Kalender 2017

Kalender fuck you Cancer

Heute habe ich aus den Fotos der 12 Frauen, die ich bisher portraitiert habe, einen Entwurf für einen Wandkalender 2017 gemacht, so sieht er aus.

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Der Kalender ist 30 x 30 cm groß und hat oben eine Spirale.02

Dieser hochwertige Kalender kann für € 40,00 bestellt werden. Der Betrag deckt die Druckkosten und ermöglicht mir weitere Frauen, ohne Berechnung zu portraitieren. Der Betrag beinhaltet auch die Versandkosten.




Heißt es DAS Problem oder MEIN Problem?

Diesen Beitrag habe ich am 2. September verfasst. Es ging mir da wirklich nicht gut und daher habe ich ihn auch nicht direkt zur Veröffentlichung frei gegeben. Doch, da ich ja authentisch bleiben möchte, mache ich das nun, da es mir wesentlich besser geht und ich immer noch in den Erinnerungen des Wochenendes bade, an dem meine Ausstellung wirklich viele Besucher hatte.
Mein Mutter sagte immer: „Es wird nie so heiß gegessen, wie es gekocht worden ist.“


Es ist 2:57h, in 4 Stunden weckt der Wecker und ich kann nicht schlafen. Ob es an dem Kaffee lag, den ich um 17:30h noch getrunken habe oder an dem anschließenden Sekt, oder an der laufenden Nase, die ich von meinem Enkel geerbt habe? Ich weiß es nicht.
Die Nase läuft, die Augen brennen, der Hals juckt und ich kann nicht schlafen und komme ins Grübeln über mein Leben.

Die Ausstellung! Ja, auch die könnte der Grund sein, oder vielmehr die damit einhergehenden Gefühle. Vielleicht fehlt mir auch einfach nur jemand zum Reden, wer weiß. Ich sollte die Gefühle benennen, sie vor mich hinstellen, betrachten und als erledigt befinden, oder?
Claudia hat auf ihrem Blog so auf die Ausstellung aufmerksam gemacht:
Diese Ausstellung von Beate Knappe erforderte viel Mut. Alle diese Frauen und Beate hatten ihn. Ein tolles, sehr kraftvolles Projekt! Hingucken kann man noch bis zum 7. September!“

Sowas tut gut.

8:11h
Die Nacht liegt hinter mir, ich habe nicht gut geschlafen, sollte im Bett bleiben….
Meine Augen brennen, meine Nase läuft und in meinem Hals kratzt es.
Ich bin die letzten Monate doch tatsächlich von sowas verschont geblieben, doch nun hat es mich erwischt und ich fühle mich schlecht, einfach nur schlecht. Und ich habe das Gefühl, das liegt nicht nur ab dieser laufenden NASE.

Nehmen wir meine Ausstellung. Es kann sein, dass ich keine gute Pressearbeit geleistet habe, weil ich das schlicht und einfach nicht kann und nicht das Geld habe, Jemanden zu bezahlen, der das für mich macht. So habe ich z.B., zu meinem Projekt „Silbergrau – das bin ich!“, an die Redaktion von FrauTV geschrieben und eine eMail zurück bekommen, die den gleichen Inhalt hatte wie die Mail, die ich aktuell bekommen habe, als ich der Redaktion von meinem Projekt „Fuck You Cancer“ geschrieben habe. Da komme ich doch ins Grübeln und stelle fest, eMails werden garnicht erst gelesen, sondern mit einem vorgefertigten Text abgefertigt. Das ist deprimierend.


Nachtrag:
FrauTV hat auf ihrem FacebookBlog auf meine Ausstellung hingewiesen. Das hat für ganz schöne Verbreitung gesorgt und ich sage Dankeschön!!!


 

Dann habe ich die Presse eingeladen meine Ausstellung zu besprechen – nix ist passiert. Am Abend meiner Ausstellungseröffnung war schräg gegenüber, auf der anderen Straßenseite, auch eine Ausstellunseröffnung in einer neuen, recht kleinen Galerie. Dort tummelten sich ein mehrfaches an Besuchern als bei mir waren. Sowas stimmt nachdenklich.
Dann sind da, dir mir vertrauten Saboteure, die sagen, dass ich es nicht anders verdient hätte. Das ich es überhaupt nicht verdient hätte und, dass ich nicht gut genug sei.

Was soll ich tun?

Vor ein paar Tagen habe ich ein Interview mit Sabine Asgedom gesehen. Darin spricht sie davon, dass es Gründe gibt, warum sie die Anerkennung für das was sie tut, von außen braucht. Das fand ich unglaublich gut, denn genau so sehe ich das auch. Ich habe mich jedoch immer dafür gescholten, es so zu sehen und mich mit der Erkenntnis, dass ich, bzw. ich für meine Arbeite, gelobt werden will, schlecht gefühlt. Es heißt, dass ich innen, also in mir drin, ein Gefühl haben muss, das mich und meine Arbeit anerkennt und wichtig findet und lobt.

Doch genau das habe ich nicht.

Inzwischen weiß ich und fühle es auch, dass ich gute Arbeit mache, meinen eigenen Stil habe usw., doch erst dann, wenn das auch von anderen gesehen wird, macht es mich glücklich und zufrieden. Erst dann ist es wirklich die Bestätigung dafür, dass das was ich mache auch gut ist und Bedeutung hat.
Bekomme ich die Art der Anerkennung nicht, fühle ich mich schlecht, leer, bedeutungslos. Ich frage mich dann, warum ich es mache. Warum ich überhaupt etwas mache, wenn es doch keinen Menschen interessiert.

