Well done …

  • „ ... I love the modern simplicity style of it. And I love the energy and personality from the photos. And the photos are just great quality …
  • „… Your work is BEAUTIFUL, you are ready for success…
  • Looks like a fine art magazine, super cool.
  • Very nice. Nice and clean layout. Has a magazine feel…
  • „…WOW!! Welch eine rasante Entwicklung!! TOLL!! Ich bin SEHR begeistert. Du rockst das so was von!!!!

Das sind einige der Kommentare, die ich zu meiner PortraitBroschüre bekommen habe. Ich habe sie gestern online gestellt, inkl. der neuen Preisliste. Das ist schon ein Abenteure, doch es fühlt sich gut und richtig an. Der Zuspruch,den ich allerorten bekomme, tut mir unendlich gut und bestärkt mich in meinem Tun.
Ich hatte heute Morgen einen eigenartigen Traum: Es ging darum, dass ich auf eine Gehirn-OP vorbereitet werden sollte und plötzlich nicht mehr wollte.
Ich habe mich gefragt, was mir das sagen soll und ich denke, ich weiß es. In den letzten Tagen und Wochen habe ich sehr viele nachgedacht. Ich musste Entscheidungen treffen, abwägen, immer und immer wieder. Ich hatte Ängste und Befürchtungen und dann wieder die Vorstellung von einer Zeit, in der alles rund läuft und ich mir endlich keine Sorgen mehr machen muss und ich nur das tue was ich liebe: Fotografieren.
Mir ist, so denke ich, vieles klar geworden über das, was ich will und was nicht. Das ist ebenso ein gutes Gefühl.

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Sonntag ist …

… und damit Zeit für’s denken.

Turn around

Ja, das ist die Metaüberschrift über den letzten Wochen.
Meine These ist, wenn ich so weitermache wie bisher und erwarte, dass sich etwas ändert, liege ich ziemlich falsch. Nur, wenn ich meine Handlungen verändere, kann ich erwarten, dass sich insgesamt etwas verändert.
In meinem Fall heißt das ganz konkret, dass ich damit anfangen muss mich und meine Arbeit wirklich wertzuschätzen. Nun fragst Du Dich sicher, wie ich darauf komme, dass ich dies nicht tue und ich frage mich, wie ich Dir das nun verständlich erkläre, lass es mich versuchen.

Auf das Problem aufmerksam geworden – letztendlich – bin ich durch Sue Bryce. Sie spricht in ihrem „Education Program – dem ich zur Zeit aufmerksam lausche –  sehr viel darüber. Sie spricht von Angst und Scham, wenn es darum geht meine Arbeit zu „verkaufen“. Ich dachte immer, es läge daran, dass ich meine Arbeit ja nicht als Arbeit empfinde und darum Probleme damit hätte dafür Geld zu verlangen.
Nee, es ist nicht so. Sondern ein Teil in mir denkt – das ist nun ziemlich offensichtlich – dass meine Arbeit und ich es nicht wert sind, Geld zu bekommen, es nicht verdiene, das Geld, meine Arbeit und ich.

Wenn ich gegenüber einem Kunden meine Preise nenne, empfinde ich eine Mischung aus Angst und Scham. Wenn du freiberuflich bist und Deine kreative Arbeit verkaufst, spüre mal in Dich hinein, wie es Dir dabei geht, wenn es ansteht den Preis zu nennen, den Du dafür haben willst, na?

Sue Bryce ist eine australische Portraitfotografin, die in LA ein Fotostudio hat und Online ein umfangreiches Fortbildungsprogramm für FotografInnen anbietet. Mir ist sie schon vor Jahren aufgefallen und ich habe mir Videos von ihr angesehen. Mein Problem mit ihr war, dass sie englisch mit einem australischen Akzent spricht und, dass ihr fotografischer Stil nicht der meine ist und ich ihre Posinganleitugen nicht nachvollziehe. Nun habe ich, online, eine Fotografin getroffen, die ein paar Jahre in den USA gelebt und sich mit Sue Bryce weitergebildet hat und mir erzählte, dass das Businessmodell, das SB entwickelt hat, funktioniert, für sie hat es funktioniert. Das hat mich nachdenklich gemacht und mir ist ein weiterer Grund eingefallen, warum ich vor Jahren aufgehört hatte die Ideen von SB, die mir gefallen hatten, in meinem Business umzusetzen: Ich habe mir nicht geglaubt, dass ich sie wirklich verstehe.
Warum das nun wieder?

