Gedanken, Entscheidungen, Zweifel, Umwege und kleine Erkenntnisse!
Alles das, was entsteht, während ich an meinem Archiv arbeite.
Das Ziel ist es, ein Werkverzeichnis zu erstellen.
Das Sichten und Sortieren dieses sehr umfangreichen Konvoluts aus Fotografien ist Anschauen und Erinnern.
Zwischen Negativen, Kontaktbögen, Prints, Notizen, Datenbanken und Fragen taucht immer wieder etwas auf, das sich nicht einfach erfassen lässt: Bedeutung. Zusammenhang. Verantwortung.
Diese Werkstattnotizen sind Momentaufnahmen dieses Prozesses. Sie sind bewusst unfertig, tastend, manchmal technisch, manchmal sehr persönlich. Sie dokumentieren nicht nur, was ich ordne, sondern auch, wie sich dieses Ordnen auf mein Denken, mein Erinnern und mein Verhältnis zu meinem eigenen Werk auswirkt. Hier wird nichts „abschließend erklärt“.
Hier wird sichtbar, wie ein Lebenswerk sich im Rückblick formt – und wie Entscheidungen entstehen, die nicht nur archivisch, sondern existenziell sind.
Die Werkstatt ist offen.
Für Widersprüche.
Für Korrekturen.
Für Erkenntnisse, die Zeit brauchen.
Und nun gibt es auch eine neue Seite für meine analogen Arbeiten:
Fotografie 1. Mai 1986 Düsseldorf – Wrestling Philipshalle
Fotografie vom 1. Mai 1986 in Düsseldorf: Erste Wrestling-Veranstaltung in der Philipshalle. Arbeit aus meinem Archiv.
Portraits im öffentlichen Raum
Ein Fundstück in der PhotoNews führt zur Neubewertung eigener Portraits: über Präsenz, Beziehung und politische Sichtbarkeit im öffentlichen Raum.
Frauen sind nicht mein „Thema“.
Eine persönliche Reflexion über Fotografie, Erfahrung und das Sehen jenseits von Kategorien.
Lernen im Tun: Warum Denken kein Werkzeugkasten ist
Ich habe meine Homepage selbst gebaut – ohne Plan. Dabei habe ich verstanden: Lernen passiert im Tun, nicht vorher.
Ein Leben in Fotografien – meine Website ist online
Eine fotografische Website über ein Leben in analogen Bildern. Ein persönliches Archiv, neu geordnet und jetzt online.
Frau. Mutter. Fotografin. – Neuauflage – Jetzt vorbestellen
Jetzt verbindlich vorbestellen – Neuauflage – 65 €, portofrei.
weekly52 – der Podcast
Ein Leben in Bildern – und plötzlich wird daraus eine Geschichte. Diese Folge von weekly52 zeigt, wie kraftvoll Rückblick sein kann. Ehrlich, berührend und inspirierend.
# 13 – Archiv. Werk. Leben. Text in Fotografien?
In diesem Video spreche ich über Fotografien, die auf Demonstrationen entstanden sind. Dort begegnen sich zwei Ebenen: Menschen – und das, was sie sagen wollen. Gesichter, Körper, Präsenz – und Texte auf Schildern, Bannern, Transparenten. Mich hat nie nur das Ereignis...
Frauen und Männer in meinem fotografischen Werk – eine Entscheidung
Warum Frauen im Zentrum meines fotografischen Werks stehen – und welche Rolle Männer darin spielen. Eine persönliche Werkstattnotiz über Blick, Entscheidung und Realität.
# 12 Werkverzeichnis – 60 Jahre Fotografie
Seit 1964 fotografiere ich. Heute archiviere ich mein fotografisches Lebenswerk systematisch in einer eigenen Datenbank. In diesem Video zeige ich: – wie ich meine Fotografien erfasse – wie Werkgruppen entstehen – warum Archivieren für mich ein Akt der Selbstverortung...
Mein Leben ist Fotografie
Ich dachte, ich ordne mein Archiv. Aber in Wahrheit ordne ich gerade 60 Jahre meines Lebens. In den letzten Wochen arbeite ich intensiv an meinem fotografischen Archiv. Beim Sichten meiner Negative, Kontaktbögen und Prints ist mir etwas klar geworden: Mein Leben ist...
Werkverzeichnis – Struktur für ein Lebenswerk
Seit Monaten arbeite ich intensiv an der Strukturierung meines fotografischen Werkverzeichnisses.Der Bestand umfasst über 60 Jahre analoge und digitale Arbeiten – Negative, Kontaktbögen, Prints, Serien, Kontextmaterial. Wie entsteht aus einem gewachsenen Archiv ein...