Dieses „keinen Menschen“ kränkt sicher all die, die meine Arbeit gut finden und mir das auch sagen. Dafür möchte ich mich entschuldigen, den so ist das nicht gemeint. Ich weiß das zu schätzen, wirklich, wie z.B. so ein Kommentar : Mal zur Abwechslung ein richtig ehrliches Foto hier. Erfrischender Kontrast zu den ganzen anderen Bildern von „post production Schönheiten“, finde ich. Bravo.“ Oder:

Jon Kerrin Great use of the light and shadows. Well shote Beate

Gabriel ☀☀☀ Adorable Image ☀☀☀. I love it. Keep up the good work! 🙂

Dieser Kommentar wurde auf 500px geschrieben. Einer Plattform, auf der meine Arbeit, so scheint es mir, auch geschätzt und gelobt wird, meist wenige Sekunden nach dem ich ein Foto hochgeladen habe. Dort nehme ich mir auch gerne die Zeit und verteile meinerseits ein „Like“ bei Fotografien, die mir wirklich gut gefallen.

Auch bei FB habe ich viele Kontakte, die meine Arbeit schätzen und loben. Und auch hier, auf meinem Blog bekomme ich wertschätzende und motivierende Kommentare, dafür bin ich unendlich dankbar.
Es geht mir nicht nur um ein Like bei FB oder auf anderen Plattformen, obwohl dieses „Like“ auch sehr wohltuend ist. Irgendwie fehlen mir gerade die Worte um zu beschreiben um was es mir geht, was mir zu fehlen scheint. Ich will nicht, dass es sich nach Neid und Missgunst anderen gegenüber anhören, weil es das nicht ist. Ich gönne anderen ihren Erfolg, die Anerkennung, und die Beachtung die sie bekommen. Es ist nur so, dass ich den Eindruck habe, sie auch zu verdienen, sie aber nicht zu bekommen. Ich und meine Arbeit wird nicht in dem Maße beachtet, wie andere es erleben – so scheint es mir.

Ja, ich komme ins Wehklagen und zur Beschreibung eines Mangels. Doch genau den empfinde ich. Warum darf ich den dann nicht auch benennen? Weil, aufgrund des Gesetzes der Resonanz, ich somit nur noch mehr Mangel anziehen? Kann sein, dann ist es so. Also bin ich selber Schuld an dem Umstand nicht beachtet zu werden? So einfach ist das?

Auch, wenn ich sage, ich brauche mehr Anerkennung, hört sich das eher nazistisch und total ICHbezogen an. Dann ist es eben so. Was ich brauche ist ANERKENNUNG und zwar solange ich noch lebe, nicht, wenn ich tot bin.

12:00h – es geht mir schlecht und ich gehe jetzt für ein paar Stunden ins Bett

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Es ist so weit …

… die Ausstellung hängt und ist bereit für Besucher. Ich hatte ja einen ziemlichen Schrecken bekommen, als ich erfuhr, dass die Wandbilder erst am Dienstag geliefert werden. Doch als die Kiste dann am Dienstag schon um 13:00h in meinem Studio stand, war ich sehr glücklich und zufrieden. Aufgrund der guten Vorarbeit meiner Handwerker, mussten die Wandbilder dann nur noch ausgepackt und aufgehängt werden. Auch das erwartete Umverpackungschaos blieb aus – alles lief perfekt.

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Es ist schon eigenartig, mein Studio als Galerie zu erleben.

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Kirsten

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Wie alle Frauen mit Glatze, die ich bisher fotografiert habe, hat auch Kirsten, 41, diese Superkraft. An die kann sie sich bei Belieben andoggen und auftanken. Kirsten, hat drei Töchter, 2, 8 und 15 Jahren alt und lebt in einer Patchworkfamilie.

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Auch mein Bedürfnis nach Romantik konnte sie mit der Geschichte stillen, wie sie ihren zweiten Mann kennengelernt hat, ich liebe solche Geschichten.

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Bei Kirsten wurde das zweite Mal Brustkrebs diagnostiziert.

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Im Oktober 2014 ist Kirsten das erste Mal an Brustkrebs erkrankt. Die Diagnose lautete: Befallene Lymphknoten, und beidseitig Brustkrebs. Triple Negativ, G3, mit hohem Ki-Wert und hormon positives DCIS. Der Gentest ergab BRCA 2. Sie ließ sich beide Brüste abnehmen ohne Aufbau und hatte eine Strahlentherapie. Ihr wurden die Eierstöcke sowie die Gebärmutter entfernt.

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Als sie heute in mein Studio kam, hatte sie gerade die vierte Chemo hinter sich. Ihre Augen strahlten. Vor allem, als sie über ihre Töchter sprach. Sie ist eben eine stolze Mutter von drei Töchtern. Die müssen sich, wenn sie alt genug sind, untersuchen lassen und Entscheidungen treffen.

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Kirsten ist eine wunderschöne, beeindruckende Frau, voller Kraft und Mut, sie hat mich tief beeindruckt.

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Jeder dieser Begegnungen macht mich demütig und dankbar der Tatsache gegenüber, dass ich bereits so alt werden durfte wie ich heute bin und, dass es in meiner Familie, im Gegensatz zur Kerstins Familie, keine Krebserkrankung gegeben hat.

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Marzena

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In Polen geboren ist sie und hat das Löten als Handwerk erlernt, bevor sie nach Deutschland kam, um in Wuppertal Kinder zu betreuen. Das ist inzwischen 20 Jahre her und seit 2007 ist sie mit dem Familienvater verheiratet und die beiden haben inzwischen 4 Enkel. Sie ist eine quirlige Frau, mit strahlenden Augen und sie mag Grünkohl, auch, wenn sie der Meinung ist, das polnisches Essen besser ist, als das, was wir hier in Deutschland kochen.
Sie trägt eine Perücke und, wie jedesmal, wenn die Frauen sie abziehen, entdecke ich eine ganz besondere Schönheit; ja wirklich. Ich sehe nicht Krankheit oder Leid, nein Schönheit mit einem Strahlen, einem ganz besonderen Strahlen.

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Im April 2010 wurde bei ihr, oberhalb der linken Brust, eine Krebsgeschwulst von 4 cm Größe entdeckt. Diese wurde Brusterhaltend entfernt, ebenso Lymphknoten. Sie bekam eine Chemotherapie und ging von da an regelmäßig zu den Nach- und Vorsorgeuntersuchungen, 2x im Jahr.