Ich bin Legasthenikerin und galt in meiner Schulzeit nicht gerade als intelligent. Damals wusste kein Mensch, woher meine Lese- und Rechtschreibschwäche kam und das so etwas nichts mit Intelligenz zu tun hat. Somit bekam ich nie die Chance, eine andere Schule zu besuchen, als die 8 Klassen Volksschule in meiner Heimatstadt. Meinem Berufswunsch Fotografin zu werden wurde auch darum entsprochen, weil meine Familie eine andere Berufswahl für ausgeschlossen hielt. Neulich, ich hatte gerade die Broschüre „Personal Brandung“ veröffentlicht, habe ich mich wieder an Gefühle erinnert, die ich aushalten musste, als ich den Immatrikulationsbescheid in Händen hielt.
Ich hatte jahrelang darauf hin gearbeitet und gewartet, mehrere Prüfungen bestanden, es endlich geschafft und nun war es soweit, ich war eingeschriebene Studentin für das Studium Kommunikationsdesign, an der Universität in Essen. Doch ich konnte die Gefühlsgemengelage unbekannten Ausmaßes und Inhalt kaum aushalten. Rückblickend denke ich, es waren damals Gefühl von Scham und Angst.
Denn, stand mir das zu?
Mir?
Durfte das sein?
Das sich meine Wünsche erfüllten? Als dann die Abschlussprüfungen am Ende des Studiums anstanden, hatte ich oft das Gefühl „ertappt“ zu werden. Hatte die Angst, dass Jemand kommt und mich rausschmeißt, weil ich ja nicht berechtigt war dort zu sein, usw. Weil ich bestimmt keine Ahnung von dem hatte, was hier verlangt wurde und nur so tat, als wenn ich etwas wüsste. Ja, Scham und Angst waren die mich beherrschenden Gefühle. Heute bin ich stolz darauf Akademikerin und Fotografengesellin zu sein, denn ich habe auch einen Gesellenbrief. Für mein Studium bekam ich ein Begabtenstipendium und dieses ermöglichte mir auch einen längeren Aufenthalt in den USA. Dort habe ich Englisch gelernt. Mir fehlt es ganz eindeutig an der Praxis diese Sprache zu sprechen. Ich sehe mir ab und an Serien im Original an, und lese Texte auf englisch – online – doch erst seit dem ich mir diese Videos von SB ansehe und sie verstehe, bin ich ziemlich überrascht davon, dass ich offensichtlich doch englisch verstehen kann – eigenartig oder?
Meine nicht vorhandene Wertschätzung von mir selber hat mir eingeredet, dass ich ja nichts bin und nichts kann und ich habe das geglaubt, also konnte ich ja kein Englisch verstehen – wie auch?
Wenn ich in der Vergangenheit über dieses Phänomen nachdachte, war ich oft der Meinung, es gäbe einen Zusammenhang zu dem frühkindlichen Missbrauch, den ich erfahren habe. Kann sein doch, das darf heute nicht mehr relevant sein, wenn es darum geht, meine Arbeit zu verkaufen, oder mich und meine Arbeit wertzuschätzen, mich selber zu lieben und für einen wertvollen Menschen zu erachten. Nicht, weil ich etwas besonderes leiste, sondern weil ich …

… ein Mensch bin.

Ich verdiene es, ich bin ein wertvoller Mensch, ich liebe mich. Wie schwer ist es, das hier aufzuschreiben. Wenn ich einen Schritt zurücktrete, spüre ich wieder diesen Kloß im Hals.
Ich bin etwas wert?
Meine Arbeit ist etwas wert?
Ich bin es wert geliebt zu werden?

Es gibt ja keine Zufälle, sondern mir fallen Dinge zu, weil es an der Zeit ist und ich aufmerksam genug bin um es als so etwas auch wahrzunehmen. In einer andere OnlineGruppe, in der ich bin, wurde ich auf ein Buch aufmerksam gemacht: Kompass für die Seele. Ein sehr dickes Taschenbuch. Darin geht es u.a. um Gefühle, die mich daran hindern erfolgreich zu sein. Es geht darum, der Angst positive Gefühle entgegenzusetzen. Zitat:
Die Dinge, vor denen wir am meisten Angst haben, ermöglichen uns die größte Befreiung  und das größte Wachstum.“ Ich habe es noch nicht ganz durchgearbeitet, doch es scheint genau auf den Punkt um mein Problem zu gehen.

Seit Jahren gibt es Menschen, die mir sagen, dass ich meine Arbeit verscherbele: Sie meinen, ich wäre zu billig. Ich denke, das habe ich nun eingesehen.
Ich bin eingeladen worden, ein Teil einer Mastermindgruppe im Internet zu sein. Da finden sich Frauen zusammen, die alle das gleiche Ziel haben: Von Ihrer Selbständigkeit zu leben. Diese Gruppe ist gerade sehr hilfreich für mich, weil mich die Frauen dort unterstützen und bestärken, in all dem, was ich gerade verändere …

… und das ist eine ganze Menge.

