. Doch – fertig bin ich noch nicht damit. Ich habe jedoch einen Termin, bis zu dem ich mich entschieden haben muss.
Dann gab es noch eine interessante Herausforderung in dieser Woche: Carolin. Ich bin recht zufrieden damit, wie ich sie ins Bild gesetzt habe.

So eine Woche geht einfach immer viel zu schnell um, ist mein Eindruck, denn an ihrem Ende ist immer noch soviel unerledigtes auf der to-do-Liste. Wie kommt das?

Wie immer habe ich mir Gedanken zu meinem Stil gemacht, zu dem fotografischen natürlich.
Ich bin so unendlich selbstkritisch, doch es wird immer klarer, wo ich hin will, bzw. wovon ich weg will. Weg will ich von diesem Zuckerguss, von dieser Süße, diesem passtelligen, das manche KollegInnen so lieben. Es ist nicht das was ich will. Das habe ich schon oft gesagt und kann es auch nicht oft genug wiederholen, finde ich. Ich möchte mir mehr Gelegenheiten schaffen, in denen ich so fotografiere, wie ich es will.
Dann werde ich darauf achten, mir nicht immer wieder schlechte Fotografie anzusehen, sie vergiften mir mein visuelles Gedächtnis, habe ich festgestellt.

Marzena

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In Polen geboren ist sie und hat das Löten als Handwerk erlernt, bevor sie nach Deutschland kam, um in Wuppertal Kinder zu betreuen. Das ist inzwischen 20 Jahre her und seit 2007 ist sie mit dem Familienvater verheiratet und die beiden haben inzwischen 4 Enkel. Sie ist eine quirlige Frau, mit strahlenden Augen und sie mag Grünkohl, auch, wenn sie der Meinung ist, das polnisches Essen besser ist, als das, was wir hier in Deutschland kochen.
Sie trägt eine Perücke und, wie jedesmal, wenn die Frauen sie abziehen, entdecke ich eine ganz besondere Schönheit; ja wirklich. Ich sehe nicht Krankheit oder Leid, nein Schönheit mit einem Strahlen, einem ganz besonderen Strahlen.

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Im April 2010 wurde bei ihr, oberhalb der linken Brust, eine Krebsgeschwulst von 4 cm Größe entdeckt. Diese wurde Brusterhaltend entfernt, ebenso Lymphknoten. Sie bekam eine Chemotherapie und ging von da an regelmäßig zu den Nach- und Vorsorgeuntersuchungen, 2x im Jahr.

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Ihre Ärztin meinte, sie müsse nicht mehr so oft kommen, doch mit diesem Gedanken konnte Marzena sich nicht anfreunden. Wie Recht sie hatte, erfuhr sie dann im März 2016. Da wurde in der gleichen Brust ein 8 mm großer, wieder sehr bösartiger Krebs entdeckt. Am 10. Mai wurde ihr ein großer Teil der linken Brust abgenommen und seit dem bekommt sie wieder eine Chemotherapie.

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Sie und ihr Mann nehmen das Ganze mit viel Humor, denn nach der Behandlung des Krebses, wird die rechte Brust in der Größe angepasst, also verkleinert. Als die Haare anfingen auszugehen, war es auch ihr Mann, der ihr die Glatze rasierte.

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Wie immer, nach so einem Shooting, bin ich tief bewegt und beeindruckt.

Marzena wünscht sich, das mehr Frauen, in ihrer Situation, mutig sind und daran glauben, dass sie den Krebs besiegen werden – was ich ihr von ganzem Herzen wünsche.

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Frauen zeigen wie sie „wirklich“ sind…

Neulich ging ein Link durchs Netz. In diesem Bericht hieß es : „Sie haben keine Modelmaße. Sie haben Röllchen am Bauch und Dellen am Po. Sie haben Tattoos, Schwangerschaftsstreifen und Falten. Doch sie alle haben eines gemeinsam:
Für die Kampagne ‚Bare‘ ziehen sie vor der Kamera blank!
. Ich bin ja schon lange der Meinung, dass Frauen nicht makellos, schlank und jung sein müssen um als „schön“ zu gelten. Ich prangere es gerne an, dass Frauen eingetrichtert bekommen, sie müssten dünn sein um sexy und begehrenswert zu sein.

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Oder was lt. GnTM ein „perfekter Body“ ist. Ich verachte Sendungen in denen so ein hirnloser Quatsch minderjährigen Mädchen eingeredet wird.

Jeder Mensch, der bei mir eine Fotoshooting bucht, hat das Recht „gut“ auf den Fotos auszusehen. Was das für jeden persönlich meint, ist sicherlich unterschiedlich. Gut so.
Was ich meine ist, nutzen solche Kampagnen wirklich der „Sache“?
Sie zeigen zwar Frauen, voller Schönheit und Power, doch warum auf eine so „klinisch“ Weise fotografiert?
Warum so verletzbar? So wenig elegant?
Ich fotografiere Frauen bewusste anders, ganz anders.
Die Überschrift „Entblößt“ sagt eigentlich schon alles. Die Fotos zeigen „entblößte“ Frauen.
Frauen die sich ausziehen, die Kleider ablegen/abstreifen/abwerfen, sich frei machen; sich der Kleidung entledigen, sich entkleiden; alle/die Hüllen fallen lassen, sich aus seinen Hüllen schälen, sich entblättern.
Mir kommt es so vor, als wenn diese Frauen sich auch ein wenig ihrer Würde entblößen.
Erst einmal, ich habe Respekt vor diesen Frauen, dies ich so klinisch fotografieren lassen, doch welches Ziel wird damit verfolgt, welche Aussage wird getroffen? Dient es dem Ansehen dieser Frauen?
Den Frauen in dieser Gesellschaft?
Den Frauen überhaupt?
Ich denke, die Fotos zeigen nicht das, was vielleicht beabsichtigt ist: Stärke und Schönheit ganz normaler Frauen, die eben nicht unbedingt in Körpern mit Modelmaßen zu finden ist.

Die Amerikanerin Michelle Fetisch hatte die Idee zu diesem Projekt. Es heißt, sie hätte selbst viele Jahre unter einer Essstörung gelitten und mit ihrem Körper und ihrem Selbstbewusstsein zu kämpfen gehabt. Sie gründete 2010 die Organisation ‚Women Enough‘. Das Ziel von Michelle Fetisch ist es: Frauen dabei zu unterstützen, ihren eigenen Wert zu erkennen und großartig zu sein, genau so, wie sie sind.

Nett!!

SAMMELSURIUM

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Als Sammelsurium wird heutzutage eine ungeordnete, unsystematisch angelegte Sammlung bezeichnet. Das Wort stammt ursprünglich aus kulinarischem Kontext; das niederdeutsche sammelsur, das nach dem gleichen Muster wie swartsur gebildet wurde, bedeutet so viel wie „saures Gericht aus gesammelten Speiseresten“. Im 18. Jahrhundert wurde diese Bezeichnung mit abfälligem Unterton verwendet; unter einem sammelsur verstand man nun eine ekelhafte Gemüsemischung. Die Endung -ium ist, analog zum Ausgang von Wörtern wie Brimborium, Lappalie oder Fidibus, ein wohl hauptsächlich durch norddeutsche Studenten verbreitetes scheingelehrtes latinisierendes Suffix.

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Nun ja, mit kulinarischen Genüssen hat es wenig zu tun was ich da auf diversen Festplatten finde – doch schau selber.

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Das meiste ist aus analogen Zeiten – schon eigenartig: Mein Lebenswerk, also Teile davon. Ich sollte unbedingt eine Retrospektive machen – spätestens, wenn ich 80 werde, oder?

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Ich kann garnicht aufhören, und mir fällt die Frage der letzten Tage ein, die lautete:

WARUM? Also warum fotografiere ich?
Ganz schlicht und einfach die Antwort: Ich kann nicht anders…

Wenn ich mir so ansehe, was alles an Fotos produziert wird, jeden Tag, dann kommen mir Zweifel, daran, ob ich mit meiner, recht radikalen, Meinung eigentlich richtig liege, ja ehrlich. Doch, wenn ich mir so ansehe, was ich im Laufe meines Lebens produziert habe, dann weiß ich, das ich richtig liege.

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Meine Fotografien sind niemals nur Dekoration.

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Sie haben eine Bedeutung, einen Inhalt und das ist auch gut so. Ich habe große Lust, mich aus dem ganzen Mist, der fotografisch so tagtäglich produziert wird, einfach herauszuziehen, da nicht mehr mit zuspielen, doch dann kommt mir das Wort Marketing in den Sinn und, dass es immer noch nicht so ist, das die Menschen vor der Tür meines Studios Schlange stehen, um sich von mir fotografieren zu lassen.

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Warum ist das eigentlich so?

Ok, so eine Schlange ist vielleicht nicht so erstrebenswert, doch mehr Kunden wäre nicht schlecht. Wertschätzung in Mengen auch nicht. Ok, gerade hatte ich einen Anruf von einer Frau, die beschrieb, dass sie die Suchworte Portrait und Düsseldorf eingegeben hatte und auf meiner Homepage die schönsten Fotos zum Thema fand und darum am Samstag zu einem Shooting in mein Studio kommt. So soll es sein!

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Und hier noch ein paar USA Erinnerungen

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Gefunden

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Ich bin gerade auf der Suche nach bestimmten Dateien und kämme daher Festplatten durch. Ich lösche auch jede Menge – es ist schon erstaunlich was sich da im Laufe der Zeit so alles ansammelt, oder? Auf jeden Fall habe ich diese Foto gefunden. Dass Gesicht musste ich unkenntlich machen, ich weiß, das ist doof, aber mir gefällt das Motiv so sehr gut, dass ich es unbedingt zeigen wollte.

Ganz schlicht und ganz mein Stil – einfach schön!!

 

Melancholie – Nachdenklichkeit

Als ich heute am Morgen wach wurde musste ich mein Ausstellungsprojekt denken, was auch sonst. Doch dann kam mir eine Portraitserie in den Sinn, an der ich vor ein paar/vielen Jahren gearbeitet habe. Hommage an August Sander. Und ich habe mich gefragte, wo sich wohl die Datei dieser Serie befinden, also auf welcher der zig Festplatten und habe mich auf die Suche begeben. Gefunden habe ich was, werde ich mal bearbeiten und dann einstellen, doch hängen geblieben bin ich bei diesem Foto

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Dies ist der Scan eines analogen Fotos. Entstanden ist es auf der Rheinkirmes vor (?) Jahren hier in Düsseldorf.
Ich kann nicht genau sagen in welchem Jahr, dazu müsste ich den Negativbogen finden. Auf jeden Fall macht es mich nachdenklich.
Was?
Das es da so unendlich viel Motive gibt, in meinem Archiv. Die vor allem ein Dokument meines gelebten Lebens sind, das sind schon ziemlich viele Jahre. Und es kommt mir die Frage in den Sinn, wie viele es noch sein werden und ob ich es wirklich schaffe, dieses Archiv für die Welt nach mir aufzubereiten.
Was will ich noch, von diesem mir verbleibendem Leben? Was ist mir wichtig?

 

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60+ und kein bisschen leise!

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Das ist ja wohl nicht wahr:
 
Laut SPIEGEL ONLINE schreibt Moderatorin Christine Westermann die Einstellung der WDR-Show „Zimmer frei!“ ihrem Alter zu. … sagte die 66-Jährige auch der „Bild am Sonntag“. Demnach soll ihr der WDR bereits vor zwei Jahren indirekt zu verstehen gegeben haben, dass sie zu alt für die Sendung sei…
 

Frauen dürfen in dieser Gesellschaft nicht altern?

 
Ich rufe daher Frauen die 60+ sind und sich noch nicht alt fühlen auf, an meinem zukünftigen PortraitProjekt teilzunehmen:

„60+ und kein bisschen leise.“

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Welche Frau traut sich, trotz Lachfalten und Spuren von gelebtem Leben, vor meine Kamera?
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Zeigen wir der Welt und den Medien das „Alter“ nur eine Zahl ist. Und, dass wir froh sind älter zu werde, denn vielen ist das nicht vergönnt!!!!
Bei Interesse daran teilzunehmen einfach eine eMail an mich schreiben.
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Oma Montag

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Ja, ich staune total wie dieser Knirps sich innerhalb von einer Woche verändert/entwickelt/ schlicht wächst. Er kann inzwischen aus Holzbauklötzen einen Turm bauen, ist dabei unsagbar geduldig und es macht ihm Spaß. Er redet unglaublich viel, ab und an gibt es auch Worte, die ich verstehe. Er kann ziemlich klar aufzeigen was er will und was nicht. Heute z.B. war er im Sänfte-Modus, er wollte gefahren werden und wenig laufen. Er ist begeistert von den roten Teilen, die im Wald stehen, an denen die Feuerwehr, im Falle eines Falles, ihre Schläuche anschließt. Dann hat er heute die letzte Pusteblume am Wegesrand entdeckt. Er kann unglaublich gut hören und Geräusche den Dinge zuordnen, von denen sie erzeugt werden. Es gibt bestimmte Körpermoovs, in die er verfällt, wenn er bestimmte Geräusche hört. Er liebt die orangefarbigen Fahrzeuge der Stadtverwaltung. Also Müllautos und Ähnliches, je größer um so besser. Alles, was groß ist und Räder hat liebt er. Ach, ich könnte noch stundenlang so weiter machen.

Wie die Zeit vergeht ….

Wie schnell die Zeit vergeht…

… ist mir gestern wieder mal aufgefallen, denn in 6 Wochen ist bereits die Vernissage – was?
Hier habe ich darüber geschrieben.
Ich habe große Panik empfunden bei dem Gedanken daran, dass ich jetzt anfangen muss Entscheidungen zu treffen und die Motive aussuchen muss, von denen die Wandbilder produziert werden sollen. Darum schrieb ich bei FB:
Wer kann mir sagen, warum ich mir kein Wohnmobil kaufe und meine sieben Sachen dort rein packe und auf Weltreise gehen?“
Denn Flucht ist er erste Gedanke, der mir in den Kopf kommt, in so einer Situation.
Doch ich bleibe meistens und stelle mich der Herausforderung.
Als erstes hatte ich dann die Einladung entworfen – gut so.