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Ihre Ärztin meinte, sie müsse nicht mehr so oft kommen, doch mit diesem Gedanken konnte Marzena sich nicht anfreunden. Wie Recht sie hatte, erfuhr sie dann im März 2016. Da wurde in der gleichen Brust ein 8 mm großer, wieder sehr bösartiger Krebs entdeckt. Am 10. Mai wurde ihr ein großer Teil der linken Brust abgenommen und seit dem bekommt sie wieder eine Chemotherapie.

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Sie und ihr Mann nehmen das Ganze mit viel Humor, denn nach der Behandlung des Krebses, wird die rechte Brust in der Größe angepasst, also verkleinert. Als die Haare anfingen auszugehen, war es auch ihr Mann, der ihr die Glatze rasierte.

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Wie immer, nach so einem Shooting, bin ich tief bewegt und beeindruckt.

Marzena wünscht sich, das mehr Frauen, in ihrer Situation, mutig sind und daran glauben, dass sie den Krebs besiegen werden – was ich ihr von ganzem Herzen wünsche.

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Oma Montag

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Ja, ich staune total wie dieser Knirps sich innerhalb von einer Woche verändert/entwickelt/ schlicht wächst. Er kann inzwischen aus Holzbauklötzen einen Turm bauen, ist dabei unsagbar geduldig und es macht ihm Spaß. Er redet unglaublich viel, ab und an gibt es auch Worte, die ich verstehe. Er kann ziemlich klar aufzeigen was er will und was nicht. Heute z.B. war er im Sänfte-Modus, er wollte gefahren werden und wenig laufen. Er ist begeistert von den roten Teilen, die im Wald stehen, an denen die Feuerwehr, im Falle eines Falles, ihre Schläuche anschließt. Dann hat er heute die letzte Pusteblume am Wegesrand entdeckt. Er kann unglaublich gut hören und Geräusche den Dinge zuordnen, von denen sie erzeugt werden. Es gibt bestimmte Körpermoovs, in die er verfällt, wenn er bestimmte Geräusche hört. Er liebt die orangefarbigen Fahrzeuge der Stadtverwaltung. Also Müllautos und Ähnliches, je größer um so besser. Alles, was groß ist und Räder hat liebt er. Ach, ich könnte noch stundenlang so weiter machen.

Marita – best ager

Vor drei Jahren war das mein Thema: Best Ager
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Gemeint sind die über 50zig jährigen. Sie werden auch genannt:

  • Generation Gold
  • Generation 50plus
  • Silver Ager
  • Golden Ager
  • Third Ager
  • Mid-Ager
  • Master Consumer
  • Mature Consumer
  • Senior Citizens
  • „over 50s“
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Macht das wirklich Sinn, Menschen, aufgrund ihres Alters, in eine Gruppe einzusortieren?

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Beate goes to Hamburg

Da passiert gerade gewaltiges in meinem Kopf.

Warum?

Ich habe eine Anfrage aus Hamburg bekommen, für ein, bzw. 3 Fotoshootings und da das über 400 km sind, wäre es doch eine großartige Idee, auf dieser Reise auch noch anderen zu treffen und zu fotografieren. Oder? Auch in Hamburg selber könnte ich noch weitere Termine für ein Shooting einrichten.

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Also, auf der Strecke nach Hamburg liegen Städte wie Marl, Münster, Osnabrück, Wildershausen, Dinklage, Quakenbrück, Meppen, Güthersloh, Bielfeld, Bremen und noch viele, viele mehr. Es könnte doch durchaus möglich sein, dass dort Jemand wohnt, der sich immer schon mal von mir fotografieren lassen wollte, oder der mich nur auf einen Kaffee treffen will, oder einen Schlafplatz für mich hat.
Ich bin gespannt, wer sich meldet.

Die Reise soll nach dem 16. August losgehen – na, interessiert?

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Alex – ein Babybauch

Alexandra ist Anfang 30 und erwartet ihr zweites Kind. Da sie bei ihrer Tochter fast die ganze Schwangerschaft über im Bett liegen musste, es bestand die Gefahr einer Frühgeburt, ist sie stolz es nun, ohne Bettruhe, bis in die 30zigste Woche geschafft zu haben.

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# 62 – Ingrid Grommelt – Silbergrau- das bin ich

Ingrid Grommelt, Public Relations & Communication, ja die 75jährige ist noch berufstätig und nennt sich selber eine „one-Woman-Show“.

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Seit 2 Jahren ist sie Witwe und hat über 10 Jahre lang für die IGEDO Pressearbeit gemacht. Ja, Mode ist ihr Thema, das war sofort zu erkennen, als diese zarte Frau, ganz in Weiß, mein Studio betrat. Die Designerin ihres Kleides hatte sich dafür entschieden, die Kanten, an denen die Stoffbahnen zusammentrafen, nach außen zu legen, außergewöhnlich, eben Ingrid Grommelt.

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Ebenso außergewöhnlich ist ihre antike ‚Sehhilfe‘ – ein LOGNON!

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Nach einem Unfall stellte sie fest, das ihre Haare weiß wurden. Sie hat gefärbt, doch seit Mitte de 90ziger Jahre nicht mehr. Nun hat sie wunderbar weißes Haar und sieht großartig aus.

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Was für eine wunderbare Begegnung.

Übersicht 2016

# 1 – # 48

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Tanja Babybauch – was ziehe ich an?

Die Frage aller Fragen.

Wir klären das in einem Vorgespräch.

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Ich bin sicher, wir finden die richtigen Kleidungsstücke um Ihren Bauch ins rechte Licht zu setzen. Und genau das ist ausschlaggebend für das Foto: Das Licht richtig zu setzen.

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Sehen Sie selber, was den Unterschied macht: Das Licht.
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Grandiose Unterstützer…

…für mein Crowdfundingprojekt

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Was für ein Tag – gleich zwei Unterstützer nutzen ihr Netzwerk, um über mein Projekt zu schreiben – ich bin voller Dankbarkeit.

