Der erste Montag nach dem Urlaub. Ein Tag, für den ich mir wieder sehr viel auf die to-do-Liste gepackt habe, zu viel, um ehrlich zu sein. Negrita, meine Hündin, die in diesem Monat 14 Jahre alt wird, hat mich letzte Nacht drei mal genötigt mit ihr raus zu gehen. Wir wohnen im 5. Stock. Ok, es gibt einen Aufzug, doch sowas grenzt für mich an Folter, wenn ich alle 2 Stunden geweckt werde. Daher muss ich einen großen Tiel der Punkte von meiner Liste eben streichen, weil ich es einfach nicht schaffe.
Doch ich will gnädig sein und mich nicht allzusehr schelten dafür.
Die 2 Wochen auf Ameland waren sehr erholsam. Dank diesem wunderbaren Wetter konnte ich viel draußen sein, aufs Meer blicken und Radfahren. Letzteres war neu und einfach nur großartig. Dabei lies es sich auch gut den eigenen Gedanken zuhören.
Und da waren viele Gedanke.
Wie immer ging es auch um meine Identität als Fotografin und was ich so erreichen will, in den kommenden Jahren. Der Mietvertrag für mein Studio endet Mitte nächsten Jahres. Ich konnte bzw. kann nicht davon ausgehen, dass er verlängert wird. Wünschen würde ich mir ein weiteres Jahr, in dem ich dann entgültige Entscheidungen treffen kann. Kurz vor dem Urlaub erfuhr ich, das mein bisheriger Vermieter das Haus verkauft hat  und somit keimt in mir die Hoffnung, doch noch ein weiteres Jahr zu bekommen – wir werden sehen.

Als ich das mit dem Verkauf noch nicht wusste, ist mir klar geworden, dass ich meine Wohnung, in der ich nun seit 29 Jahren wohne, ungeren aufgeben würde. Sie ist mir Heimat geworden und die verlässt frau eben nicht so gerne. Ich könnte alle Arbeiten, die ich nach einem Shooting am Rechner mache, auch hier zu Hause machen, das würde mir sogar gefallen, mir hier wieder einen Arbeitsplatz einzurichten. Und für die Shootings müsste ich mir eine Studio suchen, in dem ich arbeiten kann, oder einen Raum anmieten, in dem es möglich ist zu shooten. Mal sehen. Auf jeden Fall muss ich meine Wohnung – ja wie soll ich es nennen – entrümpeln? Ich nenne es mal so, denn ich muss mich von ziemlich vielen Dingen trennen. Dinge, die sich übeholt haben und die nur Platz wegnehmen. Das werde ich nun mit aller Macht angehen.

Doch, da sind auch ander Dinge, die ich “mit aller Macht” angehen muss. Vor 2 Jahren wurde erstmals eine Diabetis2 bei mir festgestellt. Damals habe ich, mit einer Umstellung meiner Essgewohnheiten und mehr Bewegung, meine Bluwerte wieder in den Normbereich bekommen und das Ganze vergessen. Nun ist sie wieder da, die Diabetis2 und zwar schlimmer als beim ersten mal, also die Werte sind wesentlich schlechter als vor 2 Jahren. Doch, ich weigere mich Tabletten zu nehmen. Ich will wieder durch die Umstellung der Ernährung und mehr Bewegung eine Veränderung herbeiführen. Daher esse ich seit Mitte September kein Brot, keine Nudeln, kein Reis, keine Kartoffeln, kein Kuchen oder Eis mehr. Und ich habe den Eindruck schon das ein oder andere Gramm abgenommen zu haben. Das ist nicht die Priorität, aber auch notwendig, um die Blutwerte zu verbessern. Dann ist es mein Dauer-Ziel meinen Umsatz zu erhöhen, den mit meiner Fotografie in meinem Studio, das ist auch sehr notwendig.
Wie schon gesagt, ich habe viel auf meiner Liste stehen.

An diesem Projekt würde ich gerne weiter arbeiten und suche Frauen, die ein Teil dieser Serie werden möchten.

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