Manche Müdigkeit kommt nicht vom Körper, sondern von Gedanken, die zu lange in Bewegung geblieben sind. In dieser Folge spreche ich über die metabolischen Kosten des Denkens — über Erinnerung, innere Verdichtung, kreative Erschöpfung und die unsichtbare Arbeit des Bewusstseins. Ausgehend von einem stillen Vormittag nach einer unruhigen Nacht bewege ich mich durch Fragen von Fotografie, Neurodivergenz, autobiografischem Arbeiten und der merkwürdigen Erfahrung, dass Bilder, Erinnerungen und Gedanken oft noch lange weiterarbeiten, selbst wenn längst Ruhe eingekehrt ist.
Eine freie, persönliche Folge über Wahrnehmung, Zeit, Erschöpfung und die Kunst, den eigenen inneren Bewegungen zuzuhören.