Hinrich Hörnlein-Rummel (FA Neurologie-Psychiatrie-Psychotherapie) schreibt:
Die negativen Auswirkungen von pathologischem Stress und Depression auf das Immunsystem sind bekannt. Auch um Krebs zu überleben, ist die stabile psychische Situation eine der Grundvoraussetzungen. Wer sich aufgibt, hat von vornherein verloren. 
Deshalb reihe ich das Projekt „Fuck you Cancer“ von Beate Knappe in die komplementärmedizinische Behandlung von Krebs ein. Sich in der Stunde der größten und elementarsten Bedrohung öffentlich zu zeigen, mit allen Makeln und Ängsten, heißt sich dem Schicksal entgegen zu stellen, die Auseinandersetzung anzunehmen und den Kampf aufnehmen. Diese Frauen überwinden ihre Ängste und Zweifel, stärken ihr Selbstbewusstsein und machen gleichzeitig anderen betroffenen Frauen Mut. Ich glaube, dass es sich nicht nur lohnt die Bilder zu sehen, sondern auch die Aktion mit einer Spende zu unterstützen, zumal Ihr Engagement mit einem attraktiven Dankeschön belohnt wird.

Und dann gleich die nächste:  Jacqueline Wesling schreibt einen ExtraNewsletter. Ich bin total überwältig und tief berührt – Leben ist gut.

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Ich danke Jacqueline Wesling und Hinrich Hörnlein-Rummel von ganzem Herzen für ihre Unterstützung.

# 60 Silbergrau – das bin ich – Evelyn Kober

Mit 15 Jahren entdeckte sie das erste graue Haar auf ihrem Kopf und zupfte es aus. Ab 21 hat sie dann regelmäßig gefärbt.

Bis zum 21. September 2014, dann war Schluss! Evelyn entschied sich dafür, ihre grauen Haare herauswachsen zu lassen und, was soll ich sagen, sie sieht einfach klasse aus.

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Mit ganz viel Energie und Power tritt sie in mein Studio: Evelyn, die Aktivistin in Sachen Ungefärbte Haare.

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Als sie den Entschluss gefasst hatte, ihre Haare nicht mehr zu färben, hat sie im Internet nach hilfreiche Infos gesucht und nix gefunden. Darum entschied sie, den Prozess des Rauswachsen ihrer eigenen grauen Haare zu dokumentieren. Sie hat ein Tagebuch geschrieben und sich regelmäßig fotografieren lassen. Ihr Mann, der sie zu unserem Termin begleitet, war nicht so begeistert wie sie selber und hätte es lieber gesehen, wenn sie weiterhin ihre Haare gefärbt hätte.

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Den grauen Ansatz hat sie mit Mützen und Kappen verdeckt.

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Ihre zahlreichen Aktivitäten wurden belohnt durch einen mehrseitigen Bericht in der Zeitschrift „Top Hair„.

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Übersicht 2016

# 1 – # 48

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Presseerklärung Fuck you cancer

Projekt unterstützen

Fuck You Cancer – FotoPortraitSerie wird Ausstellung

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Die Düsseldorfer Fotografin Beate Knappe startet ein Crowdfundingprojekt zur Finanzierung der Fotoausstellung:
Fuck you Cancer.

 

Düsseldorf, 26. Mai 2015
Diese Fotoausstellung zeigt an Brustkrebs erkrankte Frauen ohne den Focus auf die Krankheit zu richten, denn es geht Beate Knappe darum, den betroffenen Frauen Mut zu machen. Sie möchte die Frauen dabei unterstützen, die eigene Situation anzunehmen, und ihren inneren Heiler zu stärken.

Bei ihren ausdrucksstarken Schwarz-Weiß Portraits lässt sich die Fotografin Beate Knappe von einem Abbas Khider Zitat leiten: „Wenn man gegen etwas Hässliches kämpft, muss man die Schönheit in sich sehen können.“

Um die Portraits anlässlich der Kunstpunkte 2016 ( 3. & 4.September) in einer Ausstellung zeigen zu können, braucht Beate Knappe finanzielle Unterstützung und hat ein Crowdfundingprojekt gestartet.

Wenn es ihr gelingt, bis zum 10. Juli 2016, die Summe von € 5.555 zusammen zubekommen, ist das Projekt erfolgreich und die Ausstellung kann stattfinden.

Projekt: https://www.startnext.com/fuck-you-cancer

Homepage: http://fuck-you-cancer.net

Hier kann im Buchentwurf zur Ausstellung geblättert werden:

Elke

Was mich zu Anfang des Portrait-Projektes besonders schockte, war die Jugend der betroffenen Frauen.
Gestern war mein „Modell“ 60 Jahre alt, und heute hat Elke alles getoppt, denn sie ist am 25. September 1942 geboren und somit 73 Jahre alt. Sie ist heute Rentnerin und hat als Sozialarbeiterin gearbeitet. Elke ist verheiratet, hat keine Kinder und reist sehr gerne. Alaska, Hurtigruten und Nordeuropa waren ihre liebsten Ziele. In den letzten Jahren ist sie öfters an die Mosel gefahren. Auch das hat ihr gefallen.

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Sie entdeckte eine Veränderung in ihrer rechten Brust im letzten November. 5 cm groß war der schnell wachsende Krebs da bereits.

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Die Brust wurde entfernt und sie hat 4 sehr aggressive Chemotherapien hinter sich und bekommt nun 12 weiter, wöchentlich. Danach werden noch Lymphdrüsen entfernt und Bestrahlung ist geplant.

Elke hat mich durch ihr unglaubliche Energie und positive Ausstrahlung stark beeindruckt.
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Elke hat mir eine Foto von sich gezeigt, auf dem sie noch Haare hat. Und, wie bei all den anderen Frauen auch, fand ich, das war eine ganz andere Frau als die, die heute vor meiner Kamera stand.