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Heute nun habe ich zig Gespräche geführt. In denen ging es um Einzelheiten zu der Ausstellung, also um die

  • Größe der Wandbilder
  • wie diese transportiert werden
  • die Auswahl der Motive

Mir raucht der Kopf, dazu kommt noch diese Schwüle und, dass ich schlimm gestochen worden bin. Mein rechter Fuss ist gestern Abend ziemlich stark angeschwollen und tat höllisch weh. Ein Kühlpad und das Hochlegen der Beine hat etwas Linderung gebracht. Doch heute Morgen war es wieder ziemlich schlimm. Dann ist mir eingefallen, wie ich Negrita, vor vielen Jahren, helfen konnte, als die sich schlimme Verletzungen durch eine Pflanze (Bärenklau) zugefügt hatte. Ich habe ihr Schüsslersalze #7 gegeben. Nun habe ich schon 3 mal eine Dosis genommen und siehe da, meinem rechten Fuß geht es besser. Die Schwellung geht zurück, der Juckreiz hört auf. Ich bin happy und wieder arbeitsfähig. Ich vermute mal, dass diese Schüsslersalze dem Organismus dabei helfen, die Giftstoffe der Bremse (das Tier, dass mich gestochen hat) aus meinem Fuß zu entfernen. Sehr erfolgreich zu entfernen, denn ich hatte schon befürchtet, zum Arzt zu müssen.

Dann bin ich einkaufen gefahren an der Kasse bei meinem Lieblingsdiscounter steht vor mir ein Paar, das sich in einer, mir nicht bekannten Sprache unterhält. Die Frau hat eine Flasche Cola in der Hand und einen Geldschein. Dann, der Mann schubst die Frau, so sah es aus, doch als er sie dann auch noch gegen ihr Bein trat, wusste ich, es war ein Schlag! Der Mann schlug seine Frau vor meinen Augen.
Was macht frau in so einer Situation ?
Mir fiel nichts besseres eine als: „Haben Sie Ihre Frau gerade getreten?“ zu fragen. Er murmelte etwas und lies die Frau dann in Ruhe und verließ vor ihr den Supermarkt. Ich wartete darauf, dass mich der Blick dieser Frau traf und sagte dann, das ich das unfassbar finde, sie antwortete nicht, obwohl sie mich sicher verstanden hatte.
Was ist zu tun in so einer Situation, was ist klug und richtig?

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Ein Paar

Das ist nun meine finale Auswahl aus dem Shooting mit Lisa und Sebastian.
Das Ergebnis ist sinnlich, sexy, hautnah, emotional und einfach großartig, oder?

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Interesse an so einem ganz besonderen Shooting?

Schreiben Sie mir eine eMail oder rufen Sie mich an 0211 977 11490 und verabreden einen Termin für ein persönliches Kennenlernen bei dem wir dann alles besprechen können, ich freu‘ mich auf Sie.

Das war der Juni – oder so….

 

Ich hatte Lust mir mal anzusehen, was ich im Juni alles so gemacht habe, dabei konnte ich die Motive, aus den intimeren Shootings allerdings nicht verwenden.Und, das ist sie:
Die Juni Collage.

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Ich liebe meine Arbeit und kann sagen, es gefällt mir, was ich gemacht habe!

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Marita – best ager

Vor drei Jahren war das mein Thema: Best Ager
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Gemeint sind die über 50zig jährigen. Sie werden auch genannt:

  • Generation Gold
  • Generation 50plus
  • Silver Ager
  • Golden Ager
  • Third Ager
  • Mid-Ager
  • Master Consumer
  • Mature Consumer
  • Senior Citizens
  • „over 50s“
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Macht das wirklich Sinn, Menschen, aufgrund ihres Alters, in eine Gruppe einzusortieren?

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Mein Studio

Nun ist es fast ein Jahr, dass ich in meinem neuen Studio bin. Und ich fand, es wurde Zeit für neue, großformatige Wandbilder.
Vóila – da hängen sie und sehen gut aus.

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Auch die Wand hinter mir habe ich umgestaltet und finde, es sieht gut aus.

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Es ist geschafft!!!

Mein Crowdfunding hat bereits 5 Tage vor dem letzten Tag sein Ziel erreicht –  das ist so großartig, ich freu mir gerade ein Loch in den Bauch.

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Das heißt natürlich nicht, dass dies das Ende bedeutet, nein, es kann auch weiter noch unterstützt werden, ehrlich, das wäre toll, einfach nur großartig wäre das.

Damit steht fest, es wird eine Ausstellung geben, die dann auch wandern kann, also, wenn es bereits Interessierte gibt, einfach melden, damit ich die Termine koordinieren kann. mail (at) beateknappe.de

Oxytocin

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Nach unendlich langen 2 Wochen habe ich gestern und heute Elmo wieder gesehen, denn heute war OmaElmoMontag.
Ich bin immer noch wie betäubt  – das ist das Oxytocin, da bin ich sicher – 2 Tage die volle Elmo-Dröhnung, dass musste so kommen….

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Ich habe es, wie immer, sehr genossen ihm einfach zuzuhören oder zusammen mit ihm einen Mittagsschlaf zu halten, ach ja, Bilderbücher haben wir auch angeschaut und versucht zu stapeln, egal was, es musste einfach gestapelt werden und es war der Weltuntergang, wenn dies nicht gelingen konnte – Du machst Dir keine Vorstellung.

Sonntag

Beate goes to Hamburg

Da passiert gerade gewaltiges in meinem Kopf.

Warum?

Ich habe eine Anfrage aus Hamburg bekommen, für ein, bzw. 3 Fotoshootings und da das über 400 km sind, wäre es doch eine großartige Idee, auf dieser Reise auch noch anderen zu treffen und zu fotografieren. Oder? Auch in Hamburg selber könnte ich noch weitere Termine für ein Shooting einrichten.

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Also, auf der Strecke nach Hamburg liegen Städte wie Marl, Münster, Osnabrück, Wildershausen, Dinklage, Quakenbrück, Meppen, Güthersloh, Bielfeld, Bremen und noch viele, viele mehr. Es könnte doch durchaus möglich sein, dass dort Jemand wohnt, der sich immer schon mal von mir fotografieren lassen wollte, oder der mich nur auf einen Kaffee treffen will, oder einen Schlafplatz für mich hat.
Ich bin gespannt, wer sich meldet.

Die Reise soll nach dem 16. August losgehen – na, interessiert?

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Alex – ein Babybauch

Alexandra ist Anfang 30 und erwartet ihr zweites Kind. Da sie bei ihrer Tochter fast die ganze Schwangerschaft über im Bett liegen musste, es bestand die Gefahr einer Frühgeburt, ist sie stolz es nun, ohne Bettruhe, bis in die 30zigste Woche geschafft zu haben.

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Günter Zint

Bildschirmfoto 2016-06-27 um 10.17.22Marianne Fritzen – 1979 bei ihrer ersten Straßenblockade in Gorleben.  Bild: Günter Zint / Panfoto 

Persönlich getroffen habe ich Günter Zint, weil wir beide Mitglied der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union in der Verdi sind. Ich weiß nicht genau wann ich ihn getroffen habe, es muss in den 70er oder 80er Jahren gewesen sein und er war sehr beeindruckend, als Mensch und als Fotograf. Leidenschaft und Idealismus ist das, was ihn angetrieben hat und wohl auch noch antreibt und seine große Liebe zu St.Pauli.
Diese Art von Fotografen, wie Günter Zint einer war und ist, die ihre Arbeit reflektieren und sich auch engagieren und deren Leidenschaft in allen ihren Arbeiten zu sehen ist, braucht unsere Welt so dringend wie die Luft zum atmen. Bei YouTube gibt es sehr schöne Videos mit ihm, in denen er aus seinem Leben und über seine Arbeit erzählt.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!
Günter Zint wird heute 75 Jahre alt!

# 62 – Ingrid Grommelt – Silbergrau- das bin ich

Ingrid Grommelt, Public Relations & Communication, ja die 75jährige ist noch berufstätig und nennt sich selber eine „one-Woman-Show“.

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Seit 2 Jahren ist sie Witwe und hat über 10 Jahre lang für die IGEDO Pressearbeit gemacht. Ja, Mode ist ihr Thema, das war sofort zu erkennen, als diese zarte Frau, ganz in Weiß, mein Studio betrat. Die Designerin ihres Kleides hatte sich dafür entschieden, die Kanten, an denen die Stoffbahnen zusammentrafen, nach außen zu legen, außergewöhnlich, eben Ingrid Grommelt.

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Ebenso außergewöhnlich ist ihre antike ‚Sehhilfe‘ – ein LOGNON!

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Nach einem Unfall stellte sie fest, das ihre Haare weiß wurden. Sie hat gefärbt, doch seit Mitte de 90ziger Jahre nicht mehr. Nun hat sie wunderbar weißes Haar und sieht großartig aus.

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Was für eine wunderbare Begegnung.

Übersicht 2016

# 1 – # 48

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Investition – Honorar

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Mein Anliegen: Ich möchte sie glücklich machen

Termin vereinbaren und meine ganze Aufmerksamkeit genießen!

Jeder Augenblick unseres Lebens ist ein Geschenk. Die Fotos, die ich mache erzählen die Geschichte Ihres Lebens. Dieses einen Moments, in dem Sie sich gerade befinden. Damit Sie diese Momente mit anderen teilen können, jetzt oder später. Damit die, die nach uns kommen erfahren wer Sie waren und erfahren, woher sie kommen.

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Ab 1. Juli 2016 gilt eine neue Preisliste – wenn Sie möchten, so schicke ich Ihnen diese per eMail zu schreiben Sie mir.

Hier könne Sie in der Preisliste online blättern

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Veränderung – aber wie?

Sokrates:
Das Geheimnis liegt in der Veränderung. Konzentriere deine ganze Energie darauf, Neues aufzubauen statt Altes zu bekämpfen…“

Ja, mir steht der Sinn nach Veränderung.

Ich will abnehmend, sportlicher, berühmt und reich werden, anerkannt und geschätzt sein in der Fachwelt.
Glücklich, bin ich sehr oft und gesund auch. Ach nee, meine Zähne haben sich gemeldet, da sollte ich was unternehmen, z.B. einen Termin bei meiner sehr netten Zahnärztin machen. Ich verschiebe oder vergesse den Anruf jedoch immer wieder. Warum nur? Es scheint immer etwas wichtigeres zu geben. Mit anderen Dingen/Terminen mache ich das auch, ich schiebe sie vor mir her. Das nennt sich neudeutsch: Schieberities, ja, diesen Begriff gibt es, ehrlich, das habe ich mir nicht ausgedacht.

Die Gründe warum ich und du Dinge vor uns herschieben sind mannigfach. Da ist der innere Schweinehund. Der bedient sich z. B. mangelnder Motivation. Die ist dann vorhanden, bzw. ist keine Motivation vorhanden, wenn ich den Sinn der Tätigkeit nicht sehe. OK, das ist jetzt bei einem Zahnarzttermin nicht der Fall, da gibt es schon einen Sinn und ich sollte umgehend einen Termin machen.
Ich denke manchmal, ich bin schlecht organisiert. Sind kreative Menschen das nicht immer? Hach, ein toller Glaubenssatz: Ich bin ja so kreativ und kann darum nicht gut organisiert sein. Tolle Entschuldigung für alles. Ist nur nicht durchzuhalten, wenn du, bzw. ich ein eigenes Geschäft, bei mir Studio, hast. Da gibt es ne‘ Menge zu organisieren und es sollte auch klappen, sonst wäre es schlecht. OK, das klappt bei mir auch, ja wirklich, ich arbeite gerne in meinem Studio und erledige die dort anfallenden Arbeiten auch immer und gerne, bis auf das Putzen und Spülen, das mache ich nun wirklich nicht gerne und das schiebe ich dann auf den kommenden Tag. Warum das so ist? Mangelnden Motivation!
Wie motivierst du dich den für’s Spülen und Putzen?

Zurück zur Schieberities.
Ist es eine Art Trotzgefühl, das mich daran hindert, anstehende Dinge sofort zu erledigen? Beim Putzen und Spülen könnte das zutreffen. Weil ich meine Zeit anders, sinnvoller verbringen möchte, vielleicht? Warum auch immer, ich schiebe Dinge vor mir her, Dinge die ich unbedingt erledigen sollte. Doch ich tue es einfach nicht. Helfen dies zu ändern soll folgende Übung: Zu jeder Aufgabe, die ich aufschiebe, folgende Fragen beantworten:

  • Welche Gefühle sind in mir, wenn ich an diese Aufgabe denke?
  • Was sage ich zu mir selbst und was sage ich zu den anderen, wenn ich mich mit dieser Aufgabe beschäftige?
  • Warum mache ich diese Aufgabe jetzt nicht?
  • Was habe ich davon, die Aufgabe jetzt nicht zu erledigen?
  • Wie fühle ich mich damit, das ich diese Aufgabe vor mir herschiebe?
  • Was will ich jetzt ändern?
  • Will ich überhaupt etwas ändern?

Goethe meint dazu: „Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.“

Wir leben ja in einer Zeit und Gesellschaft, in der die sofortige Bedürfnisbefriedigung Priorität hat.
Seit wann ist das eigentlich so?
Wir wollen den Film sofort ansehen, die Musik sofort anhören, das Buch sofort lesen und meine Kunden wollen die Dateien der Motive haben, zum Download, anstatt zu warten, bis der Abzug fertig ist.
Und dann gibt es Dinge, die wir eben nicht sofort erledigen wollen – eigenartig, oder?
Ist es vielleicht so, dass wir alles das aufschieben, was mit uns ganz persönlich zu tun hat? Was bei uns tief drinnen Ängste auslöst oder Unzufriedenheit? Angst zu versagen z.B.

Doch mal was ganz anderes: FB erinnert mich daran, dass ich mir vor 5 Jahren, am 19. Juni 2011, die linke Schulter ausgekugelt hatte. Ja, Leute, das ist schon soooo lange her. Das war bei einem Unfall, während eines Shootings. Ein niedrige Holzkiste ist unter mir zusammengebrochen, ehrlich, die war maximal 20 cm niedrig. Ich bin dann für einige Zeit ausgefallen, konnte mich nur schwer alleine versorgen, doch inzwischen geht es dieser Schulter prima, fast besser als jemals zuvor, ist mein Eindruck.

