Hier sammle ich Gedanken, Entscheidungen, Zweifel, Umwege und kleine Erkenntnisse, die entstehen, während ich an meinem Werkverzeichnis arbeite – einem Projekt, das über Jahre gewachsen ist und nun Ordnung, Kontext und Sprache sucht.
Ein Werkverzeichnis entsteht nicht linear.
Es entsteht im Wechsel von Anschauen und Erinnern, von Systematik und Irritation, von präziser Archivarbeit und biografischem Nachhall. Zwischen Negativen, Kontaktbögen, Prints, Notizen, Datenbanken und Fragen taucht immer wieder etwas auf, das sich nicht einfach erfassen lässt: Bedeutung. Zusammenhang. Verantwortung.
Diese Werkstattnotizen sind Momentaufnahmen dieses Prozesses.
Sie sind bewusst unfertig, tastend, manchmal technisch, manchmal sehr persönlich. Sie dokumentieren nicht nur was ich ordne, sondern wie sich dieses Ordnen auf mein Denken, mein Erinnern und mein Verhältnis zu meinem eigenen Werk auswirkt.
Hier wird nichts „abschließend erklärt“.
Hier wird sichtbar gemacht, wie ein Lebenswerk sich im Rückblick formt – und wie Entscheidungen entstehen, die nicht nur archivisch, sondern existenziell sind.
Die Werkstatt ist offen.
Für Widersprüche. Für Korrekturen. Für Erkenntnisse, die Zeit brauchen.
Werkverzeichnis – Struktur für ein Lebenswerk
Seit Monaten arbeite ich intensiv an der Strukturierung meines fotografischen Werkverzeichnisses.Der Bestand umfasst über 60 Jahre analoge und digitale Arbeiten – Negative, Kontaktbögen, Prints, Serien, Kontextmaterial. Wie entsteht aus einem gewachsenen Archiv ein...
# 8 – Werkstattnotizen – Der weibliche Blick in der Fotografie – Porträt als Beziehung statt Oberfläche
Was bedeutet ein weiblicher Blick in der Fotografie? Beate Knappe reflektiert über Körpererfahrung, Lebenswirklichkeit und Porträt als Beziehung statt Oberfläche.
Tun. Erinnern. Verantworten.
Vom Tun zum Verantworten: Über künstlerische Haltung, Archivarbeit und den Moment, in dem ein Lebenswerk Verantwortung verlangt.
# 7 Werkstattnotizen
Fotografie kann unendlich oft abgezogen werden. Eine künstliche Begrenzung widerspricht ihrem Wesen.
In diesem Video spreche ich über den Unterschied zwischen Marktlogik und Werkverantwortung — und darüber, warum ich meine Fotografien archiviere, aber nicht limitiere.
Über SelbstEntmächtigung
Eine Werkstattnotiz über SelbstEntmächtigung, Erfahrung und die Frage, warum wir unserer eigenen Autorität oft weniger trauen als unserer Arbeit.
Frau. Mutter. Fotografin – mein Portfolio
Download des Portfolios (PDF) durch Klick auf das Foto. Dieses Portfolio ist während der Sichtung und Ordnung meines fotografischen Archivs entstanden.Es versammelt Arbeiten aus mehr als sechs Jahrzehnten und gibt Einblick in meine Arbeitsweise, meine Themen und meine...
# 6 Archiv. Werk. Leben. Werkstattansichten.
Was ich beim Ordnen meines Archivs verstanden habe.
# 5 Werkstattnotizen – Archiv. Werk. Leben.
Selbstporträt als Erkenntnisraum
Dieses Video ist kein Tutorial und keine Erklärung.
Es ist ein gedanklicher Raum.
# 4 Archiv. Werk. Leben.
Ein neues Video über mein fotografisches Lebenswerk: von den ersten Kameras über Bücher bis zur Frage einer zweiten Auflage meiner Autobiografie.
# 3 Werkstattansichten – Archiv. Werk. Leben
Titelbilder, Belegexemplare, Veröffentlichungen in Zeitungen, Zeitschriften und Büchern.
Materialien, die nicht für die Ewigkeit gedacht waren – und gerade deshalb viel über Zeit, Kontext und Resonanz erzählen.
# 2 Archiv. Werk. Leben. Werkstattansichten
Dieses Video markiert einen zentralen Denkpunkt im Prozess der Archivarbeit: Der Konflikt zwischen Ordnung und Bedeutung lässt sich nicht auflösen – aber gestalten.
# 1 Archiv. Werk. Leben. Werkstattansichten
In dieser ersten Werkstattansicht spreche ich über den Beginn meines Werkverzeichnisses.
Ein Gespräch mit meinem eigenen Werk
Beim Sortieren meines Printarchivs entdecke ich, dass Ordnung nicht aus Kategorien entsteht, sondern aus Beziehungen.
Ein Packende gefunden – Werkverzeichnis und innere Ordnung
Heute habe ich ein Packende für mein Werkverzeichnis gefunden. Zwischen Blutwerten und innerer Unruhe bringt das Sortieren von Mappen Ruhe und Klarheit.
Momente, in denen das Archiv schwer wird
Manchmal legt sich beim Arbeiten am Archiv eine unerklärliche Schwere auf mich.
Negative, Jahre, Spuren – ein Archiv in Bewegung
Nach dem Abschluss der Autobiografie widme ich mich wieder dem Archiv. Negative, Infoblätter fügen sich zu einem Werkverzeichnis.