Hier kannst Du mein PortraitProjekt unterstützen

Heike

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Sie ist Ende Februar 60 geworden, verheiratet, hat drei Kinder und 2 Enkelkinder. Heike ist von Beruf Bürokauffrau und stellte im Dezember 2015 etwas Verdächtiges in ihrer Brust fest.

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Im Januar 2016 wurde ein 1,4 cm großer Krebs entdeckt. Da es auch in der anderen Brust einen Verdacht gab und 3 Lymphknoten entnommen werden mussten, hat Heike sich entschlossen beide Brüste amputieren zu lassen. Sie hat bereits 4 Chemo-Therapien hinter und noch 2 vor sich – und liest sich im Internet schlau, sagt sie.

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Ich denk nur, was für eine wunderschöne Frau, voller Energie und Lebensfreude.
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Sie steht zum esten mal vor einer Kamera und es macht ihr sichtlich Spaß.

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Wir haben darüber diskutiert, ob ich dieses Foto von ihr zeigen sollte, oder nicht. Ich bin Heike unendlich dankar dafür, dass ich dieses Foto machen durfte.

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Ich konnte nicht anderss und ich musste diese Fotosession gleich bearbeiten.

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Projekt unterstützen

Am Anfang ist….

… einem alles egal?
… alles schwer?

Bei der Woche ist es der Montag und bei dem Monat ist es der 1. Beides war gerade. Vor dem Ersten kommt Ultimo, also der Moment, wo alles fällig und vom Konto abgebucht wird, also alles das, bei dem es ums Geld geht. Nee, ich fange nicht schon wieder mit diesem Thema an – keine Bange.
Heute war ja Elmo-Montag und da geht es mir ja in der Regel gut. 

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Dann ist das Wetter ja im Moment auch ganz angenehme frühlingshaft, also auch an der Front nix zu meckern.

Mein Crowdfunding – Projekt hat schon 8 Fan’s, das gefällt mir und, —> hier geht es lang um auch ein Fan zu werden oder mir ein Feedback zur Ausschreibung zu hinterlassen. Über beides würde ich mich sehr freuen.

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Sehr gefreut hat mich auch dieses Posting von Heide Liebmann. Das Thema ist sehr interessant und dann erst der Einsatz der Fotos – einfach toll – die sind nämlich von mir und mir gefallen sie immer noch und immer wieder.

Nicht sehr gefreut habe ich mich darüber, dass mir meine Frisur total verdorben wurde und ich eigentlich nur schlimm aussehe, ehrlich, das ist keine Frisur, was ich da auf dem Kopf habe.

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Dabei ist in der nächsten Woche der Dreh für mein Video Pitch – ach, das ist alles so unendlich doof.
Und wisst ihr was Ende des Monats sein wird?

# 58 Silbergrau – Martina Theis

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Sie liebt es Hochleistungssport im Fernsehen anzusehen und hat ihren Mann, in einem Leuchtturm, auf Pellworm geheiratet. Romantisch oder?

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Martina wird 54 im Mai und hat früher ihre Haar mahagoniebraun gefärbt.

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Ich habe sehr viel gelacht mit dieser selbstbewußten und starken Frau, die es liebt Falschirm zu springen.

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Vielfältigkeit

Auch mit diesem PortraitProjekt geht es nun los. Ich scheue mich ja nicht, Menschen einfach anzusprechen, wenn ich sie gern fotografieren möchte. So war das auch bei Miguel Esteves. Er sah‘ s bei meinem Lieblingsdiscounter … Weiterlesen

Vielfältigkeit

Vielfältigkeit ist Reichtum!

Diesen möchte ich sichtbar machen.

 

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Darum gibt das neue

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Ich rufe dazu auf, sich bei mir zu melden und mir dabei zu helfen die Vielfältigkeit unserer Gesellschaft aufzuzeigen. Für die teilnehmenden Personen ist dieses Projekt kostenlos – da es ein TfP Projekt ist.

 

Portfolio

20150225-2-212Mein Anliegen: Ich möchte sie glücklich machen

Jeder Augenblick unseres Lebens ist ein Geschenk. Die Fotos, die ich mache erzählen die Geschichte deines Lebens. Damit du diese Momente mit anderen teilen kannst, jetzt oder später. Damit die, die nach dir kommen erfahren wer du warst und erfahren, woher sie kommen. Fotos sind wichtig für unsere Erinnerung und machen uns glücklich!

Ich schaffe Fotografien, die ihren Wert über die Haltbarkeit von digitalen Dateien hinaus haben. Meine Fotografien bestechen durch die Reduzierung auf das Wesentliche. Sehen sie sich in Ruhe die einzelnen Präsentationen meiner Arbeiten an und entscheiden dann, ob Ihnen mein Stil zusagt.

Meine Portraits sind puristisch,
elegant, stilvoll und emotional zugleich.
Sie haben Ausdruck und Inhalt.

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Karriere

Ich erarbeite zusammen mit ihnen ein ausagekräftiges Portrait für ihren nächsten Karriereschritt, und/oder ihren Auftritt im Web.Bewerbung

Erinnerungen

Fotos helfen uns, besondere und schöne Momente zu bewahren. An Ereignisse, die auf Fotos festgehalten wurden, können wir uns ein Leben lang erinnern. Dabei erhalten sie nicht nur das Erlebnis selbst, sie bewahren gleichzeitig die Emotionen, die wir zum Zeitpunkt der Aufnahme gefühlt haben. Fotos sind daher nicht nur wichtig für unsere Erinnerung, sie können uns auch glücklich machen!

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Einzigartig – Edel

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Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit ist das AktPortrait. Dieses ist sinnlich/erotisch ja, aber nie anzüglich. Es ist ein sehr persönliches, individuelles Fotoshooting, zu dem ich sie herzlich einlade. Mein Ziel ist es meiner Kundinnen durch so eine Fotosession zu vermitteln, wie individuell, einzigartig und schön sie ist.

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Familie

Fotografien der Familie sind die wichtigste Erbstücke überbaut.