Ich komme hier wieder vom Hölzchen aufs Stöckchen oder vom Höcksken auf Stöcksken. Bei dem Versuch eine Erklärung für diese Redensart zu finden, hatte ich leider keinen Erfolg. Erfolg hatte ich hingegen dabei, einen Abnehmer für meine alten Fotozeitschriften zu finden. Die wurde soeben abgeholt und waren sehr, sehr schwer. Nun sind sie weg und ich bin ein wenig traurig darüber, dass ich nicht mehr in ihnen blättern kann, denn das habe ich zum Abschied noch einmal getan und mich mit einer ganz anderen Fotografie konfrontiert gesehen, als die, die ich selber im Moment praktiziere. Und schwups sind sie wieder da, die Zweifel. Woran ich zweifle? Ob ich das Richtige tue natürlich. Was auch sonst! Diesmal auf dem Gebiet der Fotografie. Ich frage mich: War es wirklich die richtige Entscheidung, ein Portraitstudio zu eröffnen? Vielleicht stelle ich die Frage falsch? Was ich mich frage ist, ob das Portrait, wie ich es mache, tatsächlich das ist, was ich machen will und mit dem ich weltberühmt und reich werde?
Vielleicht muss ich mich von dem Konzept „reich und berühmt“ verabschieden. Ich sollte dankbar und zufrieden sein für das, was ich erreicht habe. Warum ist das so schwer? Warum werde ich ab und an grün vor Neid, wenn ich mitbekomme, wie „berühmt“ andere sind, die was Ähnliches machen wie ich. Sicher auch, weil ich davon ausgehe, dass sie nicht nur „berühmt“ sondern auch „reich“ sind, was ich nun definitiv nicht bin. Kommt mir jetzt nicht damit, dass ich das Materielle überbewertet, denn das tue ich nicht. Also sollte ich an die Stelle von „reich & berühmt“ ein anderes Konzept installieren.

Ich habe in einer dieser Fotozeitschriften, die ich gerade verschenkt habe, etwas über einen meiner Kommilitonen gelesen. Er ist inzwischen Professor und hat zig Fotoprojekte umgesetzt und daraus Bücher publiziert und jede Menge an Auszeichnung entgegengenommen. Ja, das hätte ich damals nicht für möglich gehalten. Und ich?
Ja, was stört mich an meinem bisherigen Leben. Wieso stört mich überhaupt etwas? Den, so wie mein Leben bisher verlaufen ist, hat es mich zu der Person gemacht, die ich heute bin und ändern, an meiner Vergangenheit, kann ich eh nichts mehr. Also was stimmt nicht? Gefällt mir die Person nicht, die ich bin? Lies dazu die ersten Zeilen dieses Beitrages.
Vor einigen Jahren war ich in einem Berufungsverfahren zu einer Professur. Ich gehörte zu den letzten, die eine Vorstellungsvorlesung halten durften. Das ist doch schon mal was, oder. Der Italiener in dem Ort, war jedoch so schlecht, dass ich froh bin, dass es nicht geklappt hat mit der Berufung, obwohl…..

Ich werde immer wieder gefragt, wo ich in 2, 5 oder 10 Jahren sein möchte. Dann werde ich aufgefordert im Jetzt zu leben, achtsam zu sein. Ja, was denn nun? Planen oder Sein? Marketingmäßig ist es wohl richtig zu planen, sich vorzustellen wo frau hin möchte. „The Big Picture“ an die imaginäre Wand zu malen. Gilt das auch für 66jährige Fotografinnen? „Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“ meinte doch schon John Lennon und ist irgendwie auch meine Erfahrung.
Das alles macht mich gerade ratlos.
was ich sagen kann ist, dass ich mindesten 106 Jahre alt werden möchte. Das wären dann noch 40 Jahre. Ich kann auch sagen, dass ich so lange arbeiten möchte, bis ich keine Kamera mehr halten kann. Vielleicht möchte ich mehr arbeitsfreie Zeit haben, die ich dann z.B. mit Elmo verbringe. Oder mit meinen Hunden. Zeit, in der ich den Wald oder den Blick aufs Meer genieße. Ja, das wäre mein Plan. Auch möchte ich, in naher Zukunft, Arbeiten und Wohnen am selber Ort stattfinden lassen. Dieser Umzug wäre dann der letzte, an dem ich aktiv beteiligt bin, vermute ich mal. Es sollte grün und ruhig sein. Es muss nicht in Düsseldorf sein, doch schon in NRW, nicht so weit weg von meinen Kunden und meiner Familie. Nicht zu einsam, obwohl…
Ein Hinterhofobjekt wäre schön, alles auf einer Ebene, also keine Treppen. Grün sollte es sein, also Rasen und/oder Grün- & Gartenfläche. Ich würde mich auch darum bemühen, dass es blüht, wenn es Zeit dafür ist. Ein schöner, großer, gut isolierter Raum als Studio, der muss kein Fenster haben, aber beheizbar sein, vielleicht ein Oberlicht zum Lüften. 60 – 80 qm wären toll und hoch sollte es auch sein, 3m z.B. Ich brauche einen Raum für mein Archiv und meine Bildbände und, wo ich meine Computer stehen habe, also wo ich die Bildbearbeitung vornehmen kann, da würden 20 – 30 qm reichen, denke ich. Mein Wohnung, die sich daran gleich an schließt, sollte ein Schlafzimmer, eine Küche und ein Gästezimmer haben, rd. 60 qm (?). Schön wäre noch eine Art Abstellkammer, für all die Dinge, die ich aufbewahren muss, aber nicht jeden Tag brauche. Vor dem Studio könnte sich ein kleiner Bereich befinden, in dem ich die Kunden begrüße und Beratungsgespräche führen kann. Ach, das hört sich gut an. Ja, das wünsche ich mir liebes Universum in spätestens einem (1) Jahr.
So, dass wäre das. Da ich schon mal beim Wünschen bin, fällt mir ein weiteres Thema, in Bezug auf Marketing ein: Meine „Wunschkunden“. Diese soll ich beschreiben. Das ist so leicht gesagt und so schwer für mich zu tun.
Was ich jedoch auf meiner to-do-Liste stehen habe, und zwar ganz oben ist, dass ich meine Preisstruktur überarbeiten und leichter verständlich machen will. Außerdem werde ich auf meiner Homepage stärker darauf fokussieren, was und wie ich in Zukunft fotografieren möchte. Ok, ich bin schwarz-weiß Fotografin, das ist gesetzt, ich mache Portraits, auch das steht fest, doch muss ich die nur im Studio machen? Genau das ist die Frage, über die ich nachdenke. Ich arbeite sehr gerne im Studio und will dies auch weiter tun, doch will ich eben auch öfters mal wieder meine Komfortzone verlassen um Neues auszuprobieren. Was das im Einzelnen sein kann, weiß ich im Moment noch nicht.

Fotografieren heißt ja mit Licht zeichnen. Das Licht zum zeichnen steht in enger Verbindung mit dem Raum in dem es ist, dem Raum in dem ich arbeite. Und genau dieser RAUM hat sich vor einem Jahr geändert und seit dem ändert sich auch mein fotografischer Stil, passt sich dieser Bedingungen „RAUM“ an. Es hat lange gedauert, bis ich mich genau mit diesem Gedanken angefreundet hatte, dass ich mich auf den Rauem einstellen muss. Zu Anfang habe ich darum gekämpft, dass gleiche „Licht“ zu haben, wie im alten Studio. Bis ich dann einsah, dass dies nicht möglich ist. Seit dem freunde ich mich mit dem Raum an und kreiere ein neues Licht. Da so etwas ein Prozess ist, bin ich gespannt wohin er mich führen wird.


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So, jetzt ist die Luft irgendwie raus und ich weiß nicht, was ich noch schreiben könnte. Jetzt werde ich den Staubsauger schwingen, denke ich, vielleicht fahre ich auch mein Autor durch die Waschstraße. Auf jede Fall hole ich mir ein, gerade telefonisch bestelltes, Rezept bei meiner Hausärztin ab. Und den Termin bei der Zahnärztin werde ich auch in Angriff nehmen. Heute ist kein ElmoMontag, denn er ist mit seinen Eltern ans Meer gefahren, Urlaub machen.

Tanja Babybauch – was ziehe ich an?

Die Frage aller Fragen.

Wir klären das in einem Vorgespräch.

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Ich bin sicher, wir finden die richtigen Kleidungsstücke um Ihren Bauch ins rechte Licht zu setzen. Und genau das ist ausschlaggebend für das Foto: Das Licht richtig zu setzen.

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Sehen Sie selber, was den Unterschied macht: Das Licht.
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Mein Angebot – Ihre Sichtbarkeit

 

Ich möchte, dass Sie gesehen werden!

Zusammen mit Ihnen visualisiere ich ein Bild Ihre Persönlichkeit, authentisch, sympathisch, wertschätzend.

Wenn Sie gerade wichtige Veränderungen in Ihrer Karriere planen – machen Sie einen Termin bei mir und wir entwickeln zusammen das Bild von Ihnen, das Ihre Persönlichkeit sichtbar werden lässt. Das Bild, das Ihnen hilft mit den Menschen zusammenzukommen, die Sie schätzen und ergänzen und die darauf vertrauen, dass sich mit Ihnen die Möglichkeit eröffnet, etwas zu schaffen, das sie nur zusammen fertig bringen werden.

Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir:

(49) 211 97711490
(49) 157 72544376

fotostudio(at)beateknappe.de

 

Ricarda – Babybauch

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Dieses Babybauch-Shooting mit Ricarda ist 6 Jahre her und es kann gut sein, dass ihre Tochter in diesem Jahr zur Schule kommt.

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Wir hatten sehr viel Spaß, Ricarda war gut gelaunt und fühlte sich super.

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So ein Babybauch- FotoShooting sollte zwischen der 28 und 36 Woche terminiert werden.

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Jedes meine Babybauchshootings verläuft anders!

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Damit Sie sich an all die kleinen Details ihres immer größer werdenden Bauchs erinnern, oder daran, wie versonnen Sie von Jedermann angesehen wurden, machen Sie rechtzeitig einen Termin für ein Fotoshooting in meinem Studio, denn ein BabyBauchShooting ist die Möglichkeit dieses Wunder des entstehenden neuen Lebens für die Ewigkeit zu archivieren.

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Wenn auch Sie Interesse an so einem BabyBauch-Shooting haben, schreiben Sie mit oder rufen Sie mich an. Meine Kontaktdaten finden Sie hier

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Grandiose Unterstützer…

…für mein Crowdfundingprojekt

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Was für ein Tag – gleich zwei Unterstützer nutzen ihr Netzwerk, um über mein Projekt zu schreiben – ich bin voller Dankbarkeit.

Hinrich Hörnlein-Rummel (FA Neurologie-Psychiatrie-Psychotherapie) schreibt:
Die negativen Auswirkungen von pathologischem Stress und Depression auf das Immunsystem sind bekannt. Auch um Krebs zu überleben, ist die stabile psychische Situation eine der Grundvoraussetzungen. Wer sich aufgibt, hat von vornherein verloren. 
Deshalb reihe ich das Projekt „Fuck you Cancer“ von Beate Knappe in die komplementärmedizinische Behandlung von Krebs ein. Sich in der Stunde der größten und elementarsten Bedrohung öffentlich zu zeigen, mit allen Makeln und Ängsten, heißt sich dem Schicksal entgegen zu stellen, die Auseinandersetzung anzunehmen und den Kampf aufnehmen. Diese Frauen überwinden ihre Ängste und Zweifel, stärken ihr Selbstbewusstsein und machen gleichzeitig anderen betroffenen Frauen Mut. Ich glaube, dass es sich nicht nur lohnt die Bilder zu sehen, sondern auch die Aktion mit einer Spende zu unterstützen, zumal Ihr Engagement mit einem attraktiven Dankeschön belohnt wird.

Und dann gleich die nächste:  Jacqueline Wesling schreibt einen ExtraNewsletter. Ich bin total überwältig und tief berührt – Leben ist gut.

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Ich danke Jacqueline Wesling und Hinrich Hörnlein-Rummel von ganzem Herzen für ihre Unterstützung.

# 61 Silbergrau – das bin ich – Dagmar Hauptvogel

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Wow, was für eine Frau. Wie ein Wesen aus uralten Zeiten stand sie plötzlich in meinem Studio. Da sie kein Internet hat (ja, so etwas gibt es noch), ist sie durch einen Zeitungsartikel auf mein Projekt aufmerksam geworden und hat sich dann daran erinnert, dass wir uns schon mal im Wald getroffen hatten, nahe der Frauensteine.

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Dagmar, Sängerin und Songwriterin wird im August 61 Jahre alt und hat lange in der Extremadura, in Spanien gelebt. Der Liebe wg. ohne Strom und ohne fließendem Wasser. Seit fast 10 Jahren lebt sie nun schon wieder in Düsseldorf.

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Sie ist sehr stolz darauf ihre Haare nie gefärbt und so manchem Lamm auf die Welt geholfen zu haben.

Übersicht 2016

# 1 – # 48

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# 60 Silbergrau – das bin ich – Evelyn Kober

Mit 15 Jahren entdeckte sie das erste graue Haar auf ihrem Kopf und zupfte es aus. Ab 21 hat sie dann regelmäßig gefärbt.

Bis zum 21. September 2014, dann war Schluss! Evelyn entschied sich dafür, ihre grauen Haare herauswachsen zu lassen und, was soll ich sagen, sie sieht einfach klasse aus.

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Mit ganz viel Energie und Power tritt sie in mein Studio: Evelyn, die Aktivistin in Sachen Ungefärbte Haare.

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Als sie den Entschluss gefasst hatte, ihre Haare nicht mehr zu färben, hat sie im Internet nach hilfreiche Infos gesucht und nix gefunden. Darum entschied sie, den Prozess des Rauswachsen ihrer eigenen grauen Haare zu dokumentieren. Sie hat ein Tagebuch geschrieben und sich regelmäßig fotografieren lassen. Ihr Mann, der sie zu unserem Termin begleitet, war nicht so begeistert wie sie selber und hätte es lieber gesehen, wenn sie weiterhin ihre Haare gefärbt hätte.

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Den grauen Ansatz hat sie mit Mützen und Kappen verdeckt.

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Ihre zahlreichen Aktivitäten wurden belohnt durch einen mehrseitigen Bericht in der Zeitschrift „Top Hair„.

