Silbergrau – das bin ich!

“Mother Nature painted you, and made you unique!“

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Was den Titel dieses Projektes anbelangt, war ich unentschlossen.
Mein Anliegen bei diesem Projekt ist ein ganz Persönliches.
Seit dem ich Mitte 20 bin, durchziehen weiß Haare meinen Schopf. Es fing oberhalb der Stirn an und zog sich in den kommenden Jahren langsam über meinen ganzen Kopf und nun bin ich komplett weiß. Kurzfristig habe ich es mit Henna probiert, doch, ich fand, dass es zu viel Arbeit war ständig nachzufärben – es gibt für mich nichts hässlicheres als einen Haaransatz, also habe ich es gelassen. In den folgenden Jahren hat es mich nie gestört, dass ich „meliert“ war. Beim Friseur wurde ich mit der Bemerkung gelangweilt: Das ist nicht gefärbt, oder?. War es ja auch nicht.
In den Jahren, die dann folgten, veränderte sich meine Haarfarbe immer mehr in Richtung weiß, es war einfach so. Es gab dann Momente beim Friseur, da saßen Frauen, die etwas älter waren als ich, auf dem Stuhl neben mir, und ließen sich die Haare färben und der Friseur, der mich bediente, schwärmt von meiner Farbe: Weiß. Ich hatte immer Angst plötzlich ein Messer in den Rücken zu bekommen.
Inzwischen achte ich darauf, dass meine weißen Haare flott frisiert sind und von streichholzkurz trimme ich sie gerade auf Boblänge und ich habe begriffen, dass meine weißen Haare eine innerliche Veränderung äußerlich sichtbar machen.

Was fällt mir zu grauen Haaren ein?
George Clooney. Was sonst. Männer können mit graumeliertem Haar einfach umwerfend aussehen.
Und wie ist das bei Frauen? Wie gehen die mit ihren „grauen Haaren“ um?
Keine Ahnung, darum habe ich dieses Projekt gestartet. Ja, richtig, ich habe die Hoffnung durch dieses Projekt zu erfahren:

Warum färben Frauen ihre Haare nicht?
Denn, es gab mal eine Zeit, in der niemand graue Haare haben wollte. Da wurde gefärbt und getönt, was das Supermarktregal hergab. Es galten allgemein verständliche Gesetzmäßigkeiten: Graue Haare = hohes Alter.
Heute sorgt sich kein Mann mehr ernsthaft wegen der ersten graumelierten Stoppeln, die durch seinen Bart schimmern.

Und die Frauen?

Alt werden ist nichts für Weicheier und heißt Gewohntes loslassen und vor allem auch bereit zu sein für eine innerliche Veränderung, ist mein Eindruck.
Diese Veränderung anzunehmen ist sicher nicht immer einfach, ich übe noch und empfinde meine weißen Haare als das äußere Zeichen für diese Veränderung im Innen. Und ich finde, Frauen, die diese sichtbare Veränderung an sich annehmen, die stehen wirklich ohne wenn und aber zu sich.

Erste Reaktionen auf mein Vorhaben finden sich hier und hier.
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Hier das Portfolio mit den ersten Ergebnissen

 

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