Lebensfreude – Liebe

Es ist nie zu spät seine wahre Liebe, seinen Seelenpartner zu finden. Für ihre Vorstellung in diversen Onlineportalen erarbeiten wir zusammen wunderschöne Motive, lassen sie uns darüber sprechen, was sie über sich erzählen wollen.

Wenn sie was ganz anderes suchen, werden sie vielleicht hier fündig:

Ich erarbeite auch Ihr FirmenPortrait

Wollen sie einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch?
Schreiben Sie mir, oder rufen sie mich an: 0157 725 44 376

 

Merken

Montag ist…

… ja, das ist OmaTag und Elmo kommt zu mir. Elmo ist der Sohn meiner Tochter, also mein Enkelkind.

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Er ist am 13. Februar geboren und nun 8 1/2 Monate alt und ein bezaubernder Fratz. Er schläft bei mir, denn sein Leben ist voller Aufregungen und immer wieder neu. Wenn er schläft, habe ich die Gelegenheit solche Fotos zu machen.

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Wenn er ausgeschlafen ist, dann geht es hier richtig ab.

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OK, das sieht ein wenig gruselig aus, das war die Situation aber keineswegs – als Fotografin konnte ich einfach nicht widerstehen…

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Da das Wetter ja wunderschön herbstlich war, sind wir in den Park gegangen, also ich, Elmo sahs in seinem Kinderwagen.

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Es war dort ziemlich spannend dort, fand Elmo.

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Am tollsten fand er, war die Schauckel.

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Und dann war sein Besuch bei mir auch schon wieder vorbei und ich freu mich auf die kommende Woche, denn die beginnt wieder mit einem Montag.

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Kaethe Maerz

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20151021-1-393Es war das Material und der Schnitt, was mir zuerst ins Auge stach. Die Klamotten hatten einen tollen Fall, so fließend, so natürlich und dann diese Farben, das war was ganz besonderes.20151021-1-046

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Foto (c) Kaethe Maerz

Kaethe Maerz“ sagte Christiane, „… eine Designerin hier auf der Talstrasse“, führte sie aus. Ok, dachte ich, das würde ich mir gerne genauer ansehen. Eine junge Frau die mit 28 Jahren ihr eigens Label gründet, fand ich spannend. Außerdem sah Christiane in diesem Outfit einfach umwerfend aus, als wenn es speziell für sie gemacht worden wäre – authentisch eben.

Ich nahm Kontakt zu Katrin Gammisch auf, der Designerin hinter dem Label „Kaethe Maerz“. Sie war spontan angetan von meiner Idee. Nur der Zeitpunkt war gerade unpassend. Nachdem sie 3 Jahre stetes Wachstum verzeichnen konnte, stagnierten ihre Umsätze seit 2012, um dann in 2014 auch noch zu sinken.

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Sie konnte einfach nicht mithalten, mit den großen Konzernen, die immer wieder neue Marketingkampagnen starten und weiter investieren. Sie konnte nicht länger auftretende Engpässe überbrücken und schloss ihren Düsseldorfer Laden im Juli 2015. Da sie auch Mutter wurde passte es irgendwie das Atelier in die heimische Wohnung nach Krefeld zu verlagern und genau dort habe ich sie getroffen.

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Das Herbstlaub und der Nebel erzeugten auf meiner Fahrt von Düsseldorf nach Krefeld eine besondere Stimmung, so, als wenn Gnome und Elfen unterwegs wären. Da wusste ich noch nicht, dass ich zu einem Fan von Klamotten im Fantasyfilm-Stil fuhr.

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Katrin trug ihren 11 Monate alten Sohn Hendrik in einem Tragetuch auf ihrem Rücken, als sie mir die Tür öffnete.
Da war sie nun, die Designerin hinter dem Label „Kaethe Maerz“. Und Hendrik, ihr Sohn, war ganz offensichtlich das ganze Glück dieser recht zarten, jungen Frau, den am liebsten hätte sie noch mindestens 2 weiter Kinder, erfahre ich und, dass Hendrik „Windelfrei“ ist. Ja, genau, das heißt, dieser 11 Monate alte Knirps wird abgehalten und trägt keine Pampers. Katrin erklärt mir ganz überzeugend, dass Babys ihren Müttern durchaus mitteilen, wenn sie mal „müssen“ und Hendrik schon die ganze Nacht „durchhält“. Als MontagsOma bin ich beeindruckt. Wir trinken Tee, Hendrik ist neugierig auf mich und zahnt.

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Der Schneidetisch steht im Wohnzimmer und der Plotter, für den Ausdruck ihrer Schnitte, im Kinderzimmer. Diverse Maschinen fügen sich in das Gesamtbild der bezaubernden Wohnung organisch ein, finde ich. Auch die restlichen Stoffballen, die nach Schließung ihres Atelier in Düsseldorf noch „übrig“ waren, werden hier gelagert.

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Wir sprechen über die Situation als Solounternehmerin und wie die Kreativität oder eine Idee zu uns kommt und, unweigerlich, auch darüber, dass es unmöglich scheint davon leben zu können. Ich kann sie besser verstehen, als sie ahnt. Es ist schon fast demütigend, wenn das, wo unsere Leidenschaft uns hinführt, nicht dazu geeignet scheint unser Leben zu finanzieren. Wie gut kenne ich solche Gedanken von mir selber.