Geld ist eine Form von Energie. Meine Arbeiten sind Energie. Wenn ich mir wünsche, dass ich im Austausch zu meiner Arbeit die Menge an Energie erhalte, die der Arbeite entspricht, so ist das wohl nur fair. Es geht also bei meiner  Veränderung auch um eine Erhöhung der Preise für meine Arbeit. Dies nicht nur, weil es notwendig ist, denn meine Kosten sind enorm und ich bin in manchen Monaten umsatzmäßig nicht einmal kostendeckend, sondern auch, weil ich meine Arbeit wertgeschätzt wissen möchte und es nicht sein kann, dass ich mehr Energie rausgebe, als ich zurückbekomme. Das führt unweigerlich in einen burnout.

Dann geht es um Positionierung und darum, was eigentlich das Produkt ist, das ich verkaufe. Bisher dachte ich immer, dass die Zeit des Shootings meine kreative Leistung ist. Nun denke ich darüber nach, ob nicht die fertige Fotografie, die ich an den Kunden verkaufe, mein Produkt ist.

Dazu hatte ich gerade gestern zwei interessante Kundenbegegnungen. Die erste war eine Familie, die ich seit der ersten Schwangerschaft kenne. Gestern waren die Familie  zum Babybauchshooting für das zweite Kind in meinem Studio. Die Kundin erzählte mir, wie Recht ich doch hätte, und meine Schwarz-Weiß Portraits tatsächlich zeitlos schön wären. Sie genieße es jeden Tag, sich die Wandbilder von ihrem ersten Kind als Baby anzusehen, die in ihrer Wohnung hängen.
Der Kunde danach war ein Bewerbungsshooting. Dieser Kunde war vor 5 Jahren schon mal bei mir und berichtete mir, dass er damals, aufgrund dieses Fotos, 3 sehr verlockende Angebote erhalten hätte. Nun will er sich wieder beruflich neu orientieren und braucht ein neues Foto.

Es war fast so, als wenn diese Kunden sich abgesprochen hätten. Anstatt dass ich in dieser Anerkennung bade und sie genieße, frage ich mich, ob das neue Bewerbungsfoto qualitativ seinen Ansprüchen genügen wird? Ob ich wirklich alles gegeben habe? Und ob ich tatsächlich das Familienfoto gemacht habe, das der Familie gefallen wird.
Tja, so ticke ich.
Es wird eng in meinem Hals, wenn ich das aufschreibe und ich spüre ganz deutlich, ich bin noch weit davon entfernt meine Arbeit und mich für berechtigt zu halten, höhere Preise zu nehmen, als ich bisher nehme. Doch wenn das so ist, dann wird das auch nicht funktionieren, das mit den höheren Preisen, meine ich.

Was muss, was kann ich also tun?

Jetzt werde ich erst einmal, mit meinen Mädels, eine Runde durch den Wald drehen und hoffen, dass mir erleuchtende Gedanken kommen werden.


 

Für den Fall, Dich interessiert das erwähnte Buch, hier ist der Affiliate Link dazu:

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F – wie fabelhafte Frauen

Portrait

Im Zusammenhang mit meiner Neupositionierung habe ich mir überlegt, ich hätte gerne Broschüren. Bzw. ein Magazin LookBooks, in dem mein Stil zu erkennen ist. LookBook, Magazin, wie das Kind nun heißen wird ist egal, es ist auf jeden Fall viel Arbeit, denn ich durchforste mein Archiv nach passenden Motiven.
So sieht das Titelbild im Moment aus – kann sich aber jeden Augenblick wieder ändern.

Auf der Suche nach interessanten Frauenportraits habe ich ne’ ganze Menge gefunden – darum zeig’ ich hier mal welche. Und ich bin richtig stolz darüber, wie viele tolle Fotos sich in meinem Archiv befinden – echt jetzt.







Und dann habe ich einen Aufruf gestartet, der eine hohe Resonanz hat – bin gespannt was daraus werden wird  – es geht  um ein ganz besonderes Kleid, das schon lange im Schrank hängt und aus irgendeinem Grund nicht mehr getragen wird.

Dann habe ich ein kurzes MarketingVideo zusammengestellt. Es ist kurz genug, um bei Instagram gepostet zuwerfen, das war auch das Ziel.

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Monatsziele – Juli 2017

Ja, heute beginnt ein neuer Monat und ich bin gerade nach meinen Zielen für diesen Monat gefragt worden. Ich habe beschlossen: Ich schreibe sie auf.

Mein geplanter

turn around

umfasst ganz viele einzelne Schritte und jeder ist wichtig, also dann mal los:

