Presse zu Silbergrau – das bin ICH!

Inge Hufschlag hat einen ganz liebevollen Artikel in der WZ über mich und das Projekt „Silbergrau – das bin ICH!“ geschrieben:

Die Fotografin Beate Knappe lichtet grauhaarige Frauen ab – und zeigt die Bilder ab Freitag bei den Kunstpunkten. Im Fokus des Projektes stehen ergraute Frauen, die sich die Haare nicht färben.

Düsseldorf. Nein, „50 Shades of Grey“ durfte Beate Knappe ihr Projekt nicht nennen. Doch zwischen dem Sex-Bestseller, mehr Mami-Porno als Literatur, und Beate Knappes selbstbewusstem Fotoprojekt „Silbergrau – das bin ich“ liegen Welten. Am Anfang war da diese silberhaarige Idee. Die postete die Düsseldorfer Fotografin auf Facebook: „Der Erfolg war überwältigend.“
Einfach Frauen, die sich nicht die Haare färben lassen, wollte Knappe ablichten. Es meldeten sich Kandidatinnen aus allen Teilen Deutschlands, reisten extra an nach Düsseldorf: „Es war wie ein Schnellball-System. Ich hatte hunderte Reaktionen am Tag, sogar aus Amerika.“ Und seit Brigitte Woman, die Zeitschrift für Frauen über 40, online darüber berichtete stehen im Terminkalender Shootings bis in den November.
Beate Knappe ist Protagonistin ihres eigenen Projektes
Ein Casting gibt es nicht. Knappe: „Das fände ich respektlos.“ Seit Mai hat sie bereits 40 tolle Frauen fotografiert, lauter Naturschönheiten, eine Lady in Grey, ein kurzer Schopf mit grauen Strähnen, die lächelnde weißhaarige Dame, bewegte und bewegende Bilder im Windkanal. Die Charaktere kommen am besten in Schwarz-Weiß raus. Es gibt wenige Ausnahmen, wie diese hüftlange Mähne, am Ansatz schlohweiß, in den Spitzen leuchtend rot. Knappe: „Die hat sich das Henna rauswachsen lassen.“ Und damit wohl ein bisschen die Hippie-Vergangenheit.
Alle Frauen haben ihre Geschichte. Knappe zeigt auf ein nachdenkliches Porträt: „Ein schweres Schicksal. Doch jetzt tanzt sie Tango. Allein. Mit sich.“ Auch Beate Knappe ist eine starke Frau, die vor Energie strotzt. Mit ihrem silberweißen Kurzhaarschnitt ist sie selbst eine Protagonistin ihres Projekts, für das sie sich viel Zeit nimmt: „Die größte Bereicherung ist für mich, all diese Frauen kennenzulernen.“
Apropos Bereicherung. Das Projekt ist eine Investition für die bekannte Fotografin, die schon für den Stern, den Spiegel, die Zeit fotografiert und für die Staatskanzlei in Düsseldorf Johannes Rau, Gerhard Schröder und Bill Gates ins rechte Licht gerückt hat. In ihrem Studio an der Birkenstraße in Flingern („Das erste und einzige, das ich mir in Düsseldorf angeschaut habe, das passte sofort.“) fotografiert sie Babys, Teenager („Gerade war eine 15-Jährige da, die hatte von ihrem Vater einen Gutschein geschenkt bekommen.“), Paare. Ihre Leidenschaft sind sensible Porträts, eines ihrer Spezialgebiete ästhetische Aktaufnahmen.
Ob sie sich ihr Projekt auch mit Männern vorstellen könnte? „Warum?“ fragt sie verdutzt. Männer mit grauen Schläfen wirken interessant und sexy wie George Clooney oder Sean Connery. Ergrauende Frauen dagegen werden als alt angesehen – so die landläufige Meinung. Knappe beweist mit ihren Fotos das Gegenteil.

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68(c) Judith Michaelis

21. August 2014 NRZ
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20.08.2014

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18. August 2014
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August 2014 – ZOO:M Magazin


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going gray blog – Juli 2014

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Juni 2014 – Brigitte.woman.de

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