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Katrin Gammisch hat Modedesign an der Privaten Modeschule Düsseldorf (PMD) studiert, Abschluss mit Gesamtnote 1,5 und erwarb später den Meisterbrief im Damen- und Herrenschneiderhandwerk. 2012 wurde sie zur Gründungsbotschafterin der Region Düsseldorf durch den NRW Wirtschaftsminister ernannt und 2013 mit dem German Lifestyle Award in der Kategorie Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

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Ich kann wirklich nicht verstehen, dass so individuelle und stilvolle Kliedung, die mit soviel Leidenschaft entworfen wird, die Designerin nicht reich – also Umsatzstark macht.
Ihr Design ist extravagant und detailverliebt. Bei ihren Farben lässt sie sich in der Natur inspirieren oder durch andere Kulturen. Ihr Anspruch ist, etwas Neues zu schaffen, etwas, was in keine Schublade passt und – wie sie selbst – viele Facetten von Weiblichkeit und Leben enthält.
Stoffe werden nach ihrer Vorstellungen eingefärbt und ihr Augenmerk gilt der Hochwertigkeit von Naturstoffen, die auch als solche zertifiziert sind. Sie will langlebige Lieblingsstücke für ihre Kundinnen kreieren, die keinem Trend unterworfen sind.

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Im Gespräch erfahre ich, dass Katrin sich mit dem Thema Trachten beschäftigt. Trachten stehen für sie für Werte und Tradition, etwas, dass uns Halt geben soll und, aus ihrer Sicht, heute einfach unterbewertet wird.

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Wenn ich mir ihre Kollektionen so ansehe, dann sehe ich dass sie ein Gespür für einzigartige Farbnuancen und Kombination hat. Die einzelnen Stücke ihrer Kollektion können grundsätzlich untereinander kombiniert werden, auch kollektionsübergreifend. Bekleidung versteht die Modedesignerin im ursprünglichen Sinn als eine Symbiose von Schutz und individuellem Selbstausdruck.

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Das ist ihr wichtig: Bekleidung als Selbstausdruck.

Es war ihre Großmutter, eine ausgebildete Schneiderin, die ihr als 16jährige dabei half sich authentisch zu fühlen. Sie wollte Kleidungsstücke, die zu dem von ihr bevorzugten Mittelalter-Szene und Fantasyfilm-Stil, passen und mit der Hilfe der Großmutter entstanden diese.
Heute fragt sie sich, was gebraucht wird, was steht an, was sind ihre Bedürfnisse. Die Bedürfnisse ihrer Mutter inspirieren sie dann noch einen „drauf zu setzen“, wie sie sagt.

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Während sie versucht Hendrik zum Schlafen zu legen, sehe ich mich um und entdecke eine Patchworkdecke mit einer einzigartigen Randverzierung. Sie erzählt mir, sie hat diese Decke aus Stoffresten in der Schwangerschaft für ihren Sohn genäht. Die Decke ist ein Prachtstück.

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Dann zeigt sie mir einen Poncho den sie entworfen hat.

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Es ist ein Mutter-Kind Poncho – grandiose Idee. Es bedeutet, Mütter, die sich ihre Kinder mit einer Trage oder einem Tuch umbinden, passen zusammen mit ihrem Kind in diesen Poncho hinein. Dabei ist es unwichtig ob das Kind auf dem Rücken oder vor der Brust getragen wird. Das Material ist Kaschmir und Wolle und nicht nur schön sondern auch als Regenschutz geeignet.

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Ich finde das Teil großartig. Die Farbe nennt sich Masala oder Bordeauxrot und sie hat noch genügend Stoff um 2 weitere solcher Ponchos zu produzieren.

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Zum Abschluss hat sie mir noch verraten wie sie auf „Kaethe Maerz“ gekommen ist. Es war eigentlich ganz einfach, denn ihr Vater hat sie als Kind gerne Käthchen genannt und März ist der Monat, in dem sie geboren wurde und er steht für sie für Neuanfang und Frühling.

Weiße Wienerin

Heute Morgen hatte ich das in meiner Mail-Box:

Liebe Beate….sehr sehr cooles Projekt…kommt mir extrem entgegen, da ich zu meinem 50. Geburtstag beschlossen habe, zu ergrauen…. (bereits Jahre vorher war die Tendenz da, die jedoch von meiner Friseurin stets mit dem Hinweis älter rüberzukommen, vereitelt wurde). Nachdem ich mein Haar lang und gefärbt trug, war dieser Entschluss erstens mit einem Kurzhaarschnitt und zweitens mit einem dreimonatigen Folgeaussehen (Farbe rauswachsen lassen) verbunden, das ich immer als Rosettenmeerschweinchenlook bezeichne…..egal..es hat sich ausgezahlt, bin nicht ergraut…sondern unter der Farbe „erweißt“..fühle mich sehr wohl…ernte Komplimente, doch stets von jüngeren Frauen….ältere Frauen, die sich die Haare färben, fühlen sich offenbar kompromittiert, beim Anblick selbstbewußter Nichtfärberinnen………….
Nach dieser Vorstellung meiner Person mein ausgesprochenes Interesse, beim PortraiProjekt mitzumachen, so Deinerseits Interesse besteht……über Rückmeldung würde ich mich freuen….zwischenzeitig allerliebste Grüße aus Wien…Tina

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Das hat mich so sehr gefreut, dass ich unbedingt weiter machen möchte mit diesem PortraitProjekt – daher denke und denke und denke ich darübe nach, wie und in welcher Form ich es fortsetzen werde.
Es ist ja so, dass die Medien (vor allem TV) nicht wirklich Interesse daran haben, zu zeigen wie selbstbewusst Frauen mit ihrem Alter umgehen.

Also ist es um so erforderlicher, dass ich es tue – zeigen wie selbstbewusst Frauen damit umgehen älter zu werden.

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Vielleicht sollte ich so ein Kickstart – Ding machen um Reisen zu anderen Orten und eine Ausstellung finanzieren zu können?
Bin für jeden Vorschlag dankbar.

Jeder Tag ist ein neuer Anfang!

Und ein Montag erst recht. Ich starte in diese neue Woche gut gelaunt und voller Energie. Nun ja vielleicht ist „voller Energie“ etwas übertrieben, doch gemessen an den vergangenen Tagen, an denen ich im Bett liegen musste, fühle ich mich schon extrem stark. Ehrlich, es geht mir viel besser, und, was besonders toll ist, nur noch 5x schlafen, dann geht’s auf die Insel.

