Stimmungsvolle Herbstbilder

Unbenannt-1Ach, was ist das schön, wenn die Sonne scheint  und klirrend klar ist. Gegen Kälte können wir uns entsprechend anziehen – also lasst uns den Herbst genießen. Du würdest so gerne ein paar schöne Momente archivieren und sie mit der Kamera festhalten? Nichts ist ärgerlicher als ein atemberaubendes Motiv, das schlecht fotografiert wurde! Ich weiß, darum hier ein paar Tipps von mir:

Nimm dir Zeit!

Zeit ist kostbar. Wir alle hätten gerne mehr davon. Aber egal wie beschäftigt du bist, denk daran: auch dein Tag hat 24 Stunden. Du musst Prioritäten setzen. Wenn du gute Fotos machen willst, gilt deshalb: Nimm dir die Zeit und setze dich zumindest mit den grundlegenden Funktionen deiner Kamera auseinander – und zwar bevor es los geht!

Knipse nicht einfach drauf los – bereite dich vor und erforsche deine Umgebung

Entspanne dich. Lass die Landschaft auf dich wirken, bevor du sie fotografierst. Erkunde die Landschaft, um in Ruhe die richtige Perspektive zu wählen. Wenn du dir diese Zeit nimmst, wird die Kreativität nur so aus dir heraussprudeln! Benutze vielleicht sogar ein Stativ – das zwingt dich dazu, Motiv und Bildausschnitt sorgfältig auszuwählen.

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Der frühe Vogel fängt den Wurm

Du kennst es nur zu gut: Du hast ein tolles Motiv gefunden, das du gerne ablichten möchtest. Doch ständig läuft jemand durchs Bild. Du willst dieses Motiv für dich allein? Da musst du schon früher aufstehen…
Du solltest die frühen Morgenstunden nutzen, du profitierst dann auch von dem sanften und gleichmäßigen Licht des Sonnenaufgangs.

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Eine Frage der Perspektive

Alles ist eine Frage der Perspektive, vor allem dann, wenn es um das perfekte Herbstfoto geht. Du neigst dazu, schnell im Vorbeigehen einen Schnappschuss von einem tollen Motiv zu machen, und das ist in Ordnung. Möchtest du aber ein wirklich tolles Foto aufnehmen, solltest du dir Zeit lassen und dich mit der Perspektive beschäftigen. Laufe um dein Motiv herum, suche dir deinen Standpunkt mit Bedacht aus.

Wähle deinen Bildausschnitt gezielt und achte zum Beispiel auf den Goldenen Schnitt

Lass den Horizont nicht mittig verlaufen – das wirkt schnell langweilig! Besser ist im unteren oder oberen Drittel des Fotos. Ebenso sollte dein Motiv nicht direkt in der Mitte des Bildausschnitts sein. Eine kleine Verschiebung nach links oder rechts kann schon wahre Wunder bewirken. Nutze den Goldenen Schnitt und die goldene Spirale als Hilfsmittel, und deine Fotos werden deine schönsten Herbsterinnerungen wunderbar widerspiegeln.

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Größe zeigen

Du stehst vor einem sehr imposanten Baum und kannst es einfach nicht glauben, wie riesig er aus der Nähe aussieht. Leider kommen Größenverhältnisse auf Fotos nicht gut rüber, wenn man nicht mit ein paar Tricks arbeitet. Setze dein Motiv in Maßstab zu einem anderen Objekt oder auch einem Menschen.

Mach Proportionen sichtbar – setze Größe immer in Relation

Ebenso verhält es sich mit ganz winzigen Dingen. Nimm etwas besonders Kleines in deine Hand, um dem Betrachter des Fotos eine Idee davon zu geben, wie klein dein Motiv tatsächlich ist. Sei kreativ und du wirst viele Möglichkeiten entdecken, den Maßstab auf den ersten Blick zu zeigen.

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Liebe zum Detail

Oft bist du so überwältigt von der Schönheit  einer Landschaft, dass du am liebsten alles fotografieren und im besten Fall alles in ein einziges Foto packen möchtest, um den Gesamteindruck festzuhalten. Leider funktioniert das nur in den wenigsten Fällen, und wenn überhaupt benötigst du dazu ein Weitwinkelobjektiv. Dabei gibt es doch überall so viele schöne Details, die einen Blick und auch ein Foto wert sind. Willst du zum Beispiel ein imposantes Gebäude fotografieren, musst du wirklich nicht das ganze Objekt aufs Bild bringen.

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Setze dein Motiv in einen Rahmen

Jedes Bild wirkt umso aufregender, wenn es einen passenden Rahmen hat. Selbstverständlich kannst du deine schönsten Herbstfotos hinterher einrahmen lassen. Doch manchmal bietet sich schon vor Ort die Gelegenheit, dem Motiv deiner Wahl beim Fotografieren einen tollen Rahmen zu verpassen.

Mach dein Motiv noch interessanter, indem du ihm schon vor Ort einen Rahmen gibst

Wenn die Umgebung keinen Rahmen bietet, dann nutze Hilfsmittel. Im Wald einen runterhängenden Ast, z.B.. Diese Art natürlichen Rahmens wirkt übrigens besonders apart, wenn er eine Silhouette bildet.

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