  • Da wäre eine neue Sitzgelegenheit – für FotoShootings  – die ich gestern bei Ikea erstanden habe, die muss zusammengebaut werden
  • Da ich in Zukunft keine Onlinepräsentationen mehr anbiete, muss ich eine Möglichkeit schaffen, um die Ergebnisse eines Shoppings meinen KundInnen zu präsentieren. Das bedeutet, es müssen noch 2 Leisten an eine Wand geschraubt werden – sind bereits vorhanden.
  • Studio umräumen, damit diese Präsentation auch gut funktioniert
  • Gespräch mit einer Visagistin führen, ob sie bereit und in der Lage ist mir bei Shootings zu assistieren
  • Die Broschüre zum Thema Portrait fertig gestalten
  • Recherchieren, ob es eine bezahlbare Möglichkeit gibt sie ansprechend zu drucken.
  • Über weitere Broschüren nachdenken
  • Die Aktion 50+ & fabelhaft planen
  • Die Aktion „ Mein ganz besonderes Kleid“ fertig konzipieren und Termin für die Shootings ansetzen.
  • Das Konzept für die neue Homepage erarbeiten
  • Neue Werbekarten gestalten und drucken lassen
  • Mein Manifesto formulieren – den Anfang habe ich ja bereits gemacht
  • Über weiter markig of Videos nachdenken und sie bei Shootings einplanen
  • Das schwierigste überhaupt: Die neue Preisstruktur entwerfen

Einen Punkt habe ich vergessen:

  • Ich muss mich um einen ganz üblen Rentenbescheid kümmern.

Nachtrag v. 6. Juli: Schon einiges erledigt!

Nachtrag 17. Juli : 2 Broschüren liegen als pdf Datei vor

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turn around

Ja, ich plane meinen

turn around.

Was meine ich damit?
Ich habe ja schon davon gesprochen, dass ich mich neu positionieren werde, mit dem Ziel das Honorar für meine Arbeit zu bekommen, das sie wert ist.
Positionieren bedeutet:

  • sich an einen bestimmten Platz bringen
  • sowie die eigene Meinung und
  • die eigenen Ziele deutlich zu machen.

Du meinst, das habe ich bereits getan? Ich denke eher nicht, denn, wenn es so wäre, dann würde ich mir meine Arbeit besser bezahlen lassen, als ich es bisher tue, und ich hätte mehr Kunden.

Mehr Kunden

Ja, das ist der Plan für die nächsten 6 Monate. Heute werde ich versuchen es schriftlich zu fixieren, erst mal für mich und dann vielleicht später auch für die Öffentlichkeit. Im Zusammenhang damit hatte ich eine interessantes Gespräch mit einer meiner liebsten Freundinnen und Kolleginnen. Dabei ging es darum, ob ich bei meinem Anspruch bleibe. Da stellte sich für mich die Frage:

Was genau ist mein „Anspruch“ überhaupt?

Neulich, nee das ist schon ein paar Monate her, hat mich eine Kollegin angeranzt, weil ich in meinem Newsletter meinen Kunden Tipps für bessere Fotos gegeben habe. Sie fand es falsch solche Tipps kostenlos abzugeben und außerdem seien die, die uns die Jobs wegnehmen würden, doch eh schon da, da müsste ich keine neuen züchten.

Angst zu haben, dass Quereinsteiger uns ausgebildeten FotografInnen die „Arbeit“ wegnehmen, ist offensichtlich sehr verbreitet. Ich kannte sie, will sie schon lange nicht mehr haben und habe sie auch definitiv nicht mehr. Der Kuchen ist groß genug für alle, da bin ich sicher.
Als ich, zu analogen Zeiten, Praktikanten ausgebildet habe, bin ich gefragt worden, ob ich mir keine Sorgen mache, meine eigene Konkurrenz auszubilden. Damals war meine Antwort die, dass, wenn es so wäre, ich auf der Stelle aufhören würde als Fotografin zu arbeiten. Auch heute würde ich sagen, wenn meine Tipps dazu führen, das Jemand Spaß am Fotografieren bekommt und dabei gut, und vielleicht in einigen Sujets besser wird, als ich, so ist das keine Gefahr für mich die es zu vermeiden gilt. Denn, wenn ich glauben würde, dass ich bei dem, was ich als Portraitfotografin tue, jederzeit  austauschbar wäre, würde ich damit aufhören.

Ich denke, ich habe der Welt etwas ganz spezielles und einmaliges zu geben, das nur ich geben kann.

Somit kann ich feststellen, dass es mein Anspruch ist, eine Fotografin zu sein,

  • mit eigener Handschrift,
  • eigenem Stil,
  • die eine Arbeit für ihre Kunden erstellt, die für diese einen ganz besonderen Wert darstellt und
  • keine Angst vor Mitbewerbern hat.

Wenn ich eine Manifesto formulieren würde, würden hier noch mehr Details stehen. Vielleicht mache ich das später auch, denn das ist eine gute Idee.

Meine Gesprächspartnerin hatte, vor geraumer Zeit, damit begonnen, für ihre Kunden Videos zu drehen. Dazu hatte sie sich entsprechende Equipment besorgt und sich weitergebildet und ich hatte den Eindruck, es macht ihr Spaß, es schien die, für sie passende, Erweiterung zu ihrer Fotografie zu sein. Ich fand das toll.
Im Moment jedoch ist der Auftrag abgewickelt und sie filmt nicht mehr. Als ich fragte warum, meinte sie, ihr würden wichtige Ausrüstungsteile fehlen und sie hätte keine Übung. Anders ausgedrückt, wenn sie jetzt filmen würde, würde ihr selber die Qualität nicht reichen, sie würde ihrem eigenen Anspruch nicht gerecht werden. Mir stellt sich die Frage, wohin sie dieser Ansatz führen wird?