# 8 – Werkstattnotizen – Der weibliche Blick in der Fotografie – Porträt als Beziehung statt Oberfläche
Was bedeutet ein weiblicher Blick in der Fotografie? Beate Knappe reflektiert über Körpererfahrung, Lebenswirklichkeit und Porträt als Beziehung statt Oberfläche.
Tun. Erinnern. Verantworten.
Vom Tun zum Verantworten: Über künstlerische Haltung, Archivarbeit und den Moment, in dem ein Lebenswerk Verantwortung verlangt.
# 2 Bildgespräche – Was Fotografien erzählen
Ich erinnere mich an die Wärme, den Lärm, das Gedränge. Ich war mittendrin, mit der Kamera – nicht auf der Suche nach einer Story, sondern nach einem Moment, der hängenbleibt.
# 1 Bildgespräche – Was Fotografien erzählen
Jessica in Berlin
# 7 Werkstattnotizen
Fotografie kann unendlich oft abgezogen werden. Eine künstliche Begrenzung widerspricht ihrem Wesen.
In diesem Video spreche ich über den Unterschied zwischen Marktlogik und Werkverantwortung — und darüber, warum ich meine Fotografien archiviere, aber nicht limitiere.
Über SelbstEntmächtigung
Eine Werkstattnotiz über SelbstEntmächtigung, Erfahrung und die Frage, warum wir unserer eigenen Autorität oft weniger trauen als unserer Arbeit.
Frau. Mutter. Fotografin – mein Portfolio
Download des Portfolios (PDF) durch Klick auf das Foto. Dieses Portfolio ist während der Sichtung und Ordnung meines fotografischen Archivs entstanden.Es versammelt Arbeiten aus mehr als sechs Jahrzehnten und gibt Einblick in meine Arbeitsweise, meine Themen und meine...
# 6 Archiv. Werk. Leben. Werkstattansichten.
Was ich beim Ordnen meines Archivs verstanden habe.
# 5 Werkstattnotizen – Archiv. Werk. Leben.
Selbstporträt als Erkenntnisraum
Dieses Video ist kein Tutorial und keine Erklärung.
Es ist ein gedanklicher Raum.
# 4 Archiv. Werk. Leben.
Ein neues Video über mein fotografisches Lebenswerk: von den ersten Kameras über Bücher bis zur Frage einer zweiten Auflage meiner Autobiografie.
# 3 Werkstattansichten – Archiv. Werk. Leben
Titelbilder, Belegexemplare, Veröffentlichungen in Zeitungen, Zeitschriften und Büchern.
Materialien, die nicht für die Ewigkeit gedacht waren – und gerade deshalb viel über Zeit, Kontext und Resonanz erzählen.
# 2 Archiv. Werk. Leben. Werkstattansichten
Dieses Video markiert einen zentralen Denkpunkt im Prozess der Archivarbeit: Der Konflikt zwischen Ordnung und Bedeutung lässt sich nicht auflösen – aber gestalten.
# 1 Archiv. Werk. Leben. Werkstattansichten
In dieser ersten Werkstattansicht spreche ich über den Beginn meines Werkverzeichnisses.
Fotografie wird dort wirksam, wo sie nicht gefallen will, sondern standhält.
Fotografie wird dann wirksam, wenn sie eine Grenze verschiebt. Nicht durch Provokation, sondern durch Haltung. Ein Blick auf ikonische und aktuelle Portraits – und auf die Frage, was Fotografie sichtbar machen kann, wenn sie sich weigert, gefällig zu sein.
Ein Gespräch mit meinem eigenen Werk
Beim Sortieren meines Printarchivs entdecke ich, dass Ordnung nicht aus Kategorien entsteht, sondern aus Beziehungen.
Sehen als Widerstand – Warum eine Kamera mehr ist als ein Werkzeug
Wie weibliches Sehen zur Form von Widerstand werden kann. Warum der Blick durch die Kamera keine Dokumentation, sondern ein Akt von Autonomie ist. Essay über Fotografie, Macht und Deutungshoheit.
Ein Packende gefunden – Werkverzeichnis und innere Ordnung
Heute habe ich ein Packende für mein Werkverzeichnis gefunden. Zwischen Blutwerten und innerer Unruhe bringt das Sortieren von Mappen Ruhe und Klarheit.
Momente, in denen das Archiv schwer wird
Manchmal legt sich beim Arbeiten am Archiv eine unerklärliche Schwere auf mich.
Negative, Jahre, Spuren – ein Archiv in Bewegung
Nach dem Abschluss der Autobiografie widme ich mich wieder dem Archiv. Negative, Infoblätter fügen sich zu einem Werkverzeichnis.



