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Übersicht 2016

# 1 – # 48

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Presseerklärung Fuck you cancer

Projekt unterstützen

Fuck You Cancer – FotoPortraitSerie wird Ausstellung

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Die Düsseldorfer Fotografin Beate Knappe startet ein Crowdfundingprojekt zur Finanzierung der Fotoausstellung:
Fuck you Cancer.

 

Düsseldorf, 26. Mai 2015
Diese Fotoausstellung zeigt an Brustkrebs erkrankte Frauen ohne den Focus auf die Krankheit zu richten, denn es geht Beate Knappe darum, den betroffenen Frauen Mut zu machen. Sie möchte die Frauen dabei unterstützen, die eigene Situation anzunehmen, und ihren inneren Heiler zu stärken.

Bei ihren ausdrucksstarken Schwarz-Weiß Portraits lässt sich die Fotografin Beate Knappe von einem Abbas Khider Zitat leiten: „Wenn man gegen etwas Hässliches kämpft, muss man die Schönheit in sich sehen können.“

Um die Portraits anlässlich der Kunstpunkte 2016 ( 3. & 4.September) in einer Ausstellung zeigen zu können, braucht Beate Knappe finanzielle Unterstützung und hat ein Crowdfundingprojekt gestartet.

Wenn es ihr gelingt, bis zum 10. Juli 2016, die Summe von € 5.555 zusammen zubekommen, ist das Projekt erfolgreich und die Ausstellung kann stattfinden.

Projekt: https://www.startnext.com/fuck-you-cancer

Homepage: http://fuck-you-cancer.net

Hier kann im Buchentwurf zur Ausstellung geblättert werden:

LIFE magazine motto

To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, draw closer, to find each other and to feel. That is the purpose of life.

Von mir frei übersetzt:
Um die Welt zu sehen, gefährlichen Dinge näher zu kommen, hinter Mauern zu sehen, einander zu finden und zu fühlen. Das ist der Zweck des Lebens.

Und? Wie nahe sind wir diesem „Zweck“ des Lebens bereits gekommen?

Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Zitat im Film: „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“, ein wunderbarere Film, in dem es auch um Fotografie geht. Ich glaube, ich habe darüber schon geschrieben.

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Sommer Spezial

Was ist gute Fotografie? – z.B. Robert Frank

Auch ihn entdeckte ich während meines Studiums.
Was für eine Offenbarung.
Das waren eben noch andere Zeiten, damals 1955, als er das Guggenheim-Stipendium bekam.

Robert Frank reiste durch die USA machte 28.000 Fotos, von denen er 83 zu seinem Buch „Die Amerikaner“ zusammenstellte.


       

Er hat mit seinem Stil Generationen, oder  zumindest die meiner Kommilitonen, beeinflusst, das ist mal klar.

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Bücher von Robert Frank

Guten Morgen lieber Sonntag!

Es ist Sonntag, 4:20h und ich bin aufgestanden, weil ich wach wurde.
OK, nach fast 7 Stunden Schlaf nicht verwunderlich.
Zuerst war ich nörgelig drauf, doch dann habe ich gesehen (bei FB), auch Andere sind bereits wach.
Wieso ändert das was? Keine Ahnung.
Habe was gelesen und gelernt, dass Lorbeer zu verbrennen eine gute und entspannende Stimmung machen soll. Bin also in die Küche, habe Wasser für einen Tee aufgesetzt und Lorbeerblätter in ein Gefäß getan, um sie dann am Tisch darin zu verbrennen. Die Römer und Griechen wussten es einfach: Lorbeer ist einfach ein richtig gutes und vielseitiges Kraut. So einfach und so effektiv.

Inzwischen ist es 5:50h, die Sonne ist aufgegangen und es wird von Sekunde zu Sekunde heller draußen, obwohl es auch noch sehr still ist. Ok, die Sonne geht sowieso auf, ob still oder laut. Ich habe nur selten die Gelegenheit zu bemerken, dass es draußen so ruhig ist auf der Straße, auf die ich blicke, wenn ich in der 5. Etage aus dem Fenster sehe.

Der verbrannte Lorbeer riecht wirklich gut und hat es geschafft, meine schweren Gedanken zu vertreiben. Vielleicht nutze ich die gewonnenen Stunden dieses Tages dazu, hier ein wenig aufzuräumen – es wäre nötig. Auch könnte ich damit beginnen meinen Balkon aufzuräumen und seine Bepflanzung vorzubereiten. Vor einem Jahr war er bereits sommerlich erblüht, weil frisch bepflanzt, das war so schön und ich hatte ein extra Zimmer. Sicher ist, ich werde mir so viele Möglichkeiten überlegen, was ich tun könnte, dass, bis ich dazu komme, mich zu entscheiden, der Tag schon so gut wie um ist.
OK. Ich sollte das lassen, mich zu verurteilen für das, was ich wie bin, meine ich. Die Sonne kommt gerade hinter einer Wolke hervor und soll, laut Wetter App, um 9:00h wieder verschwinden, schade. Vielleicht lege ich mich auch einfach wieder zu Negrita in mein Bett und schlafe noch ein wenig, ja, mir ist danach….

11:11h – die Uhrzeit stimmt, auch wenn nicht Karneval ist. Habe mich doch tatsächlich noch mal ins Bett gelegt und tief und entspannt geschlafen – toll war’s. Dann war ich mit meinen Mädels in unserem Pieselpark und die Sonne scheint immer noch. Ich habe mir einen Kaffee und meine Morgen-Frucht-Buttermilch gemacht, spüre meine Nackenverspannungen und bedauere es sehr, das meine Heilerin, die Frau, die mich mit ihren Händen immer wieder geheilt hat, vorübergehend ihre Praxis geschlossen hat. Wg. einer Lebenskrise hat sie sich als Bedienung anstellen lassen und fühlt sich dort sehr wohl. Ich gönne es ihr, dass sie sich wohl fühlt meine ich, nicht die Lebenskrise.

Solche Krisen gibt es doch immer wieder, bei jedem Menschen, oder nur bei den empfindsamen, sensiblen? Ich weiß es nicht. Bei mir kommt die „Sinnfrage“ auch alle naslang um die Ecke. Meine Therapeutin nannte es mal den Säbelzahntiger, dem ich nicht würde entwischen können. Seis drum, bin kampferprobt, doch habe ich in der letzten Zeit ein wenig zu viele vor dem Rechner gesessen und für meine Nackenmuskulatur zu wenig an Ausgleich geschaffen, so dass die sich nun schmerzhaft meldet. Ich werde mir gleich ein paar Mudras aussuchen und die dann machen und mir dann dabei zusehen, bzw. nachspüren, wie es mir besser geht. Ja,das werde ich machen.

Ich zeige meine Arbeitsergebnissse ja nicht nur hier auf meiner Seite, sondern auch auf anderen Plattformen, z.B.bei Instagram oder 500px. Instagram hat mich heute mal wieder mit ihren Gemeinschaftsrichtlinien konfrontiert:

Instagram – Gemeinschaftsrichtlinie:

Poste Fotos und Videos, die für eine vielfältige Zielgruppe geeignet sind.
Wir wissen, dass es sein kann, dass Personen Bilder von Nacktheit als künstlerische oder kreative Darstellungsform teilen möchten. Aus verschiedenen Gründen ist die Darstellung von Nacktheit auf Instagram jedoch nicht zulässig. … Dazu zählen auch einige Fotos, auf denen Brustwarzen von Frauen zu sehen sind. Fotos, die Narben nach einer Brustamputation oder aktiv stillende Mütter zeigen, sind jedoch erlaubt. Auch Nacktheit in Fotos, die Gemälde und Skulpturen abbilden, sind in Ordnung.

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Ich kann hier auf meinen Blog, auf meine HP ja nur dann intime Bilder einstellen, wenn ich einen entsprechenden Vertrag habe. Da ich Lisa mit so einem  „Vertrag“ fotografiert habe, konnte ich die wunderbaren Arbeitsergebnisse zeigen und ich spüre, wie glücklich mich das macht, sie gemacht zu haben und sie zeigen zu können. Ich habe geschafft, ein Licht zu erzeugen, das ähnlich weich ist, wie es Tageslicht sein kann – ach, das war schön. Es ist ja so, dass ich als Fotografin mit Licht arbeite, also mit dem, was das Licht macht. Da ich Studiofotografin bin, tue ich das in einem Studio. Das macht mich Wetter- und Jahreszeiten unabhängig.
Es sollten Aktaufnahmen werden, denn mit Licht die Körperformen nachzuzeichnen ist etwas wunderbares. Der weibliche Körper ist besonders gut dazu geeignet.

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Nun suche ich ein Paar, also einen Mann und eine Frau für so ein Shooting, denn ich habe immer wieder Kunden, die so ein Shooting wollen und da ich denen ja nicht die Fotos andere Kunden zeigen kann, brauche ich also Fotos mit „Vertrag“, damit ich was zum zeigen habe. Gemeint ist hier der TfP Vertrag. Der vorsieht, dass ich, die Fotografin, das oder die Modelle nicht mit einer Gage, sondern mit den Resultaten der Fotoaufnahmen entlohne.
Wer also Jemanden kennt, der Jemanden kennt, der Interesse daran hätte, mit mir bei so einem Shooting zusammenzuarbeiten, bitte umgehend melden unter: mail (@) beateknappe.de

Lisa

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Ich bin Portraitfotografin und ich liebe Aktshootings. Mit Lisa habe ich ein neues Lichtset getestet. Und ich muss sagen, es gefällt mir gut. Ich bin ja immer noch dabei, mich in meinem neuen Studio zurecht zu finden – lichttechnisch –  denn hier ist das Licht halt anders, als in meinem alten Studio.
Und ich hatte so eine Art Licht im Kopf, wie ich dann tatsächlich hinbekommen habe – ich freue mich riesig.

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Ich benutze gerne ein Herrenoberhemd – frau kann sich gut darin einkuscheln.

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In der Regel haben wir immer recht viel Spaß.

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Bei Interesse an so einem Shooting einfach bei mir melden, entweder
(49) 211 97711490  –  (49) 157 72544376 oder: fotostudio(at)beateknappe.de

Hello – my name is Paule

Gesprochen wird das  letze e wie ein i.

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Auf jeden Fall eine Frau, mit sehr vielen Gesichtern.

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Flyer – Fuck you cancer

Die liebe Dagmar Küchler hat mir angeboten den Druck von Flyern und/oder einem Plakat zu sponsern. Darüber habe ich mich sehr gefreut, denn das ist großartig und ich habe gleich einen Entwurf gemacht – was denkst Du?

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Das Leben ist zu kurz, um irgendetwas ohne Leidenschaft zu tun.

Ich habe gerade wieder alles gelöscht, was ich bisher geschrieben habe, alles! Denn ich will das nicht. Ja, ich bin ein leidenschaftlicher Mensch und ich leide mit Leidenschaft und ich freue mich mit Leidenschaft, ich arbeite mit Leidenschaft und das nicht-arbeiten auch mit Leidenschaft zu tun, muss ich noch lernen. Was ich auf jeden Fall mit ganz viel Leidenschaft bin, ist die OMA von ElmoIMG_9187

In diesem Sinne, lasst uns unser Leben genießen – mit ganz viel Leidenschaft!

Mudras

Du mußt das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und laß dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen
von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken läßt.

Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin.

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Dieses Gedicht von Rainer Maria Rilke passt irgendwie auf meine momentanen Gefühle, ist mein Eindruck.

Das mein Immunsystem nicht so auf der Höhe war, wie es sollte, war ja offensichtlich. Darum habe ich angefangene Vitamin D, hoch dosiert, zu nehmen und auch noch das ein oder andere Mittel, und ich hatte den Eindruck, es tut mir gut, ich fühlte mich weniger erschöpft.
Es ist so, dass ich keine Schilddrüse mehr habe und dies substituierte. Nun ist es aber auch so, dass das Fehler dieses Organs, der Schilddrüse, langfristig zu Mängeln führen kann, die wiederum zu Beschwerden führe können. Mein, von mir sehr geschätzter, Endokrinologe, hatte vor einem Jahr einen Herzinfarkt und seit diesem Jahr (2016) behandelt er nur noch Privatpatienten, also mich nicht und ich muss mir einen neuen Endokrinologen suchen, was aber nicht so einfach ist. Darum muss ich selber einschätzen, ob meine Erschöpfung angemessen ist oder pathologisch.

Dann war es so, dass ich seit Tagen, ich weiß nicht mehr wie vielen – vielleicht 10, Spannungskopfschmerzen hatte, jeden Tag. Sie machen einen steife Nacken und Druck hinter den Augen und auf der Stirn. Außerdem fühlte mich erschöpfter, als es sein müsste, schließlich arbeite ich nicht auf dem Bau, und es wurde von Tag zu Tag schlimmer, war mein Eindruck.

Außerdem fragte ich mich, ob ich mir mein Leben „im Alter“ so vorgestellt hatte.
Hatte ich mir überhaupt Vorstellungen gemacht?
Wohl eher nicht.
Ich habe einfach nur gelebt. Wollte keine Angst haben, keine Zweifel an meiner Fähigkeit mit „allem“ fertig zu werden.

Rückblickend denke ich, es war der Blick auf mein Konto, zu Anfang des Monats, der meinen Saboteuren und Geistern aus der Vergangenheit wieder ermöglichte, sich in meinem System einzunisten und mich zu dominieren. Es waren Fragen nach dem Sinn des Lebens, meines Lebens und den Anforderungen meiner aktuellen Projekte, die ein Spannungsfeld erzeugten, auf das ich, bzw. mein Körper somatisierend reagiert.
Vielleicht ist der Begriff „psychosomatisch“ eher verständlich. Was ich meine ist, dass eine „Stimmung“, hier war es wohl so, dass ich im übertragenen Sinne und auch wörtlich „die Zähne zusammen gebissen“ habe, zu der schlimmen Verspannung im Kopf- und Nackenbereich führte. Diese machte dann die Schmerzen, mit denen ich umgehen musste. Dazu kommt dann vielleicht eine Art Heuschnupfen, denn besonders schlimm war es, nachdem ich längere Zeit auf eine Bank im Wald, am Rand einer Wiese gesessen hatte.