Ich selber habe ja einen Onlineworkshop besucht, bei dem es darum ging, seine Angst zu verlieren vor der Kamera zu stehen. Die Kamera hier, war bei mir und den anderen TeilnehmerInnen, die im Smartphone oder Tablett oder Laptop, je nach dem. Der Leiter des Workshops, Ludwig Linnekogel, ist ein ausgebildeter Kameramann. Ich habe ihn nicht gefragt, doch ich gehe mal davon aus, dass er keine Angst hat sich durch solche Workshops Konkurrenten oder Mitbewerber am Markt heranzubilden.
Mein Anspruch, bei der Umsetzung der von ihm gestellten Aufgaben, war sehr gering. Will sagen, ich war froh, wenn ich mich überhaupt vor die Kamera wagte und einen geraden Satz heraus bekam. Doch nun kann ich sagen: Es hat großen Spaß gemacht und die anderen Teilnehmer kennenzulernen, war eine echte Bereicherung.
Zuvor hatte ich schon mit der Software Animoto Videopräsentationen aus meinen Fotografien produziert, doch nun war ich in der Lage auch selber vor die Kamera und in dem Video aufzutreten. Mein You Tube Kanal etablierte sich.
Für mich ist das ein grandioses Ergebnis eines kostenlosen Online-Workshops.

Muss ich erklären warum ich diesen Workshop besucht habe?
Ich tat das, um zu lernen, mein Geschäft sichtbar zu machen. Sichtbar muss ich sein, um Kunden zu gewinnen. Kunden brauche ich, um einen Umsatz zu generieren, bei dem dann ein Gewinn übrig bleibt, von dem ich dann meinen Lebensunterhalt bestreiten kann. So einfach ist das. Ich glaube es nennt sich Marketing.

Ich muss nicht betonen, dass ich es liebe Fotografin zu sein und es auch noch lange sein möchte. Doch, um Kunden zu haben, müssen Menschen/Leute/Personen erst einmal davon erfahren, dass es mich und meine gute Fotoarbeit gibt.
Die Frage ist, wie erfahren sie davon?
Früher war Marketing wahrscheinlich einfach. Da gab es eine Fotoatelier am Ort und da hatte es ein Schaufenster und die Kunden kamen. Vielleicht wurden noch Anzeigen in den lokalen Printmedien geschaltet und, bei besonderen Anlässen, Flyer verteilt. Ich habe auch ein Schaufenster, ein reales und eine Homepage und ich bin bei Facebook aktiv, habe einen Instagram Account, bin bei Xing zu finden, war früher bei flickr aktiv und bin bei 500px und auf diversen Portalen, auf denen Menschen nach FotografInnen suchen können. Ach ja, und ich habe einen YouTubeKanal.

Das ist alles viel mehr Arbeit, als frau sich das so vorstellt.

Wir brauchen bei solchen Aktivitäten „Reichweite“. Von Algorithmen ist die Rede, vom Goggel Ranking, usw. Ja, meine Homepage muss im Internet gefunden werden, und das, ohne dass der Suchende meinen Namen bereits kennt.

Ich habe nicht nur Kunden aus Düsseldorf und viele finden mich tatsächlich über meine Homepage. Apropos Kunden.
In den vergangenen 7 Jahren habe ich meinen Stil als Portraitfotografin verfeinert, habe viel dazugelernt. Auch wenn die Sache mit dem Geld immer noch ein Kampf ist, habe ich ganz bewusst beschlossen und es auch schon praktiziert, Kunden den Stuhl vor die Tür zu setzen, wenn sie respektlos zu mir sind, oder meine Geschäftsbedingungen nicht akzeptieren. Ich bin nicht bereit einen Auftrag um jeden Preis zu wollen und dafür meine Prinzipien zu verraten oder Kompromisse einzugehen, mit denen ich nicht leben kann. Das war eine wohltuende Entscheidung, die ich auf keinen Fall bereue.

Mein Anspruch ist es, Kunden zu haben,

  • die meine fotografische Arbeit schätzen,
  • aus diesem Grund zu mir kommen und
  • mich und meine Geschäftsbedingungen respektieren.

Ich werde nur so arbeite, wie ich es für richtig halte. Für mich bedeutet das,

  • Ich bin nicht Mainstream.
  • Meine Portraits sind wesentlich. Das bedeutet, sie sind auf das Wichtige reduziert, auf das eigentliche Wesen, bei mir in Bezug auf die Menschen vor meiner Kamera.
  • Ich arbeite in Schwarz-Weiß und
  • im Quadrat und
  • sehr puristisch.
  • Ich vermeide jeglichen Zuckerguss oder Kitsch.