IMG_7769Diese erzwungene Ruhe hat mir gut getan. Ich habe viel nachdenken können und habe mir auch Filme angesehen. Ja ich weiß, andere verweisen auf Bücher, die sie gelesen haben, ich bin jedoch sowas von oberflächlich und sehe mir Kino-Filme an. Manchmal ist es noch „schlimmer“, dann sind es Serien!
Gestern waren es zwei Kino-Filme.

Frankreich Ende des 17. Jahrhunderts. Kate Winslet spielt die Landschaftsgärtnerin Sabine De Barra  und sie erhält vom obersten Gartenarchitekten Ludwigs XIV. – gespielt von Matthias Schoenaerts – den Auftrag, einen Barockgarten zu bauen. Winslet spielt eine selbstbewusste Witwe die gegen neidische männliche Kollegen und Hofintrigen zu kämpfen hat und eine wachsende Leidenschaft für ihren Auftraggeber empfindet. Die „Gärtnerin von Versailles“ ist Alan Rickmans zweite Regiearbeit, ein opulent ausgestatteter Historienfilm. Highlights sind Rickman als “Sonnenkönig” und Stanley Tucci als tuckiger Herzog von Orléans.

 

Und dann dieser: Words & Pictures.

Um was geht es?
Da sind erst einmal diese beiden tollen Schauspieler: Juliette Binoche & Clive Owen. Und eine einfache Geschichte – sehr sehenswert.
Jack Marcus (Clive Owen) ist ein ehemaliger Autor, der aber seit Jahren nichts mehr veröffentlicht hat und eigentlich ausschließlich von seinem guten Ruf lebt. Seine Tätigkeit als Englischlehrer bringt ihm keine Erfüllung; er versucht, seinen Schülern die Schönheit der Wörter näher zubringen, ist jedoch immer wieder über deren Lethargie erschüttert und ertränkt seine beginnende Depression im Alkohol. Verschlimmert wird dieser Zustand durch Dina Delsanto (Juliette Binoche), die als Kunstlehrerin ihren Dienst an der Schule aufnimmt und den bisher beschaulichen Schulalltag mit ihrer sehr unterkühlten Art schnell auf den Kopf stellt. Damit nicht genug, gerät sie mit Jack in Streit darüber, ob nun die Kunst oder die Sprache wichtiger für die Menschen seien.

Dann sind mir heute Morgen zwei Fotografien in meiner Facebook Timeline begegnet, die etwas in mir angesprochen haben und die ich gerne mit Ihnen teilen möchte. Die erste ist von Ania Powalowska

Bildschirmfoto 2015-09-14 um 09.55.23(c) Ania Powalowska

Ich fand, das dieses Foto, in der ersten Millisekunde, in der wir es betrachten, seine Geschichte erzählt. Ich finde nur, dass die junge Frau etwas zu viel geschminkt ist. Doch ich weiß nichts über dieses Foto, seine Entstehung oder seine Zielgruppe. Ich betrachte es mit meinem fotografischen Blick und somit ist es möglich, dass ich etwas falsch hinein lese. In Schwarz-Weiß – die Fotografin möge mir verzeihen – sieht es schon anders aus.Bildschirmfoto-2015-09-14-um-09.55

Das zweite Foto ist von Robert Frank. 
Robert Frank entwickelte einen völlig eigenständigen und neuen Stil in der Fotografie. Sein Buch „Die Amerikaner (Erstpublikation 1959) kann als die Dokumentation einer ganzen Zivilisation angesehen werden und hat mich tief beeindruckt, als ich während des Studiums davon erfuhr.

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Ja, es geht um Fotografie, wie immer. Dann habe ich folgenden Satz gedacht und nieder geschrieben:

…denke darüber nach, wann ich aufgehört habe die Bilder zu machen, die ich machen will und angefangen habe, die Bilder zu machen, von denen ich denke, das meine Kunden sie erwarten…“

Das eine und das andere muss kein Widerspruch sein. Was ich damit meine ist, dass ich folgenden Eindruck habe: ich hatte den „roten Faden“ verloren. Doch, das zu erkennen, ist ja schon der erste Schritt es zu ändern!

Kontrastprogramm

…oder auch nicht. Ingrid (73) ist Psychoonkologin und war heute bei mir für eine Fotosession zum Thema: „Silbergrau – das bin ich“. Hier nun einige der tollen Ergebnisse.

BabyBauch – BabyBelly

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Es ist eine große Verantwortung, sagt die Vorsicht.
Es ist eine enorme Belastung, sagt die Erfahrung.
Es ist das größte Glück, sagt die Liebe.
Es ist unser Kind, sagen wir. Einzigartig und kostbar.

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Ich wünsche Dir einen Weg, den Du gerne gehst.

Einen Weg, dessen Steine Du nicht spürst und den Du leichten Fusses beschreiten kannst.

Ich wünsche dir einen Weg, der nicht endlos ist, einen Weg, auf dem Du ein Ziel vor Augen hast – ein Ziel, das Dich erfüllt.

Jahreskalender 2015 – Silbergrau – das bin ich!

Ja, ich habe es getan!
Ich biete einen gedruckter Fotokalender mit Motiven des Projektes  „Silbergrau – das bin ich!“ an.
Er wird 12 Monate lang ein Glanzstück in Ihrer Wohnung sein.
Er ist gedruckt auf Premium Papier 200 g/m² in hochwertiger 6-Farb-Druck. Das Papier überzeugt mit einer natürlichen Haptik und einer hohen Weiße.
Er ist 30 x 30 cm groß und Sie bekommen ihn, inkl. Versand, für € 40,00.

So sieht das Titelblatt aus

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Und so sehen die einzelnen Monate aus

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Mit dem Erlös werde ich die Fortführung dieses Projektes finanzieren. Warum warten? Gleich ein Exemplar bestellen, damit es rechtzeitig bei Ihnen ist.

Entweder über das Kontaktformular und eine Banküberweisung oder über PAYPAL. Wenn Sie über Paypal ordern kommen € 2,00 Bearbeitungsgebühr dazu.

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