Was ich immer wieder erstaunlich finde ist, ich kann trotzdem fotografieren. Ja, das kann ich, und das auch noch gut. Ich kann dann jedoch nicht so freundlich sein, wie ich es normalerweise sein kann, habe ich bemerkt. Bin eher gereizt usw. und ich bin total erschöpft am Abend, zu Hause. Dort schaffe ich es dann nicht mehr ein wenig aufzuräumen.
Also, ich schleppe mich nur noch so durch den Tag und schlafe schlecht, so das ich mich am Morgen nicht wirklich erholt und frisch für den Tag fühlte.
Doch dann kam ein Punkt, an dem es einfach nicht mehr ging. Entweder hatte ich einen unentdeckten Gehirntumor, eine Gehirnhautentzündung oder einfach nur einen schlimmen Heuschnupfen.
Was ich dann getan habe?
Ich habe mich einfach ins Bett gelegt, als ich das Gefühl hatte, es wäre nötig, und ich habe geschlafen, viel geschlafen. Dann habe ich mich an Mudras erinnert.

Mudras, auch FingerYoga genannt, kenne ich schon lange und es hat mir immer gut getan – ich frage mich, warum so etwas nur in Vergessenheit geraten kann.
So in etwas sieht das aus.

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Es war wirklich ein tolles Gefühl zu spüren, wie sich mein Kiefer entspannte und ich ununterbrochen Gähnen musste. Danach konnte ich wieder gut schlafen und ich habe es vermieden, mich dem Pollenflug auszusetzen.

Per Zufall habe ich einen Blogbeitrag entdeckt, den ich im Dezember 2014 geschrieben habe und der immer noch aktuell ist, so scheint es mir. Und als nächstes poppt eine Werbung, bzw. ein Hinweis, auf OnlineVorträge von Sue Bryce auf dem Monitor auf, als ich online ging. Sie ist eine aus Australien/Neuseeland stammende Fotografin, die in LA lebt und dort als Glamour Fotografin tätig ist. Außerdem ist sie berühmt für ihre Workshops. Sie ist sehr sympathisch und schon Jahrzehnte im Geschäft als Fotografin, sie weiß also, worüber sie spricht  – eine großartige Frau. Des öfteren habe ich mir schon angehört was sie zu sagen hat, bin manchmal an ihrem Akzent verzweifelt, weil ich nicht verstand, was sie sagte, doch inzwischen verstehe ich sie ganz gut.
Sie ist u.a. der Meinung, dass das, was uns Frauen davon abhält, ein Einkommen zu haben, von dem wir leben können, unsere Glaubenssätze sind. Diese lauten u.a. so:  wir verdienen es nicht, sind es nicht wert für unsere Arbeit bezahlt zu werden, usw.

Was sind Glaubenssätze?

Ein Glaubenssatz ist eine konstruktivistische Grundannahme, also etwas, von dem wir überzeugt sind, was aber nicht richtig sein muss. Glaubenssätze sind Gedanken, die tief in uns verankert sind und somit für uns wahr sind. Sie werden wieder und wieder gedacht. Oftmals ist uns das gar nicht bewusst. Glaubenssätze werden auch unbewusst durch Erziehung und Erfahrungen eingeprägt. Sie sind dafür verantwortlich, wie wir unser Umfeld bewerten und auf Ereignisse reagieren. Gemäß dieser Glaubenssätze nehmen wir die Wirklichkeit wahr – diese Wahrnehmung kann in den Augen anderer befremdend oder nicht sinnvoll sein. Das wird dir bekannt vorkommen:

  • Wenn dir etwas misslungen ist: „Das kann ja nur mir passieren“ oder „Das Leben ist hart“
  • „Ohne Fleiß kein Preis“

OK, das hört sich plausible an und macht mich nachdenklich dahingehend, dass ich etwas ändern muss/möchte/werde.
Ich werde mir klar machen was ich gerne auch in Zukunft fotografieren möchte und wie viel Umsatz ich brauche, um ohne Angst leben zu können. Das ich eine gute Arbeit mache, steht nicht zur Diskussion. Das ich dafür nicht ausreichend bezahlt werde, sollte geändert werden.

Ich liebe es zu fotografieren. Die Fotografie bedeutet mir sehr viel. Es macht mich glücklich zu fotografieren und es macht mich sehr unglücklich, auf ein leeres Konto zu blicken!


Bücher zum Thema Madras


 

Was ist gute Fotografie? – z.B. Richard Avedon

Marina Meier ist eine junge Fotografin, die ich online kennengelernt habe. Sie ist in Kazakhstan geboren und kam 1999 mit ihrer Familie nach Deutschland und wurde zur Fotografin ausgebildet. Seit 2014 lebt und arbeitet sie in Australien. Hier ihr Beitrag zum Thema:

Ich denke, dass es mit guter Fotografie ist wie mit allem anderem: es kommt auf den Betrachter und seinen Geschmack an. Was für Einen ein wunderschönes Foto ist, könnte für einen anderen nichts sagend und langweilig wirken. Ich bin eine Portrait-Fotografin und das hier ist meine eigene Vorstellung von guten Fotografie. Ich persönlich mag sehr gerne Schwarz/Weiss Fotos, am liebsten kontrastreich, aber nicht nur. Bilder, die mir Geschichten erzählen, die bei mir ein Kopfkino auslösen und Emotionen wecken – sind für mich gute Fotografien.

Einer meiner Lieblings-Fotografen ist Richard Avedon. Seine Fotografie ist gute Fotografie, für mich.

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Hier einige Buchempfehlungen

Crowdfunding – Dankeschön – Geld – warum?

Projekt unterstützen

„Wenn man gegen etwas Hässliches kämpft, muss man die Schönheit in sich sehen können.“

Abbas Khider

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OK. Es scheint so, als wenn das, was ich beabsichtige und wie Du mich unterstützen kannst, nicht ganz verständlich ist. Darum hier der Versuch einer Erklärung.

Ich bin Fotografin und ich mache Portraits. 
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Vor einem Jahr habe ich damit begonnen Frauen zu portraitieren, die aufgrund ihrer Krebserkrankung eine Chemotherapie bekommen und ihre Haare verlieren.

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Schon wieder waren „Haare“ mein Thema, schon richtig, denn vor 2 Jahren habe ich damit begonnen Frauen zu porträtieren, die aufgehört haben sich ihre Haare zu färben.
Warum auch immer, ist ein anderes Thema.

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Es stellte sich heraus, dass meine Portraits von an Krebs erkrankten Frauen, „mehr“ sind als nur „Portraits“.

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Sie sind eine Art Therapieunterstützung.

Nach dem Shooting und der Veröffentlichung der Fotos schrieb Ulla z.B.:
Beate, in deinem Artikel zu diesem Projekt hast du unter anderem geschrieben, das du Frauen, die ihr Haar durch eine Chemotherapie verloren haben, zeigen willst, das sie trotzdem „weiblich“ sind… und genau das hast du mir in dem Shooting gegeben! Dafür bin ich sehr dankbar! 
Es sind genau solche Situationen, Momente, Begegnungen, Gespräche, Facebook – Kommentare und Gefällt-mir-Klicke, auch das unsichtbare Zunicken, derer, die nicht genau wissen wie sie reagieren sollen und tatsächlich auch das Erkennen der eigenen Stärke, was einem Kraft schenkt.“

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Ich will mich hier nicht als „Gut-Mensch“ darstellen, denn das bin ich sicher nicht. Ich liebe es Fotografin zu sein. Zu fotografieren, bedeutet alles in meinem Leben.
Wie ich auf meine Idee zu den freien Themen komme, kann ich oft nicht erklären, warum auch, ich tue es einfach.

Vor einem Jahr dachte ich, nachdem ich die ersten Frauen für „Fuck you cancer“ vor der Kamera hatte, dass ich das nicht aushalte, dass mich das runter zieht, schließlich waren diese Frauen jünger als meine Tochter. Und welche Mutter kann sich vorstellen, dass ihre eigene Tochter ….?  Nee, ich nicht.

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Dann rief Anna mich zu Anfang dieses Jahres an. Sie hatte von dem Projekt erfahren, war aktuell an Brustkrebs erkrankt und wollte von mir fotografiert werden. Ich bat mir Bedenkzeit aus und entschied mich dann dafür, Anna zu fotografieren.

Warum?

Ich hatte den Eindruck, es jetzt tun zu können, ohne selber darunter zu leiden.
Ich hatte es offensichtlich geschafft eine Distanz aufzubauen.
Ich hatte es geschafft mich nicht persönlich so betroffen zu fühlen, dass es mich fertig machte.
Ich hatte begriffen, dass meine Portraits etwas bewirken, etwas Gutes bewirken, sowohl bei den Frauen, als auch bei mir, denn wenn ich fotografiere, tut mir das auf jeden Fall gut, den zu fotografieren bedeutet mir alles in meinem Leben, doch das sagte ich schon. Also machte ich weiter, erzählte davon im SozialWeb und lud betroffenen Frauen ein, sich bei mir zu melden.
Inzwischen habe ich 10 Frauen portraitiert, die unterschiedlicher nicht sein können.

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Da ich Düsseldorfer „Künstlerin“ bin, wurde ich eingeladen, im September 2016, an den Kunstpunkten teilzunehmen. Ich entschied mich dafür mein „Fuck you cancer“-Projekt auszustellen.
Das war einfach.

Doch, wie finanziere ich diese Ausstellung?

Soviel Geld habe ich nicht in der Portokasse, habe ich überhaupt eine Portokasse? – ich denke nicht. Auf jeden Fall habe ich nicht soviel Geld, um so eine Ausstellung alleine zu finanzieren. Darum kam ich auf die Idee ein Crowdfundingprojekt zu starten.

Was eine „Crowd“ ist?

Das sind eine ganze Menge von Leuten – Unterstützer meines Projektes.
Diese bitte ich, für mein Ausstellungs-Projekt – „Fuck you cancer“ – eine bestimmte Summe, in einem festgelegten Zeitraum, in einen Topf einzuzahlen. Bzw. die Absicht zu erklären, dies zu tun, damit das Projekt realisiert werden kann. Falls die angestrebte Summe nicht erreicht wird, erhalten die Unterstützer ihr Geld zurück. Wenn es gelingt über die Crowd das Projekt zu finanzieren, erhalten die Unterstützer in der Regel eine Gegenleistung – ein Dankeschön -, das die vielfältigsten Formen annehmen kann. Bei mir sind es Fotoshootings, Wandbilder, usw. – sieh es Dir an —> hier. Ich muss noch einmal ausrechnen, ob der von mir angestrebte Betrag tatsächlich auch ausreicht, denn einige Dankeschön’s kosten halt Geld und die Porto- & Verpackungskosten sind auch nicht ohne und, wen wundert es, ich muss den erzielten Betrag auch versteuern.

Ich habe bisher schon sehr viel Zeit in die Vorbereitung meiner Crowdfunding-Aktion gesteckt. Habe eine Kollegin gewonnen, ein Video zu produzieren, Thomas hat ein Interview gefilmt – ohne, dass die beiden eine finanzielle Gegenleistung dafür bekommen hätten.
In SozialWeb habe ich darum gebeten Fan des Projektes zu werden und mir, in der Startphase, ein Feedback zu geben, dazu, ob ich verständlich machen kann, um was es mir geht, usw.
Das alles war bisher recht erfolgreich – finde ich.
Nun habe ich beantragt, die Finanzierungsphase zu starten. Das heißt, ab diesem Zeitpunkt brauche ich Dein Geld und Deine Unterstützung in der Form, dass Du  anderen Menschen von meinem Projekt erzählst, also dabei hilfst, es zu einem erfolgreichen Projekt zu machen.
Ich vermute diese Phase startet im Laufe der kommenden Woche – also bitte noch ein wenig geduldig sein, danke.

Ich denke darüber nach, mir selber eine Glatze rasieren zu lassen, wenn das Projekt erfolgreich ist.
Auch aus  Verbundenheit, den Frauen gegenüber, die ich für mein Projekt fotografiert habe.
Was denkst Du – ist das alles eine gute Idee? Habe ich mich verständlich gemacht?

hier das Buch zur Ausstellung

Dankeschöns für das CrowdfundingProjekt

Es handelt sich um einzelne Motive aus meiner Foto Edition 2009/2010. Diese werden ausgedruckt auf Hahnemühle fine art Papier in der Größe 30 x40 cm.001004002003005

Projekt unterstützen

Fuck You cancer – mein Video Pitch

Die Qualität bei Vimeo ist einfach besser als die bei YouTube, darum habe ich mein Video erneut hochgeladen.
Ich werde nun bald in die Finanzierungsphase starten – mir ist ganz schwumelig bei dem Gedanken, denn ob es funktionieren wird, habe ich nicht in der Hand.

Bist Du schon Fan meines Projektes?
Projekt unterstützen

Elke

Was mich zu Anfang des Portrait-Projektes besonders schockte, war die Jugend der betroffenen Frauen.
Gestern war mein „Modell“ 60 Jahre alt, und heute hat Elke alles getoppt, denn sie ist am 25. September 1942 geboren und somit 73 Jahre alt. Sie ist heute Rentnerin und hat als Sozialarbeiterin gearbeitet. Elke ist verheiratet, hat keine Kinder und reist sehr gerne. Alaska, Hurtigruten und Nordeuropa waren ihre liebsten Ziele. In den letzten Jahren ist sie öfters an die Mosel gefahren. Auch das hat ihr gefallen.

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Sie entdeckte eine Veränderung in ihrer rechten Brust im letzten November. 5 cm groß war der schnell wachsende Krebs da bereits.

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Die Brust wurde entfernt und sie hat 4 sehr aggressive Chemotherapien hinter sich und bekommt nun 12 weiter, wöchentlich. Danach werden noch Lymphdrüsen entfernt und Bestrahlung ist geplant.

Elke hat mich durch ihr unglaubliche Energie und positive Ausstrahlung stark beeindruckt.
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Elke hat mir eine Foto von sich gezeigt, auf dem sie noch Haare hat. Und, wie bei all den anderen Frauen auch, fand ich, das war eine ganz andere Frau als die, die heute vor meiner Kamera stand.

Hier kannst Du mein PortraitProjekt unterstützen

Heike

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Sie ist Ende Februar 60 geworden, verheiratet, hat drei Kinder und 2 Enkelkinder. Heike ist von Beruf Bürokauffrau und stellte im Dezember 2015 etwas Verdächtiges in ihrer Brust fest.

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Im Januar 2016 wurde ein 1,4 cm großer Krebs entdeckt. Da es auch in der anderen Brust einen Verdacht gab und 3 Lymphknoten entnommen werden mussten, hat Heike sich entschlossen beide Brüste amputieren zu lassen. Sie hat bereits 4 Chemo-Therapien hinter und noch 2 vor sich – und liest sich im Internet schlau, sagt sie.