Ja, sicher, ich formuliere was Zuckerguss oder Kitsch. ist.
Damit habe ich nun schon mindestens 2 Ansprüche formuliert – das finde ich gut.

Sicherlich wäre es toll, wenn ich jeden Tag Kunst produzieren könnte oder wenigsten eine Agentur hätte, die mich vermarktet, oder meine Portraits so auffallen würden, dass alle sich darum reißen vor meine Kamera  zu kommen. Eine Ausstellung in der Bundeskunsthalle wäre auch toll. Die Liste könnte ich beliebig verlängern.

Was will ich damit sagen?
Für manche schließen sich Kunst und Komerz aus und sie scheinen sich in dem Bild des notleidenden Künstlers, der Kunst macht aber kein Geld hat um zu leben, zu gefallen.
Für mich gibt’s da noch die Gesetze des Marktes. Ich verabscheue jeden Turbokapitalistischen Ansatz. Und trotzdem muss auch ich verkaufen. Einen Weg, meinen Weg durch diesen Dschungel zu finden ist verdammt schwer.

Ich brennen für die Fotografie. Werde wohl nie aufhören für sie zu brennen, doch das reicht eben nicht. Seit Jahren fragen mich Kollegen und ich frage mich das auch, wieso ich eigentlich nicht mehr Geld verdiene, bei der hohen Qualität meiner Arbeit.
Entweder habe die Kollegen Unrecht und meine Arbeit ist nicht gut, oder ich stehe mir selber dabei im Weg erfolgreich zu sein. Ja, was ist der Grund?
Da ich inzwischen die Qualität meiner Arbeit recht gut erkenne und auch benennen kann, muss es so ein, dass ich es bin, die meinen wirtschaftlichen Erfolg verhindert.

Ich habe die Verantwortung für mein Leben und ich bestimme, wo es lang geht, oder eben auch nicht lang geht. In diesem Jahr, also in den ersten Monaten dieses Jahres, habe ich sehr viel nachgedacht und nach einer Lösung gesucht. Letztendlich blieb nur die Frage über, wie es um meinen Selbstwert steht. Gemeint ist: Schätze ich mich selber als wertvoll ein? Halte ich mich für wert, erfolgreich zu sein? Diese Frage stellt sich darum, weil, wenn ich mich und meine Arbeit für wertvoll halte, warum nehme ich dann nicht angemessene Preise für meine Arbeit?
Ich reiche meine Fotos bei keinem Wettbewerb ein, ich bin kein Rennpferd, dem eine Rosette angeheftet wird, wenn es schnell genug gelaufen ist. Ich bin die, der meine Arbeit gefallen muss. Ich bin meine härteste Kritikerin. Ich setze die Kriterien fest, nachdem ich meine Arbeit beurteile. Mein Kunden bekommen im Ergebnis nur Fotos, die auch mir gefallen. Mir geht es darum, dass ich Qualität sehr ernst nehme und meine Ansprüche an das, was Qualität ist, sehr hoch sind und die werde ich auch niemals aufgeben. Es geht darum, dass ich meine geleistet Arbeit selber wertschätzen muss.
Wie mache ich das verständlich? Ich liebe das, was ich tue und bin überzeugt davon, es auch richtig gut zu tun. Darum bin ich auch berechtigt einen entsprechenden Preis dafür zu verlangen.
Die Zeiten haben sich geändert, wie sie es immer tun und, wenn ich es nicht auch tue, dann ändert sich nichts an meiner Situation. Ich meine nicht, dass ich mich an etwas anpassen muss oder sollen, nein auf keinen Fall. Diese Zeiten brauchen mich als Experten und als Individuum. Doch sie brauchen mich stark, mit Selbstbewußtsein und einem gesunden Gefühl dafür, was ich wert bin.

Puh, das war jetzt richtig viel Text, aber nötig.

Ich werde mir eine neue Homepage einrichten und mein Angebot verkleinern und eine neue Preisstruktur entwicklen – sei gespannt.

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Dieses Gedichte habe ich gerade in meiner FB TimeLine gefunden und es passt so unsagbar genau auf mein momentanes Fühlen, dass ich es kaum fassen kann:

The Journey – Die Reise

Eines Tages wusstest du endlich,
was du zu tun hattest, und du begannst,
obwohl die Stimmen um dich herum
ihren schlechten Rat
weiterschrien –
obwohl das ganze Haus
zu zittern begann
und du das alte Zerren
an deinen Fußgelenken spüren konntest.

„Bring mein Leben ins Reine!“
schrie jede Stimme.
Doch du bliebst nicht stehen.
Du wusstest, was du tun musstest,
obwohl der Wind
seine steifen Finger
ins Fundament selbst steckte,
obwohl ihre Schwermut
furchtbar war.

