Hier sammle ich Gedanken, Entscheidungen, Zweifel, Umwege und kleine Erkenntnisse, die entstehen, während ich an meinem Werkverzeichnis arbeite – einem Projekt, das über Jahre gewachsen ist und nun Ordnung, Kontext und Sprache sucht.
Ein Werkverzeichnis entsteht nicht linear.
Es entsteht im Wechsel von Anschauen und Erinnern, von Systematik und Irritation, von präziser Archivarbeit und biografischem Nachhall. Zwischen Negativen, Kontaktbögen, Prints, Notizen, Datenbanken und Fragen taucht immer wieder etwas auf, das sich nicht einfach erfassen lässt: Bedeutung. Zusammenhang. Verantwortung.
Diese Werkstattnotizen sind Momentaufnahmen dieses Prozesses.
Sie sind bewusst unfertig, tastend, manchmal technisch, manchmal sehr persönlich. Sie dokumentieren nicht nur was ich ordne, sondern wie sich dieses Ordnen auf mein Denken, mein Erinnern und mein Verhältnis zu meinem eigenen Werk auswirkt.
Hier wird nichts „abschließend erklärt“.
Hier wird sichtbar gemacht, wie ein Lebenswerk sich im Rückblick formt – und wie Entscheidungen entstehen, die nicht nur archivisch, sondern existenziell sind.
Die Werkstatt ist offen.
Für Widersprüche. Für Korrekturen. Für Erkenntnisse, die Zeit brauchen.
Beate Knappe – Werkstattansichten # 2
Dieses Video markiert einen zentralen Denkpunkt im Prozess der Archivarbeit: Der Konflikt zwischen Ordnung und Bedeutung lässt sich nicht auflösen – aber gestalten.
Werkstattansichten – Archiv. Werk. Leben # 1
In dieser ersten Werkstattansicht spreche ich über den Beginn meines Werkverzeichnisses.
Ein Gespräch mit meinem eigenen Werk
Beim Sortieren meines Printarchivs entdecke ich, dass Ordnung nicht aus Kategorien entsteht, sondern aus Beziehungen.
Ein Packende gefunden – Werkverzeichnis und innere Ordnung
Heute habe ich ein Packende für mein Werkverzeichnis gefunden. Zwischen Blutwerten und innerer Unruhe bringt das Sortieren von Mappen Ruhe und Klarheit.
Momente, in denen das Archiv schwer wird
Manchmal legt sich beim Arbeiten am Archiv eine unerklärliche Schwere auf mich.