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Ich denk nur, was für eine wunderschöne Frau, voller Energie und Lebensfreude.
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Sie steht zum esten mal vor einer Kamera und es macht ihr sichtlich Spaß.

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Wir haben darüber diskutiert, ob ich dieses Foto von ihr zeigen sollte, oder nicht. Ich bin Heike unendlich dankar dafür, dass ich dieses Foto machen durfte.

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Ich konnte nicht anderss und ich musste diese Fotosession gleich bearbeiten.

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Projekt unterstützen

Pfingsten 2016

Feiertag! Ein freier Tag!

IMG_9144Meine Mädels wollten – wie gewohnt – früh raus. Ich habe mir dann ein leckeres Frühstück gemacht und zuvor die Waschmaschine angestellt. Bin dann ein wenig durchs Internet gesurft und habe nun eine lange Liste im Kopf, von Dingen, die ich alle gern tun würde.
Da wäre:

  • Wohnung aufräumen – dazu bin ich die ganze Woche noch nicht gekommen.
  • Bett frisch beziehen
  • Wandschrank in der Küche aufräumen – (ausräumen – sortieren – wieder einräumen )- will ich schon seit  Anfang des Jahres machen.
  • Wandschrank im Flur – dito
  • meditieren
  • Balkon frühlingsfrisch machen
  • Wohnung entrümpeln (hört sich brutal an, was ich meine ist: alles entsorgen, was ich nicht mehr brauche)
  • Mein Archiv (analog) sortieren und einscannen
  • was nähen
  • Bücher, die ich nicht mehr will, oder brauche, bei Amazon zum Kauf anbieten
  • Zeit nehmen um Zeitschriften zu lesen (irgendwie denke ich, ich habe es mir abgewöhnt Papier in die Hand zu nehmen und zu lesen.)
  • Zeit nehmen um neue Ideen zu entwickeln – oder mich inspirieren zu lassen – egal wo – egal wie
  • Zeit nehmen um einfach mal nur da zu sitzen und nix zu tun
  • nix tun   –  nix tun  –  nix tun

Ich denke, jetzt mache ich erst noch mal eine Legung und dann sehen wir weiter …

Was ist gute Fotografie? – z.B. Nick Waplington

Wer sich heute als Hochzeitsfotograf etabliert hat, hat ausgesorgt. Wenn er oder sie dann noch exzellente Arbeit abliefern, auch verdient. Der Markt hat ein großes Wachstumspotential, was erstaunt, angesichts der Handyknipser überall. Doch, offensichtlich ist bei den Brautpaaren der Wunsch vorhanden, ihren „großenTag“ entsprechen zu dokumentieren. Ich, im tiefsten Herzen eine rosarote  Romantikerin, kann das gut verstehen.Bildschirmfoto 2016-04-03 um 09.51.56

Während meines Studiums habe ich mich auch mit neuen fotografischen Ansätzen beschäftigt. Nick Waplington, geboren 1965, der mit seinen Arbeiten an der 49. Biennale in Venedig teilnahm gehörte dazu. In einem seiner Bücher geht es um „The Wedding“. In der Zeit meines Studiums beschäftigten wir uns mit dieser Art von geblitzten Farbfotografien. Ich konnte mich damit nie so recht anfreunden, wenn ich ehrlich bin.
Die Fotografien in „The Wedding“ haben wenig mit dem zu tun, was Hochzeitsfotografen heutzutage dem Brautpaar abliefern. Seine Arbeit ist vielleicht „real“ zu nennen? Sie zeigt die Hochzeit eines Paares der englischen Arbeiterklasse: Das Haus ist ein Chaos, überall Kinder. Janet, die Braut ist weiß, enorm dick und  Mutter von fünf kleinen Kindern. Ihr Bräutigam Clive, ist schwarz.

Sozialdokumentarische Portraits? Eine Reportage?

Der Fotograf hat sich mit den Familien, in denen er auch seine anderen Bücher fotografierte, angefreundet und mit ihnen gelebt, ansonsten wäre diese intime Nähe sicher nicht möglich gewesen. Doch was wir nicht vergessen dürfen ist, diese Fotografien sind Waplingtons Interpretation dessen, was er gesehen hat. Im Netz finden sich leider wenig Fotos aus dem Buch. Bei Pinterest befassen sich einige Alben mit dem Fotografen —> Link

 

Brüder

Anfang März hatte ich die beiden Brüder in meinem Studio.

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Vor einem Jahr…

Every production of an artist should be the expression of an adventure of his soul.
W. Somerset Maugham

Als ich vor einem Jahr meine Wohnung umgeräumt habe kehrt etwas in mein Bewusstsein zurück, von dem ich fast nichts mehr wusste. Es gab eine Zeit, da galt meine Aufmerksamkeit meiner „Persönlichkeits-Entwicklung“, meinem „Wachsen“. Wohl das was heute „Mindset“ genannt wird. Meine Erfahrungen mit diesen Veränderungen habe ich in einen Workshop einfließen lassen und hier stelle ich den ersten Teil dem geneigten Leser zur Verfügung

 Kreativität und Selbstausdruck 

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Wenn Du magst, kannst du mir Deine Meinung dazu gerne mitteilen und auch, ob Du die Fortsetzung lesen möchtest.

mail(@)beateknappe.de

Tippfehler

ja, die sind doof und wenn sie in einem Video sind ganz besonders – oder?
Darum musste ich eine Korrektur vornehmen an meinem Video Pitch für das CrowfundingProjekt.
Da ich bei dem kostenlosen Vimeo erst wieder in einer Woche ein Video hochladen kann, musste ich es bei youtube hochladen, obwohl mir dort die Qualität nicht gefällt – seis drum – hier ist es.

Tag 1 nach dem Video Dreh

Ich bin schon zufrieden damit, das Mary und ich es geschafft haben, in einem Tag ein 3 Minuten Video zusammenzustellen – es ist sicher nicht perfekt, doch wir haben es gemacht.
Was hatte ich Gamaschen vor diesem Tag.
Ich konnte mich nicht vorbereiten, den Text lernen erst recht nicht, er wollte einfach nicht in meinen Kopf.
Dann war Thomas ja so großzügig und hat eine Interview mit Anna in Bonn gefilmt. Wir mussten viel Material sichten und dann eine passende Stelle finden, um es mit dem anderen Material zu verbinden.
Es ist kaum vorstellbar wie schnell die Zeit vergangen ist. Am Abend meinte Mary, wir haben so wenig getrunken, sodass wir niemals aufs WC mussten, ja das stimmt.
Es war für mich ungemein schwierig, richtig locker vor der Kamera zu sprechen. Ich weiß nicht warum, doch es war so. Mary war sehr geduldig mit mir und wir haben dann die besten Takes genommen und zusammen geschnitten.
Wir haben auch noch Material übrig behalten, was wir nicht verwendet haben, weil der Pitch nicht länger als 3 Minuten werden sollte – hier einer davon.

Und nicht  vergessen FAN zu werden – wo?  ——> Hier

Video Dreh

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Heute nun war es soweit, der Videodreh für meinen VideoPitch sollte stattfinden. Seit Tagen habe ich deswegen schon Durchfall, kann mir den Text einfach nicht merken und habe keine Ahnung wie das klappen wird.

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Es hat geklappt – dank Mary  – und wir sind heute fertig geworden, mussten wir auch, weil weder sie noch ich einen weiteren gemeinsamen Termin gefunden haben.


Und hier das fertige Video

So jetzt solltest Du noch Fan werden, das kannst Du hier

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Selfie

Es gab mal eine Zeit, da nannten sich das „Selfie“ noch „Selbstportrait“.

Durch eine Diskussion auf FB ist mir wieder eingefallen, dass ich das 2 Jahre lang mal jeden Tag gemacht habe.
Bei Flickr gab es eine Gruppe, die hatte zig hundert Mitglieder und Jeder machte da jeden Tag ein Selbstportrait. Das habe ich 2008 und 2009 auch gemacht.
Gerade habe ich mir die Fotos angesehen und finde einige richtig gut.
Die meisten habe ich mit der SpiegelreflexKamera gemacht, doch auch viele mit der Kamera an meinem iMac.

Ein Telefon mit Kamera hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
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Was ist gute Fotografie?

Heute gibt es einen Beitrag von Dr. Thomas Soddemann.

Ihn habe ich auch virtuell getroffen und schätzen gelernt. Er ist Software Architekt und im Nebenberuf Fotograf und hat eine eigene Webseite.


Beate fragte mich, ob es bestimmte Fotografien von jemanden gibt, die ich gut finde und warum. Sofort kamen mir natürlich ein paar großartige Fotografen in den Sinn, deren Bilder ich sehr gerne mag – eigentlich vielmehr: geradezu faszinieren. Und zwar so sehr, dass ich sie mir immer wieder ansehen muss. Diese Fotografen (und -innen natürlich) setzen ihre Schwerpunkte allerdings in verschiedenen Genres. So sind sie untereinander nur schwer vergleichbar. Daher war meine Aufgabe zunächst, mich auf eine Art der Fotografie festzulegen.

Dabei war mir eingefallen, dass ich neulich bei issuu.com ein wenig gestöbert hatte. Denn dort sind sehr viele Ausgaben aktueller internationaler Foto-, Mode-, und Kunstzeitschriften online. Insbesondere stößt man da auch auf weniger bekannte aber durchaus genial gemachte Fotografiezeitschriften und Magazine der gegenwärtigen Kunst. Nun, bei dieser kleinen Recherche stieß ich auf die Fotografien von Lottie Davies und Morgan Norman.

Leider hat Lottie Davies genau die Fotos, die mir dort so gut gefielen nicht auf ihrer Homepage. Und wie bei Lottie Davies finden sich auch bei Morgan Norman Fotos im Portfolio, die ich dann doch so gar nicht mag.

Wen finde ich den noch gut?

Zu meinen Lieblingsfotografen gehören sicherlich auch Michael Grecco, Brooke Shaden, die Bechers und natürlich auch Pete Souza. Es blieb also nicht so einfach. Allerdings, Pete Souza hatten wir ohnehin schon.

Zur Zeit beschäftige ich mich selbst intensiv mit Portraits. Und da mag ich nun einmal Portraits, die klar und gezielt eine Persönlichkeitsfacette zeigen bzw. sich auf ein Facette konzentrieren. Das darf gerne übertrieben sein, sogar in surrealer oder comic-hafter Überzeichnung gibt es einige Werke, die ich einfach klasse finde. Solche Portraits sieht man natürlich häufig in der Werbung und nicht selten auch im weiteren Bereich der Modefotografie.

John Keatley ist einer der Fotografen, die diese Art der Fotografie extrem gut beherrschen, aber natürlich auch David E. Jackson oder Brad Trent.

Ebenso findet man die Darstellung von Persönlichkeitsfacetten auch in einer weiteren Art von Portraits, den sog. „environmental portraits“. Das sind Portraits, die in der „natürlichen“ Umgebung der porträtierten Person entstehen.

Und jemand, der trotz seiner jungen Jahre ein Meister darin ist, heißt Joey L. aus NYC. Bei ihm verschwimmt die oft die Grenze zwischen Reportagefotografie und Kunst. In seinen Portraits schafft er es eine starke Bindung zwischen Betrachter und Darsteller herzustellen. Dabei zeichnen sich seine Portraits in den freien Arbeiten durch eine recht einfache Lichtsetzung meist in Kombination mit gegebenen Licht aus. In seinen Auftragsarbeiten wird die Lichtsetzung allerdings mitunter dann komplexer. Für mich gehören seine Werke definitiv in die Kategorie „Ich muss immer wieder hinsehen.“.

Gestoßen bin ich auf ihn übrigens mit seinem Projekt über die Holy Men in Indien. Der Filmemacher Cale Glendening hatte seinerzeit Joey begleitet und einen Film über das Projekt gedreht:

Varanasi, India: „Beyond“ from Cale Glendening on Vimeo.

Joey war aber auch in anderen Teilen der Welt unterwegs und aktuell sogar mit Peschmerga-Kämpfern in Syrien: „Guerrilla Fighters of Kurdistan„. Vor allem dieses Projekt hat mich wahnsinnig beeindruckt.

Guerrilla Fighters of Kurdistan from Joey L on Vimeo.

# 59 Silbergrau – Sabine Schnieders

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WOW – was für tolle Haare, dachte ich als Sabine, 61, zu mir ins Studio kam.

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Angesprochen, auf ihre Haare, wurde sie von einer Freundin von mir, in einer Tierarztpraxis (Danke Barbara). Sabine hat 4 (vier) Hovawart’s. Wir haben uns zu einem gemeinsamen Hundespaziergang verabredet.


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Ihre Oma hatte ein Lebensmittelgeschäft in Duisburg-Reinhausen und ihr Opa arbeitete bei Krupp.

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Sie hat ihr Haar, das schon anfing weiß zu werden, als sie 17 oder 18 Jahre alt war, lange mit Henna gefärbt. Vor sieben Jahren dann, hat sie ihr kurz schneiden und das Weiß rauswachsen lassen.

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Die gelernte Krankenschwester hat sich etwas unsicher vor meiner Kamera gefühlt, war mein Eindruck, dabei waren wir uns gleich sympathisch.

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Übersicht 2016

# 1 – # 48

Merken

Vatertag- Muttertag

Mir sind solche Feiertage schnurz. Ich habe heute Buchhaltungsunterlagen für die Steuerberaterin zusammengestellt, was für mich gleichzusetzen ist mit den Hungerspielen von Panem. Ich glaube das waren 2 Filme (?), egal – ihr wisst was ich meine und … Weiterlesen

Was ist gute Fotografie? – z. B. Nancy Borowick

Jeannette Sachse habe ich virtuell in einer der FB-Gruppen getroffen, in denen ich mich dummele. Ich hatte den Eindruck, dass wir auf einer ähnlichen, wenn nicht sogar der gleichen Wellenlängen „funken“. Darum lag es nahe, sie auch zu diesem Thema um einen Beitrag zu bitten. Sie arbeitet als Fotografin in Berlin hier ihre Webseite.


