Was hat die Queen mit Hous of cards zu tun?

Ich befürchte: NIX.Es ist nur so, dass ich gerade nicht entscheiden kann zu welchem Thema ich etwas schreiben möchte.


Die beiden sind nun seit 70 Jahren verheiratet – ich finde ihre Disziplin bemerkenswert, sie nehmen ihren Job ernst. Es ist doch ein Job, oder wie nennt sich soetwas?
Doch, was hat das alles mit „Hous of Cards“ zu tun?
Es ist so, dass ich mich lange geweigert habe diese Serie anzusehen, und dies als bekennender Serien Junkie, doch aktuell vom Gegenteil überzeugt worden bin. Ich habe mir gerade ein paar Folgen dieser Serie angesehen und dann passiert das: Kevin Spacey stellt sich als Arschloch heraus. Oder wie bezeichnen wir einen Typen, der seine Macht und oder Position zu sexuellem Missbrauch benutzt?

Zur Serie:
Mit Barack Obama und Bill Clinton haben sich zwei US-Präsidenten öffentlich zur Serie geäußert. Auf die Frage, ob die Serie die Politik in der Hauptstadt korrekt darstelle, sagte Clinton zu Hauptdarsteller Kevin Spacey: „99 Prozent von House of Cards stimmen mit der Realität überein. Aber es ist unmöglich, dermaßen schnell ein Bildungsgesetz zu verabschieden.“ – Bill Clinton
Bei einem Treffen mit Vorstandsvorsitzenden großer Unternehmen drückte Barack Obama im Dezember 2013 seine Verehrung für die Hauptfigur aus: „Dieser Kerl bekommt wirklich eine Menge geregelt!“ Auch wünschte sich Obama, dass die Dinge im realen Washington mit einer „ähnlich schonungslosen Effizienz“ über die Bühne gehen würden. Am Tag vor dem Release der zweiten Staffel verkündete Obama auf Twitter, dass er die Serie am nächsten Tag schauen wolle. Im März 2014 gab Obama zu Protokoll, dass das Leben in Washington „ein wenig langweiliger“ sei, als in der Serie dargestellt. Im April 2015 versuchte sich Obama im Rahmen eines Aprilscherzes an einer Underwood-Imitation, indem er seinen Kopf in die Kamera drehte und sagte: „Hallo an alle! Hier spricht nicht Frank Underwood; hier spricht Barack Obama. Frohen 1. April. Frank hat das von mir gelernt.“ Was hier gemint ist ist ein besonderes Stilmittel in der Darstellung:  das wiederholte Durchbrechen der sogenannten vierten Wand. Hierbei richtet Frank Underwood, der Protagonist der Serie, seine oft sarkastischen oder zynischen Bemerkungen direkt an den Zuschauer, der somit in die Intrigen der Hauptfigur eingeweiht wird.

Ich habe entschieden, mir die Serie nicht weiter anzusehen, denn das, was zur Person Kevin Spacey bekannt wurde, gefällt mir nicht, außerdem enthällt die Serie nix Positives, das stört mich sehr. Es gibt zahlreiche Serien und Filme die im „Weißen Haus“ spielen, „West Wing“ hat mir zum Beispiel sehr gut gefallen und diese Serie fand ich informativ. Wenn es zutrifft, das „Hous of Cards“ tatsächlich die Politik und die Realität im „Weißen Haus“ zeigt, wie die beide Präsidenten haben verlauten lassen, dann: „Gute Nacht Demokratie“.
Im Moment wird doch tatsächlich diskutiert, ob die Leistung von Kevin Spacey, als geniale Schauspieler, von seinem Verhalten als Mensch abgekoppelt werden kann. So eine Diskussion erinnert mich an die um Leni Riefenstahl. Sie hat ihr kreatives Potential in den Dienst der Nazis gestellt. Kevin Spacey hat seine Position als gefeierter Schauspieler „nur“ zum Schaden Anderer benutzt.

Sexueller Missbrauch darf von einer Gesellschaft nicht toleriert werden.

Darum zurück zu den 70 Ehejahren der Queen. Ich weiß nicht warum, doch soetwas beeindruckt mich und ich freu mich darauf, dass bald die 2. Staffel der Serie über ihr Leben bei Netflix anläuft.

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