Doch es war schon spät
genug, und eine wilde Nacht,
und die Straße voller
herabgefallener Äste und Steine.
Doch während du die Stimmen zurück ließest,
begannen die Sterne,
einer nach dem anderen
durch die Wolkendecke hindurch zu leuchten,
und da war eine neue Stimme,
die du langsam
als deine eigene erkanntest,
die dich begleitete,
als du tiefer und tiefer
in die Welt hinein schrittest,
fest entschlossen,
das einzige zu tun, was du tun konntest –
fest entschlossen,
das einzige Leben zu retten, das du retten konntest.

(Mary Oliver, aus „Dream Work“, zitiert und entdeckt im Buch „Natur und Menschenseele“ von Bill Plotkin)

Neu-Positionierung

Seit geraumer Zeit habe ich das Gefühl an einer Weggabelung zu stehen. Leider hatte ich jedoch keine Ahnung welchen Weg ich einschlagen sollte und warum gerade den. Das hat sich inzwischen geändert – aber so was von.

Ich bin dabei mich neu zu positionieren.

Das heißt, ich formuliee neue Angebote und überarbeite meine Preisliste. Ich scheine endlich verstanden zu haben, dass ich meine großartige Arbeit nicht so „verschleudern“ darf, wie ich es bisher wohl getan habe.

Im 7ten Jahr …

… habe ich mein Portraitstudio und nun wohl begriffen, dass ich außerordentlich gute Arbeit mache, denn immer wieder bekomme ich das hören.
Ich habe sehr hohe Ansprüche was meine Fotografie & Qualität anbelangt. Ich feile immer an meinem Stil, mache mir viele Gedanken zum Thema Marketing, bin aber wenig von dem Turbokapitalistichen Ansätzen angetan, die so im Netzt kursieren, auch wenn sie von Fotografen kommen. Durch eine zufällige Begegnung in Netz bin ich wieder auf eine Idee aufmerksam geworden, an der ich schon mal rumgebastelt habe und mich i.M. nicht erinnere, warum ich es aufgab …
Doch nun werde ich diese Idee konzipieren mit dem Ziel mich ganz spitz aufzustellen und, an meiner Qualität orientierte, Preise zu nehmen, mich also endlich selber wertzuschätzen, den genau darum geht es. Ich habe nix zu verlieren!
Den Anfang mache ich mit einer Kampage zum Thema

Personal Branding

Hierbei geht es um Portraits zum Thema Karriere, Bewerbung, Onlinepräsenz.
Personal Branding
meint jedoch noch mehr, ein Marketing, das der heutgen Zeit angepasst ist. Mit Personal Branding steht erstmals die Person im Vordergrund, nicht mehr ein bestimmtes Unternehmen oder ein Produkt. Jeder Einzelne hat dabei die Chance, seine Persönlichkeit, seine Kompetenzen und seine Leistungen erfolgreich nach außen zu kommunizieren. Die Idee des Personal Brandings ist nicht neu, doch wird sie immer wichtiger, um sich gegen Mitbewerber abzugrenzen

Personal Branding

Ihre Ausdrucksstarke Onlinepräsenz –  das ist meine Spezialität.

Beim Personal Branding stehen Sie als Person im Vordergrund, nicht mehr ein bestimmtes Unternehmen oder ein Produkt. Es geht darum Ihre Persönlichkeit, Ihre  Kompetenzen und Ihre Leistungen erfolgreich nach außen zu kommunizieren. Die Idee des Personal Brandings ist nicht neu, doch sie wird immer wichtiger, um sich gegen Mitbewerber abzugrenzen.

Vergessen!!

Ja, ich habe ihn vergessen, den Jahrestag meines Unfalls. Es war am 19. Juni 2011, bei einem Shooting und ich weiß es noch wie heute. Es war ein Paar mit ihrem Baby und Jeannie war gerade „heiß“, darum waren beide Mädels bei mir im Studio.
Während des Shootings stand ich auf einer Kiste, um aus einer leicht erhöhten Position zu fotografieren, da krachte die Kiste unter mir zusammen. Die Kiste war nicht hoch, vielleicht 15 cm oder oder so. Ich verlor das Gleichgewischt und fiel auf die linke Schulter, wohl mit meinem gesamten Gewicht, was nicht wenig war. Ich spürte gleich, dass es wohl nicht sinnvoll wäre wieder aufzustehen, denn ich hatte höllische Schmerzen. In dieser recht unglücklichen Position musste ich nun meine Situation managen. Der Kunde wollte sofort den Notarzt anrufen, was ich verhinderte, denn zuerst mussten die beiden Hunde versorgt, sprich untergebracht werden. Dazu waren diverse Anrufe nötig, doch wer kann schon eine „heiße“ Hündin bei sich aufnehmen, wenn er selber einen Rüden hat. Der Freund meiner Tochter war dann bereit und kam vorbei, es ist der gleiche, der heute Vater von Elmo ist.
Als die Hunde versorgt waren, erlaubte ich dem Kunden den Notarzt anzurufen. Der kam dann mit Blaulicht und Martinshorn. Es waren sehr nette junge Männer, die mich dann sehr vorsichtig auf die Füße stellten und in den Krankenwagen verbrachten. Ich habe, liegend im Krankenwagen, Fotos davon gemacht – so konnte ich mit dieser Situation umgehen.