Mail-Anhang

Ich bin erst vor kurzem auf die Bilder und auf das „Cancer Family Projekt“ der jungen Fotografin Nancy Borowick aus New York aufmerksam geworden. Die Bilder des Projektes – alles schwarz-weiß Fotografien – haben mich tief berührt… Mail-Anhang2

Wenn man jung ist, denkt man eigentlich recht selten über das Leben und dessen Endlichkeit nach. Es sei denn, es gehen Erlebnisse voraus, die einem bewusst machen wie wertvoll das Leben und die Lebenszeit ist. Nancy Borowick hat mit ihrer Kamera das letzte Kapitel im Leben und Sterben ihrer krebskranken Eltern begleitet. Beide erkrankten unheilbar an Krebs, an dem sie letztendlich im Abstand von einem Jahr starben. Es entstanden eindrucksvolle Bilder – traurig, aber auch voller Kraft und Liebe, Zuversicht und mit glücklichen Augenblicken.
Die schwarz-weiß Fotografien sind liebevoll, sensibel und intim. Manche Bilder sind schwer zu ertragen. Fast jeder hat einen geliebten Menschen an diese fürchterliche Krankheit verloren und wird beim Betrachten der Bilder daran erinnert.
Egal wie – diese Bilder stimmen nachdenklich, erinnern an die eigene Vergänglichkeit, aber sie geben auch Hoffnung und zeigen die Kraft der Liebe.

Die Fotoserie von Nancy Borowick wird nun als Buch erscheinen. Link zum Buchprojekt und Sie hat auch bei FB eine Seite und einen Blog

Frühling – Sommer – Spezial

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Lust auf die Fotos Deines Lebens? Lust auf eine Fotosession voller Spaß?

Hier mein Frühling-Sommer Hit 2016


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Vom 15. Mai – 15. Juli 2016 gibt es Termine für ein
Akt Shooting zum absoluten KnallerSonderPreis

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60 Minuten Foto-Session 1 Person
eine Auswahl von verschiedenen Motiven als Onlinepräsentation
&
10 Motive als Datei & 1 Vergrößerung im Passepartout

statt €  590,00 – nur €  499,00
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Bedingungen:

Das Paket muss gebucht und bezahlt werden. Der Termin muss bis zum 15. Juli stattgefunden haben.

Bei Interesse Anruf genügt: 021197711 490 oder schreiben Sie mir eine eMail: fotostudio (@)beateknappe.de

 

Crowdfunding Projekt „Fuck you Cancer“

… ist in der Startphase und kann noch überarbeitet werden. Wenn es also interessante Anregungen gibt, bitte einen Kommentar hinterlassen, danke.

Ab dem 1. Juni, meinem Geburtstag, startet die Finanzierungsphase – ich melde mich dann kurzfristig für die Einzelheiten. Doch schon jetzt besteht die Möglichkeit Fan des Projektes zu werden und immer die neusten Infos geliefert zu bekommen.

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Also nicht zögern….

Projekt unterstützen

Am Anfang ist….

… einem alles egal?
… alles schwer?

Bei der Woche ist es der Montag und bei dem Monat ist es der 1. Beides war gerade. Vor dem Ersten kommt Ultimo, also der Moment, wo alles fällig und vom Konto abgebucht wird, also alles das, bei dem es ums Geld geht. Nee, ich fange nicht schon wieder mit diesem Thema an – keine Bange.
Heute war ja Elmo-Montag und da geht es mir ja in der Regel gut. 

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Dann ist das Wetter ja im Moment auch ganz angenehme frühlingshaft, also auch an der Front nix zu meckern.

Mein Crowdfunding – Projekt hat schon 8 Fan’s, das gefällt mir und, —> hier geht es lang um auch ein Fan zu werden oder mir ein Feedback zur Ausschreibung zu hinterlassen. Über beides würde ich mich sehr freuen.

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Sehr gefreut hat mich auch dieses Posting von Heide Liebmann. Das Thema ist sehr interessant und dann erst der Einsatz der Fotos – einfach toll – die sind nämlich von mir und mir gefallen sie immer noch und immer wieder.

Nicht sehr gefreut habe ich mich darüber, dass mir meine Frisur total verdorben wurde und ich eigentlich nur schlimm aussehe, ehrlich, das ist keine Frisur, was ich da auf dem Kopf habe.

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Dabei ist in der nächsten Woche der Dreh für mein Video Pitch – ach, das ist alles so unendlich doof.
Und wisst ihr was Ende des Monats sein wird?

Was ist gute Fotografie? – z.B. Warren Richardson

Peter Meyer, der hier etwas über das „World Press Photo of the Year“ von Warren Richardson schreib, ist mir durch sein Streetfotografie aufgefallen, schwarz-weiß, was sonst. Diese habe ich via Facebook entdeckt.


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Über dieses Foto ist bereits viel (negatives) berichtet worden. Aber ich versuche zu erklären, warum ich mich trotzdem für dieses Foto entschieden habe.

Zuerst einmal ist es ein SW-Foto. Ich mag vorwiegend SW-Fotos. Das kann ich nur schwer erklären, warum ich meist nur SW-Fotos mag. Aber Farbe hat für mich immer etwas oberflächliches. Sicher, es gibt auch gute Farb-Fotos. Aber für mich sind es meist SW-Fotos, die mich wirklich bewegen. Alle Fotos, die meine Generation geprägt haben, waren SW-Fotos. Das hat sicherlich auch mit meinem Alter zu tun. Die Generation, die jetzt mit dem Smartphone aufwächst, wird sich sicherlich später für Farb-Fotos entscheiden. Aber mein Blick auf die Welt ist durch SW-Fotos geprägt worden. Und ich liebe nunmal SW-Fotos!
Dann ist das Foto sehr dunkel, mit sehr viel dunklen Schatten. Ich mag diese Art von SW-Fotos. Dadurch bekommt ein Foto für mich „Tiefe“ und „Prägnanz“. SW-Fotos tut es sehr gut, wenn sie etwas dunkler sind, sei bekommen dadurch mehr „Tiefe“. Dazu kommt die Körnigkeit und die leichte Unschärfe des Fotos, das die Dramatik dieses Foto noch steigert. Sicherlich tut auch die Situation auf dem Foto einiges dazu: Es ist Nacht, eine Flüchtlingsfamilie versucht mir ihrem Kind einen Stacheldrahtzaun irgendwo auf dem Balkan zu überwinden. Die Dunkelheit der Nacht, die Gehetztheit im Blick des Vaters, der das Kind durch den Zaun zu den Armen der Mutter trägt alles zu dem Gesamteindruck des Bildes bei.
Es ist schon vor der Veröffentlich des Gewinnerbildes vermutet worden, daß ein Bild mit Flüchtlingen, wahrscheinlich sogar mit einem Kind, diesen Wettbewerb gewinnen würde. Viele Kritiker fühlten sich nach der Benennung des Gewinners bestätigt. Aber was spricht dagegen, ein solches Foto einzureichen? Die unglaubliche Flüchtlingssituation auf dem Balkan und in Griechenland bestand und besteht immer noch. Nur weil ein solches Thema bereits tausend mal in der Presse und in den Nachrichten war, bedeutet doch nicht, daß man darüber nicht mehr mit solchen Fotos berichten soll. Der Krieg in Syrien dauert schon 5 Jahre und es wird immer noch über ihn berichtet.

Und ein gutes Foto zeigt in der Einzelartigkeit eines einzelnen Moments (Das macht ja die Fotografie, sie hält einen einzigartigen Moment fest!), was solche eine Situation für jeden Menschen an Emotionen bedeutet: Angst, Gehetztheit und Verzweiflung. Und das kommt perfekt in dem Foto von Warren Richardson rüber. Pure Emotion!
Ich habe sehr viel Respekt vor den Fotografen, die überall auf der Welt in Krisen und in Kriegen solche Bilder machen. Die Welt ist nicht „heil“ und sie braucht solche Fotos, um immer wieder auf diesen Zustand hinzuweisen. Solange die Welt so ist, wird es solche Fotos geben. Mag auch die Kritikerszene sich darüber negativ äussern, „but that´s the real life“!

Peter Meyers Fotos sind auch hier zu finden fotocommunity

Wunderschön

Wenn eine Schwangerschaft los geht, ahnt die Frau zwar, das sie an Umfang zunehmen wird, doch ab wann und wieviel, ist ihr nicht bewußt. Darum ist es immer wieder wunderschön für mich, wenn ich diesen Verlauf dokumentieren kann. Das ist es doch, was Fotografie ausmacht, oder?

Mit diesem Paar konnte ich eine ganz wunderbare Idee umsetzen

 

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Crowdfunding

Bildschirmfoto 2016-04-29 um 16.06.58Ich habe heute mein CrowdfundingProjket auf den Weg gebracht. Es besteht nun die Möglichkeit, mir ein Feedback zu geben, bevor das Projekt in die Finanzierungsphase geht.Bildschirmfoto 2016-04-29 um 15.46.42

 

Muttertag & Vatertag 2016

Ich weiß, es ist knapp vor Schluss, doch hier das Angebot für ein ultimatives Geschenk, das nicht zu toppen ist: der

Gutschein für ein FamilienshootingFamilie

Wenn Sie diesen Gutschein zum Preis von € 198,00 noch in dieser Woche erwerben, erhalten Sie im Ergebnis

  • 1 Stunde Fotosession* und

  • 4 Vergrößerungen anstatt 3 im Passepartout

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* Familienshootings bis maximal 4 Personen sind möglich!!!

Mitternacht

Ja, es ist spät und ich sollte im Bett liegen und schlafen doch, ich bin tief berührt, ehrlich. Heute Morgen ging es mir nur schlecht, aber so was von schlecht, dass ich nicht anders konnte … Weiterlesen

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Ja, heute Morgen war mir einfach danach und ich bin im Bett liegen geblieben und habe auf meine inneren Stimmen gehört um zu erfahren, was denn los sei mit mir. Und, was ist es? OK, … Weiterlesen

Oma Montag

IMG_8970Das war nun wieder einer. Ein Elmo-Oma-Montag.
Durch den Urlaub habe ich ja fast schon Entzugserscheinungen gehabt – Elmo-Entzug.
Er läuft übrigens!

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Nachdem wir auf dem Spielplatz gewesen sind, haben wir gegessen, es gab verschiedenes Gemüse und Kartoffeln geschwenkt in Butter mit Muskat gewürzt, haben wir uns auf mein Bett gelegt und geschlafen. Und, als ich so auf dem Bett lang, mit Elmo im Arm, habe ich mich gefragt, warum ich das nicht öfters habe, oder nur noch mache?
Denn, ich habe von den ganzen Problemen rund um mein Business ziemlich die Nase voll, ehrlich.
Was soll das alles, warum mache ich das?
Oder besser: warum tue ich mir das an?
Warum bin ich nicht einfach nur Oma, was heute wieder ein Hochgenuss war.

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Alles was Recht ist

An so manchen Tagen, nach so mancher Post, hier meine ich den tatsächlichen Brief aus Papier, der sich in meinem realen Briefkasten befindet, komme ich mir vor, als würde ich in einer anderen Zeit leben. In so einer mit Lehnsherrn und Leibeigenen. Ja, wirklich, ich fühle mich an ein feudales Recht erinnert, nach dem die Herrscher nach ihrem  persönlichen Gutdünken, Steuern erheben können auf was immer sie wollen.

Wie ich darauf komme?
Nun ja, bei der Durchsicht meiner im Urlaub angekommenen Post fand ich auch einen Gebührenbescheid. Und zwar vom Bauaufsichtsamt. Die meinten, ich hätte eine nicht genehmigte Werbeanlage.

Was die meinen? Seht selber

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Auf dem Foto ist zu sehen, dass ich die beiden Oberlichter meiner Schaufensterfront, sowie die Eingangstüre habe bekleben lassen. Und ja, ihr sehr richtig: dies ist eine Werbeanlage und genehmigungspflichtig. Da ich es versäumt hatte diese Genehmigung einzuholen wird eine Strafe fällig.

Ist nun verständlich, warum ich mich an feudales Recht erinnert fühle?

Was ist gute Fotografie? – z.B. Nan Goldin

Jana März, die heutige Autorin, kenne ich nur virtuel. Ich glaube, es war ein WordPressProblem duch das wir erstmal in Kontakt kamen. Seit dem bekomme ich ihren Newsletter und sehe was sie so macht und finde es interessant.
Als ich ihren Beitrag zu Nan Goldin laß, hat mein Herz gehüpft, den diese Fotografin kenne und schätzee ich ebenfalls.


 

Als mich Beate fragte, ob ich nicht ein Lieblingsbild von einem Lieblingsfotografen vorstellen könnte, da sagte ich spontan zu. Wie das so ist mit der Spontanität, fiel mir erst beim Heraussuchen auf „Wen nehme ich denn nun?“ Annie Leibowitz hat schon mein Kollege ausgesucht, denn sie mag ich mit ihren aufwändigen Fantasy-Monumentalbildern sehr. Und dann konnte ich mich nicht zwischen Hiroshi Sugimoto (Seascapes bzw. Diorama Serie) und Nan Goldin entscheiden. Beide sind unglaublich stark und doch so unterschiedlich. Letztendlich möchte ich eines meiner Lieblingsbilder von Nan Goldin vorstellen.

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Durch Zufall entdeckte ich vor ein paar Jahren eine Fotostrecke von ihr, die sie für Dior in New York im Jahr 2013 angefertigt hat. Diese Porträtserie hatte mich sehr berührt, sie ist sehr sexy, sinnlich und stark. Einige Bilder in der Serie sind Landschaftsfotografien, die aber nicht menschenleer sind.
Das Bild, das mich in der Serie am meisten berührt, ist eigentlich eine Fotografie voller »Fehler«: ein schiefer Horizont, ein mittig platziertes Pärchen, der Mann mit abgeschnittenen Beinen. Das Bild würde in jeder Community und in jedem Fotoklub zerrissen werden. Trotzdem liebe ich diese grobkörnige Schwarz-Weiß-Aufnahme. Es erzählt die Geschichte einer tiefen Liebe. Der Mann trägt die Frau über den nassen Strand, fest in seinen Armen, die Wellen im Hintergrund sind aufgewühlt, der Himmel trist und grau. Der Gesichtsausdruck des Mannes ist voller Gefühl, und er spreizt die Hände, um die Frau fester zu halten. Sie hat die Arme um ihn und ihren Kopf an seine Schulter gelegt. Sie fühlt sich geschützt und geborgen. Seine Fußspuren sind im Sand erkennbar, und gleichzeitig sieht man die nächste Welle herankommen, die diese fortspülen wird.
Ein Bild, das nicht nur viel zwischenmenschliches Gefühl zeigt, sondern auch Veränderung und Vergänglichkeit.

