Fuck you cancer”  war kein Projekt. Es war ein Einspruch – der Ausgangspunkt meiner künstlerischen Portraitfotografie von Frauen und meiner Auseinandersetzung mit normierten Bildern von Schönheit, Jugend und Unversehrtheit.
Gegen die glatten Bilder. Gegen das Verschwinden gelebter Körper.
Ich fotografiere Frauen aus der Perspektive ihrer Erfahrung. Frauen, die bleiben – mit ihren Narben, ihren Brüchen, ihrer Zeit.
Mich interessiert keine makellose Oberfläche. Mich interessiert, was eingeschrieben ist. Meine Fotografie bewegt sich zwischen Portrait und einer Auseinandersetzung mit Körper, Identität und Sichtbarkeit.

Alter. Krankheit. Verletzlichkeit.
Nicht als Ausnahme, sondern als Teil eines Lebens, das sich einschreibt und sichtbar wird. Mich interessiert nicht, wie ein Körper aussehen soll. Mich interessiert, wie er geworden ist.
Ich porträtiere Frauen, die sich zeigen – mit allem, was sich eingeschrieben hat.

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