Im Krankenhaus wurde ich dann narkotisiert und die Schulter wieder eingerenkt. Da die Gelenkschale ein wenig geschreddert war, wurde ich geraume Zeit später operiert und heute ist mein linke Schulter besser als neu. Das ist ein kleines Wunder, den einer der Ärzte meinte damals, kurz vor der OP, das meine Schulter wohl steif bleiben würde.

Auf meinem Blog habe ich damals das geschrieben:
Ich finde diese Aufnahmen zeigen ganz deutlich wie es ausgesehen hat. Heute nun hatte ich den Termin im Krankenhaus bei dem mir berichtet werden sollte, wie es weitergehen wird. Nun ja, ich erspare mir mal alles was unnötig gewesen ist, aber stattgefunden hat und beschränke mich auf das Wesentliche:
In meiner Schulter ist ein Schaden entstanden, der nicht so einfach wieder beseitigt werden kann, darum soll ich morgen in ein anderes Krankenhaus und mich vorstellen, denn dort gibt es dafür Spezialisten. Der Schaden beeinträchtigt stark die Stabilität der Schulter, soviel habe ich verstanden. Außerdem droht eine Versteifung des Arms und, wenn diese OP gemacht werden soll muss dies bald geschehen und würde mich für mindesten 2 – 4 Monate arbeitsunfähig machen.
Ich glaube es ist nachvollziehbar wie es mir nach diesem Gespräch ging – sehr sehr schlecht.
Das will und kann ich so nicht hinnehmen – es muss eine Alternative zu dieser OP geben, denn es sei auch nicht sicher, dass diese OP zum gewünschten Erfolg führen würde.

Am 30. Juni 2011 dann das:
So, die Entscheidung ist gefallen: Ich werde in der kommenden Woche an der Schulter operiert werden. 
Nachdem ich am Dienstag erschrocken war über die Inkompetenz von Ärzten, war ich tief beeindruck von der Kompetenz der Ärztin, die ich am Mittwoch getroffen habe. 
So ein Bruch muss innerhalb der ersten 2 Wochen operiert werden, darum haben wir nicht mehr viel Zeit und endlich habe ich auch verstanden was mit „Instabilität“ meiner Schulter gemeint war. Die Knochenplatte, auf die das Gelenk auftrifft, ist fast zur Hälfte abgebrochen und so kann das Gelenk keinen richtigen Halt finden und es besteht die Gefahr, dass es wieder auskugelt – darum die OP.“

Hier ist gut zu sehen, wo der Bruch – die Bankart-Läsion in meiner Schulter istIch kann diese Situation, in der ich vor Angst sterbe, nur aushalten, wenn ich sie in einem Photoprojekt verarbeite, darum habe ich die Idee zu einem iPhone Photoprojekt, von dem ich denke, dass es zu realisieren sein wird, denn meine Kamera werde ich ja nicht halten können. 

So, es ist noch viel zu tun bis ich in die Klinik gehen kann vor allem muss ich viele Kunden darüber informieren, dass ich dann 2 Wochen lang nicht arbeiten werde – mal sehen wie sich das alles entwickeln wird.

Diese Bandage, die ich trage – auf dem Foto oben ist nur ein Teil davon zu sehen, unter der Weste liegt der Hauptteil – kann ich mir nicht alleine anlegen. Sie funktioniert so, das ich mein Schultergelenk nicht bewegen kann, also es ist ruhig gestellt. Doch somit bin ich es auch, denn, was kann ich schon tun ohne meine linke Hand zu benutzen? nicht wirklich viel. Ich kann mich kaum alleine anziehen, alles was Ärmel hat bekomme ich nur über den rechten Arm. Hosen hochziehen oder runter ist ein Akt, den ich erst noch lernen muss mit einer Hand zu vollziehen. Zum Waschen kann ich die linke Hand aus der Schlaufe nehmen, doch waschen muss ich sie mit der rechten. Da kommt Freude auf.
Ich kann nicht Autofahren und wie schon gesagt, eine Kamera kann ich auch nicht mit einer Hand halten, daher habe ich heute mein Ein-Bein-Stativ ausprobiert, doch da stand mein Unmut mir ganz schön im Weg.
Tippen am Computer geht, doch, wenn ich es lange mache spüre ich den Muskel im linken Arm, denn er fängt an weh zu tun. Ansonsten habe ich Homöopathie, dir mir zu helfen scheint. Vielleicht wirken auch noch die Unmengen an Schmerzmittel nach, die ich in den vergangenen Tagen bekommen habe, denn meine Schmerzen halten sich wirklich in Grenzen.

Wie gesagt, meine linke Schulter ist z.Zt. kein Problem!

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