Ich liebe dieses Bild, obwohl es alle Regeln der Fotografie missachtet, einfach weil es eine Geschichte erzählt, die mich träumen lässt.

Dieses Beispiel zeigt für mich, dass das starre Festhalten an Regeln nicht zielführend ist. Es geht dabei um die Geschichte und weniger um fototechnische Perfektion. Sicher ist es richtig, alle bekannten Kompositionsregeln zu verinnerlichen, zu kennen. Allerdings nützt die sture Umsetzung aller Regeln wenig, wenn man nicht sein ureigenstes Bauchgefühl in die Fotografie mit einbringt. Die großartigsten Fotografien wären nie entstanden, wenn der Fotograf stundenlang überlegt hätte, ob er das Motiv nach dieser Regel oder eher nach einer anderen hätte platzieren sollen. Vor Ort, in dem Moment des Geschehens, zählt der gefühlte Augenblick. Und das zeigt dieses Bild.
Gleichzeitig ist das Bild jedoch ebenso ein Beispiel für mich, das auch kommerzielle Bildserien mit gecasteten Schauspielern authentisch sein können. Auftragsarbeiten können genauso berühren, wenn wir – die Fotografen – mit Herz und Seele dabei sind. Wenn aus einem Beruf Leidenschaft wird.

Dies ist der Film zur Kampagen die Nan Goldin für Dior fotografiert hat.

Und es gibt auch dieses Buch

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Bücher zu Nan Goldin




Sonne

Ja, heute scheint bzw. schien die Sonne von einem strahlend blauen Himmel und es ist unvorstellbar, dass am Wochenende der Winter zurückkommen soll. Hier ist es so heiß, dass ich es in der Sonne kaum aushalten kann – windgeschützt ist es auch.

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Meine Hundinen ziehen den Schatten vor, was ich gut verstehen kann.

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Heute Vormittag haben wir einen guten Platz gefunden an dem ich das tun kann, was ich gut kann

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IMG_8864Und so geht dieser Urlaub zu Ende.

In diesem Urlaub habe ich zu viel gearbeitet, meint meine Schwester.
Bin ich vielleicht ein Workaholic?
Kann ich garnicht ohne Arbeit?
Keine Ahnung, doch ich könnte jetzt noch eine Woche hier sein, egal was für ein Wetter wir hätten.

Vor meinem Urlaub war ich wohl ziemlich erschöpft. Hatte einen Hörsturz, war öfters erkältet und ein Hexenschuss war auch noch nicht überwunden, ach ja, und dann die Blasenentzündung.
Ich sollte mich nicht bei der Aufzählung dieser negativen Fakten aufhalten, ist schon klar. Doch, wenn ich mir nicht vor Augen halte, was Sache ist, dann ändert sich halt auch nix. Ich ändere nix.

Es gibt eine lange Liste, auf der steht drauf was ich alles tun will  – nach meinem Urlaub, also in der Zeit bis zu meinem nächsten Urlaub.
Das hört sich jetzt an, als wenn ich nicht gerne arbeiten würde, was ja nun mal sowas von nicht stimmt.
Doch warum bin ich so unendlich erschöpft?
Warum ist mein Immunsystem im Keller und warum bin ich andauernd krank?

Was läuft falsch in meinem Leben?

Habe ich das nicht schon öfters gefragt?
Und habe ich nicht auch schon öfters geschworen etwas anders zu machen?

Und nix ist passiert.

 

Sexismus

JUEin Aufschrei geht durch alle Medien:

Heiko MaasJustizminister will sexistische Werbung verbieten

Keine Plakate oder Anzeigen mehr, die Frauen oder Männer auf Sexualobjekte reduzieren: Der Justizminister will ein „modernes Geschlechterbild“ in Deutschland etablieren. Der Entwurf von Maas sieht vor, dass künftig Plakate oder Anzeigen unzulässig sein könnten, die Frauen oder Männer auf Sexualobjekte reduzieren.
Für mich hört sich das nach einem guten Vorhaben an – doch was in den Medien z.Zt. dadraus gemacht wird ist  für mich unfassbar.
  • „…Mit diesem Vorschlag sind wir jetzt kaum mehr weit entfernt von Bigotterie, Spießertum und Scheinheiligkeit.“
  • „Der Staat hat den Bürgern nicht vorzuschreiben, was sie zu denken haben, wenn sie nackte Brüste sehen.“

Am 9. Januar 2016 habe ich einen Blogbeitrag verfasst, in dem es auch um diesem Thema geht.

Ich schrieb:
… dass sexistische und Frauen diskriminierende Werbung ganz plötzliche und unerwartet als die Ursache für Gewalt gegen Frauen identifiziert wurde – habe ich so im Sozial Web wahrgenommen. Solche Werbung gibt es schon länger als ich Werbung betrachte und auch genau so lange gibt es die entsprechenden Beschwerden beim Deutschen Werberat über solche Werbung. Aktuell findet sich auf seiner Homepage folgende Meldung:

  • „ BERLIN, 2. November 2015 (dwr) – Der Deutsche Werberat hat vier Unternehmen öffentlich gerügt, die Frauen und ihre Körper online, auf Plakaten, Flyern, Autos und in Anzeigen herabwürdigend als Blickfang benutzen und damit gegen …Herabwürdigung und Diskriminierung von Personen verstoßen.“

Weiter heißt es auf der Homepage des Deutschen Werberat:

  • „…Wie schon im Vorjahreszeitraum lagen die Vorwürfe der Geschlechterdiskriminierung, … auch im ersten Halbjahr 2015 auf den Rängen 1 bis 3 …, einzig die Geschlechterdiskriminierung stieg deutlicher um 8 Prozent. …

Julia Busse, Geschäftsführerin des Werberats: „Gerade zu Nacktheit, Erotik und Sexualität insgesamt gibt es weit auseinander liegende Toleranzpegel in der Gesellschaft….“

Schließlich ist es in unserer Gesellschaft möglich, dass Versicherungskonzerne ihre Mitarbeiter mit einem Besuch im Bordell belohnen, oder Fernsehmoderatoren sich Prostituierte und  Drogen aufs Hotelzimmer bestellen können. So was gilt als Kavaliersdelikt – wie schön!
Das „Sex sells“ hat noch niemand in Frage gestellt.
Es hat seinen Grund, warum ich besonders aufmerksam die TV Serien und das darin vermittelte Frauenbild verfolge und mit Genugtuung feststellen konnte: Ja, es hat sich was verändert. Frauen werden mit vielen Ecken und Kanten und hochqualifiziert gezeigt. Sie sind selbstbewusst, selbst bestimmt, haben einen Beruf und bestimmen selber welche sexuelle Orientierung sie haben. Nur war es naiv von mir zu glauben, dass diese Form der Darstellung, die gewünschte positive Auswirkung auf das Bild und Ansehen der Frau in der Gesellschaft hat.
Es gibt eben noch zu viele Beispiele dafür, z.B. in der Werbung, wo Frauen tagtäglich diskriminiert und herabgewürdigt werden….

Doch zuerst einmal: was ist Sexismus?

Es ist die Bezeichnung für alle Formen der Unterdrückung und der Benachteiligungen aufgrund der Geschlechtszugehörigkeit.

Die Bundeszentrale für politische Aufklärung sieht das so:

Ich befürchte, ich werde mich nun wieder öfters mit dem Thema beschäftigen.

Was ist gute Fotografie? – z.B. Sebastião Salgado

Die Fotografin Erika Koch, die diesen Beitrag geschrieben hat, und ich danke ihr sehr dafür , kenne ich wirklich schon sehr, sehr lange. Wir hatten den gleichen Ausbildungsbetrieb, hier in Düsseldorf. So lange kennen wir uns. Wir hatten uns ein paar Jahre aus den Augen verloren und nun wieder getroffen.


 

Bildschirmfoto-2016-04-03-um-22.18Der Brasilianer Sebastião Salgado, der als Photodokumentarist geführt wird ist für mich einer der ganz grossen, zeitgenössischen Fotografen und Künstler.

Wie Paul Klee sagt: „Kunst bildet nicht ab sondern macht sichtbar.“
So zeigt Salgado in all seinen Arbeiten die klare Haltung eines Künstlers.

Seine Arbeit ist nie voyeuristisch, sondern voller Respekt für sein fotografiertes Gegenüber. Gleich ob er sich mit den Goldgräbern in Brasilien oder den Hungernden in Ruanda beschäftigt. Die Armut das Leid der Schmerz wird nicht ästhetisiert, sondern der Respekt dieser Fotos sind die Augenöffner und der Zugang zu all den schwierigen Themen die er uns aufzeigt. All denen die sich für diesen Fotografen interessieren empfehle ich 2 Dokumente Sebastião Salgado  „Das stille Drama der Fotografie“.

und den Film  von Wim Wenders: „Das Salz der Erde“

Diese beiden Dokumentationen geben für mich am Besten die besondere Haltung dieses Künstlers wieder. Interessant ist für mich, nachdem ich die Ausstellung Genesis, 3 mal sehen konnte, in Madrid, Stockholm und Lissabon, ich feststellen muss das es selbst Profis unterläuft nicht das rechte Maß für das Ausstellungsformat zu finden. Viel zu viel zu dicht gehängt! Auch für dieses grossartige Werk gilt für mich „Weniger ist Mehr „.

Erika Koch am 3.4.2016


 

Bücher von Sebastião Salgado

Die erste Woche ist um

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Obwohl ich meine Kamera dabei habe, nehme ich immer nur das Telefon mit ans Meer und bearbeite die Fotos dann am Rechner – macht auch Spaß.

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Das Wetter ist wie immer sehr wechselhaft und in den letzten Tagen kam eine gewisse Gewitterdramatik dazu. Doch meine Erholung macht Fortschritte und das ist mir das Wichtigste.

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Was ist gute Fotografie? – z.B. Vivian Maier

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Vivian Dorothea Maier

* 1. Februar 1926 in New York City  – † 21. April 2009 in Chicago.

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Habe mir endlich den Film über diese Frau und Fotografin angesehen und bin tief beeindruckt. Es ist fast unerträglich zu wissen, dass sie niemals erfahren wird, welchen Wert ihre Arbeit hat und was für eine geniale Fotografin sie war.

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Ihre Fotografien erinnern an die Arbeite von Robert Frank, Lisette Model, Helen Levitt oder Diane Arbus. Wenn Vivian Maier zu ihren Lebzeiten jemals ihre Fotografien einer Öffentlichkeit gezeigt hätte, wäre sie sicher ebenso berühmt geworden wie diese.
Mary Ellen Mark sagt in dem Film, dass ein Teil des Puzzel zu fehlen scheint, um sie Vivian Maier zu verstehen.
Über 150 000 Negative hat sie hinterlassen, unglaublich. Ihre Selbstportraits sind schon was besonderes.
Ich bin tief beeindruckt und fast sprachlos angesichts dieses Werkes..

Hier ein paar ihrer grandiosen Fotografien

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Untitled, Undated


 




Mittwoch

Wie immer hatten wir heute einen strahlend blauen Himmel, kaum Wind und so haben wir lange am Meer gesessen. Heute dauerte mein Mittagsschlaf 2 1/2 Stunden und ich habe mich ausgesprochen erholt gefühlt, danach!   … Weiterlesen

Dienstag

Das war eine Freude – heute erschien dieser Artikel in der WZ. Und das Wetter war märchenhaft.

Montag

So langsam setzt Entspannung ein, ist mein Eindruck – schließlich bin ich genau aus diesem Grund hier. Krank angekommen, frage ich mich täglich, warum es so ist, wie es ist. Ehrlich, ich ahne schon den Grund, doch … Weiterlesen

Was ist gute Fotografie? – z.B. Sam Abell

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Ulla Keienburg, die heute etwas zu einem Fotografen schreibt, habe ich vor 2 Jahren durch mein Portrait Projekt „Silbergrau – das bin ich“ kennengelernt. Ulla ist viel unterwegs. Sie ist Journalistin für Bild & Wort und Counseler grad. Doch, was mich wirklich neidisch macht ist, sie gibt FotoWorkshops auf  Kreuzfahrtschiffen. Ulla hat mir davon erzählt, dass sie, wenn sie in den USA ist, mitunter Workshops von Fotografen in Woodstock, NY besucht. Und davon erzählt sie uns …

Als ich heute meine Bücher für die anstehende Reise zusammen suchte, meine Kamera und Zubehör vorbereitete, fiel mein Blick wieder auf das Buch:


Sam Abells besonderer Blick auf die Welt hat mich schon lange fasziniert, gerührt. Es war 2010, dass ich an Sam Abells Workshop „The Next Step“ teilnahm, in dem ich gefühlt mehr über Fotografie lernte als je zuvor. Selten habe ich so gerührt, gestärkt, erstaunt und klar die nächsten Schritte vor mir gesehen wie nach diesen zwei Tagen. Es waren nicht seine “Technik” oder seine “Tricks”  als vielmehr die unschlagbare Motivation und der “Inner attitude” des Sam Abell, die mich aufrüttelten. Wenn ich heute über Bildkomposition nachdenke, dann höre ich auch immer noch mal seine Stimme, seine Hinweise, erinnere seine Passion für das, was er tut. Wenn das mal nicht das Wichtigste ist, was ein Mensch haben muss, wenn er etwas gut machen will: Leidenschaft.

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Ich habe Sam Abell den Caspar David Friedrich der Fotografie getauft. Er arbeitet mit Schichten: Backlayer, Expression, Gesture – fotografiert meistens mit der 35 mm – Linse. Und auf seinen Bildern ist immer Leben – die Stilleben “atmen” und seine Aufnahmen von Chaos haben “Ruhe”. Er hat Geduld!0123layerabellbranding

Vielschichtigkeit und Komplexität faszinieren mich eh – und ich lauschte gern den Entstehungsgeschichten seiner Bilder. Er ist in seinen Szenen. “Involvement” nennt er das. Er ist einfach so – involviert, präzise, herzlich, gedankenvoll, wach, aufmerksam, respektvoll.Exmoor

I am deeply grateful for this experience!


Hier Videos zu diesem Fotografen und Leher – bei You tube finden sich noch weitere

 

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